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Kommentare zu:
USA: LGBT-Gruppen gegen Antidiskriminierungs-Gesetz


#1 timpa354Ehemaliges Profil
  • 09.07.2014, 14:06h
  • Diese Entscheidung ist absolut richtig. Im Supreme-Court sitzen hauptsächlich katholische Richter, eingesetzt von republikanischen Präsidenten, dies kann nur dauerhaft geändert werde, wenn auf lange, lange Zeit kein Republikaner mehr Präsident wird, ich hoffe, dass auch die Frauen in Amerika begriffen haben, dass diese Leute auch, über die religiöse Schiene, an ihre hart erkämpften Rechte wollen und dementsprechend ihr Wählerverhalten ändern. Sobald religiös hirngewaschene den kleinen Finger bekommen wollen sie Katholiban ausrufen. Widerlich, einfach widerlich.
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#2 ChristenzirkusAnonym
  • 09.07.2014, 15:00h
  • Yepp, es wäre übel, wenn die USA auf einmal deutsche Verhältnisse bekämen und die Religioten wie in Deutschland offen gegen die Verfassung agieren dürften.
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#3 ollinaieProfil
#4 RalfAnonym
  • 09.07.2014, 15:30h
  • Eine ungeheuerliche Idee, dass man sich von der Achtung der Grundrechte Anderer selbst soll freistellen können mit der abenteuerlichen Begründung, ein mythisches Geistwesen aus dem Alten Orient schreibe einem das vor.
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#5 ZirkusChristenAnonym
#6 ReverserAnonym
  • 09.07.2014, 16:42h
  • Das mit der eingeforderten Achtung der Grundrechte ist so eine Sache.

    Da das GG auch die Religionsfreiheit schützt, kann ich nicht so richtig nachvollziehen, weshalb man ausnahmslos ALLE Betroffenen verächtlich macht und herabwürdigt ("Religioten", "Wahnvorstellungen" etc).
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#7 David77Anonym
  • 09.07.2014, 17:12h
  • Antwort auf #6 von Reverser

  • Ganz einfach: religions-freiheit ist auch die freiheit, von solchen vorstellungen verschont zu bleiben und das recht, sich dem nicht unterordnen zu müssen und sich zurecht dagegen zu wehren! Wo werden die anderen denn dran gehindert ihre religion auszuleben? Oder bestehen religiöse inhalte primär etwa aus verachtung anderer lebensweisen? Dann darf man sich nicht über die gegenreaktion wundern.
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#8 GegenVerdreherAnonym
  • 09.07.2014, 17:14h
  • Antwort auf #6 von Reverser
  • Religionsfreiheit ermöglicht Ihnen, Ihre Wahnvorstellungen FÜR SICH auszuleben. Darin will Sie niemand beschränken.

    Ihren Missionierungsversuchen jedoch, oder Ihren Forderungen, dass auch klar Denkende sich Ihren Regeln zu unterwerfen hätten, obwohl diese doch nur für Sie gelten können - diesem Ihrem zwanghaften Tun muss staatlicherseits ein Riegel vorgeschoben werden.

    Religionsfreiheit bedeutet nämlich nicht, dass Sie Gesunde so krank machen dürfen, wie Sie es sind.

    Dass Sie dies nicht nachvollziehen wollen, ist Teil Ihrer religiösen psychischen Störung.
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#9 ReverserAnonym
  • 09.07.2014, 17:27h
  • Antwort auf #7 von David77
  • Das ist ja großteils richtig.
    Mir geht es darum, dass man einerseits nicht etwas einfordern kann, was man anderen verwehrt.
    Längst nicht alle Gläubigen stellen sich unseren Rechten in den Weg!!
    Gegenreaktionen (m.E. sollte man mehr mit Argumenten statt Beleidigungen arbeiten) sollten sich also auf "die Richtigen" beschränken, kein Rundumschlag. Ich denke, du verstehst, was ich meine.
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#10 ReverserAnonym
#11 GegenVerdreherAnonym
#12 HeinerAnonym
#13 zeitlosAnonym
#14 ReverserAnonym
#15 ReverserAnonym
#16 FoXXXynessEhemaliges Profil
#17 TheDadProfil
  • 09.07.2014, 19:17hHannover
  • Antwort auf #6 von Reverser
  • Jemandem die volle Summe zur Krankenversicherung nicht zu bezahlen, weil damit auch die Pille auf Rezept bezahlt wird, soweit egth hierzulande nicht einmal die RKK !

    Und das hat auch nicht nur etwas mit der Achtung von Grundrechten zu tun, sondern es ist schliechtweg ASOZIAL mit dem Verweis auf die Religionsfreiheit in das Gesundheitsrecht einer Person einzugreifen !

    Demnächst werden die Versicherungsprämien gekürzt um zu verhindern das sich jemand Krücken kauft, weil Jesus ja die Lahmen heilte ?

    Gehts noch ?

    Religionsfreiheit bedeutet, jeder kann sich seine religion frei wählen, undwird in seiner Ausübung dabei nicht gestört !

    Wo bitte schön wird dieses Recht sich frei zu entscheiden den Kindern gewährt ?

    Überall werden die Kinder ZWANGSWEISE einer Religion zugeführt !

    Und Religionsfreiheit bedeutet NICHT das es den Religiösen frei steht allen anderen ihre Vorschriften aufzuzwingen !

    Wer das nicht begreift ist und bleibt ein Religiot, auch und gerade weil er nicht begriffen hat, das die Religion kein Freibrief dafür ist andere Menschen zu unterdrücken !
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#19 ReverserAnonym
  • 09.07.2014, 20:03h
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • Entweder drücke ich mich unverständlich aus oder du willst mich nicht verstehen, wobei ich zunächst mal von Ersterem ausgehe:

    Es geht mir NICHT um die Religion an sich, sondern nur darum, dass man ALLE gläubigen Menschen in einen Topf wirft, obwohl nur ein TEIL davon gegen uns Front macht.
    Ich selbst würde mich nicht als besonders gläubig bezeichnen, nehme aber niemandem das Recht, dies zu sein, solange er anderen nicht etwas aufzwingen oder wegnehmen will; diese Menschen kann ich dann auch nicht als Religioten oder psychisch Gestörte bezeichnen. So etwas nenne ich Rundumschlag oder Pauschalierung. Wir Schwule müssten dies eigentlich nur zu gut nachvollziehen können.
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#20 TheDadProfil
  • 09.07.2014, 20:33hHannover
  • Antwort auf #19 von Reverser
  • ""Es geht mir NICHT um die Religion an sich, sondern nur darum, dass man ALLE gläubigen Menschen in einen Topf wirft""..

    Das wird und wurde schon verstanden..

    Bloß hast Du dabei hier das Verständnis-Problem, denn Religioten meint nicht ALLE Menschen die Religiös sind, sondern alle die sich damit hervortun, und dies sind insbesondere die Religionsführer, andere Menschen zu unterdrücken, zu diskriminieren und weiterhin zu entrechten..

    So meint dann Katholiban auch nicht alle Katholiken, sondern überwiegend den Klerus, der immer wieder durch besonders blöde Äußerungen in der Presse auffällt..

    Das ist hier auch schon dutzende Male erklärt worden, auch wenn es immer noch nicht bei Dir angekommen scheint..

    Man könnte sich nun noch darüber streiten, was zuerst da war :
    Das Ei oder das Huhn ?

    Die Religioten..
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#21 ReverserAnonym
  • 09.07.2014, 21:19h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • Dann hat sich das ja geklärt mit den Begriffen.

    "Das ist hier auch schon dutzende Male erklärt worden, auch wenn es immer noch nicht bei angekommen scheint..."

    Ohne Seitenhiebe geht es hier wohl nicht. Unter aller Sau ist natürlich die Nr. 8.

    Ja, ich hatte das tatsächlich noch nicht gelesen.
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#22 ollinaieProfil
  • 09.07.2014, 23:25hSeligenstadt
  • Antwort auf #21 von Reverser
  • "Ohne Seitenhiebe geht es hier wohl nicht. Unter aller Sau ist natürlich die Nr. 8. ..."

    Wenn ich vergleiche, mit welchen Vokabeln Nichtheterosexuelle von diversen religiösen "größen" (sic) bezeichnet werden, kann ich da keinen Unterschied erkennen. Unter aller Sau ist durchaus zutreffend.

    Um es aber etwas höflicher mit dem Worten von papa (sic) auszudrücken:

    Nach mehrheitlicher Meinung atheistischer Menschen sind "religiöse Handlungen" in sich nicht in Ordnung. Sie verstoßen gegen die natürliche Vernunft, denn die Weitergabe des Wissens bleibt beim Beten ausgeschlossen. Sie entspringen nicht der wahren Ergänzungsbedürftigkeit von Forschung und Lehre. Sie sind in keinem Fall zu billigen. Religiosität als Neigung sei objektiv ungeordnet und stelle für die betroffenen Personen eine schwere Prüfung dar. Darum sei ihnen mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Die objektive Ungeordnetheit ist die Erklärung, warum nach atheistischer Lehrmeinung die erworbene Indoktriniertheit nicht ausgelebt werden soll.
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#23 Harry1972Profil
  • 10.07.2014, 02:55hBad Oeynhausen
  • Ich nehme das Wort "Religionsfreiheit" wörtlich und möchte bitteschön frei von Religion sein.

    Ich finde es mitunter unerträglich, wie selbstbesoffen irgendwelche religiösen Menschen ihre verqueren Weltanschauungen herausblöken, mich mit ihrem verlogenen Getue nerven und sich bei der geringsten Kritik an dieser religiösen Dauerbeschallung dann auch noch als Opfer stilisieren.

    Aber was soll ich machen? Religionsfreiheit wird ja blöderweise so ausgelegt, daß die Religionen die Freiheit haben, sich aufzudrängen. Ungefragt natürlich.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 TimonAnonym
  • 10.07.2014, 08:06h
  • Antwort auf #6 von Reverser

  • Religionsfreiheit bedeutet, dass jeder das glauben darf, was er will. Es heißt aber ausdrücklich nicht, dass man andere, die anders denken diskriminieren darf.

    Auch Religionen stehen nicht über dem Gesetz und müssen sich an gesetzliche Regeln halten.
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#25 PetterAnonym
  • 10.07.2014, 08:16h

  • Vollkommen richtig!

    Das Gesetz gäbe einen Freibrief, Menschen zu diskriminieren. Man bräuchte immer nur sagen, dass der eigene Glaube einem das befehle.

    Genau wie niemand (auch nicht mit irgendwelchen religiösen "Begründungen") Menschen augrund der Hautfarbe, der Herkunft, etc. diskriminieren darf, sollte das auch nicht aufgrund der sexuellen Orientierung möglich sein.
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#26 MariposaAnonym
  • 10.07.2014, 09:29h
  • Antwort auf #2 von Christenzirkus
  • Das ist doch leider längst Fakt - in den USA hat sich der Einfluß der Kirchen bzw. Religiosität ( vor allem der der Evangelikalen) schon immer stark auf die Politik ausgewirkt, wie zum Beispiel beim Irakfeldzug... Das gibt es in dieser Intension selbst in Deutschland bislang nicht.
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#27 goddamn liberalAnonym
  • 10.07.2014, 09:31h
  • Antwort auf #1 von timpa354
  • "Im Supreme-Court sitzen hauptsächlich katholische Richter, eingesetzt von republikanischen Präsidenten, dies kann nur dauerhaft geändert werde, wenn auf lange, lange Zeit kein Republikaner mehr Präsident wird, "

    Exakt so ist es.

    Die positiven Rechtsentwicklungen in den letzten Jahren sind einem einzigen Richter zu verdanken, dem Katholiken Kennedy, der nur ab und an die Seiten aus Daffke wechselt, obwohl er dereinst von Reagan ernannt wurde. Und sich dann auf die Seite liberaler Richterinnen wie Ruth Bader Ginsburg, einer prototypisch-progressiven Jüdin aus Brooklyn, schlägt.

    Bei der letzten Obama-Wahl stöhnten die Reaktionäre in den USA auch schon über die Richter, die er evtl. ernennen könnte. Weil sie eine lebenslange Gleichstellungspolitik fürchten.

    So läuft das.
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#28 stromboliProfil
  • 10.07.2014, 09:49hberlin
  • Antwort auf #21 von Reverser
  • Karl Jaspers sagte: Der Absolutheitsanspruch der Kirche stehe "ständig auf dem Sprung, von neuem die Scheiterhaufen für Ketzer zu entflammen" (Der philosophische Glaube, 9. Auflage, München 1988, S. 73).

    In diesem satz manifestiert sich ein grundelement "religiösen glaubens" , die absolutheit des eigenen "überzeugt seins".
    "Gläubige Christen folgen dem Rat Gottes aus der Bibel":

    "Geht hinaus aus ihr, mein Volk,
    dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden
    und nichts empfangt von ihren Plagen!
    Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel
    und Gott denkt an ihren Frevel."

    Hier die grundformel für das den religionen innewohnende überego.

    Da ja aber " ihr gott" der frevel der anderen gedenkt und somit ihnen die mittel in die hand gibt, auf erden schon mal die schafe von den böcken zu trennen, ist auch der freibrief für säubernde aktionen-handlungen quasi vorprogramiert.
    Mission also nur funktioniert, sind die den religiösen widerstreitenden elemente eliminiert oder assimiliert.
    Im eliminieren und zwangsassimilieren aber auch die bestätigung der eigenen weltsicht liegt.
    Über seine feinde triumphieren ist nicht nur ein ziel, es ist auch selbsterhaltungszweck.

    Dessen muss man sich bewusst sein , diskutiert man die beziehungen von religiösen sektenanhängern und säkular unabhängigen "nichtgläubigen. So auch im umgang der sprache miteinander.

    Da ist der seitenhieb mit der psychischen erkrankung der im selbstgespräch verbliebenen ( beitrag #8) nur die antwort auf die der homosexualität zu unterstellenden sonderstellung-, mit begleitender fürsorge seitens der christlich nächstenliebenden bis hin zur als krankhaft gedeuteten homo-ausprägung und der so heilung und trost im christlichen glauben suchender.

    Über die religion als verursachender der psychologischen notlage aber kein wort verlierend..; dass ist weiterhin problem des einzeln ( heranwachsenden homos z.b. ) und nicht der grundsatzhandlungen der religionssekten geschuldet.

    So wird schon im vorfeld einer analyse ein schuldiger gefunden, der trotz aller weltlichen anfechtungen dann ein "angebot christlicher nächstenliebe " erfährt.

    Wobei: "sonderstellung dank toleranz und integrationsangeboten bei den gutmenschelnden christen eher auf eine "normalisierung ihrem weltbild entsprechend hinausläuft.
    Solchermaßen die meist mehr uninteressiert sind an veränderung und sich entwickelnder vielfalt ( auch weg von der zwangsheterosexualität!) , denn entschiedene befürworter einer sexuellen dualität von hetero-homo als gesellschaftliches grundkonzept.

    Wird aber dieser angedachte "grundkonsens" unserer seits angezweifelt, ja den obliegenden strukturen der zwangsmissionierung durch taufe und gesellschaftlicher dominanz der "religiösen ethik", ein vielfach nachgewiesenes krankheitsbild resultierend aus religiösen übergriffen entgegen gestellt, erhebt sich der vorwurf, die befürwortung einer radikalen trennung von bürgerrechten und religionszugehörigkeit, sei "unter aller sau" .

    Den bürger vor indoktrination schützen zu wollen wird angesichts der "bedrohung " durch atheistische ideale und humanistischer menschenrechtsforderungen, hingegen als wehrhafte demokratrie heraus gestellt.
    Da erfüllt sich der wille zur "freiheit ", gehts gegen den kommunistischen gleichheitsgrundsatz.

    Den bürger hingegen vor religiöser indoktrination schützen zu wollen ist gleich freiheitsberaubung und unterdrückung der meinungsfreiheit..., eben unter aller sau!

    Hier aber zeigt sich ein psychologisches bild des sich verfolgt wähnenden , der erst aus der ablehnung seines denkkonzeptes eine verfolgungshysterie herausbildet, die wiederum eigenständige krankhafte züge entwickelt.

    Fazit: religion macht krank kann der von "glauben und selbstgesprächen betroffene keine eigenständige entschiedung mehr treffen , sondern ist opfer eines kollektiven zwanges!

    Das müssen sich alle am theologischen rad drehenden als anklage gefallen lassen.
    Je öfter als vorwurf in die diskussion eingebracht , desto größer die chance auf änderung.
    Wer schweigt, macht sich schuldig!
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#29 RadixAnonym
  • 10.07.2014, 10:00h
  • Antwort auf #22 von ollinaie
  • Eine amüsante Verballhornung der berüchtigten Nummern 2357 und 2358 des Katechismus der katholischen Kirche. Namentlich die beiden Wendungen "in sich nicht in Ordnung" und "objektiv ungeordnet" sind naturrechtlich. Das Naturrecht ist in der Philosophie aber längst als Zirkelschluss entlarvt, denn in die (in diesem Fall biblischen) Stellen, die zur Argumentation beigezogen werden (etwa "Als Mann und Frau schuf er sie", Genesis 1,27), wird bereits im Voraus (also im Blick auf die Wahl der Stellen) eine Wertung hineingelegt. Naturrechtliche Wendungen zur Homosexualität gehören auch in einem Katechismus längst gestrichen, denn Homosexuelle haben keinen Defekt. In der Folge könnte die Kirche aber in einen argen Argumentationsnotstand geraten ...

    Interessanterweise hat die römische Kurie bei der Vorbereitung der 3. ausserordentlichen Generalsynode der Bischöfe (5.-14.10.2014 in Rom) feststellen müssen (siehe queer-Artikel unten), dass in der überwiegenden Mehrheit der Antworten und Bemerkungen auf den vorgängig versandten Fragebögen heute das Konzept des "Naturrechts" als solches sehr schwierig, wenn nicht gar unverständlich erscheine; nur eine sehr kleine Zahl von Antworten und Bemerkungen hebe ein entsprechendes Verständnis des Naturrechts bei den Menschen hervor.

    Es nimmt Wunder, was da herauskommen wird. Wahrscheinlich das Übliche: Festklammern an der Tradition, somit am Naturrecht und somit am "Defekt" der Homosexuellen - eine Arroganz sondergleichen!

    www.queer.de/detail.php?article_id=21835

    (und dort der Link zu "Instrumentum Laboris", daselbst I. Teil, Kapitel III)
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#30 ReverserAnonym
  • 10.07.2014, 10:38h
  • Nrn. 24, 25: Einverstanden

    Nr. 28:
    "Seitenhiebe" bezog sich auf die Aussage von TheDad "Das ist hier schon dutzende Male erklärt worden, auch wenn es bei dir immer noch nicht angekommen scheint..."

    "Unter aller Sau" - bezieht sich auf die folgende Aussage unter #8:

    "Religionsfreiheit bedeutet nämlich nicht, dass Sie Gesunde so krank machen dürfen, wie Sie es sind.
    Dass Sie das nicht nachvollziehen wollen, ist Teil Ihrer religiösen psychischen Störung."

    Ich bleibe bei meiner Auffassung ('unter aller Sau'), zumal ich deutlich herausgestellt habe, NICHT Betroffener zu sein und Rundumschläge, insbesondere in diesem Ton, generell ablehne.

    Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, vielleicht gibt diese kleine Diskussion dennoch Anlass, vor dem Drücken des Absendeknopfes besser ein zweites oder drittes Mal über seine Formulierung nachzudenken.

    Für mich ist dieses Thema nach der Klarstellung unter #20 abgeschlossen.
  • Antworten » | Direktlink »
#31 KlarstellungAnonym
#32 ReverserAnonym
#33 timpa354Ehemaliges Profil
  • 10.07.2014, 16:21h
  • Antwort auf #6 von Reverser
  • Oh wie süß, ein Unschuldslämmchen. Religionsfreiheit heißt nicht, dass man im Namen der Religion, die Menschenrechte der anderen mit Füßen treten kann. Jeder Atheist könnte auch dann sagen, ich bediene keine Religiösen, weil das meinem Glauben, nicht zu glauben widerspricht.
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#34 TheDadProfil
  • 10.07.2014, 17:21hHannover
  • Antwort auf #30 von Reverser
  • Irgendiwe witzig "Seitenhiebe" zu monieren, und dann gleichzeitig einen auf den Kommentar Nr.#8 zu setzen..

    Aber auch typisch für Dich..

    Man könnte es auch Querverweise nennen, und jeder der sich mit einem Artikel hier beschäftigt könnte sich auch in anderen Artikeln und Kommentaren ein wenig schlau machen, um zu erkennen wer hier womit gemeint sein soll..

    So "neu" bist du hier nicht, um nicht zu wissen wer der eigentliche auslösende Faktor zu den vermeintlich verächtlichen oder beleidigenden Äußerungen in den Kommentaren ist, und beim bestem Willen kann man nicht generell unterstellen das damit immer alle Christen gemeint sein sollten, wenn von Katholiban oder Religioten die Rede ist..

    Jeder hier weiß aus eigener Erfahrung und villeicht sogar aus der eigenen Familie, das nicht alle Christen gleich sind..

    Wenn die Christen das für sich in Bezug auf LGBT´s auch einmal wahrnehmen würden, könnten sie sich ihre Verallgemeinerungen auch endlich einmal sparen, und damit beginnen ihre Vorurteile abzulegen..

    Wie lautete das Thema oben ?

    Christliche Gruppen reklamieren ein Recht für sich Menschen wegen ihrer Sexuellen Identität grundsätzlich schlechter behandeln zu können..

    Da fragt sich doch wirklich, ob Mensch auf "normalem" Wege dazu kommt andere Menschen schlechter zu behandeln, oder wer oder was der Auslöser dafür sein muß ?
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#35 ReverserAnonym
  • 10.07.2014, 18:03h
  • Antwort auf #34 von TheDad
  • Ich muss mich doch noch mal einschalten.

    Zwischen "Seitenhieben" und strafrechtlich relevanten Beleidigungen (#8) dürfte wohl ein gewaltiger Unterschied sein.

    "Wenn die Christen das für sich in Bezug auf LGBT's auch einmal wahrnehmen würden..."
    Das stimmt allerdings, nicht alle LGBT's sind gleich, wie man hier vor allem in Bezug auf die bisherigen Kommentare (viele radikal, einige besonnen) unschwer feststellen kann.
    Allerdings und zum Glück ist nicht davon auszugehen, dass die radikalen Äußerungen in diesem Forum auf die ganze Gemeinschaft übertragbar sind.
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#36 TheDadProfil
#37 ReverserAnonym
  • 10.07.2014, 21:30h
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • Inwieweit das strafrechtlich relevant sein könnte, muss dahingestellt bleiben, jedenfalls ist es deutlich mehr als ein Seitenhieb.
    Die einfachen Regeln des Anstands scheinen manchen unbekannt zu sein.

    Wir sollten dieses Thema jetzt beenden, da das Wesentliche gesagt ist, Nrn. 20, 21, 30-32.
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#38 TheDadProfil
  • 10.07.2014, 21:53hHannover
  • Antwort auf #37 von Reverser
  • ""Die einfachen Regeln des Anstands scheinen manchen unbekannt zu sein.""..

    Natürlich..

    Vor allem denen, die man hier Religioten nennen muß, und die ganz sicher nicht ganz normal sind im Kopf, und an "Anweisungen" von oben "glauben" um ihre eigenen Handlungen jemandem anderem, imaginärem in die Schuhe zu schieben..

    GOTT will das ich einen anderen Menschen in seiner Gesundheit schädige ?

    WO in der Bibel steht das denn, ohne das gleich darauf eine Riesen-Flut genau diese Leute vom Erdboden hinwegfegt ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#39 David77Anonym
  • 10.07.2014, 22:17h
  • Antwort auf #37 von Reverser
  • "Inwieweit das strafrechtlich relevant sein könnte, muss dahingestellt bleiben, jedenfalls ist es deutlich mehr als ein Seitenhieb."

    Komisch, wenn religiöse Gruppen sich auf gleiche Weise über Homosexuelle äußern, dann ist das plötzlich strafrechtlich nicht relevant, sondern durch die Religionsfreiheit privilegiert.

    Und das fast nämlich die ganze Kritik hier an den Kirchen und den Inhalt einige Meldungen zusammen:
    Warum dürfen die das? Warum ist das in Ordnung?
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