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Einzelkommentar zu:
Ian Thorpe: 277.000 Euro fürs Coming-out


#6 janxAnonym
  • 13.07.2014, 17:36h
  • Naja, die Überschrift ist natürlich irreführend. Kann man so sehen, durchaus, aber ob und zu welchem Anteil das Geld jetzt für das Coming-out gezahlt wurde, darüber lässt sich nur spekulieren. Obwohl ich nicht abstreiten möchte, dass man es so sehen kann, aber als Newsmeldung - und nicht als Kommentar dazu - finde ich es etwas gewagt. Dass man gerade bei großen Gehältern und Summen von denen wir immer mal wieder lesen bei Stars, Beratern & Co - auch bei uns - ins Staunen geraten kann steht außer Frage. Das würde ich aber jetzt nicht an einer Person festmachen. Da müssen sich die Australier einfach demokratisch für die Zukunft überlegen in wie weit sie solche Honorare versteuern möchten - und wenn dann noch ein gutes Stück für Hr. Thorpe übrig bleibt, soll es mir recht sein - da bin ich neidfrei.

    Ich glaube ein großer Trugschluss ist auch immer zu glauben, dass Mitglieder einer unterdrückten Minderheit automatisch sympathisch sein müssen. Weil sie ansonsten gar nicht mehr Rechte verdient hätten. Als Schwule müssen wir aber nicht netter, großzügiger, besser aussehend oder sonst was sein als der Durchschnitt, damit wir Anspruch auf die gleichen Rechte haben. Auf dieses Glatteis sollte man sich bei der DIskussion erst gar nicht begeben. Und auch Herr Ian Thorpe kann gerne so sein wie er will. Nur weil er ein Coming-out hat, muss man sich mit ihm noch lange nicht identifizieren. Sein Coming-out (jede Coming-out) ist wichtig, weil eine falsche gesellschaftliche Fassade bröckelt - nicht mehr und nicht weniger. Wer aber einen Star zum anhimmeln & als Poster für die Wand sucht, liegt hier vermutlich falsch. Nicht schlimm - da gibt's genügend andere...
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