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  • 14. Juli 2014 74 2 Min.

Auch Lesben und Schwule haben ein Recht auf Kitsch, finden 66 Prozent der Bundesbürger (Bild: 92282778@N06 / flickr / by-sa 2.0)

Das Erfurter Meinungsforschungsinstitut INSA untersuchte die Haltung der Bundesbürger zur Gleichstellung von Lesben und Schwulen.

Die große Mehrheit der Bundesbürger ist für eine rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen. Laut einer aktuellen Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts INSA, die Focus Online am Montag vorstellte, unterstützen 66 Prozent der Befragten Eheschließungen auch von gleichgeschlechtlichen Paaren. Selbst bei den Anhängern von CDU und CSU sind 63 Prozent dafür. Bei der SPD sind es 77, bei den Grünen 78 Prozent. Mit 57 Prozent gibt es bei den AfD-Anhängern die geringste Unterstützung für die Ehe-Öffnung.

Deutlich geringer fällt die Unterstützung beim Adoptionsrecht für schwule und lesbische Paare aus – aber auch hier zeichnet sich mit 57 Prozent der Befragten eine klare Mehrheit ab. 75 Prozent der Grünen- und 72 Prozent der SPD-Anhänger unterstützen die Gleichstellung im Adoptionsrecht. Bei den Befürwortern von CDU und CSU sind es nur 49 Prozent, bei der AfD 48 Prozent. Bei den FDP-Anhängern gibt es 51 Prozent Zustimmung. Klare Unterschiede ergeben sich auch im Altersgruppen-Vergleich: Bei den 25- bis 34-Jährigen sind 65 Prozent für ein Adoptionsrecht, bei den über 55-Jährigen nur noch 50 Prozent.

Eine Mehrheit glaubt, dass Kinder bei Vater und Mutter besser aufwachsen

Auch das "Bauchgefühl" wurde von INSA abgefragt. So stimmen 54 Prozent der Behauptung zu, es sei besser für Kinder, wenn sie in einer traditionellen Hetero-Familie aufwachsen. Besonders groß mit 64 Prozent ist die Unterstützung bei den über 55-Jährigen. Bei den 18- bis 24-Jährigen glauben dagegen nur 45 Prozent, dass ein Kind mit Vater und Mutter aufwachsen sollte. Bei den 35- bis 44-Jährigen sind es 53 Prozent.

Befragt wurden von INSA insgesamt 2.033 Bundesbürger, neben Homorechten waren weitere Themen Abtreibung und Sterbehilfe. INSA-Chef Hermann Binkert forderte auf Focus Online eine gesamtgesellschaftliche Debatte über diese Fragen: "Hier sind neben den Parteien insbesondere die Kirchen gefordert." (cw)

-w-

#1 FinnAnonym
  • 14.07.2014, 20:06h
  • Eine satte Zwei-Drittel-Mehrheit, aber die Bundesregierung ignoriert weiterhin, dass das Volk der Souverän ist und regiert weiterhin diktatorisch nach Gutsherrenart.
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#2 Vizharan
  • 14.07.2014, 20:07hSt. paul
  • Viele CDU Wähler wissen anscheinend nicht was die CDU eigentlich so treibt.
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#3 Simon HAnonym
  • 14.07.2014, 20:08h
  • "Hermann Binkert forderte auf Focus Online eine gesamtgesellschaftliche Debatte über diese Fragen"

    Würde er auch "gesamtgesellschaftliche Debatten" fordern, wenn es um Gleichstellung von Schwarzen, Frauen, etc. ginge?

    Bei Menschenrechten gibt es nichts zu debattieren! Die gehören schnellstmöglich umgesetzt!
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