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Kommentare zu:
Designierter Steinbach-Nachfolger ist schwul


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.07.2014, 13:49h
  • Natürlich muß diese Schlagzeile "Der ZUKÜNFTIGE Steinbach-Nachfolger ist schwul" heißen, weil das Wort "designiert" ja sehr schnell mit "resigniert" verwechselt werden kann.

    Es war mal wieder klar, daß ein Intrigantenstadel losgetreten wird. Dennoch ist es zu wünschen, daß Herr Fabritius das Amt antritt und endlich frischer Wind weht.
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#2 m123Anonym
  • 21.07.2014, 13:55h
  • Ein homosexueller Politiker, der im Bundestag GEGEN die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtliche Paare stimmt, sollte meiner Meinung nach geoutet werden.

    Denn schließlich entscheidet so jemand dann, dass Schwule und Lesben keine gleichen Rechte haben sollten, was dermaßen diskriminierend ist, dass ein Zwangsouting von solchen Politikern, die die Diskriminierung unterstützen, obwohl sie selbst schwul oder lesbisch sind, mehr als gerechtfertigt ist.

    Es ist gut, wenn die Leute sehen was für Heuchler und Arschlöcher im Bundestag sitzen.
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#4 Banater SchnapsAnonym
#5 Oliver43Anonym
  • 21.07.2014, 14:03h
  • Es scheint doch wohl eher sich um eine Kampagne linker Journalisten und Aktivsten zu handeln.

    Mit Fabritius hätte der Bund der Vertriebenen einen Präsidenten an der Spitze, der für die Kampagnen linker Politiker und Journalisten gegen den Bund der Vertriebenen ein Problem würde.

    An Frau Steinbach konnten sich linke Journalisten und Aktivisten so herrlich abarbeiten und die Finger "wund" schreiben/tippen, aber ein Herr Fabritius mit Lebenspartner wäre da doch ein grroßes Problem für die taz, Spiegel und Co. Daher wird diese Kampagne gegen Fabritius auch nunmehr über die Bande von Spiegel, taz und Queer gespielt, die halt allesamt links zu verorten sind.
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#6 userer
  • 21.07.2014, 14:12h
  • Antwort auf #5 von Oliver43
  • Hohliver43: "Mit Fabritius hätte der Bund der Vertriebenen einen Präsidenten an der Spitze, der für die Kampagnen linker Politiker und Journalisten gegen den Bund der Vertriebenen ein Problem würde."

    Schon wieder hassgetriebener Unsinn von dir. Ob jemand schwul ist oder nicht, hat keinen Einfluss darauf, ob er erzreaktionär ist oder nicht - wie man beispielsweise an dir sieht. Auch Schwule können rechtspopulistisch sein und werden dafür kritisiert.
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#7 ZeitfensterAnonym
#8 ReverserAnonym
#9 alohaboyAnonym
  • 21.07.2014, 14:20h
  • wenn das so weiter geht gibt es in cdu und spd bald keine heteros mehr.
    die freiwilligen und unfreiwiligen politiker- outings der letzten jahre sind der hit.
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#10 Timm JohannesAnonym
  • 21.07.2014, 14:25h
  • Und zum Thema "Vertriebene und Flüchtlinge" gilt immer noch: es ist gut, das es den Bund der Vertriebenen gibt und sie an das Leid und Elend der Flüchtlinge erinnern, die am Ende des Zweiten Weltkrieges aus Schlesien, Pommern und Ostpreußen vertrieben wurden und Städte wie Breslau, Königsberg und Oppeln verlassen mußten.

    Mit den 2+4 Verträgen wurde die Oder-Neiße-Linie völkerrechtlich bei der Wiedervereinigung anerkannt und das ist gut so. Ein Krieg um Schlesien, Pommern oder Ostpreußen sollte auf keinen Fall niemals von den Deutschen zukünftig geführt werden.

    Aber es ist und bleibt richtig, dass an das Vertreibungselend und diese schreckliche Zeit erinnert wird.

    Und hier haben linke Journalisten in der Vergangenheit auch oftmals total versagt, weil sie ideologisiert immer nur an das Verhalten der Nationalsozialisten erinnert haben und was das Deutsche Reich angerichtet hat, was in der Tat außer Frage steht. NICHTS rechtfertigt, was die Nationasozialisten angerichtet haben und den Zweiten Weltkrieg ("im Unterschied zum Ersten Weltkrieg, der mulitkausal verursacht wurde) haben die Deutschen jener Generation zu verantworten.

    Doch gleichzeitig bleibt es weiterhin richtig und wichtig, dass auch das Vertreibungselend und die Flucht der deutschen Vertriebenen aus Schlesien, Ostpreußen und Pommern thematisiert wird und daran erinnert wird. Genauso wie es richtig und wichtig ist, dass an das Elend und den millionefachen Mord an Juden erinnert wird.

    Und es wäre gut und richtig, wenn Herr Fabritius nunmehr die Verbandarbeit als Präsident gut weiterführt und die Vertriebenenthematik weiterhin im Bewusstsein der Deutschen verankert bleibt.
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#11 bibasti2000Anonym
  • 21.07.2014, 14:32h

  • m123

    Zwangsouting?

    Und du unterstuetzt sowas auch noch.

    Ganz toll, ich weiss schon wieso ich mein Privatleben geheim halte und mich niemals outen werde...wegen Leuten wie dir...
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#12 VorbilderAnonym
  • 21.07.2014, 14:37h
  • Antwort auf #9 von alohaboy
  • ja und so völlig klischee frei!

    der eine wird bürgermeister und findet sexy wichtiger als armutsbekämpfung der stadt.
    der andere bürgermeister baut prestigeobjekte die unsummen kosten und geht während dessen in frührente.
    der andere lässt sich mit harten drogen erwischen und ist gegen die legalisierung weicher drogen.
    der eine entpuppt sich als kunstliebhaber spezieller bilder, war selber verfechter der vorratsdatenspeicherung und jammert jetzt rum.
    der eine mag bratkartoffeln und outet sich nie.
    der andere ist gegen die homoehe und lebt in schwuler lebenspartnerschaft.

    ach wenn wir unsere schwule elite nicht hätten, was sollten wir schwulen untertanen nur machen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#14 DavidBerlinAnonym
  • 21.07.2014, 14:44h
  • Übrigens seit Jahrzehnten erinnern wir in Deutschland an die Vertriebenen und deren Leid, was nur linke Journalisten und Medien immer wieder torpediert haben.

    Und seit Jahrzehnten erinnern wir auch an den millionenfachen Mord an Juden, wo dann eher rechtskonservative Journalisten und Medien versagt haben.

    Und nun aktuell wird in Neukölnn in Berlin an Moscheen zu Mord an Juden aufgerufen und in den Vorstädten in Paris gibt es Ausschreitungen islamischer Einwanderer.

    UND dabei fällt dann auf, wie Linkspartei und SPD hier total versagen und diese antijüdischen Angriffe aufeinmal hinnehmen und schweigen, weil diese beiden Parteien halt mittlerweile massiv islamisch mitbeeinflusst werden.

    Wenn da dann sich einmal ein SPD-Politiker wie Sarrazin traut, auf diese Misstände in einigen Stadtteilen Berlins hinzuweisen, wird er dann von linken Journalisten und Politikern gelyncht,

    Das Buch "Deutschland schafft sich ab" hat in weiten Teilen Wahrheiten und dieser Weltbericht zeigt es wiedereinmal mehr als deutlich, wo aktuell vermeldet wird, dass islamistische Hassprediger in Berlin gegen Juden anhetzen.

    * *
    www.welt.de/politik/deutschland/article130389423/Imam-ruft-z
    ur-Vernichtung-zionistischer-Juden-auf.html

    (Imam in Berlin ruft zur Vernichtung zionistischer Juden auf).

    So weit sind wir leider schon wieder gekommen, dass gegen Juden in unserem Staate gehetzt wird: und dies geschieht im Zeichen des Islams !!!
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#15 Reiserobby-NickAnonym
#16 DavidBerlinAnonym
  • 21.07.2014, 14:50h
  • Und wo wir hier beim Thema Flucht und Vertreibung sind:

    *
    www.n-tv.de/politik/In-Mossul-leben-keine-Christen-mehr-arti
    cle13265156.html


    (In Mosul leben keine Christen mehr)

    Es ist skandalös, wie wenig gegen Judenhetze durch islamische Menschen in unserem Lande oder auch gegen die Christenverfolgung durch Islamisten welweit unternommen wird.

    Tja so wie wir uns politisch verhalten, indem wir den Islamisten Tür und Tor in Deutschland und weltweit öffnen, schafft Deutschland und der Westen sich in der Tat ab. Da hat Herr Sarrazin vollkommen Recht !!!
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#17 KurtAnonym
#18 stromboliProfil
  • 21.07.2014, 15:02hberlin
  • Antwort auf #5 von Oliver43
  • warum sollte es ein problem sein , eine reaktionär- revanchistische vereinigung als das zu bezeichnen als es ist: reaktionär.
    Und wenn deren vorstand zufällig homosexuell veranlagt ist, ist der betreffende ebenso weiterhin reaktionär!

    Es gibt halt auch dumme, reaktionäre homos, so wie man sie in heterogemeinschaften , religionssekten und sonstiger vereinsmeierei ( ich sage nur: CSU und homosexuell!) findet.
    Sexualität schützt nicht vor verblödung.

    Nun, vieleicht wirkt ja die nähe erfahrener ausgrenzung und verfolgung die man als homosexueller durchaus auch heute noch erleben kann dazu, und zwingt auf, sich gedanken darüber zu machen, wer denn nun der auslöser jener unseligen vertreibungskultur war, und wenn dies endlich mal abgearbeitet und ins program der schuldeeinsicht aufgenommen, man sich fragt ob man schuldlos "vertrieben" wurde!

    Das öffnet den horizont für alternative entscheidungen und einsichten...
    Mehr noch; heute in zeiten der reisefreiheit und wohnsitzwahl kann jenen sich nach ihrer "heimat" sehnenden keine anstrengung zuwenig sein, um dorthin zurück zu wandern. Auswandern aus deutschland ist derzeit beliebt.
    Zudem: was macht ihn zum "vertriebenen.. seine 1984ziger wirtschaftsflucht aus dem ostblock?

    Wir brauchen diese art des "gedenkens" nicht, weil er ansprüche meint am leben erhalten zu können, die schon einmal krieg und verderben über sogenannt unschuldige gebracht hat.
    Also wird man diese nachgeborenen revanchisten weiterhin ob ihrer obskur nationalistischen einstellung an den pranger stellen müssen!
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#19 und jetztAnonym
#20 profilerAnonym
#21 BjörnAnonym
#22 m123Anonym
  • 21.07.2014, 15:24h
  • Antwort auf #11 von bibasti2000
  • Zwangsouting unterstütze ich nur in Bezug auf Homosexuelle, die andere Homosexuelle wegen ihrer sexuellen Identität diskriminieren. Das gilt insbesondere für homosexuelle Politiker, die gegen die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen stimmen.

    Ich bin grundsätzlich gegen Zwangsouting, jedoch mit der oben genannten und in meinen Augen gerechtfertigten Ausnahme. Denn sobald jemand in der Öffentlichkeit Homosexuellen gleiche Rechte abspricht oder gegen gleiche Rechte für Homosexuelle stimmt, hat er kein Anrecht mehr darauf, dass man seine sexuelle Identität nicht aufdeckt.
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#23 HistorikerAnonym
  • 21.07.2014, 15:33h
  • Keine Frage, was den Vertriebenen widerfahren ist, war nicht schön.
    ABER: Hätten die im sozialistischen Polen etwa ein besseres Leben gehabt, als im Wirtschaftswunderland BRD, wären sie nicht vertrieben worden? Haben die Vertreiber im sozialistischen Polen etwa besser gelebt als die Vertriebenen im Westen? Wer damals die Zeichen der Zeit erkannt hat, ist sowieso klugerweise freiwillig in den Westen geflohen! Das man die Ostgrenzen bis in die 70er nicht anerkannt hatte und diese noch bis dahin in Atlanten verzeichnet waren, spricht für das mangelnde Unrechtbewusstsein, was man lange hatte. Auch, das man die Abtretung der Ostgebiete den Polen angekreidet hat und nicht etwa den Sowjets, die durch die Westverschiebung Polens den Polen ein GRÖßERES Stück Land wegnahmen.
    Langsam kann ich das Thema nicht mehr hören! Soll man etwa die Zeit zurückdrehen und alles ungeschehen machen? Hätten die Menschen im Sozialismus etwa besser gelebt??
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#24 not in my nameAnonym
#25 Kaiser WilhelmAnonym
#26 dem präsiAnonym
#27 LangsamLangsamEhemaliges Profil
#28 m123Anonym
  • 21.07.2014, 16:11h
  • "Fabritius, der 1984 als Spätaussiedler von Rumänien nach Deutschland kam, ist verpartnert und mit seiner sexuellen Orientierung relativ offen umgegangen."

    "Allerdings fehlt diese Angabe auf seiner Homepage oder der Seite des Bundestags."

    Es ist bestimmt kein offener Umgang mit der eigenen Partnerschaft, wenn man diese weder auf seiner Homepage noch auf der Seite des Bundestages angibt.

    Ein Vorbild ist er definitiv nicht. Warum können homosexuelle Politiker, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, das nicht genauso selbstverständlich auf der Seite des Bundestages angeben?

    Aber im Grunde ist das auch wieder ein Grund warum man die Ehe öffnen sollte. Dann würde überall nur "verheiratet" stehen und nicht "verpartnert" und man könnte nicht auf die sexuelle Identität schließen.
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#29 Boy4boyAnonym
  • 21.07.2014, 16:32h
  • Antwort auf #27 von LangsamLangsam
  • Gnenau.
    Die Gewaltspirale wird durch die Hamas aufrecht erhalten. Sie fangen an anzugreifen, Israel wehrt sich darauf hin. Im Gegensatz zur Hamas warnt Israel die Zivilbevölkerung vor Angriffen. Vereinbarte Waffenpausen werden regelmäßig durch die Hamas gebrochen.
    Aber am Ende hat immer Israel schuld...so sehen es die Moslems und Nazis.
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#30 schlimmschlimmAnonym
#31 HannibalEhemaliges Profil
  • 21.07.2014, 16:47h
  • Schwule CSU-Wähler und Mitglieder sind mir suspekt. Erst recht, wenn sie auch noch Mitglied in diesem Nazi-Vertriebenen-Verein sind.
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#32 Bad HomburgAnonym
  • 21.07.2014, 16:51h
  • Im Normalfall wäre es völlig unwichtig, was der zukünftige Vorsitzende des BdV im Privatleben so macht - wenn aber genau das all denen (nicht zuletzt aus der berüchtigten 68-er Generation), denen die Worte wie "Vaterland", "Heimat" oder "Gott" und ihnen sympathisierenden Medien zumindest etwas schwieriger machen wird, ihn als neuen wichtigsten Vertreter der Vetriebenen in der Zukunft zu attackieren, als das mit Frau Steinbach (eine Person, die auf jeden Falll freundlicher, besser ist als ihr in denselben linken Kreisen entstandener, von denselben Medien geschaffener "Ruf") der Fall war, dann wäre das allerdings ein schöner und wünschenswerter Nebenefekt.
    Im Übrigen bleibt es nur, wie immer, dem Herrn Fabritius und dem ganzen BdV viel Erfolg und Gottessegen zu wünschen.
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#33 HannibalEhemaliges Profil
  • 21.07.2014, 16:57h
  • Außerdem würde mich auch brennend interessieren, von wo Herr Fabritius, mit einem Alter von 49 Jahren, vertrieben worden sein will.
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#34 dobrapivo
  • 21.07.2014, 16:59h
  • Antwort auf #10 von Timm Johannes
  • Wo queer.de auf auf Landsmannschaften des ehemals deutschen Ostens trifft, ist Spaß im Kommentarbereich garantiert.

    Aber deine ausdrückliche Feststellung, dass wir besser keinen "Krieg um Schlesien, Pommern oder Ostpreußen" führen sollten, ist so herrlich grotesk und deplatziert (weil so unnötig wie die Feststellung dass Gras grün ist), dass ich an dieser Stelle das Lesen des Kommentars laut prustend abbrechen musste.
    Danke. Made my day <3

    Ansonsten noch der HInweis, dass laut "Spiegel" Fabritius der Wunschkandidat von Steinbach sein soll.
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#35 und zuAnonym
#36 HannibalEhemaliges Profil
#37 HannibalEhemaliges Profil
  • 21.07.2014, 17:11h
  • Wenn Herr F. sich noch immer "ach so vertrieben" fühlt, obwohl er dort nie gelebt hat, kann er doch gerne in die ehemaligen Ostgebiete ziehen. Die Grenzen sind dank der EU inzwischen offen. Niemand wird ihn hier vermissen.
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#38 TheDadProfil
  • 21.07.2014, 17:18hHannover
  • Antwort auf #2 von m123
  • Viel Gelegenheiten zum dagegen stimmen hatte der noch nicht, denn er ist erst seit der letzten Bundestagswahl Abgeordneter, und seitdem ist nicht viel verändert worden, wogegen er hätte stimmen können..

    Ansonsten gebe ich Dir Recht..
    Allein das der Mann in der CSU ist und auch noch im BdV ist schon ein Grund überall darauf hinzuweisen das er ein Schwuler Mann ist..

    Ob sich mit ihm im BdV der "Wind drehen" würde, so wie "Foxxxyness" erhofft, wage ich allerdings zu bezweifeln..
    Allein das Verschwinden oder Unterbleiben Homophobistischer Reden eines BdV-Vorsitzenden macht den Verein noch nicht viel besser..
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#39 wie bitteAnonym
  • 21.07.2014, 17:30h
  • Antwort auf #32 von Bad Homburg
  • "(eine Person, die auf jeden Falll freundlicher, besser ist als ihr ....Ruf)"
    Aber es geht Ihnen gut? Muß man sich sorgen machen? Die Kuh Erika als gut oder freundlich oder auch nur irgendwie positiv einzuordnen, ist wohl voll hirnverbrannt. Die hätte die Schwulen gerne im Getto gesehen. Unzufriedenens Weibsstück, da sie mit der Violine nicht berühmt wurde, heiratet einen Dirigenten, der ihr auch nicht weiterhalf, beiden fehlte einiges an Talent. Unglücklich mit dem bösen Gesicht und Botox half auch nicht. Ihr Kumpel Nobbi Geis wurde abgewählt, so ein Unglück. Sie glaubte auch noch, sie wäre eine Vertriebene - ihr Familie war mit Hitler nach Polen gegangen und als der Spuk vorbei war, schmieß man die Familie wieder raus. Das ist wohl keine Vertreibung. Aber so verdreht dieses blöde Ding alles bis es ihr in den verkorksten Sinn paßt. Die Frau ist kaum noch zu überbieten an Homophobie und Menschenverachtung zusammen mit der Reiche, dem Greis, dem Gauleiter, dem Kauder, etc.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#40 TheDadProfil
  • 21.07.2014, 17:31hHannover
  • Antwort auf #5 von Oliver43
  • Und wie lautet nunmehr die Quintessenz deines Kommentares ?

    Das Du drei vermeintlich linke Medien kennst ?

    Junge !
    Der letzte linke Journalist und vor allem Aktivist beim Spiegel ist vor Jahren mit Rudoph Augstein verstorben..

    Das sich die Medien an Herrn Fabricius nicht mehr so "abarbeiten" müßten könnte vielleicht daran liegen das ihm der Homophobismus der Frau Steinbach fehlt..

    Vielleicht fokussiert man sich dann mal wieder mehr auf das revanchistische Geseier dieser Aussiedler-Truppen, die sich immer noch nicht mit der Situation einer bestehenden und inzwischen faktisch wieder abgeschaften Grenze zwischen der Bundesrepublik und Polen abfinden können..

    Als EU-Bürger haben sie Niederlassungsrecht und können wieder dort hinziehen, wo es ihnen so gefiel, und vielleicht die Besitzungen zurückkaufen, mit dem Geld was sie so großzügig von früheren Bundesregierungen als Entschädigung erhalten haben..

    Mal sehen ob sie unter den Bedingungen der EU mit Mindestlohn und freien Gewerkschaften auch so wirtschaftlich erfolgreich sind, wie zu Zeiten der Nazi-Herrschaft..
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#41 TheDadProfil
#42 GottessegenAnonym
#43 LangsamLangsamEhemaliges Profil
#44 HannibalEhemaliges Profil
#45 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 21.07.2014, 18:00h
  • Antwort auf #29 von Boy4boy
  • Homo- oder Xenophob, primitiv ist beides: "Die Moslems" pauschal mit "Nazis" gleichzusetzen macht vor allem dich und deine xenophoben Gesinnungsgenossen zum hetzerischen Fanatiker.
    Davon wimmelt es ja auch beim Vertriebenenverband. Ob diese CDUnahen Fundis jetzt gegen einen Homo als Führer Sturm laufen oder nicht, tut eigentlich nichts zur Sache. Sie basteln einfach an anderen, gemeinsamen Feindbildern herum.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#46 HannibalEhemaliges Profil
#48 Sabelmann
#49 TheDadProfil
  • 21.07.2014, 18:15hHannover
  • Antwort auf #10 von Timm Johannes
  • ""Mit den 2+4 Verträgen wurde die Oder-Neiße-Linie völkerrechtlich bei der Wiedervereinigung anerkannt und das ist gut so. ""..

    Äh ?

    Die Oder-Neisse-Grenze wurde dem damaligem Polnischem Ministerpräsidenten Józef Cyrankiewicz mit der Unterzeichnung des Warschauer Vertrages am 07.Dezember 1970 durch den damaligen Bundeskanzler Willy Brandt zugesichert..

    Unmittelbar vor der Unterzeichnung gingen die beiden begleitet von einer internationalen Delegation und vielen östlichen und westlichen Journalisten auf persönliches Betreiben Willy Brandts durch das ehemalige Ghetto von Warschau..
    Dort kam es am Ehrenmal der Helden des Ghettos zum weltweit beachteten "Kniefall von Warschau" durch Willy Brandt..

    Nicht für diesen Kniefall allein, sondern eigentlich für den Warschauer Vertrag und den wenig später abgeschlossenen Vertrag mit der Tchecheslowakei und den Grundlagenvertrag von Erfurt, den Willy Brandt mit dem Ministerpräsidenten Willy Stoph unterzeichnete, dafür erhielt er dann 1971 der Friedensnobelpreis..

    Die 2+4 Verträge waren bloß eine erneute Bestätigung dieser Vorarbeit..

    ""Ein Krieg um Schlesien, Pommern oder Ostpreußen sollte auf keinen Fall niemals von den Deutschen zukünftig geführt werden.""..

    Von Deutschen Boden soll nie wieder ein Krieg ausgehen..

    Schon mal gehört, Du Speerspitze der Vorneverteidigung ?

    Unfaßbarer Blödsinn den Du hier absonderst !
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#50 TheDadProfil
  • 21.07.2014, 18:31hHannover
  • Antwort auf #16 von DavidBerlin
  • Das Buch von dem steht bei Dir bestimmt neben der Bibel in der Wohnzimmerschrankwand aus Eiche..

    ""(In Mosul leben keine Christen mehr)

    Es ist skandalös, wie wenig gegen Judenhetze durch islamische Menschen in unserem Lande oder auch gegen die Christenverfolgung durch Islamisten welweit unternommen wird.""..

    Was das Eine mit dem Anderem zu tun hat, kannst Du sicher erklären ?

    Was genau machten denn die ach so harmlosen Christen dort in Mossul, bevor sie nun vertrieben wurden ?

    Und was genau hat das mit der Vetreibung von deutschen, und vor allem ehemaligen nationaltsozialistischen Kadern aus den so genannten ehemaligen deutschen Ost-Gebieten zu tun ?

    Willst Du hier mindestens unterschwellig eine Analogie zur Vertreibung des jüdischen Volkes aus dem gelobtem Land aufzeigen ?

    Christenverfolgung ?
    Wie war das noch im römischem Reich ?
    Als die "Christen" singend auf die Löwen zuschritten im Namen des Herren ?

    Da gab es sie noch gar nicht, denn die verfolgten Christen der damaligen zeit waren überwiegend jüdische Bürger im römischen Reich..
    Das wird bis Heute erfolgreich verdrängt und die Geschichte ebenso erfolgreich umgedichtet..

    Und noch was T.J. :
    ""Tja so wie wir uns politisch verhalten, indem wir den Islamisten Tür und Tor in Deutschland und weltweit öffnen, schafft Deutschland und der Westen sich in der Tat ab. Da hat Herr Sarrazin vollkommen Recht !!!""..

    Man schreibt unter fremden Nick wenigstens in einer anderen Formulierung..
    Aber selbst dazu bist Du nicht in der Lage..
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#51 LöweAnonym
  • 21.07.2014, 18:42h
  • Antwort auf #31 von Hannibal
  • das c kannst du streichen, das christentum wird in deutschland überbewertet. die zeiten sind vorbei.

    denn fussball ist unsere religion; der deutschen einzig wahre religiöse gefühle auslösende spirit.

    in kutten und roben pilgern sie an den wochenenden nicht in die kirche, sondern in die stadien der städte!
    der ball beschert mehr emotionen als dieses ding was man sich vom priester auf die zunge legen lässt, name entfallen, je könnte.

    zur krönung kommt es alle 4 jahre zur großen zelebrierung der heiligsten der heiligen europas und alle 4 jahre der welt.

    laut in gebeten erwartet man sitzend, stehend und fluchend in den vom ewigen fegefeuer lodernden hexenkesseln der welt, die götterähnlichen wesen.
    im mantra ruft man mit diesen den heiligen gral aus, der sich mystisch und legenden umwogen nach langer, langer zeit der völligen erschöpfung der nationen nur den besten kurz zeigt um danach in kopieform in die stolz erhobenen hände der heiligen zu gleiten.
    das paradies ist dann wirklichkeit geworden, wenn die götzenanbetung ihren höhepunkt erreicht hat.
    satt und zufrieden zehren die gläubigen noch lange zeiten von dem spektakel, überwältigt und glücklich über den neuen stern der am himmel erstrahlt.

    DAS ist religion!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#52 sperlingAnonym
  • 21.07.2014, 18:48h
  • Antwort auf #18 von stromboli
  • >"man sich fragt ob man schuldlos "vertrieben" wurde!"

    würdest du meiner mutter erzählen, dass sie als damals sechsjährige ja selber schuld an der vertreibung war, deren folgen sie für ihr ganzes weiteres leben traumatisiert haben? und welche schuld genau trifft meine damals dreijährige tante? welche schuld trifft meine anderen verwandten, die in wochenlanger angst vor vergewaltigung oder todesschüssen lebten?

    die haben den krieg nicht erklärt und nicht befürwortet. was hätten sie tun sollen, um ein recht auf anerkennung ihres leids zu verdienen?

    ich denke, zwei generationen nach dem krieg sollten wir doch endlich zu differenzierungen fähig sein, statt immer noch allen deutschen pauschal den stempel "tätervolk" auf die stirn zu klatschen und das individuelle leid unter der kollektiven schuld zuschütten zu wollen.

    das hilft nicht. wir werden mit den traumata des kriegs nicht abschließen, ohne auch die leiden der deutschen bevölkerung als teil dieser geschichte anzuerkennen.

    das geht auch ohne verharmlosungen, rechtfertigungen oder schuldaufwiegen.

    dass das individuelle leiden vieler deutscher mithilfe des kollektiven schuldvorwurfes immer wieder als "verdientes" leiden abgetan statt ehrlich und empathisch aufgearbeitet wurde, halte ich - von meiner familiengeschichte ausgehend - immer noch für ein ernstzunehmendes problem bei der kolletkiven bewältigung unserer vergangenheit.

    dass der bdv leider immer wieder mit völlig unangemessenen forderungen und feststellungen aufgefallen ist, statt sich um eine angemessene und differenzierte aufarbeitung zu kümmern, ist eine andere geschichte - darüber müssen wir nicht streiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#53 TheDadProfil
  • 21.07.2014, 18:54hHannover
  • Antwort auf #43 von LangsamLangsam
  • Ein wahrlich treffender Vergleich..

    Dir ist schon klar das es hier nicht um einen Germanisten geht, der Goethe wenigstens noch gelesen haben sollte, sondern um einen Verein von Leuten, die sich als Vetriebene begreifen, was zumindest impliziert, das sie gegen ihren Willen aus einem Land gejagt worden seien..

    Was faktisch für das Jahr 1984 und Rumänien nicht ganz stimmen kann, weil sich das Ganze gute fast 40 Jahre nach dem 2.Weltkrieg abgespielt hat, der gemeinhin als Auslöser der Vertriebenen-Problematik gilt..

    Nun kann man ja so gerade noch hinnehmen das sich die Vertriebenen in einem akutem Zustand des fehlenden Nachwuchses befinden, was sie zu der Maßnahme verleitete, irgendwann auch Spätaussiedler als Mitglieder zu akzeptieren..

    Ob diese aber überhaupt nach den Statuten dieser Vereine als "Vertrieben" gelten können, und ob dabei nicht die Gefahr besteht, das die Vereine irgendwann von großen Gruppen aus Kasachstan übernommen werden, ist noch nicht endgültig geklärt, denn bislang gelten nur die Leute als Vertriebene, die aus ehemaligen deutschen Ostgebieten geflohen sind oder ausgewiesen wurden..

    Allein darin liegt aber ein weiterer Kasus Knaktus begraben, denn wer freiwillig ging, der wurde nicht vertrieben..
    Zumindest nicht unfreiwillig, denn der Nachweis des "Volks-Mobbing" gelingt den wenigsten Spät-Aussiedlern nicht sofort, weshalb ihnen die Bundesregierung unter Kohl 1990 eine "Generalvollmacht" erteilte, um Heim ins Reich zu ziehen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#54 no-snowdenAnonym
  • 21.07.2014, 18:59h
  • Antwort auf #30 von schlimmschlimm
  • "US-Aussenminister John Kerry hat sich ungewollt offen über Israels Angriffe in Gaza geäussert:

    Angesichts der zahlreichen zivilen Opfer führe Israel eine «mordsmässig zielgenaue Operation» gegen die Hamas aus eine Aussage, die von Sarkasmus trieft.

    Im Klartext: Israel nimmt zur Schwächung der Hamas auch zivile palästinensische Opfer in Kauf.

    Nur: Die Bemerkung des obersten US-Diplomaten war nicht für die Öffentlichkeit gedacht Kerry hatte nur nicht bemerkt, dass sein Mikrofron zwischen mehreren Interviews mit US-Sendern nicht abgeschaltet war."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#55 aufklarungAnonym
#56 sperlingAnonym
  • 21.07.2014, 19:10h
  • Antwort auf #23 von Historiker
  • >"Keine Frage, was den Vertriebenen widerfahren ist, war nicht schön."

    ich kann nicht nachvollziehen, welchen sinn diese verniedlichung haben soll. hast du konkrete schicksale von vertriebenen wirklich zur kenntnis genommen?

    was mich befremdet: solche töne scheinen nur dann okay, sobald es um deutsche vertriebene geht. spräche jemand davon, dass z.b. palästinensische oder kurdische flüchtlinge sicher "keine schönen" erfahrungen machten - vermutlich fiele auf, wie unangemessen und unempathisch dieser tonfall ist.

    ich möchte hier sicher nicht dafür plädieren, die deutsche vertreibungsgeschichte politisch von der deutschen kriegsverantwortung abzulösen. ich möchte aber doch dafür werben, extremen leidensgeschichten einzelner menschen niemals verächtlich oder gleichgültig gegenüberzutreten.

    individuelle geschichte ist was anderes als kollektivgeschichte...
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#57 GötterdämmerungAnonym
#58 David77Anonym
  • 21.07.2014, 19:26h
  • Antwort auf #14 von DavidBerlin

  • Das ansehen torpedieren die heuchler selber, die in zeiten eines geeinten europas noch immer an das damalige leid erinnern, aber keinerlei empathie für die HEUTIGEN flüchtlinge zeigen, sondern eine unbarmherzige asylpolitik vertreten, die auf das leid der HEUTIGEN "vertriebenen" keine rücksicht nimmt. Sollte man nicht aus der geschichte gelernt haben und nicht gerade die vertriebenenverbände mahnen?! Meine empörung hält sich in grenzen.
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#59 Timm JohannesAnonym
  • 21.07.2014, 19:30h
  • Antwort auf #18 von stromboli
  • @Linkspartei-stromboli
    "warum sollte es ein problem sein , eine reaktionär- revanchistische vereinigung als das zu bezeichnen als es ist: reaktionär."

    Das Gegenteil ist der Fall. Die Erinnerung an die Vertreibung aus Schlesien, Ostpreußen und Pommern ist in keinster Weise reaktionär oder revanchistisch. Denn der Bund der Vertriebenen erkennt ganz klar die Zwei+Vier Verträge an und will sicherlich keinen Krieg zur Rückgewinnung von Schlesien, Ostpreußen und Pommern, was linke Schreiberlinge wie Du immer böswillig unterstellen.

    Das aber an Flucht und Vertreibung und die Millionen von Schicksalen deutscher Vertriebener erinnert wird, ist mehr als richtig und gut.

    Genauso wie wir richtigerweise durch Stolpersteine an die Ermordung jüdischer Mitbürger in den KZs erinnern gilt es auch an das Schicksal vertriebener Deutscher zu erinnern. Beides ist richtig.

    ------------

    Im übrigen ist es nunmehr erfreulich, das wir im Bundestag also einen offen homosexuellen Abgeordneten der CSU haben; auch dies ist gesamtgesellschaftlich erfreulich und wird die CSU positiv prägen.

    Das Thema "Gleichstellung der Lebenspartnerschaft" ist sowieso ziemlich abgeschlossen, da gibt es "nicht mehr viel an Gesetzen, die noch überarbeitet gehören: allenfalls liegt im Justizministerium noch ein Gesetzentwurf herum, der einige Formalanpassungen vorsieht.
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#60 Oliver43Anonym
  • 21.07.2014, 19:34h
  • Antwort auf #31 von Hannibal
  • @Hannibal
    "Schwule CSU-Wähler und Mitglieder sind mir suspekt. Erst recht, wenn sie auch noch Mitglied in diesem Nazi-Vertriebenen-Ve rein sind."

    ---> Mir sind sie nicht supekt, denn sie symbolisieren eine Entkrampfung des Themas "Gleichstellung der Lebenspartnerschaft" und Sichtbarkeit von Homosexualität in den Reihen der Konservativen. Ich finde es natürlich sehr gut, wenn demnächst ein offen schwuler und auch noch verpartnerter CSU-Politiker im Bundestag sitzt.

    Aber gerade linken Schwuppen wie Dir passen homosexuelle konservative Männer nicht in das ideologisierte Weltbild. Nee, was finde ich Typen wie dich doch zum Kotzen, die andauernd schwule konservative Männer anzicken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#61 Boy4boyAnonym
  • 21.07.2014, 19:39h
  • Antwort auf #45 von reiserobby
  • Der Hass gegen alles israelische ist grenzenlos, Anfeindungen und Morddrohungen schlagen einem wie ein kater Wind entgegen wenn man sich nicht mit fundamentalistischen Islamisten solidarisiert.
    Umgekehrt wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Nicht alle Moslems, nur die Radikalen. So besser?
    Nur wenn die radikale Partei und gleichzeitige Terroristengruppe Hamas nachhaltig geschwächt ist und keine Infrastruktur besitzt, kann es eine Grundlage für Frieden geben. Auf alle Versuche von Friedensangeboten gehen Hamas ja nicht ein.
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#63 BWLerAnonym
#64 Timm JohannesAnonym
  • 21.07.2014, 19:44h
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • @Atheisten-Dad
    "Vielleicht fokussiert man sich dann mal wieder mehr auf das revanchistische Geseier dieser Aussiedler-Truppen, die sich immer noch nicht mit der Situation einer bestehenden und inzwischen faktisch wieder abgeschaften Grenze zwischen der Bundesrepublik und Polen abfinden können.."

    Das ist eine böswillige Unterstellung deinerseits dem Bund der Vertriebenen gegenüber.

    Auch der Bund der Vertriebenen akzeptiert die Zwei+VierVerträge und will sicherlich keinen Krieg um Ostpreußen, Pommern und Schlesien militärisch zurückzugewinnen.

    Ich finde Typen wie Dich zum Kotzen, die dies immer wieder falsch dem Bund der Vertriebenen unterstellen und hier mit Unwahrheiten arbeiten.

    Und ich halte es für vollkommen gut und richtig, wenn an das Vertreibungs- und Flüchtlingselend erinnert wird. So wie an die Ermordung von Juden in den KZs durch gute Aktionen wie Stolpersteine im Pflaster oder das Holocaustmahnmal erinnert wird, ist es richtig, das wir an das Schicksal der Vertriebenen erinnern.

    *
    www.hdg.de/lemo/html/Nachkriegsjahre/DasEndeAlsAnfang/flucht
    UndVertreibung.html
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#65 Oliver43Anonym
  • 21.07.2014, 19:50h
  • Antwort auf #52 von sperling
  • @sperling
    "würdest du meiner mutter erzählen, dass sie als damals sechsjährige ja selber schuld an der vertreibung war, deren folgen sie für ihr ganzes weiteres leben traumatisiert haben? und welche schuld genau trifft meine damals dreijährige tante? welche schuld trifft meine anderen verwandten, die in wochenlanger angst vor vergewaltigung oder todesschüssen lebten?"

    --> Vollkommen richtig, sperling. Es gibt kein Schuld deiner damals sechsjährigen Mutter oder deiner dreijährigen Tante.

    -------------------------
    "die haben den krieg nicht erklärt und nicht befürwortet. was hätten sie tun sollen, um ein recht auf anerkennung ihres leids zu verdienen?"

    ---> Vollkommen richtig, sperling. Aber mit Typen wie Stobaios und TheDad hast du extrem linksideologisierte Personen vor Dir.

    -------------------

    "ich denke, zwei generationen nach dem krieg sollten wir doch endlich zu differenzierungen fähig sein, statt immer noch allen deutschen pauschal den stempel "tätervolk" auf die stirn zu klatschen und das individuelle leid unter der kollektiven schuld zuschütten zu wollen."

    --> Genauso ist es.

    Und daher ist es richtig, sowohl dem Schicksal der Vertriebenen und Flüchtlinge zu gedenken als auch den ermordeten Juden, Sinthi und Roma sowie schwulen Männern, die in den KZs starben.

    ---------------------

    Und wenn nunmehr ein offen schwuler CSU-Bundestagsabgeordneter, der auch noch verpartnert ist, den Bund der Vertriebenen leitet, so kann dies nur gut und richtig sein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#66 Miguel53deProfil
  • 21.07.2014, 20:05hOttawa
  • Antwort auf #10 von Timm Johannes
  • Mit ihren Texten mag ich mich gar nicht mehr befassen. Lohnt nicht. Allerdings wuerde ich Ihnen mal einen Kurs fuer richtige Satzstellung empfehlen. Immer wieder taucht "sich" bei ihnen an der falschen Stelle auf. Und hier: "...sollte auf keinen Fall niemals von den Deutschen zukuenftig gefuehrt werdern." Inhalt wie Stellung des Verbs "fuehren" so falsch wie typisch fuer Sie. Ueber das Wort "nunmehr" an moeglichen, wie unmoeglichen Stellen, macht sich ja schon GertNunmehr lustig.

    Hier mal ein Beispielsatz, wie Verben korrekt zu setzen sind: "Derjenige, der denjenigen, der den Pfahl, der auf der Bruecke, die auf dem Wege nach Detmold liegt, stand, umgeworfen hat, einfaengt, erhaelt eine Belohnung und wird lobend im Gemeindekasten aufgehaengt."

    Ich weiss, out of topic, kanns einfach doch nicht ganz lassen bei diesem TimmundStruppyOlifant.

    Ansonsten: Moege die Arbeit unter dem neuen Chef, wenn er es denn wird, eine bessere werden. Alleridngs habe ich immer so meine Bauchschmerzen, wenn ein Mensch sich einer Partei und/oder einer Organisation andient, die sein Feind ist. Aus der CSU habe ich bisher nichts davon gehoert, das ihre Grundhaltung zu "unsereinem" positiv veraendert. Und bei den Vertriebenen erst Recht nicht. allerdings ist die Vorstellung, eines schwulen Praesidenten als Nachfolger einer deartig homophoben Vorgaengerin, gerade zu bizarr, wie schoen!
    Nur frage ich mich, wie es mit den Vertriebenen weitergehen soll. Die wahren Vertriebenen sind doch fast alle ausgestorben. Und ihre Nachkommen, zumeist schon in der BRD geboren, sind ja keine Vertriebene, allenfalls die Kinder von Vertriebenen. Die Steinbach war es eigentlich ja auch nicht. An ihrer Geschichte mag man lieber nicht kratzen. Sie ist kein
    Ruhemwblatt fuer die Aufarbeitung des deutschen Faschismus. Und der Neue? Er hat Rumaenien mehr als 30 Jahre nach dem Krieg verlassen. Eher ein Fluechtling, als ein Vertriebener. Ach Lobbyarbeit. Immer wieder ein Knueller, was man damit so alles erreichen kann.
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#67 sperlingAnonym
  • 21.07.2014, 20:09h
  • Antwort auf #65 von Oliver43
  • >"Und wenn nunmehr ein offen schwuler CSU-Bundestagsabgeordneter, der auch noch verpartnert ist, den Bund der Vertriebenen leitet, so kann dies nur gut und richtig sein."

    das ist natürlich unsinn. sofern er sich in die lange reihe von revanchist_innen und nationalist_innen des bdv einreihen würde, wäre das genauso ekelerregend, wenn er schwul ist wie wenn er es nicht ist.

    was genau seine anstehende wahl innerhalb dieses suspekten vereins bewirken wird, und welche politik er dort etablieren wird, das muss sich erst noch zeigen.

    die von mir geforderte anerkennung und aufarbeitung des leids von deutschen wie nichtdeutschen vertriebenen hat mit der politik des bdv herzlich wenig zu tun. mir ist nicht bekannt, in welcher weise dieser verein sich je um eine wirklich differenzierte erinnerungskultur verdient gemacht hätte.

    die "stiftung flucht, vertreibung, versöhnung" beispielsweise ist nur deswegen kein komplettes desaster geworden, weil man die ursprünglichen, politisch brisanten pläne und forderungen des bdv immer wieder zurückweisen und korrigieren konnte; das ganze funktioniert also heute nicht etwa WEGEN der beteiligung des bdv, sondern TROTZDESSEN.

    aber vielleicht kannst du uns ja irgendwelche gelungenen projekte des bdv nennen.
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#68 TheDadProfil
  • 21.07.2014, 20:19hHannover
  • Antwort auf #60 von Oliver43
  • ""Mir sind sie nicht supekt, denn sie symbolisieren eine Entkrampfung des Themas "Gleichstellung der Lebenspartnerschaft" und Sichtbarkeit von Homosexualität in den Reihen der Konservativen.""..

    Ach ? Echt ?

    Mich erinnert das eher an Ernst Röhm..
    Oder eher noch an Michael Kühnen..

    Womit "entkrampft" denn der Herr Vertriebenen-Experte der CSU, der es nicht einmal fertig bringt auf seiner Homepage des Bundestages, seinen Partnerschaftsstatus anzugeben ?

    Für meine Begriffe und mein Empfinden ist da noch so viel Krampf in der CSU, das die schon noch ein paar mehr Abgeordnete aufstellen müssen, um irgendetwas gegen den Krampf in ihren Adern zu bewirken..

    ""Aber gerade linken Schwuppen wie Dir passen homosexuelle konservative Männer nicht in das ideologisierte Weltbild. Nee, was finde ich Typen wie dich doch zum Kotzen, die andauernd schwule konservative Männer anzicken.""..

    Na Holla..
    Hast Du deinen Kamillentee wieder getrunken, anstatt Dich in ihn hineinzusetzen ?

    ""Schwuppen"", wie böse..

    ""homosexuelle konservative Männer""..

    Äh ?
    Verglichen mit Dir ist der Mann sicher ein Schwuler Konservativer..

    Merkst Du eigentlich nicht wie lächerlich Deine Unterscheidung in "Schwule Linke" und "homosexuelle Konservative" daherkommt ?

    ""Ich finde es natürlich sehr gut, wenn demnächst ein offen schwuler und auch noch verpartnerter CSU-Politiker im Bundestag sitzt.""..

    Äh ? ""demnächst"" ?

    Der SITZT schon !

    Es ist keine Wahl mehr vor 2017..leider..
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#69 Miguel53deProfil
  • 21.07.2014, 20:26hOttawa
  • Antwort auf #14 von DavidBerlin
  • Das Buch Sarrazins mischt wenige richtigen Fakten mit lauter falschen, um es verkaufen zu koennen. Es ist kein Buch, das hilfreich ist. Es ist letzendlich dumm, hetzerisch und gibt dem Stammtisch eine Stimme. Es ist Unsinn, davon zu schreiben, dass sich hier jemand traut, die Wahrheit zu sagen, wenn das, was er sagt, nicht die Wahrheit ist, sondern eine Luege und Rassismus pur. Zudem wagen es taeglich tausende von Kommentatoren auf den Seiten der Medien im Internet, ihre rassistische Vorstellung von "Wahrheit" auszudruecken.
    Die Vertriebenen hatten unter den Folgen des verbrecherichen, vom deutschen Faschismus angezettelten, Krieges zu leiden. Ihr Leid ist den Deutschen selbst zuzuschreiben und es ist in keinster Weise mit dem Holokaust vergleichbar.
    Damit sage ich nicht, dass die Vertreibung richtig war und voelkerrechtlich akzeptabel. Ich zeige nur auf, was den Unterschied ausmacht.
    Es sind nicht nur Imame, bzw. Moslems, die gegen Juden hetzen. Der Anti-Semitismus ist tief in den christlichen Voelkern verankert. Allerdings scheint mir der Deutsche Staat manchmal zu zoegerlich, wenn es darum geht, diese Hetzer zu stoppen oder zu verfolgen.
    Frau Steinbach gehoert fuer mich zu denjenigen, die nicht fuer Frieden und Freundschaft eingetreten sind. Sie ist mir immer als eine Unruhestifterin und manchesmal als "Hasspredigerin" aufgefallen. Insofern kann man sich, bei allen Bedenken gegen diese Organisation, wie gegen die CSU, nur freuen, wenn es einen derartig krassen Paradigmen-Wandel an der Spitze der Vertriebenen gaebe.
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#70 TheDadProfil
  • 21.07.2014, 20:27hHannover
  • Antwort auf #61 von Boy4boy
  • Welch lächerliche Demagogie..

    Vor nicht einmal einem Jahr marschierten in Frankreich muslimische, jüdische und katholische Gruppen gemeinsam gegen die Öffnung der Ehe..

    Jetzt muß der Palästinensische Verhandlungspartner ""nachhaltig geschwächt"" werden, um dann mit wem genau über was zu verhandeln ?

    Jeder Angriff gegen die Strukturen der Hamas radikalisiert neue Mitstreiter für deren Kampf, und am Ende sprengen sich dann wieder irgendwelche Leute in kleinen Cafe´s in Tel Aviv in die Luft um zu den Jungfrauen zu gelangen..

    Die Gewaltspirale wird nicht mit Gewalt durchbrochen..
    So lange das nicht beide Seiten akzeptieren wird es keinen Frieden geben..
    Für keine Seite..

    Aber was hat das bitte mit einem CSU-Politiker zu tun ?
    Das ist hier kein Thread zu einem Artikel über Jürgen Todenhöfer..
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#71 Miguel53deProfil
#72 TheDadProfil
  • 21.07.2014, 20:39hHannover
  • Antwort auf #64 von Timm Johannes
  • ""Auch der Bund der Vertriebenen akzeptiert die Zwei+VierVerträge und will sicherlich keinen Krieg um Ostpreußen, Pommern und Schlesien militärisch zurückzugewinnen.""..

    Tun sie das ?

    Wieso gab es dann vor der damaligen Wahl von Frau Steinbach monatelang Stress um genau diese Frage ?

    Dein Geplapper über die 2+4-Verträge ist so lächerlich, wie die Ablehnung dieser Seitens großer Teile des BdV..

    Wie "Sperling" schon sehr richtig formulierte :

    Es ist ganz sicher wichtig an einzelne Schicksale und an entsprechendes Unrecht gegen diese Menschen zu erinnern..

    Das darf aber nicht entkoppelt werden von der auslösenden Geschichte der Vertreibung, und schon gar nicht von der Geschichte der Vertreibung von anderen Menschen aus anderen Europäischen Ländern und Gebieten, die vom Deutschem Reich ausgelöst wurde..

    Deinen Vergleich zwischen der Arbeit des BdV und dem Stolpersteinen als größtes dezentrales Denkmal der Welt empfinde ich als Beleidigung der Opfer des Holocaust !

    Das ist nicht zu vergleichen !
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#73 Miguel53deProfil
#74 TheDadProfil
  • 21.07.2014, 20:46hHannover
  • Antwort auf #65 von Oliver43
  • """würdest du meiner mutter erzählen, dass sie als damals sechsjährige ja selber schuld an der vertreibung war, deren folgen sie für ihr ganzes weiteres leben traumatisiert haben? und welche schuld genau trifft meine damals dreijährige tante? welche schuld trifft meine anderen verwandten, die in wochenlanger angst vor vergewaltigung oder todesschüssen lebten?"

    --> Vollkommen richtig, sperling. Es gibt kein Schuld deiner damals sechsjährigen Mutter oder deiner dreijährigen Tante. ""..

    Deine Argumentation ist ebenso bescheuert wie unverschämt, denn das sind Fragen die diese Personen IHREN Eltern und Großeltern hätten stellen sollen, und viele haben das nicht getan..

    Diejenigen die es taten nennt man heutzutage ´68-Generation, die nachfragte, wieso es überhaupt zu all dem kommen konnte..
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#75 dobrapivo
  • 21.07.2014, 21:08h
  • Antwort auf #64 von Timm Johannes
  • Schon wieder!

    Langsam werde ich misstrauisch. Ist deine immer wiederkehrende Friedensbotschaft für Pommern, Schlesien und Ostpreußen gar etwas was die Leute in den ehemals brandenburgischen Gebieten jenseits der Oder beunruhigen muss??

    Bitte sag mir ganz schnell, dass es keinen Krieg um Sulechów (Züllichau) geben wird! Ich muss das wissen!
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#76 Julek89
  • 21.07.2014, 21:19h
  • Zusammenfassend aus den Kommentaren, bleiben mir 2 Dinge zu sagen:

    1. Ich SCH***SS auf die "Gleichstellung der Lebenspartnerschaft" und fordere zurecht die "Öffnung der Ehe"!!!

    2. Dass der BdV die Grenzziehung anerkennt, ist nichts, was man ihm anrechnen kann/sollte. Ganz im Gegenteil: Sollte er das auch nur im Ansatz anzweifeln, gehört der BdV verboten!!!

    Sowas zu diskutieren im Angesicht dessen was weltweit (auch in Europa) an kriegerischen Auseinandersetzungen passiert, ist ein Unding!
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#77 Oliver43Anonym
  • 21.07.2014, 21:53h
  • Antwort auf #72 von TheDad
  • @Atheisten-Dad

    "Deinen Vergleich zwischen der Arbeit des BdV und dem Stolpersteinen als größtes dezentrales Denkmal der Welt empfinde ich als Beleidigung der Opfer des Holocaust ! Das ist nicht zu vergleichen ! "

    Das Holocaust-Denkmal in Berlin oder die Stolpersteine für die ermordeten Juden in den KZs sind sicherlich sehr wichtige Gedenkstätten und ich bin froh, das es dies gibt.

    Aber auch die Erinnerung an das Schicksal der Millionen vertriebenen Deutschen ist ebenso richtig und wichtig.

    Was Du aber hier wieder als LINKSIDEOLOGE zelebrierst, ist das Einsortieren von Opfern nach Klassen. Wer duch die Nationalsozialisten Opfer wurde, ist bei Dir ein Opfer erster Klasse und wer durch Flucht und Vertreibung aus Ostpreußen, Posen oder Schlesien als dreijähirges Kind vertrieben wurde oder auch starb, ist ein Opfer zweiter Klasse.

    Wann begreifen eigentlich linksideolgisch verbrämte Typen wie Du: ES GIBT KEINE OPFER ERSTER UND ZWEITER KLASSE.

    Das Schicksal JEDES EINZELNEN OPFERS ist es wert daran zu erinnern und zu gedenken.

    Wiedereinmal zeigst du hier deine verlogene Art des Umgangs mit Opfern und setzt deine linke Ideologie über das traurige Schicksal, das Menschen infolge Flucht und Vertreibung erleiden mußten.
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#78 sperlingAnonym
  • 21.07.2014, 21:56h
  • Antwort auf #74 von TheDad
  • >"Deine Argumentation ist ebenso bescheuert wie unverschämt"

    was t.j hier schreibt, waren z.t. zitate aus meinem beitrag. unverschämt finde ich es, ALLEN vertriebenen deutschen, also auch den kindern, eine mitschuld an ihrem vertreibungsschicksal zu geben und ihr leid indirekt als "verdientes leid" abzutun, weil sie eben deutsche sind und "die deutschen" ja den krieg angefangen haben.

    >"das sind Fragen die diese Personen IHREN Eltern und Großeltern hätten stellen sollen"

    der vater meiner mutter war ein kleiner landwirt und hufschmied. er hat den zweiten weltkrieg nicht verhindert und das naziregime nicht aktiv bekämpft. befürwortet hat er weder das eine noch das andere. meine großmutter hat die politischen zusammenhänge vermutlich gar nicht wirklich erfassen können.

    sind die beiden schuld an der vertreibung ihrer familie?
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#79 Oliver43Anonym
  • 21.07.2014, 22:02h
  • Antwort auf #49 von TheDad
  • @TheDad
    "Die 2+4 Verträge waren bloß eine erneute Bestätigung dieser Vorarbeit.."

    --> Was du hier schreibst, ist richtig und falsch zu gleich.

    Natürlich hat Brandt wichtige Vorarbeiten geleistet. Wer möchte dies bezweifeln.

    ABER bis 1990 gab es keine rechtlich verbindlichen Verträge, die GESAMTDEUTSCHLAND umfaßten: dies geschah erst durch die Zwei+Vier+Verträge. Bis zu diesem Zeitpunkt besaßen die Allierten auch noch Sonderrechte in Deutschland, die erst mit der Wiedervereinigung und den Zwei+Vier-Verträgen erloschen.

    Das Du aber die Geschichte nicht kennst, das wissen wir doch schon seit Jahren, gell. Du bist halt ein Linksideologe mit schlechter Allgemeinbildung, der dazu neigt, Geschichtsfakten entweder auszublenden oder zu verdrehen.

    Und ohne jeden Zweifel erkennt der Bund der Vertriebenen die Zwei+VierVerträge an: wenn du hier anderes behauptest, dann ist dies böswillige Verleumdung des Bundes der Vertriebenen. Aber auch darin bist du seit Jahren gut drin, andere Organisationen und Personen Inhalte zuzuschreiben, die diese nicht vertreten.
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#80 Oliver43Anonym
  • 21.07.2014, 22:12h
  • @Atheisten-Dad
    "Was genau machten denn die ach so harmlosen Christen dort in Mossul, bevor sie nun vertrieben wurden ?"

    ---> Ja das ist wieder typisch für Dich. Jetzt auch noch die in Mossul vertriebenen Christen unter Verdacht stellen und deren Vertreibung gutheißen.

    --------------------------------
    "Und was genau hat das mit der Vetreibung von deutschen, und vor allem ehemaligen nationaltsozialistischen Kadern aus den so genannten ehemaligen deutschen Ost-Gebieten zu tun ?"

    ---> Erstens bei beiden Vorfällen handelt es sich um das Thema "Vertreiung und Flucht", aber das blendest du gerne aus.

    Und es ist eine bodenlose Frechheit, die Millionen Menschen, die aus Schlesien, Pommern und Ostpreussen vertrieben wurden, allesamt als nationsozialitische Kader zu bezeichnen. Dann waren die dreijähre Mutter von Sperling und dessen Tante auch bereits NAZIS. Aber so ist das bei DIR: alle Deutschen waren bei dir Nazis.

    ------------------------------

    "Christenverfolgung ?
    Wie war das noch im römischem Reich ? Als die "Christen" singend auf die Löwen zuschritten im Namen des Herren ?"

    ---> Erstens bitte "Römisches Reich" wird groß geschrieben !!! Es ist schon schlimm, wie Du immer Rechtschreibfehler offenbarst und damit deine mangelnde Bildung unter Beweis stellst.

    --> Zweites oben noch nachfragen, was das Thema Mossul mit dem Bund der Vertriebenen gemeinsam hat und da handelt es ich in der Tat in beiden Fällen um das Thema "Flucht und Vertreibung", aber dann auf das Römische Reich zu sprechen kommen. Bissel grenzdebil bist du schon, gell.
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#81 Oliver43Anonym
  • 21.07.2014, 22:20h
  • Antwort auf #78 von sperling
  • @sperling
    "was t.j hier schreibt, waren z.t. zitate aus meinem beitrag. unverschämt finde ich es, ALLEN vertriebenen deutschen, also auch den kindern, eine mitschuld an ihrem vertreibungsschicksal zu geben und ihr leid indirekt als "verdientes leid" abzutun, weil sie eben deutsche sind und "die deutschen" ja den krieg angefangen haben."

    -- > Genauso ist es sperling. Es ist eine bodenlose Frechheit von TheDad, wenn er deine dreijähirge Mutter nicht als Opfer würdigt und die Vertreibung der Deutschen von dort als "nationalsozialistisches Kontigent" bezeichnet, die ihre Vertreibung verdient hätten.

    -----------------------

    " meine großmutter hat die politischen zusammenhänge vermutlich gar nicht wirklich erfassen können. sind die beiden schuld an der vertreibung ihrer familie?"

    --> Genauso ist es. Aber für AtheistenDad waren die Deutschen in Schlesien, Ostpreußen und Pommern alles Nazis. Das der Linksideologe AtheistenDad gerne die Fakten und die Historie verdreht, ist hinlänglich bekannt. Wundere dich daher nicht weiter, wenn AtheistenDad solchen Mist erzählt.
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#82 HistoriaAnonym
  • 21.07.2014, 22:23h
  • Wer war schuld an der Vertreibung aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten?

    Wohl in allererster Linie ein mörderisches Regime, nämlich der Nationalsozialismus. Inwieweit der einzelne Deutsche bzw. Vertriebene darin verwickelt war, kann nur individuell entschieden werden. Eine wie auch immer geartete Kollektivschuld lehne ich kategorisch ab.

    Es stimmt, dass zum Beispiel in Ostpreußen die NSDAP hohe Stimmenanteile zu verzeichnen hatte. Trotzdem waren nicht alle Ostpreußen Nazis.

    Im übrigen: die Abtrennung ehemals deutscher Gebiete und deren Polonisierung nach dem Ersten Weltkrieg war großes Unrecht. Volksabstimmungen, die größtenteils für den Verbleib beim Deutschen Reich ausgingen, wurden von den Alliierten ignoriert. Ein gefährlicher Nährboden, auf dem der Hitlerismus gut gedeihen konnte.

    Auch die Westverschiebung Polens nach dem Zweiten Weltkrieg war grob völkerrechtswidrig. Man kann Unrecht nicht mit Unrecht vergelten - das ist eine Spirale, die nicht mehr zu stoppen ist (siehe Israel und Palästina).

    Hätte es Hitler und den Zweiten Weltkrieg nicht gegeben - Deutschland würde nach wie vor bis Königsberg reichen.

    Man braucht sich ja nicht zu den alten Zeiten zurückzusehnen - aber die Erinnerung an diese ehemaligen deutschen Gebiete sollte man aufrechterhalten. Eine spannende Aufgabe ...
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#83 saltgay
  • 21.07.2014, 22:32h
  • Ich verstehe einmal wieder nicht die Hysterie, die einige "Historiker" oder "Spatzen" von den Dächern pfeifen.

    Der BDV ist ein typischer Lobbyverband. Die Lobbyisten nennen sich "Berufsvertriebene". Da ich nun den Vorteil besitze etwas älter zu sein und im Gegensatz zu manchen selbst ernannten Experten auch die politischen Hintergründe noch miterlebt habe, möchte ich hier einiges klarstellen. Die Heimatvertriebenen sind ebenso zivile Opfer wie die Menschen in den Großstädten, die durch Luftangriffe täglich um ihr Leben fürchten mussten, oder dabei umkamen. Der vertriebene Pommer ist daher kein Deut besser als der ausgebombte Hamburger. Das durfte aber in der jungen BRD nicht gesagt werden, weil die zu CDU/CSU und FDP gewendeten Nazis ja die eigenen Verbrechen gegen die Vertreibung aufrechneten. Im Überdruss kam dazu noch die revanchistische Forderung nach Wiederherstellung der Grenzen des deutschen Reiches im Jahre 1937.

    Dabei wurde natürlich Eines geflissentlich vergessen. Wie kam es denn dazu? Weil die Mehrheit der Deutschen die Nazis gewählt hat. Sie haben gewusst, dass es einen weiteren Krieg geben würde, sie waren zwar nicht mehr so kriegsbesoffen wie 1914 - aber dagegen ist auch Keiner aufgestanden. Gejubelt haben sie, als die Sudeten "heim ins Reich" kamen. Dann muss man sich eben nicht wundern, wenn die Rache der Sieger folgt, nachdem man selbst im Osten maßlose Kriegsverbrechen begangen hat. Die Deutschen sind dabei noch glimpflich davon gekommen, wenn man einmal das Ausmaß der Verbrechen vergleicht.

    Im Gegensatz zu heimatvetriebenen DDR-Bürgern, die weder eine Entschädigung noch zusätzliche Förderung bekamen, hieß in der BRD das Zauberwort "Lastenausgleich". Das hatte zur Folge, dass viele Heimatvertriebene aus ihrer Bauernkate ein Gutshaus machten. Nachprüfen konnte das ja kaum jemand. Der Vorsitzende am Verwaltungsgericht Berlin, dessen Kammer das Lastenausgleichsverfahren juristisch betreute, kommentierte dies anhand der zahlreich geführten Prozesse wie folgt. "Nimmt man an, dass die Vertriebenen ehrliche Angaben über die Größe der verloren gegangenen Grundstücke gemacht haben, so müsste allein Ostpreußen so groß wie die gesamte Bundesrepublik sein." Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

    Politisch aber taugten die Heimatvertriebenen gut für illusionäre Forderungen um den "kalten Krieg" am Leben zu erhalten. Die gesamte Ostpolitik der CDU/CSU setzte im Grunde auf eine zukünftige militärische Lösung bei der der verloren gegangene Lebensraum im Osten wieder zurück gewonnen werden könnte.

    Deshalb wurde mit allen Mitteln die Ostpolitik der damaligen sozial-liberalen Koalition bekämpft. Alles war erlaubt, doch die Zeiten hatten sich komplett verändert. Die USA waren in Vietnam engagiert und seit der Kuba-Krise hatte sich gezeigt, dass es kein militärisches Manöver zum "roll back" mehr geben konnte, ohne den 3. Weltkrieg auszulösen.

    Spätestens Mitte der Siebziger Jahre verlor die Rolle der Vertriebenen in der Politik immer mehr an Gewicht. Der BDV wurde das, was er heute ist. Ein Trachtenverein, in dem kaum noch jemand zu den Treffen kommt, die damals von der Vertreibung betroffen waren. Was in meiner Kindheit noch auf diesen Treffen wichtig war, nämlich Verwandte und Bekannte wieder aufzuspüren, das hat sich nun von selbst erledigt. Die Nachfolgegeneration ist allerdings kein bisschen angenehmer. Es sind Vereinsmeier, Gschaftelhuber und Möchtegernpolitiker, die obskuren Ansichten bis hin zu rechtsradikalem Gedankengut anhängen. Sie benutzen den "Vertriebenenstatus" zur Durchsetzung rassistischer Volksinteressen, wie es sich in einigen Jugendorganisationen zeigte. Selbstverständlich engagiert sich der BDV nicht für Sinti und Roma, die aus ihren Ländern vertrieben werden, sondern bekämpft sie in altdeutscher Tradition.

    Es ist also eine Vereinigung, die niemand braucht. Ja, die wegen ihrer rechtsextremen Umtriebe sorgfältig überwacht werden muss. Ob da nun ein Vorsitzender "schwul" oder "hetero" ist, das mag zur Randbemerkung in der Regenbogenpresse taugen - im Vergleich zu der noch immer latenten Gefahr die von solchen rechtsradikalen Organisationen ausgeht, ist das aber unerheblich.
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#84 RadixAnonym
#85 RadixAnonym
  • 21.07.2014, 22:45h
  • Aus dem Artikel: «Der "Spiegel"-Artikel trägt die Überschrift: "Privates als Waffe".»

    Wenn ausgerechnet der "Spiegel" so titelt, ist das blanker Hohn. Erinnere mich an die 80er Jahre, als man den "Spiegel" noch lesen konnte.
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#86 RögnirAnonym
  • 21.07.2014, 23:42h
  • Antwort auf #78 von sperling
  • Nein. Und sie sind nicht schuld am Krieg. Sie sind nicht schuld am Holocaust und sie sind nicht schuld an Hitler.

    Schuld, wenn man diesen religiös anmutenden Begriff verwenden will, kann immer nur eine Frage des beeinflußbaren Bereichs sein, meßbar am Ausmaß der Möglichkeiten zu handeln oder Handlungen zu unterbinden, Ereignisse zu gestalten.

    Schuld, wie in "Schuld abtragen", heißt auch daß die Möglichkeiten oder Wahrscheinlichkeiten des Eintretens zukünftigen Geschehens durch Ereignisse, Handeln in der Vergangenheit begrenzt werden.

    Schuld als moralische Verpflichtung. Ich bin noch ein wenig bei der Scharia.

    Aber es gibt eine Art von Emergenz. Für individuelle Handlungen ist der Einzelne verantwortlich, aber für das Schaffen von Gelegenheiten zu spezifischem Handeln können mehrere Einzelne als Gruppe verantwortlich sein, selbst wenn sie die konkrete Handlungsoption an einen Einzelnen delegieren. Dafür einem Regime weitestgehend untätig zuzuschauen wie es ein ganzes Land in eine Quelle von Furcht und Schrecken verwandelt kann man zwangsläufig nur alle handlungsfähigen Beteiligten verantwortlich machen. Also "die Deutschen" zurecht.

    Es gibt ein leicht zu dechiffrierendes Muster der Anfeindung. Wenn man jemanden hat der alles in Schuld ist braucht man viele eigene Haltungen nicht groß zu hinterfragen. Man hat ja immer den Schuldigen parat. Man kann der eigenen Selbstgerechtigkeit frönen. Man ist ja immer wenigstens ein Quentchen moralisch sauberer als der den man gerade mit Dreck beworfen hat.

    Allerdings haben sich die organisierten Vertretungen der Vertriebenen - denen bei weitem nicht alle Vertriebenen angehören wollten - oft genug auch große Mühe gegeben um sich am äußersten Rechten Rand des politischen Spektrums einzurichten. Um zu spalten und zu giften und das Geschwür des Ewiggestrigen am Eitern zu halten. Vice versa die ihnen zum Aufrechterhalten ihrer Heimatlosigkeit politische Heimat bietende(n) Partei(en) genau dies als Werkzeug instrumentalisierend.
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#87 TheDadProfil
  • 22.07.2014, 07:07hHannover
  • Antwort auf #77 von Oliver43
  • "" Wer duch die Nationalsozialisten Opfer wurde, ist bei Dir ein Opfer erster Klasse ""..

    Da bin ich halt familiär vorbelastet..

    ""ES GIBT KEINE OPFER ERSTER UND ZWEITER KLASSE.""..

    Könntest du vor diesem Hintergrnund einmal erklären wieso Du und der LSVD dann die Forderung aufstellen die Opfer des § 175 in Klassen aufzuteilen, und die Rehabilitation der Opfer zwischen 1949 und 1969 fordert ?

    Was ist mit den Opfern zwischen 1945 und 1949 ?
    Was ist mit den Opfern zwischen 1969 und 1994 ?
    Was ist mit den Opfern zwischen 1945 und 1968 in der ehemaligen DDR ?
    Was ist mit den Opfern nach § 151 in der Ex-DDR ?
    Und was ist mit den Opfern in der zeit des Kaiserreiches, die bis zur Verschärfung des § durch die Nazi´s verurteilt wurden ?

    ""Das Schicksal JEDES EINZELNEN OPFERS ist es wert daran zu erinnern und zu gedenken.""..

    Richtig..
    Aber es ist ein Unterschied ob man Opfer eines verbrecherischen Nazi-Systemes geworden ist, und deshalb als jüdischer Mensch oder Schwuler, Sozialdemokrat oder Kommunist aus seinem Land deportiert wurde, in KZ´s gesteckt und ermordet wurde, oder ob man Opfer der Umstände des Krieges wurde, den das eigene Volk, das dieses Nazi-System gestützt hat, vertrieben wurde, aus Ländern die man zuvor militärisch überfallen und wirtschaftlich ausgeplündert hat..

    Und da ist es auch ein Unterschied ob diese Vertriebenen dort geboren und zuvor über Generationen gelebt haben, oder so wie die Familie Steinbach als Besatzer des Krieges gelebt hat..

    Und es ist eine Farce das die Leute, die den BdV über die ersten Jahrzehnte in der Bundesrepublik geleitet haben, überwiegend aus genau solchen Familien kamen wie Frau Steinbach, und die Politik des Verbandes über Jahrzehnte hinweg so beeinflußt haben..
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#88 TheDadProfil
  • 22.07.2014, 07:27hHannover
  • Antwort auf #78 von sperling
  • ""was t.j hier schreibt, waren z.t. zitate aus meinem beitrag.""..

    Nöö..
    Denn seine Argumentation besteht aus falschen Schlüssen die er aus Deinen Zitaten zieht..

    ""sind die beiden schuld an der vertreibung ihrer familie?""..

    Das ist gar nicht die Frage, und es geht hier nicht um Schuldzuweisungen "in Einzelfällen", sondern um den pauschalen Freispruch von Schuld von einer Generation von Leuten, die dort als Besatzer hingegangen sind, und im Zuge der Vertreibungen in der Masse der Unschuldigen "unterschlüpfen" wollen..

    Hupka war so einer (der trat aus Protest gegen den Warschauer Vertrag zur CDU über), und sein Nachfolger Czaja :

    ""Czaja hielt im Gegensatz zur großen Mehrheit der Bundestagsabgeordneten aller Parteien die Wiedervereinigung Deutschlands durch die Vereinigung von Bundesrepublik und DDR für nicht abgeschlossen, weil die ehemals deutschen Ostgebiete nicht eingeschlossen waren. Er stimmte deshalb im Einigungsprozess mehrfach auch gegen die Mehrheit seiner eigenen Fraktion ab, unter anderem gegen die Gemeinsame Entschließung zur deutsch-polnischen Grenze, gegen den Einigungsvertrag sowie gegen den Zwei-plus-Vier-Vertrag.""..

    Gegen Frau Steinbach gab es große Vorbehalte, weil sie genau diese Position Czaja´s einnahm..

    ""2013 erschien die Studie des IfZ, nach deren Ergebnissen 11 der 13 Gründungsmitglieder des BdV als durch ihr Wirken im Nationalsozialismus belastet anzusehen sind.[19] Als schwer belastet gelten Alfred Gille und Erich Schellhaus. Ersterer weil er unter anderem 1942/43 als Gebietskommissar der ukrainischen Stadt Saporoschje an der Verbringung Tausender Zwangsarbeiter ins Deutsche Reich mitwirkte""

    de.wikipedia.org/wiki/Bund_der_Vertriebenen#Geschichte
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#89 bibasti2000Anonym
  • 22.07.2014, 07:29h

  • @ The Dad

    "Das darf aber nicht entkoppelt werden von der auslösenden Geschichte der Vertreibung, und schon gar nicht von der Geschichte der Vertreibung von anderen Menschen aus anderen Europäischen Ländern und Gebieten, die vom Deutschem Reich ausgelöst wurde"

    Das wiederum darf nicht entkoppelt werden von den Vertreibungen und Konzentrationslager nach dem Ersten Weltkrieg!! IN POLEN DURCH POLEN und die Morde an Deutschen VON POLEN vor dem 2. Weltkrieg, von dem hier viele nichts wissen wollen oder nichts wissen.

    Das wird in dem Zentrum eben dokumentiert werden und das gefaellt den Polen nicht und die haben sich aus der Stiftung zurueckgezogen.

    Und das eben auch die ganze Wahrheit und nicht nur ein Ausschnitt gezeigt wird ist dem BDV zu verdanken.

    Man darf eben nix unter den Teppich kehren.

    Im Uebrigen, ich bin selbst halb Pole, trotzdem:

    Fakt ist das nichts so bleibt wie es war.

    Wer sagt das im naechsten Krieg nicht Deutschland mal zur Abwechslung auf der Seite der Gewinner steht und dann sich alles wiederholt was es verloren hat?

    Es gibt immer einen naechsten Krieg.

    Tusk hat schon sowas durchblicken lassen.

    Siehe polnische Abhoeraffaere.

    Nichts ist geregelt bevor es nicht gerecht geregelt ist.
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#90 TheDadProfil
  • 22.07.2014, 07:37hHannover
  • Antwort auf #79 von Oliver43
  • ""ABER bis 1990 gab es keine rechtlich verbindlichen Verträge""..

    Du solltest den Warschauer Vertrag lesen..

    Dieser sicherte Polen 1970 zu, das sich die Bundesrepublik an die bestehenden Grenzen hielt, und diese Zusage galt bereits 1970 auch für den Fall der Wiedervereinigung..

    Genau auf diesen Vertrag bezogen sich die Verhandlungen die Kohl mit Polen geführt hat, und in denen er den Warschauer Vertrag bestätigte..

    Die DDR hatte ebenfalls 1970 einen eigenen Vertrag mit Polen geschlossen, der ebenfalls die Grenze an der bestehenden Oder-Neisse-Grenze festschrieb..

    Diese beiden Verträge sind die Grundlage für die 2+4 Gespäche gewesen..

    Das Abstimmungsverhalten von Herbert Czaja ist in den Archiven des Bundestages nachzulesen !
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#91 TheDadProfil
  • 22.07.2014, 07:55hHannover
  • Antwort auf #80 von Oliver43
  • ""Erstens bei beiden Vorfällen handelt es sich um das Thema "Vertreiung und Flucht", aber das blendest du gerne aus.""..

    Es wäre nett wenn Du dich dann mal zu den Palästinensern äußerst..

    Oder zu Nigeria ?
    Eritrea ?
    Nord-Sahara-Gebiete ?

    ""Dann waren die dreijähre Mutter von Sperling und dessen Tante auch bereits NAZIS.""..

    Da fehlt ein Fragezeichen, selbst bei einer nur rhetorischen Frage..

    Aber Du hörst besser auf zu polemisieren..
    Was ist an der Aussage "Das sind Fragen die diese an ihre Eltern stellen müßten" nicht zu verstehen ?

    Du übernimmst hier mal wieder nur allzugerne eine fremde Leidposition um Dich als Opfer zu stilisieren, um Deine mehr als zweifelhafte Position als die einzig richtige deklarieren zu können..

    In einem Füllhorn von Einzelschicksalen gibt es aber keine "einzig richtige" Position, die sich auf alle anderen Menschen übertragen ließe..

    Die Erlebnisse der einzelnen Vertriebenen Menschen KANN NICHT losgelöst vom auslösendem Faktor des Krieges und des Überfalles Deutschlands auf andere Länder gesehen werden..

    Die Situation von "sperlings" Mutter ist vielleicht sogar vergleichbar mit der von Erika Steinbach..

    Ich bezweifle aber das sie sich ebenso wie diese verhielt..

    Und was meine Schreibfehler angeht..

    Wirf lieber nicht mit Felsbrocken im Glashaus..
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#92 David77Anonym
  • 22.07.2014, 08:40h
  • Antwort auf #89 von bibasti2000

  • Dann pack dir an die eigene nase und kehren wir mal nichts unter dem teppich und beschäftigen wir uns mit der geschichtelange vor dem ersten weltkrieg, in der die osteuropäischen völker lange von preussen, österreichern und russen dominiert wurden, indem u. a. Polen ungefragt aufgeteilt wurde! Dann hätte es den sch*** nicht gegeben und dann wäre osteuropa kein pulverfass, was wir noch heute erleben! Es gab immer einen grund davor...
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#93 FornölvirAnonym
  • 22.07.2014, 08:54h
  • Antwort auf #89 von bibasti2000
  • Wenn man versucht wiederherzustellen was einmal war, zurückzuholen was vorvergangene Generationen verloren haben, nichts geregelt haben will bevor es geregelt ist, wo soll man den Nullpunkt setzen? Wessen Besitzanspruch ist endgültig und warum sollte irgendein anderer das akzeptieren?

    Ist Rom schwedisch? Weil Gotland schwedisch ist und Alarich Rom eroberte?

    Hat Italien Anspruch auf Restitution seines linksrheinischen Besitzes in Magna Germania?

    Nehmen wir die zig Millionen Nachfahren der illegal in Nordamerika eingewanderten Deutschen zurück?

    Sollen wir alle Brezhoneg lernen? Weil vor der Einwanderung germanisch sprechender Skandinavier dieses Land keltisch war?

    Ich habe einen Freund der aus Serbien kommt. Ist überall wo ein Serbe ist Serbien? Auch in Dortmund-Wambel?

    Soll man Istanbul heute Konstantinopel nennen? Und warum nicht Byzantion?

    Wenn man sich auf "ältere Rechte" beruft soll man immer bedenken daß es meistens noch ältere ältere Rechte gibt. Deshalb sollte man sich mit solchen Spielchen nicht die Zukunft verbauen und vernageln.

    Gleiches gilt für die historische "Wahrheit". Die hängt immer davon ab wer für wen die Geschichtsbücher schreibt. Des einen Freiheitskämpfer ist des anderen Terrorist, des einen weiser Staatsmann ist des anderen Massenmörder.

    Und wenn Dir das nicht hilft, guck' Dir mal die Bilder an wie dieses Deutschland zum Ende des letzten großen Krieges aussah. Nun, "nächstesmal" wird es nicht so romantisch aussehen. Falls dann überhaupt noch jemand da ist der Bilder anfertigen kann.

    Bist Du bereit die Härten einer soldatischen Ausbildung zu ertragen, Drill, Schleiferei, Dich beschießen und bombardieren zu lassen, mit vollgepißter und -geschissener Unterbüxe in Napalm und Phosphor geduscht, von Granatsplittern zerfetzt, ein Bein von Schützenminen abgerissen zu bekommen und Deine weltliche Existenz unter einer Panzerkette zerquetscht auszuhauchen? Damit Bogdaniec endlich wieder Dühringshof heißen darf?

    Den Heldentod sterben für's Vaterland, den Namen auf ewig unvergessen eingemeißelt im Kriegerdenkmal, da wo sich die Stadtstreicher und Spritties abends andächtig zum Saufen Kotzen und Kacken einfinden? Oder möchtest Du bei dieser Ehre ganz uneigennützig anderen den Vortritt lassen?
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#94 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.07.2014, 09:13h
  • Antwort auf #87 von TheDad
  • Deine Frage: "Was ist mit den Opfern zwischen 1945 und 1949 ?"

    Es soll wohl heißen "Was ist mit den Opfern zwischen 1945 und 1969 ?"

    Wie wäre es, Postings anderer User, endlich einmal unbeantwortet und einfach stehen zu lassen? Das nimmt schon manische Züge an!
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#95 ReverserAnonym
  • 22.07.2014, 09:35h
  • Das Einfühlungsvermögen und Verständnis derer, die dies immer und überall von anderen für sich selbst einfordern, scheint ja nicht besonders stark ausgeprägt zu sein.
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#96 TheDadProfil
  • 22.07.2014, 09:53hHannover
  • Antwort auf #94 von FoXXXyness
  • Wie wäre es denn gestellte Fragen komplett zu lesen ?

    ""Was ist mit den Opfern zwischen 1945 und 1949 ?
    Was ist mit den Opfern zwischen 1969 und 1994 ?
    Was ist mit den Opfern zwischen 1945 und 1968 in der ehemaligen DDR ?
    Was ist mit den Opfern nach § 151 in der Ex-DDR ?
    Und was ist mit den Opfern in der zeit des Kaiserreiches, die bis zur Verschärfung des § durch die Nazi´s verurteilt wurden ?""..

    Und wie wäre dann die Fragen einfach einmal zu beantworten, anstatt ihr ständig auszuweichen, weil man die berechtigte Diskussion darüber einfach fürchtet ?
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#97 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 22.07.2014, 10:40h
  • 'M-Männer steht offen dazu, Absprachen mit dem rechten Rand dieser Republik zu treffen. Das ist mal eine ehrlich formulierte Bankrott-Erklärung.' Habe das zum M-Artikel kommentiert, weil M schreibt: "Die MÄNNER entsprach dennoch Fabritius Wunsch, Privates privat zu belassen. Wir einigten uns für einen späteren Zeitpunkt auf ein ausführliches Interview über seine Arbeit als Bundestags-Berichterstatter für Nichtdiskriminierung. Nicht aus Verklemmtheit wollte der CSU-Bundestagsabgeordnete warten er hat aus seiner geschlechtlichen Orientierung nie ein Geheimnis gemacht."
    Man darf also davon ausgehen, das Männer mit rechtsnationalen Politikern Absprachen trifft. Ferner findet die Redaktion es wohl in Ordnung, Politiker entscheiden zu lassen, wann etwas privat oder politisch sei und salbadert von einem "Zwangs-Outing". Was soll das sein? Der Politiker hatte bereits sein Coming Out, nicht einmal ein Outing ist also möglich. Verständlich ist, dass es CDU-nahe schwule Personen peinlich ist, dass die CDU ein Sammelbecken für homophobe Nationalisten ist. Unverständlich und peinlich ist es, dass sich ein Schwulenmagazin zum politischen Werkzeug der CDU machen lässt. Die sexuelle Orientierung ist kein Makel. Das ist eigentlich Konsens, "Männer" scheint das noch anders zu sehen. Schade.
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#98 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 22.07.2014, 11:26h
  • Antwort auf #2 von m123
  • Es gibt kein "Zwangsouting", das ist Humbug, gemeint ist wohl ein Outing, jemand anders outet eine Person. Im Gegensatz zu einem Coming out: Eine Person outet sich selbst. Letzteres hat F. längst getan.
    Übrigens interessiert es mich gar nicht, ob F. schwul ist, oder nicht, sehr wohl ist es aber von Interesse, ob ein Verband oder eine Partei als Sammelbecken für Leute dient, die glauben, man könne aus der sex. Orientierung ein Makel basteln, um jemanden zu schädigen. Darüber zu berichten ist also absolut legitim. Dazu es es aber nun mal nötig, die sexuelle Veranlagung der attackierten Person zu benennen.
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#99 Oliver43Anonym
  • 22.07.2014, 11:37h
  • Antwort auf #91 von TheDad
  • @TheDad

    """Erstens bei beiden Vorfällen handelt es sich um das Thema "Vertreiung und Flucht", aber das blendest du gerne aus."".. Es wäre nett wenn Du dich dann mal zu den Palästinensern äußerst.. Oder zu Nigeria ? Eritrea ? Nord-Sahara-Gebiete ?"

    --> Gerne äußere ich mich auch zu Nigeria und die Süd-Sahara-Gebiete, wo Islamisten wie die Boko Haram in Nigeria christliche Schulen zerstören und christliche Mädchen entführen und christliche Gotteshäuser im Nordosten von Nigeria zerstören. Gleiches ist im Tschad oder in Eritrea zu beobachten, wo im Namen des Islams Christen auf Übelste Art und Weise tyrannisiert und vertrieben werden.

    Und auch zu den Palästinensern äußere ich mich gerne. Wie Frau Bundeskanzlerin Merkel schon richtig erklärt hat, das jüdische, israelische Volk hat ein Recht sein Land Israel zu verteidigen, wenn es aus dem Gazastreifen mit Raketen angegriffen wird. So lange die Palästinenser nicht bereit sind, das Existenzrecht Israels anzuerkennen, sind sie selbst Schuld an ihrer Lage.

    Und gerade Du, der du doch Stolpersteine für die ermordeten Juden gut findest ("darin zumindest sind wir einer Meinung"), solltest dich für das Existenzrecht Israels stark machen, anstatt dich hier einseitig auf die Seite der Palästinenser zu schlagen.

    Aber die Wahrheit ist doch, dass du schon sehr lange hier ständig dich auf die Seite des Islams und dessen gewaltbereiten Anhängern schlägst, die dann verharmlosend als Islamisten beschrieben werden.

    Teile des Islams sind zutiefst homophob ("Steinigung homosexueller Menschen im Iran oder in Mauretanien"), zutiefst christenfeindlich und judenfeindlich. Aber das findest du immer anscheinend wunderbar am Islam. Frei nach dem Motto bei dir als Atheist "Der Feind (Islam) meines Feindes (Christentum) ist mein Freund (Atheismus). So einfach bist Du letztlich "gestrickt" in deinem Denken. ABER zu diesem Denken von Dir kann ich nur sagen: Du hast die Welt noch nie verstanden !!!
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#100 stromboliProfil
  • 22.07.2014, 11:37hberlin
  • Antwort auf #52 von sperling
  • lieber sperling, da haben wir das alte problem der schuldzuweisung und der schuldannahme vor uns liegen die uns die adenauerrepublik hinterlassen hat..
    all die unschuldigen kinder die vertrieben sind, hochgerechnet gegenüber den von der deutschen kriegsmaschinierie hingemetzelten und vertriebenen "nichtdeutschen-reichsfremden...
    glaub nicht , ich hätte dies in meinen überlegungen ausgeblendet.

    Vor was flüchteten die deutschen jener tage.. etwa vor den befreiern aus dem faschistischen greul, oder vor den rächern der verbrechen , begangen von deutschen im namen deutschlands.
    Wir wissen heute: sie flüchteten aus angst vor deren rache!
    Und das mit vollem recht, zeigt es doch, sie wussten um das was zuvor wir dort verbrochen hatten!

    Natrürlich ist ein kind in dieser situation nicht verantwortlich, aber durch die staatsidee in kollektive haftung genommen!

    Auch hier wieder die familienhaftung ...

    Da wir aber auf ihr bestehen, sie heute wieder als instrumentarium in die politische diskussion einbringen ( verlorene ostgebiete.. zumindest in dem angesprochenen revanchistenverband immer eine forderung war.. ) indem durch solche verbände, nun nachdem der offene besitzanspruch momentan nicht frank und frei formulierbar ist, ein moralischer bestandschutz konstruiert wird.., dass leid der nunmehrt unschuldig flüchtenden.
    So fordert man von den vormaligen opfern ab, ihrerseits deren vergehen an der unschuldig deutschen bevölkerung einzugestehen..

    wir kennen das ja: der deutsche z.b. wird den juden niemals Auschwitz verzeihen..
    ( hannah arendt?)

    Heute maschiert man nicht; man investiert.. expandiert, "schafft neue" märkte.
    Man beutet trotzdem in altbekannter manier die wirtschaftlich eroberte bevölkerung aus..
    die arbeitslager nenne ich heute nähetagen in bangladesch oder irgendwo in china
    Hätte der dumme schickelgruber Marx gelesen und verstanden, hätte es barbarossa nicht gegeben.

    Um das vergangene aus dem heutigen diskurs zu lösen ist auch die unterscheidung dessen was vertrieben sein bedeutet und was flucht, einer genauen betrachtung zu unterziehen ist.
    Nicht alles was flucht bedeutet auch auf vertreibung basiert, und was vertreibung anbelangt, man sich mit dem politisch gewollten als "lösungsmodel für vorhergehende konflikte" beschäftigen muss.


    Nun zur einseitigkeit meiner schuldzuweisungen die du siehst.
    Lange wurde gerade von den vertriebenen die frage nach den ursachen ihrer vertreibung geleugnet, hat so ein bild der "vertreibung entstehen lassen, dass singulär sich nur auf das leid der vor den russen weglaufenden bezog.
    So konnte ein staatlich organisiertes entvölkerungsprogram in bis dato ungeahntem ausmaß, politisch-moralisch in vergessenheit gelangen, während die flüchtlinge eben dieser programatik, 69 jahre später immer noch ihren opferstatus wie eine monstranz vor sich her tragen.
    So ideologisch geführt durch die anspruchshaltung ihrer verbandsforderen, im begriff des "vertriebenen "einseitige geschichtklitterung begehend.

    Ich kann deshalb mit dem geforderten "anerkennen deutscher vertreibung" nichts anfangen , setzt sie doch ein anerkennen von schuld voraus.
    Gedenkend an das was deutsche aber in dieser zeit verbrochen habe, ist die hieraus resultierende säuberung mehr als verständlich!
    Sie ist- war eine politische notwendigkeit.

    Dem aber wird als resümee geschichtlicher vorgänge seitens der verbandsoberen ausgewichen.
    Da hat wer kreide geschluckt um nicht als buhmann der nation zu gelten.
    Aber in keiner weise sind die eigentlichen politischen ziele aufgegeben, sondern verschwinden hinter phrasen die denen der rkk zur frage der homosexualität ähneln.. "mitgefühl für einen zustand , den man momentan nicht ändern kann, aber dessen änderung man weiterhin im blicke hat.

    Das aber hat mit dem von deiner mutter erlebten, dem elend der flucht und verliusst von hab und gut nichts zu tun! Da wird deine mutter als damals kindliche unschuld nur mittel zum zweck.

    Wir können dem geschehenen nur mit demut und reue uns stellen; stellvertretend für all die täter und leugner, die eben unsere eltern waren! Wir würden wahrscheinlich leichter damit umgehen können, hätte die tätergeneration ihre schuld getragen. Aber das hat sie nicht, sondern in der uns nun bekannten feigheit und selbstgerechtigkeit sich selbst zum opfer stilisiert..
    hier nun jene kinder vor sich herschiebend als zeichen ihrer unschuld, die sie zuvor in ihren drang nach lebensraum zuvor mit ihren panzern überrollten.

    Wir sollten beim gedenken an dresden-hamburg oder sonstige "feuerstürme immer auch an die in den von uns eroberten gebieten, von uns gefüllten massengräber hingemordeter denken.
    Beim schmerz über den verlusst von heimat daran denken, dass wir ohne bedenken, ja mit begeisterung in der bevölkerung, die umsiedlung begrüssten, die wir dort im besetzten land planten und durchführten.
    Das ist das erbe, dass wir tragen!
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#101 stromboliProfil
  • 22.07.2014, 11:47hberlin
  • Antwort auf #78 von sperling
  • wie unterscheiden in der masse, wie graduell individuelle schuld bemessen?
    Deshalb im weitesten sinne deine abschließende frage beantwortend : JA!

    einzigst widerstand macht frei von mitschuld.
    Das gilt auch und gerade für die heute anstehenden ereignisse!
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#102 Sabelmann
  • 22.07.2014, 11:56h
  • Ich finde die Diskussion hier ja sehr ansprechend.Hier werden Zahlen ,Fakten, Namen und sonstige Daten durch die Luft gewirbelt dass einem schwindlig werden kann!
    Schön für die welche hier mit dem oder jenem argumentieren können,aber ich denke dass jeder "Normalbürger"der sich mit dem Thema nur wenig bzw. gar nicht beschäftigt spätestens nach dem 10.Post hier aussteigt.
    Mich interessiert es sehr...muss nur mehr herausfinden wer hier (meiner Meinung nach)richtiger argumentiert!
    Haben wohl viele eine eigene Sicht der Dinge!
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#103 DavidJacobEhemaliges Profil
#104 Oliver43Anonym
  • 22.07.2014, 12:01h
  • Antwort auf #100 von stromboli
  • @stromboli
    "Wir können dem geschehenen nur mit demut und reue uns stellen; stellvertretend für all die täter und leugner, die eben unsere eltern waren! "

    ---> Also ERSTENS ist es bei mir die GROSSELTERNGENERATION und nicht die Elterngeneration, von der Du schreibst. Meine Eltern waren gerade erst Babys/Kleinkind als der Zweite Weltkrieg endete und haben keine eigenen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, dafür aber sehr wohl Erinnerungen an die wirtschaftlich harte Nachkriegszeit.

    Die meinige Elterngeneration kennt den Zweiten Weltkrieg nicht mehr, sondern diese Elterngeneration wurde von der Nachkriegszeit und Adenauerzeit geprägt.

    ZWEITENS Du hast Recht, dem Thema "Vertreibung und Flucht" kann man sich in der Tat nur mit Demut und Reue stellen.

    Aber eines ist auch sicher, eine Täterhaftung für nachfolgende Generationen gibt es nicht !!! Was kann ich dafür, was die Grosselterngeneration angestellt hat ? NICHTS !

    Sehr wohl aber trage ich Mitverantwortung, wenn heute in Deutschland wieder in den Moscheen gegen Juden gehetzt wird. Ich lehne dies strikt ab, wenn hier Islamisten in den Moscheen Judenhetze betreiben und verurteile dies massiv, so kann mir keiner vorwerfen, dass ich dieses antijüdische Treiben in Berlin-Neukölln gutgefunden habe.
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#105 TheDadProfil
  • 22.07.2014, 12:37hHannover
  • Antwort auf #99 von Oliver43
  • ""So lange die Palästinenser nicht bereit sind, das Existenzrecht Israels anzuerkennen, sind sie selbst Schuld an ihrer Lage.""..

    ""Und gerade Du, der du doch Stolpersteine für die ermordeten Juden gut findest ("darin zumindest sind wir einer Meinung"), solltest dich für das Existenzrecht Israels stark machen, anstatt dich hier einseitig auf die Seite der Palästinenser zu schlagen.""..

    Deine pauschalen Schuldzuweisungen verbessern die Situation in keiner Weise..

    Ich stehe grundsätzlich auf niemandes Seite eines Konfliktes !

    Um es Dir noch einmal unter die Nase zu reiben :

    Ich bin kein Deutscher.
    Meine jüdischen Großeltern wanderten aus Schweden und Frankreich zu, konvertierten unter dem Druck des aufkommenden Nationalismus zum Katholizismus, und wurden dennoch verfolgt..

    Mein Zugang zum Jüdischem Staat ist von daher ein ganz anderer, als der Deine..

    Trotzdem hat das Palästinensische Volk ein Recht auf einen eigenen Staat in ihren angestammten Gebieten..

    Gleiches gilt für das Kurdische Volk in ihren Gebieten im Iran, Irak, der Türkei und Syrien..

    Was Du so gerne hier betreibst ist die EINSEITIGE Betrachtung einer Situation aus der Sicht des Christen, und diese vernebelt Dir den Blick auf das Wesentliche..
    Ein Blickwinkelwechsel täte Dir da gut..
    Eigentlich müßte man Dich mal für eine Woche zwingen aus dem Augen eines Nicht-Christen zu schauen, um das "Gebäude" von einer anderen Seite zu betrachten..

    Allein, es wird Dir selbst dann nicht gelingen, weil Deine empathischen Fähigkeiten sehr begrenzt ausgeprägt sind..

    Die Wahrheit ist das Du ausschließlich jeden Konflikt in der Welt nur aus der Sicht des Christen wahrnimmst, und das Leben eines Christen überall bedroht siehst, während Dir der Verlust z.B. eines palästinensischen Kindes, von dem Du nicht einmal genau weißt ob es Muslim ist, am Arsch vorbei geht..

    Und dem setze ich meine Gedanken als Atheist in Gegenpositionen zu Deinem Geschwafel hier ein, übrigens erst seit dem 30.Oktober 2012, denn es ist nicht zu ertragen was Du hier als EINSEITIGE Betrachtungen absonderst !

    Man könnte Dir in so vielen Dingen zustimmen, wenn Du nicht am Ende immer wieder den gerade aufgebauten Blickwinkel zerstörtest, indem Du alles und jedes auf den Blick-und Standpunkt eines Christen reduziertest..

    Das zeichnet Deine mangelnde Empathie aus..

    ""Teile des Islams sind zutiefst homophob ("Steinigung homosexueller Menschen im Iran oder in Mauretanien"), zutiefst christenfeindlich und judenfeindlich.""..

    Teile..
    Ja..
    Aber Du generalisierst..
    Generalisierungen sind aber Vorurteile, und Vorurteile entstehen aus mangelndem Faktemwissen..
    Und :

    Teile des Christentumes sind zutiefst homophob (Evangelikale Homo-Heiler, RKK, Evangelische Freikirchen, Baptisten, etc.), zutiefst Islamophob und judenfeindlich..

    Teile des Judentumes sind zutiefst Islamophob und Christenfeindlich, und da sprechen die jüdischen Raketen auf den christlichen Libanon eine mehr als deutliche Sprache..

    Alle Religionen haben etwas gegen die anderen Religionen, und darunter leiden immer nur die Menschen..

    Ein Faktum der Dir als Christ nie klar geworden ist, und auch nie klar werden wird, so lange Du an Deiner einseitigen Betrachtungsweise festhältst..

    Alle anderen Religionen sind Deine Feinde, und die Atheisten dazu..
    So einfach bist Du gestrickt, und genau das ist Dein Ansporn für die Veröffentlichung Deiner Top-100 der Evangelischen Splitter-Sekten..

    Eine Lösung von Konflikten die durch Religionen ausgelöst sind, wird es nicht unter der Beteiligung von Religionen geben, denn der Auslöser KANN nicht Teil der Lösung sein, und so ist KEIN Übertritt von einer zur anderen Religon eine Lösung für die Menschen die leiden, sondern nur ein Verschiebung des Auslösers, und damit der Gewalt und Gegengewalt, die sich in einer Gewaltspirale befinden, und sich gegenseitig befruchten..
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#106 ReverserAnonym
#107 FornölvirAnonym
  • 22.07.2014, 13:22h
  • Antwort auf #100 von stromboli
  • Das ist in der Summe genauso bescheuert wie das Geschwafel von dem bescheuerten Lebensraumwiederholer unter #89.

    Für wessen Politik ist denn Vertreibung eine politische Notwendigkeit? Und Diebstahl und Vergewaltigung auch? Auch politische Notwendigkeiten? Und warum sollen sich nicht alle anderen Politiken auch auf solche Notwendigkeit berufen? Und was sagt uns das über diese Politik? Und wenn so etwas eine politische Notwendigkeit ist oder war, warum haben die Westalliierten nicht auch Westdeutschland bis, sagen wir mal, zur Weser "gesäubert"?

    Du sagst eigentlich nichts anderes als daß man mit dem einen Verbrechen das andere Verbrechen verrechnen und entschuldigen kann. Du sagst daß jemand der Opfer eines Verbrechens ist selbst schuld daran ist wenn irgendjemand dieses Verbrechen mit einem anderen Verbrechen rechtfertigen zu können glaubt. Egal ob das Opfer irgendeine Verantwortung für dieses andere Verbrechen trägt.

    Du nimmst Menschen retrospektiv in Haftung für politische Haltungen von Verbänden ohne daß Du nachweisen kannst inwiefern diese Menschen für diese Verbände und deren politisches Handeln verantwortlich sind. Oder ob sie überhaupt irgendwelche Beziehungen dazu hatten. Haben.

    Dann kannst Du ja locker auch Günter Grass für die Geiferpropaganda von Herbert Czaja und Franz-Josef Strauß verantwortlich machen.

    Ausgleichende Gerechtigkeit in Form von Racheakten und Terror? Meinst Du das wirklich ernst? Wo soll denn da einmal ein Ende der Verbrechen gesetzt werden? So lange weiterverhackstücken und zertrampeln bis keiner mehr übrig ist? Wer Frieden und Auskommen haben will mit seinen Nachbarn - und das sollte heute als Notwendigkeit der reinen physischen Selbsterhaltung verstanden werden - muß irgendwann aufhören mit Rache und Vergeltung. Muß irgendwann hinnehmen daß nicht alle seine Zurücksetzungen bereinigt werden, so wie sein Nachbar das entsprechend auch hinnehmen muß. Wir zahlen's ihnen nicht mehr heim. Das wird man nicht erreichen wenn man Mord und Totschlag als politische Notwendigkeiten versteht.
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#108 sperlingAnonym
  • 22.07.2014, 14:07h
  • Antwort auf #100 von stromboli
  • >"all die unschuldigen kinder die vertrieben sind, hochgerechnet gegenüber den von der deutschen kriegsmaschinierie hingemetzelten und vertriebenen "nichtdeutschen-reichsfremden..."

    du kritisierst völlig zu recht, dass das leiden der "unschuldigen" (ob nun zu recht oder zu unrecht so behauptet) opfer des krieges und der vertreibung immer wieder als politisches argument missbraucht wurde und wird, um die schuld der deutschen täter_innen und mitläufer_innen zu relativieren.

    es geht mir sicherlich nicht darum, diesen missbrauch hier fortzuführen.

    ich sehe aber auch, wie umgekehrt die schuld der täter_innen und mitläufer_innen in einer weise gegen sämtliches leid aufgerechnet wird, das deutsche in diesem krieg erlitten haben, und das finde ich ähnlich irritierend. ich habe das hier an einem einzelnen wort von "historiker" festgemacht, ganz ähnliche und auch wesentlicher härtere formulierungen lese ich immer wieder.

    und etwas stört mich daran, was ich aber schwer fassen kann. mir scheint, dass wir es hier mit einem weiterhin bestehenden redetabu zu tun haben. das leiden der deutschen in dem zweifellos von ihnen angezettelten krieg wird mit einer pauschalen wucht abgewehrt, die mir oft verdächtig erscheint. das ist so undifferenziert. das ist so automatisiert. das ist so unempathisch, so kalt.

    muss denn die frage, dass die deutschen selbstverständlich die verantwortung für den krieg und seine folgen tragen müssen, immer noch ernsthaft verteidigt werden? können wir heute nicht dazu übergehen, vor diesem hintergrund einzelschicksale neu zu bewerten, die eben im einzelnen NICHT einfach eine rache für selbst verschuldetes darstellten, sondern zu einem nciht geringen teil eben ganz persönliche und in ihrer gewalt ebenfalls durch NICHTS zu rechtfertigende gewalterlebnisse waren?

    mit der groben skizze "die deutschen sind an allem selber schuld" werden wir den vielen einzelnen traumatisierungen, die sich in der generation unserer eltern, groß-, urgroßeltern angesammelt haben, einfach nicht gerecht.

    es macht in meinen augen keinen sinn, z.b. die vergewaltigung einer ostpreußischen frau durch einen russischen soldaten einfach unter dem etikett "selbst schuld" zu subsummieren. wer auf die tausenden solcher einzelerfahrungen, die sich ja ebenfalls zu einer kollektiven erfahrung summiert haben, mit dieser abwehr reagiert, der trägt in meinen augen nicht zur vergangenheitsbewältigung bei.

    ich kann das nicht pauschal sagen, aber mir scheint, dass auch hier das leiden politisch instrumentalisiert wird, nämlich indem wir sämtliches LEID unserer vorfahren in einer art masochistischer genugtuung gegen die SCHULD unserer vorfahren aufrechnen. das würde jedenfalls den kaltherzigen tonfall erklären. und den empfinde ich als unangemessen.

    es muss heute möglich sein, das millionenfache persönliche leid und unrecht anzuerkennen, OHNE es politisch zu instrumentalisieren. selbstverständlich NICHT, indem wir das alles zu individuellem unrecht erklären und entpolitisieren, aber indem wir der politischen analyse die ebene der individualpsychologischen anerkennung hinzufügen.

    dazu muss dieses leid erst einmal überhaupt empathisch WAHRGENOMMEN werden. vielleicht ist das wirklich der punkt, der mich hier am meisten umtreibt: ich habe das gefühl, dass wir hier mit einer auf gruselige weise automatisierten abwehr eine wahrnehmung dieses leids verweigern. eine zumindest teil-kollektive traumatisierung aber mit kollektiver abwehr und rationalisierung auflösen zu wollen, das wird m.e. nicht gelingen.

    oje, ich hoffe, das war nicht zu wirr.
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#109 sperlingAnonym
  • 22.07.2014, 14:41h
  • Antwort auf #108 von sperling
  • und noch ein nachtrag, der meine persönliche motivation vielleicht besser erklärt.

    ich weiß aus eigener erfahrung, dass traumata an die nachfolgenden generationen weitergereicht werden, wenn sie unbewältigt blieben - im ungünstigsten fall auch noch an die dritte und vierte generation. ich grabe seit ein paar jahren die wirklich sehr hässlichen streuminen aus, die meine eltern aufgrund ihrer kriegserfahrungen in meiner seele verbuddelt haben.

    aus diesem grund ist mir die wahrnehmung und anerkennung dieser traumata wichtig. nicht, um damit politischen missbrauch fortzuführen, sondern um irgendwann eine bewältigung dieser traumata zu ermöglichen. dazu bedarf es m.e. nicht nur einer individuellen, sondern auch auch einer gesellschaftlichen auseinandersetzung mit diesen traumata.

    ich habe das gefühl, dass dieser prozess erst jetzt wirklich einigermaßen offen angegangen werden kann, und deswegen wehre ich mich gegen die m.e. inzwischen nicht mehr zeitgemäßen ideologisch-rationalisierten abwehr-automatismen, die meines erachtens einer bewältigung eher im wege stehen als ihr zu dienen.
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#110 userer
#112 *-*-*Anonym
#113 sperlingAnonym
#114 Oliver43Anonym
  • 22.07.2014, 16:09h
  • Antwort auf #105 von TheDad
  • @Atheisten-Dad

    "Trotzdem hat das Palästinensische Volk ein Recht auf einen eigenen Staat in ihren angestammten Gebieten..

    ---> Nein das haben die Palästinenser, die in Wahrheit Jordanier/Ägypter und Libanesen sind, in dieser Form deiner Aussage nicht.

    Der Staat Israel wurde infolge der Zionistenbewegung und infolge der weltweiten Judenverfolgung, die im 19. Jahrhundert ("auch in den Jahrhunderten zuvor") und im 20. Jahrhundert stattfanden. gegründet und Millionen von Juden leben heute im Gebiet Israels. Die dort lebenden Juden haben das Recht auf ihren eigenen Staat. Die Menschheit schuldet Ihnen ihren eigenen Staat, nachdem diesem Volk soviel Leid, Terror und Unterdrückung zugemutet wurde.

    Die Palästinenser hingegen können ebenso gut in Ägypten, in Jordanien, im Westjordanland, in Syrien und in Libanon leben, die brauchen nicht auch noch Tel-Aviv und Jerusalem okkupieren.

    Das was heute territorial Israel ist, wird IMMER im Eigentum des jüdischen israelitischen Staates bleiben.

    UND wenn deine Familiengeschichte stimmen sollte, solltest Du dich schämen, das Existenzrecht Israels zu attackieren. Du kannst ein Stück Land nur einmal vergeben und nicht zweimal, das funktioniert nun mal nicht. Das jüdische Volk hat nur dieses kleine Fleckchen Erde und selbst das wir Ihnen von den Moslems nicht gegönnt.

    Meine Unterstützung und meinen Segen haben die Juden in Israel aber vollkommen und ich werde als liberaler deutscher Christ IMMER für das Existenzrecht Israels eintreten. Du anscheinend hingegen verrätst deine jüdischen Großeltern in dieser Frage und dafür solltest du dich echt schämen...aber als konvertierter Atheist wundert mich das bei dir auch nicht weiter. DU hast eine regelrechte Christenphobie entwickelt.

    ---------------------
    Ich selbst habe gute jüdische Freunde und haben mit ihnen auch schon gemeinsam das Pessachfest gefeiert.

    Und ich finde es schlimm, dass immer wieder in heutiger Zeit Juden von Moslems attackiert werden, wie dies aktuell in Neu-Kölln in den Moscheen dort geschieht.

    ------------------------

    "Gleiches gilt für das Kurdische Volk in ihren Gebieten im Iran, Irak, der Türkei und Syrien."

    ---> Was die Kurden angeht: JA in der Tat, da stimme ich dir zu. Die Kurden haben es verdient, dass sie im Norden Iraks und im Südosten der Türkei ihren eigenen Staat erhalten. Diese Meinung teile ich und ich finde es schlimm, das die Türken den Kurden ihren Staat verwehren.

    -------------------
    Teile des Judentumes sind zutiefst Islamophob und Christenfeindlich, und da sprechen die jüdischen Raketen auf den christlichen Libanon eine mehr als deutliche Sprache. "

    ---> Schämen solltest du dich im Angesicht deiner Grosseltern für solche Sprüche.

    Israel hat nur Raketen auf den Libanon gesandt, weil von dort die schiitische Hisbollah Raketen schickte. Und der Libanon ist im übrigen nicht rein christlich, sondern ist sehr gemischt, dort gibt in der Beekaaasenke immer noch leider die schiitische Hisbollah den Ton an.

    ----------------------------
    " Alle anderen Religionen sind Deine Feinde, und die Atheisten dazu.. "

    ---> Sorry du hast als Atheist doch wohl gerade vollkommen den Überblick verloren. Es ist doch wohl eher so, dass du alle Religionen als deine Feinde ansiehst und auch noch zu allem Überfluss deine jüdischen Großeltern moralisch verrätst und zudem eine massive Christenphobie entwickelt hast. SO bist du gestrickt, Freundchen.

    Ich hingegen: sehe das Christentum und das Judentum in enger Verbundenheit und gottseidank hat das Christentum die traurigen Zeiten des Mittelalters und der Kreuzzüge überwunden. HEUTE machen sich gottseidank alle wichtigen Christenführer (auch der Vatikan aber auch die lutherische Bischöfin Eva Brunne und die Schwedische Kirche oder auch die deutsche EKD) für die Rechte des Judentums stark und verteidigen gottseidank das Existenzrecht Israels.

    Und wenn überhaupt dann gibt es im Jahre 2014 NUR Probleme mit dem sich immer gewalttätiger ausbreitenden Islam, der mit dem Christentum, dem Judentum, dem Buddhismus (siehe Thailand/Malaysiagrenze, siehe Myanamar/Bangladeshgrenze) und dem Hinduismus (Pakistan/Indienkonflikt) weltweit überall aneinandergerät.

    ABER gerade du als konvertierter Atheist gießt gerne Feuer hinein und schlägst dich auf die Seite des Islams in den verschiedenen Konfliktregionen der Welt auf die Seite des Islams. wie dies deine Haltung zu den Palästinensern zeigt oder dein Angriff auf die buddhistische Friedensnobelpreisträgerin.

    Deine atheistischen Sichtweisen sind daher im Fazit ein Verrat an deinen jüdischen Grosseltern, ein Anbiedern an den Islam, die einer Appeasementpolitik gleicht, und haben letztlich keine Wertigkeit, weil du halt auf die grossen moralischen/ethischen Fragen einfach die falschen Antworten als Atheist hast.

    Wenn du glaubst, das nach deinem Tod dies alles war, dann kann ich dir nur antworten: NEIN das ist es nicht.

    Und wenn du glaubst, die Erde mit ihren Lebewesen und die Entstehung des Weltalls mit den Milliarden von Galaxien und Exoplaneten, auf denen es ebenso Leben geben dürfte, sind alles nur darwinistischer Zufall, dann hast du die Elementarfrage nach dem "WARUM" bis heute einfach nicht begriffen.
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#115 Gottes HandAnonym
#116 TheDadProfil
  • 22.07.2014, 16:46hHannover
  • Antwort auf #114 von Oliver43
  • ""Nein das haben die Palästinenser, die in Wahrheit Jordanier/Ägypter und Libanesen sind, in dieser Form deiner Aussage nicht. ""..

    Woher nimmst Du dir das unverschämte Recht einem Menschen seine Nationalität abzusprechen ?

    ""UND wenn deine Familiengeschichte stimmen sollte, solltest Du dich schämen, das Existenzrecht Israels zu attackieren.""..

    WER spricht hier WEM das Existenzrecht auf einen eigenen Staat ab ?

    ""Das jüdische Volk hat nur dieses kleine Fleckchen Erde und selbst das wir Ihnen von den Moslems nicht gegönnt.""..

    JUNGE !

    Kriech zurück in den feuchten Schoß der RKK, da paßt Du hin, Du Schmock..

    In Israel leben nicht nur Juden..
    Dort leben vor allem Menschen die sich als Israelis empfinden, und unter ihnen sehr viele Araber die DORT GEBOREN SIND !

    Deine Xenophobie gegen alles Semitische (!) ist unerträgliches Geplapper eines christlich verblendeten Demagogen, der sich für aufgeklärt genug hält, über das Schicksal anderer Völker zu urteilen, und sie damit nur VERURTEILT !

    ""Ich selbst habe gute jüdische Freunde und haben mit ihnen auch schon gemeinsam das Pessachfest gefeiert. ""..

    GRÖL !

    Besser KANN es jetzt nicht mehr kommen..

    Der Rest Deines Elaborates bestätigt meine Einschätzung Deiner eindimensionalen Sicht auf die Dinge !

    Unfaßbar..
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#117 TheDadProfil
  • 22.07.2014, 17:13hHannover
  • Antwort auf #114 von Oliver43
  • Es muß dann trotzdem noch sein..

    ""weil du halt auf die grossen moralischen/ethischen Fragen einfach die falschen Antworten als Atheist hast. ""..

    Ethik kommt vollständig ohne Moral aus..

    Moral ohne Ethik nie, selbst wenn es eine falsche Moral ist..

    Religion kennt keine Ethik..
    Religion schafft Moral..

    Wer keine moralischen Fragen stellt, braucht dazu auch keine Antworten..

    Und die Ethik des Humanismus beantwortet alle offenen Fragen, die wichtig sind..

    ""Wenn du glaubst, das nach deinem Tod dies alles war, dann kann ich dir nur antworten: NEIN das ist es nicht.""..

    Ist das eine Drohung ?
    Das läßt schlimmes befürchten..
    Obwohl..
    Ich habe eine Vip-Karte für die von euch erfundene Hölle, und gehe durch den haupteingan zu meinen vielen Freunden dort, während man Dich durch den Lieferanteneingang schickt, um für unsere Belustigung vor Ort zu sorgen, z.B. all die wunderbaren versprochenen Qualen..
    Die sind sicher Personalintensiv, und dazu braucht es Leute wie Dich..

    Ich Glaube nicht !
    Deshalb kann und will ich nicht wissen ob das alles war..
    Ich muß das auch nicht wissen, und schon gar nicht um mein jetzges Leben vollkommen auf das Nachleben eines Tod-Seins abzustellen, das ebensowenig von der Beeinflußung des HIer und Jetzt abhängt, wie von irgendwelchen Wünschen die man an es richtet..

    Aber wie immer wenn mir solche Fragen begegnen, antworte ich Dir nun :

    Wenn Du Recht hast, entwickel ich mein Nachleben spontan und diskutiere mit Deinem Schöpfer seine Fehler..

    Wenn ich Recht habe kuckst Du doof an den billigen Holzdeckel..

    ""sind alles nur darwinistischer Zufall""..

    Wer Darwien´sche Theorien und die Evolutionsbiologie als "Zufall" betrachtet, hat sie nicht begriffen, denn an Natur ist nichts zufälliges, und an der Physik erst recht nicht..

    ""dann hast du die Elementarfrage nach dem "WARUM" bis heute einfach nicht begriffen.""..

    Es stellt sich gar keine "Elementarfrage", weder nach dem "warum", noch nach dem "von wem", denn es ist nicht wichtig wer oder was tatsächlich der Auslöser dafür war..

    Und schon gar nicht, so lange die Antwort dazu führt die Verantwortung für die eigenen Handlungen auf eine andere, höhere Macht abzuwälzen..
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#118 alternativenAnonym
#119 FoXXXynessEhemaliges Profil
#120 bewusstseinAnonym
#121 TheDadProfil
  • 22.07.2014, 20:05hHannover
  • Antwort auf #119 von FoXXXyness
  • Du sollst die Fragen VOLLSTÄNDIG LESEN !

    FRAGEN ! MEHRZAHL ! ALLE !

    Ist denn das zu fassen ?

    ""Könntest du vor diesem Hintergrnund einmal erklären wieso Du und der LSVD dann die Forderung aufstellen die Opfer des § 175 in Klassen aufzuteilen, und die Rehabilitation der Opfer zwischen 1949 und 1969 fordert ?

    Was ist mit den Opfern zwischen 1945 und 1949 ?
    Was ist mit den Opfern zwischen 1969 und 1994 ?
    Was ist mit den Opfern zwischen 1945 und 1968 in der ehemaligen DDR ?
    Was ist mit den Opfern nach § 151 in der Ex-DDR ?
    Und was ist mit den Opfern in der zeit des Kaiserreiches, die bis zur Verschärfung des § durch die Nazi´s verurteilt wurden ?""..

    Machst du nun Dein Brett vor dem Kopf zur Waffe, oder was ?

    Es reicht jetzt langsam..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #119 springen »
#122 TheDadProfil
  • 22.07.2014, 20:24hHannover
  • Antwort auf #120 von bewusstsein
  • Was für blöde Fragen..

    Von den 17.277.180 Wählern die 1933 die NSDAP bei einer Wahlbeteiligung von über 88 % gewählt haben..

    Von den Ende 1933 mehr als 3.900.000 Mitgliedern der NSDAP..

    Aber wer denkt dass das alle waren irrt :

    "" Die Reichsmitgliederkartei der NSDAP mit damals 14 Millionen Karteikarten war seit 1937 in feuersicheren Panzerschränken im sog. Karteisaal des Verwaltungsbaus der NSDAP am Königsplatz in München untergebracht.""..

    14 Millionen Mitglieder zwischen 1919 und 1937..

    Von den Mitgliedern in

    Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund (NSDDB) (erst ab Juli 1944)
    NS-Deutscher Studentenbund (NSDStB)
    NS-Frauenschaft (NSF)
    Nationalsozialistisches Fliegerkorps (NSFK)
    Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps (NSKK)
    NSDAP/AO Auslandsorganisation
    Schutzstaffel (Allgemeine SS und Waffen-SS)
    Sturmabteilung (SA)

    und von

    Reichsbund der Deutschen Beamten
    Deutsche Arbeitsfront (DAF)
    Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund (NSDÄB)
    Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund (NSRB)
    NS-Kriegsopferversorgung (NSKOV)
    Nationalsozialistischer Lehrerbund (NSLB)
    Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV)
    Reichsarbeitsdienst (RAD)
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#123 pölokijuzAnonym
#124 olkijuhzgtAnonym
  • 22.07.2014, 20:57h
  • Nur weil der Typ Schwul ist heißt das noch lange nicht das er ein besserer Mensch ist!

    Es gibt und gab genug Schwule Arschlöcher!!

    Und einige davon, von diesen Arroganten, selbstgefälligen möchtegernprinzen darf ich TÄGLICH erleben!

    Eigentlich müßte MANN die mal trocken f... damit die endlich mal auf den Boden der Tatsachen kommen!
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#125 antosProfil
#126 Oliver43Anonym
  • 22.07.2014, 21:58h
  • Es ist schon skandalös, wie heute in Berlin oder in Frankfurt von Islamisten gegen die Juden gehetzt wird. Eigentlich müßten ALLE islamischen Teilnehmer dieser Demonstrationen SOFORT ausgewiesen werden !!!

    Als homosexueller Deutscher bin ich entsetzt, wie hier Antisemitismus von islamischen Menschen herausgeschrien wird.

    Diese islamischen Fanatiker auf deutschen Straßen gehören AUSGEWIESEN.

    Genau diese islamischen Typen, die dort gegen die Juden anschreien, gehen abends in Berlin-Neukölln dann auf "Schwulen klatschen".
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#127 antosProfil
  • 22.07.2014, 22:02hBonn
  • Antwort auf #114 von Oliver43
  • "Das jüdische Volk hat nur dieses kleine Fleckchen Erde"

    Gottesanbeter-Oliver,

    sicher, vernünftige Argumente durchlöchern das eigene mythische Weltbild [das freilich gar nicht dein "eigenes" ist, nicht einmal sein kann] wie Mottenfraß einen prachtvollen Orientteppich [traditionell übrigens ebenfalls Erzählwerke, die gerne mal von Herkunft/Stammbaum etc. berichten]; wage dennoch, dich des Verstandes anderer Menschen zu bedienen und lerne, dass Judentum keine Ethnie ist, sondern eine Religionsgemeinschaft. Ein erster, wenn auch unsicherer Schritt Richtung Moderne wäre damit bereits getan:

    www.amazon.de/Die-Erfindung-jüdischen-Volkes-Gründungsmythos
    /dp/3549073763
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#128 Timm JohannesAnonym
  • 22.07.2014, 22:15h
  • Antwort auf #127 von antos
  • @antos
    "wage dennoch, dich des Verstandes anderer Menschen zu bedienen und lerne, dass Judentum keine Ethnie ist, sondern eine Religionsgemeinschaft. Ein erster, wenn auch unsicherer Schritt Richtung Moderne wäre damit bereits getan:"

    Ja verstecke Dich hinter diesen Worten und predige den Krieg, denn wenn du die jetzigen jüdischen Menschen und Einwohner dort in Tel Aviv oder Jerusalem weghaben wilslt, dann forderst du hier den Dritten Weltkrieg, das sollte Dir klar sein.

    Und wenn heute auf DEUTSCHEN Straßen islamische Bürger gegen Israel schreien und Antisemitismus streuen, so ist dies zutiefst erschreckend. Es sind nicht deutsche NeoNAZIS, die dort heute in Berlin oder in Frankfurt marschieren, sondern es sind islamische Einwanderer, die hier bei uns leben und nunmehr Hass gegen Juden auf den Straßen herausschreien.

    Es ist schon skandalös, wie hier deutsche Journalisten versagen und klar diesem Antisemitismus nicht entgegentreten.

    Selbst hier auf der Queer erwarte ich eigentlich, Artikel, die sich auf die Seite der Juden in Israel stellen.

    Wer diesen Islamisten in Deutschland so die Tür und Tor öffnet und als Journalist dort so wenig dagegen unternimmt, der darf sich nicht wundern, wenn hier demnächst dann in Deutschland wieder die erste Synagoge brennt: die wurde dann aber nicht von deutschen Neonazis angezündet, sondern es waren islamistische Täter, die hier unterwegs waren.

    *
    www.welt.de/politik/deutschland/article130455769/Grossteil-d
    er-Medien-berichtet-voreingenommen.html
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#129 antosProfil
#130 FornölvirAnonym
  • 22.07.2014, 22:42h
  • Antwort auf #127 von antos
  • Ich würde

    a) den Juden überlassen wie sie sich selbst definieren, identifizieren, ob als Volk, als Nation, als Religionsgemeinschaft, als kulturelle oder ethnoreligiöse Gemeinschaft. Sofern sie das möchten.

    b) die halachischen Definitionen mehr berücksichtigen als die moderneren ethnischenn oder politischen, nämlich daß Jude ist wer zwei jüdische Elternteile hat und daß, wenn ein Elternteil nichtjüdisch ist, die Zugehörigkeit der Mutter ausschlaggebend ist, vereinfacht gesagt, Jude ist wessen Mutter Jüdin ist. Wobei (zum Beispiel) Reform- und Liberal Judaism nur ein jüdisches Elternteil fordern, unabhängig von dessen Geschlecht, plus kulturelle Selbstidentifikation. Das ist gerade das Sympathische an diesem Volk daß es nämlich gerade nicht herummissioniert und anderen Leuten ihre Götter und Kultur herabsetzt und madig macht.

    c) die Moderne nicht überbewerten, in hundert Jahren ist sie antike Geschichte.

    d) mich fragen ob dieser Addressat der Mühe lohnt. Es ist vermutlich sinnvoller einem Backstein Alle meine Entchen beizubringen.
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#131 Eva BrunneAnonym
#133 David77Anonym
  • 22.07.2014, 23:23h
  • Antwort auf #114 von Oliver43
  • ""Trotzdem hat das Palästinensische Volk ein Recht auf einen eigenen Staat in ihren angestammten Gebieten..

    ---> Nein das haben die Palästinenser, die in Wahrheit Jordanier/Ägypter und Libanesen sind, in dieser Form deiner Aussage nicht.

    ...

    Die Palästinenser hingegen können ebenso gut in Ägypten, in Jordanien, im Westjordanland, in Syrien und in Libanon leben, die brauchen nicht auch noch Tel-Aviv und Jerusalem okkupieren.
    "
    Und das konnten die deutschen Vertriebenen etwa nicht ebensogut in Bayern, Österreich, Sachsen, im Rheinland, sondern man brauchte dafür zum x-ten mal Polen aufteilen und sich Tschechien einverleiben?

    "Und wenn du glaubst, die Erde mit ihren Lebewesen und die Entstehung des Weltalls mit den Milliarden von Galaxien und Exoplaneten, auf denen es ebenso Leben geben dürfte, sind alles nur darwinistischer Zufall, dann hast du die Elementarfrage nach dem "WARUM" bis heute einfach nicht begriffen."

    Und wie und warum die Menschen Zehntausende von Jahren vor dem Judentum und die idigenen Völker Amerikas, Afrikas, und Australiens lange ohne die frohe Botschaft auskommen konnten, obwohl deren Seelen doch in die Hölle hätte kommen müssen - waren das doch alles ungetaufte Heiden, nicht zu vergessen die intelligenten Lebensformen außerhalb der Erde, die ja ohne die frohe Botschaft des Erlösers doch alle den falschen Glauben haben, die falschen Götter anbeten und deren Seelen auch für die Hölle verdammt sein müssten, und warum die sich nach dem ersten Kontakt dem Christentum unterwerfen sollen und nicht etwa verständlicherweise das Christentum als falsche, fremde Religion verachten sollen, die ihre eigene Kultur in Gefahr brächte und sich somit wehren müssten, das hast du sicherlich begriffen und kannst uns sicher erklären, oder?
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#134 David77Anonym
#135 giliattAnonym
  • 23.07.2014, 03:27h
  • Gut, dass die Steinbach weg ist. Ob es nun den Vertriebenenbund in dieser Form gegen muss, zweifele ich an.

    Aber diese Menschen haben ein Recht, sich zu organisieren. In unpolitischer Form, wie ich meine. Denn sie sind ein Opfer der Politik.

    VOLK OHNE RAUM. Verkündete Hitler. Meine Tante Anna folgte dem Ruf des Führeres, gab ihren Bauernhof in Mecklenburg auf und "siedelte im Osten". Die Herrlichkeit währte nur wenige Jahre. Ende 1944 flüchtete sie mit ihrer Familie aus dem Osten. Dreiundachtzigjährig kam die alte Dame an in ihrer alten Heimat, in der sie alles aufgegeben hatte. Eingeschneit auf dem Treck, halb erfroren. Lebte bei Verwandten und starb nach zwei Monaten.

    Neue Story: Eine gute Freundin erzählte mir von der Flucht. Sie stammte aus deutsch-polnischen Gebieten. War dort geboren. Ihre Familie flüchtete vor den nahenden russischen Truppen. Einen Pferdewagen hatten sie mit ihren Habseligkeiten beladen. Das Pferd machte schlapp. Sie schlachteten das sterbende Tier, um Essen zu haben. An der Oder sahen sie, wie Flüchtlinge ihre Pferdewagen mitsamt der aufsitzenden Familie auf das brüchige Eis des Flusses trieben. Er sollte einbrechen. Sie wollten im eisigen Wasser ertrinken, damit endlich Schluss ist mit den Leiden, die sie auf der Flucht erfahren hatten.
    GRAUENHAFT.

    Erinnert sei auch an das Schicksal der Menschen, die an Bord der "Wilhelm Gustloff", der "Goya" und anderer Schiffe versuchten, zu flüchten. Unbeschreibbares Elend.

    Wollte ich nur mal so einstreuen als Hintergrundinfo zum Bedenken.
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#136 hammerhartAnonym
#137 Miguel53deProfil
  • 23.07.2014, 05:26hOttawa
  • Antwort auf #110 von userer
  • Schoen, dass Du diese interessanten Seiten fuer den sperling entdeckt hast. Angesichts des "Vereins", ueber den wir hier diskutieren, macht es ja auch Sinn, ueber die Geschichte des einen oder anderen Kommentatoren zu sprechen.
    Ich gehoere ja noch zu den direkten Nachkriegs-Kindern und habe meine ganz eigene , teilweise sehr verwirrenden, Erfahrungen. Einerseits einen verwandten, juedischen Holocaust-Ueberlebenden in der Familie. Andererseits auch Gefallene, bzw. Kriegerwitwen. Eltern, die einerseits heimlichen Widerstand geleistet und ihr Leben riskiert hatten. Dann, andererseits, doch das Schimpfwort "Nestbeschmutzer" fuer Marlene Dietrich benutzten.
    Eine Schule, in der hervorragender Geschichtsunterricht, gerade auch zu Nazismus und Krieg. Dann aber das Schweigen zur Geschichte des Schulgebaeudes, das lange Zeit keine Schule mehr war, dafuer aber eine der Zentralen der Gestapo.
    Es ist dieses "nicht drueber reden" und wenn doch, nur das Notwendigste. Wobei eben auch hier mein Vater deutlich darueber sprach, wie er die Geschichte von Anfang an vorausgesehen und auch laut verkuendet hat. Auch, warum er irgendwann doch vorsichtiger wurde.
    Ich denke, das Problem liegt zum grossen Teil darin, dass nach diesem unseligen Krieg das Feld vielfach Alt-Nazis und ihrem Netz ueberlassen wurde, eine wahre Aufarbeitung nur verbal und nur ohne personelle Konsequenzen stattfand. Auch Organisationen, wie die Vertriebenen, waren ja, einer hat's hier beschrieben, von belasteten Persoenlichkeiten gegruendet worden. Entsprechend war die revanchistische Ausrichtung. Und spaeter eine Steinbach als Vorsitzende, da war nun wirklich der Bock zum Gaertner geworden. Man stelle sich das vor, in solchen Gremien - und auch im Bundestag - sitzen diese Menschen, die in ihrer Haltung, ihrer Gesinnung, ihrem Charakter, nach wie vor die Gesellschaft unmittelbar nach dem Krieg repraesentieren! Einer Steinbach, einem Kauder oder Greis, haengt doch dieser Muff und die Naehe zum "alten" Gedankengut nach wie vor an.
    Und die Kuby, Mewes und Komplizinnen, verbinden eben diesen Muff noch mit ihrer Schein-Intellektualitaet und ihrer excessiven Aggression!
    Als Sahnehaeubchen obendrauf dient sich der schwule CSU-Abgeordnete diesen "Bruedern" und "Schwestern" an!
    Wie auch immer. Angesichts dieser Konstellationen konnte eine echte Aufarbeitung nie stattfinden. Das hat zu Teilen ganze Familien zerrissen. Oder, wie bei mir, bis heute noch Mauern zwischen den Geschwistern - drei davon haben den Krieg bewusst miterlebt - aufgebaut, die nur selten zu ueberwinden sind. Sobald es zu einem Konfliktthema kommt, wird automatisch die Mauer hochgezogen.
    Und so sind Depressionen, Doppelleben, Konfliktunfaehigkeiten, geradezu logisch.
    Wenn da dieser Kreislauf von Schuldzuweisungen ohne Chance auf Aussoehnung nicht durchbrochen wird, kommt es immer wieder zu Konflikten und allen moeglichen Arten von 'Ismen! Und da tragen alle Religionen, alle Politiker, eine hohe Verantwortung, der sie meines Erachtens so gut wie nirgends gerecht werden.
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#138 TheDadProfil
#139 ReserverAnonym
#140 FoXXXynessEhemaliges Profil
#141 antosProfil
  • 23.07.2014, 08:44hBonn
  • Antwort auf #128 von Timm Johannes
  • "Ja verstecke Dich hinter diesen Worten und predige den Krieg"

    Solche Unterstellungen führen Diskussionen immer zum gleichen Ausgang, Gottesanbeter-Oliver; vielleicht wagst Du doch einmal einen Schritt in die freundlichen Gedankengänge des empfohlenen israelischen Historikers [dem das Existenzrecht eines modernen Staates Israel selbstverständlich ist!] statt ausschließlich in der Spirale der Eskalation rumzudümpeln?

    @Fornölvir

    Hinsichtlich der Selbstdefinition würde ich dir ja gefühlsmäßig direkt zustimmen, wüsste ich nicht, dass Definitionen solchen Ausmaßes [Volk, Nation etc.] a) immer von außen, den anderen mitgetragen werden müssen, b) innerhalb der sich definierenden Menschengruppe selbst nie einheitlich sind und c) sollen sie einheitlich sein immer mit - vermeidbarer? - Gewalt durchgesetzt werden müssen.

    Die Moderne, die ich meine, hat etwa im 15. Jahrhundert begonnen, sie währt also allem Zivilisationspessimismus zum Trotz bereits ca. 500 Jahre und ihre - uns selten bewussten, weil von jeder Generation neu zu erlernenden - positiven Auswirkungen gibts in einer lesenswerten Zusammenfassung hier:

    www.amazon.de/Gewalt-Eine-neue-Geschichte-Menschheit/dp/3596
    192293/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1406096072&sr=8-1&
    keywords=Gewalt
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#142 David77Anonym
  • 23.07.2014, 08:45h
  • Antwort auf #128 von Timm Johannes

  • DU erwartest etwas von queer.de?!? Das ist doch laut deiner aussage ein LINKES medium, schon vergessen?! Wieso dann so überrascht? Auf welcher seite standst du denn, als in jerusalem christen, orthodoxe juden und moslems gemeinsam gegen den csd hetzten und sich plötzlich einig waren? Der feind meines feindes ist mein freund? Die beste werbung für den atheismus...
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#143 ReverserAnonym
#144 TheDadProfil
  • 23.07.2014, 09:24hHannover
  • Antwort auf #140 von FoXXXyness
  • Wenn du nicht in der Lage bist die Komplexität der Fragestellung ALLER Fragen GEMEINSAM zu erfassen, mach nicht den Autor dafür verantwortlich !

    Der von Dir "vermisste" Zeitraum befindet sich IN DER ERSTEN FRAGE !

    Muß man DIch wie ein Welpe in die Pfütze stubsen ?

    Mann, Mann, Mann..

    Ist Dir zu heiß ?
    Dann hüpf in den See..
    Vielleicht hilft das..
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#145 TheDadProfil
#146 FornölvirAnonym
  • 23.07.2014, 10:29h
  • Antwort auf #141 von antos
  • Eines der Probleme dürfte darin liegen daß die gebräuchliche Definition des Begriffes "Volk" als ethnische Einheit sehr .. modern .. ist, dem 19. Jh. entstammt. Das andere Problem ist daß es (wie immer) komplexer ist als ein kurzer Text erlaubt darzustellen.

    Es ist für Selbstidentifikation einer Gruppe zunächst wenig maßgeblich ob und wie ein "außen" deren Definition zur Zugehörigkeit mitträgt. Das "außen" des Judentums in der Diaspora ist sozial, kulturell, religiös, ethnisch und politisch extrem vielgestaltig. Es gibt Juden die sich als solche identifizieren von Alaska bis Feuerland, von Los Angeles bis Tokyo, vom Nordkapp bis zum Tafelberg. Die sind Juden völlig unabhängig davon ob sie ihr Umfeld überhaupt als solche verstehen kann.

    Es ist richtig daß die ("interne") Definition dessen wer oder was ein Jude ist von Fraktion zu Fraktion geringfügig divergiert, was ich aber auch erwähnt habe. Das ändert nichts an der grundlegenden Gültigkeit daß Jude ist wer mindestens ein jüdisches Elternteil hat, wenn es sich einrichten läßt, die Mutter. Weder Du noch ich brauchen dem zuzustimmen.

    Diese Regel, im Zusammenwirken mit den anderem Bestimmungen der Thora und der Halacha, zB der Speisegesetze, dient in der Welt der Diaspora dazu die Identität der Juden als - Volk - aufrechtzuerhalten, durch Abgrenzung von ihrem nichtjüdischen Umfeld. Sie ist das Fundament. Sie ist der Grund warum es fast unmöglich ist zum Judentum "überzutreten". Weil Du Dich noch so sehr selbst identifizieren, mit brennendem Verlangen glauben magst, es wird Dir nicht gelingen nachträglich eine jüdische Mutter herbeizuzaubern.

    Ich bin mir auch nicht ganz sicher wie viele Juden der Definition Sands zustimmen würden. Traditionell gilt für die meisten jüdischen Fraktionen daß wer zu einer anderen Religion übertritt kein Jude mehr ist. Insofern mag man den Begriff der Religionsgemeinschaft angemessen finden. Er bildet aber nur einen sekundären Aspekt des Gegenstands ab.

    Und was c) betrifft, schön. Und? Über einen Mangel an Gewalt braucht man sich beim flüchtigen Blick auf die Geschichte des jüdischen Volkes nun wirklich nicht zu besorgen, oder? Es haben sich zu allen Zeiten Nichtjuden gefunden die dafür Sorge getragen haben.

    ..

    Oder ganz einfach: Was ist ein Katholik der nicht an Gott glaubt? Katholik?

    Was ist ein Jude der nicht an Gott glaubt?

    ..

    Es gibt in den meisten größeren Städten in Deutschland israelitische Kultusgemeinden die Dir vermutlich bessere Quellen anbieten können als ich. Womöglich kompetente Gesprächspartner. Mal nett nachfragen.

    "Geschichte des jüdischen Volkes" hrsg. H.H. Ben-Sasson (Beck) ISBN 3-406-36626-0
    "Das Judentum" Johann Maier (Kindler) ISBN 3-8112-0595-1

    Ich kaufe prinzipiell nicht bei Amazon. Geh' in einen ordentlichen Buchladen (keine Kette), oder nimm Dir ein wenig quality time und guck' in einer vernünftigen Bibliothek nach.
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#147 FornölvirAnonym
#148 Oliver43Anonym
  • 23.07.2014, 12:23h
  • Antwort auf #129 von antos
  • @antos
    "Du bist also offensichtlich gegen das Demonstrationsrecht unter Deutschlands freiem Himmel."

    Nee bin ich nicht ! Denn ich begrüße und finde die friedlichen und bunten CSDs, auf denen ich selbst oftmals Teilnehmer war, richtig, gut und wertvoll. Aber dort auf den CSDs, wo für die Rechte homosexueller Menschen gekämpft wird, dort wird kein Antisemitismus verbreitet, sondern dort wird sehr friedlich und freundlich für die Eheöffnung demonstriert.

    ABER wenn hier nach Deutschland eingewanderte Araber und Türken mit islamischen Kulturhintergrund das Gastrecht hier in Deutschland mißbrauchen und in den Moscheen Judenhetze betreiben, wie aktuell in Moscheeen in Neukölln-Berlin und auf den Demosntrationen, Antisemitismus verbreiten, dann ist hier das Demonstrationsrecht, das auch Grenzen kennt, klar missbraucht.

    Für Antisemitismus ist KEIN PLATZ in Deutschland !!!
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#150 ReverserAnonym
#151 K100RSAnonym
#152 stromboliProfil
  • 23.07.2014, 13:31hberlin
  • Antwort auf #108 von sperling
  • gesellschaften die sich mit schuld beladen sollten nicht mit dem finger auf andere schludbeladene weisen!
    Schon gar nicht fordern, man solle das eine mit dem anderen aufwiegen.

    Wenn wir den sowietischen vergewaltiger zitieren, sollten wir auch den vergewaltigenden wehrmachtssoldaten zitieren.. in einer reihe nebeneinander gestellt, ergibt dies ein neues bild von dem was krieg im menschen hervorruft.

    Dabei gehe ich nicht geschichtslos oder ohne mitleid mit den vergewaltigten vor, aber ich setze es in den mir logischen rahmen.

    Wenn ich von der adenauerschen vergangenheitsbewältigung spreche, die ja bis heute hinein die erinnerung der überlebenden und deren nachkommen bestimmt, ist das fatale der verdrängung sichtbar.

    Deshalb können die unverdächtigen weil ja der gnade der späten geburt anheim fallenden, so mal locker von der "pauschalen wucht " schreiben, die sie empfinden wenn über das einfachste geschichtliche aneignen gesprochen wird..
    eine "wucht" die sie gegen sich gerichtet fühlen , weil ihnen die wucht der gegenrede zeitweilig aus opportunen gründen genommen ist.

    Schuldzuweisung und schuldannahme sind unverzichtbare teile des > geschichte nie wiederholen lassen < wollens.
    Und so schmerzlich natürlich die einzelerinnerung ist, sie ist auch immer teil eines ganzen bildes, das , wenn trauer wirkung haben will , auch als ganzes gesehen werden muss.

    Recht hast du wenn du schreibst , die generation der vergewaltigten hat da keine erlösung gefunden.. verstrickt in die eigenen schuldgefühle musste das eigen - individuelle leid verschämt vorneangestellt werden, denn nur so konnte auch eine kollektive heroische leidenfama erstehen...
    Und dass dies erst fast 70 jahre nach ende in geschichtsaufarbeitungsbemühungen ala dresden - gustlof oder die produktion "die flucht"und ähnliche spätidealisierungsfilmchen möglich ist, liegt an der hohen kontaminierung des geschehens mit nationalistischen wurzeln.
    Heimatverlusst, der über allem wabbert.

    Dabei kommt dann ein seichtes - privatisierendes etwas heraus, dass genau die tränendrücker herbeiquält die der unbedarfte heutige zuschauer wohlig sich in die couch drücken lässt.. waren doch trotz allem tolle leute, unsere altvorderen.
    Zudem noch von adel und stand und ehren...
    Wie die da die führung übernehmen um dem verängstigten gemeinen den weg ins rettende zu weisen...
    über die ausbeutungspolitik jener junker unter hitlers gnaden kein wort hingegen.
    Hauptsache die zerrten eigenhändig einen karren übers vereiste haff.

    Gerade weil neuerdings es wieder möglich scheint, in dieser weise vergangenheit aufzuarbeiten, macht es um so wichtiger die verlogenen masken vorzuführen.

    Da ich ja auf film spezialisiert, auch filme des nazireiches zum thema " vertreibung kenne , ist es mir gestattet hier auf die übergangslose erzählstruktur hinzuweisen die sich da durchsetzt. Wieder wird schicksal individualisiert ( idealer fokus.. mutige frau-mutter mit kindern, die sich durchschlägt.). um vom kollektiven und seinen ursachen abzulenken.
    Schlussendlich findet sich das individuum dann doch im rettenden kollektiv wieder .. ob im freud der eroberung , oder im leid der aufgabe
    Da haben wir genau den inhalt jener ideologie vor uns, der nazideutschland möglich machte.

    www.deutschlandradiokultur.de/reichel-eine-fatale-gleichsetz
    ung.945.de.html?dram:article_id=132472


    hier ein lesenswerter querverweis...

    Zum schluß noch mal ein definitionsversuch vertreibung - flucht und was sie unterscheidet:

    Vertreibung ist ein staatlich organisiertes verdrängen von bevölkerungsgruppen zum alleinigen zwecke, deren land-eigentum sich anzueignen.
    Dies geschehen so durch die deutsche besatzungsmacht.
    Propagiert anfänglich unter dem fadenscheinigen begriff der "umsiedlung war es eine der größten zivilen verbrechen die seitens großdeutschland in jenen tagen beganngen wurden.. siehe die programme in böhmen - mähren aka "sudetendeutschland".
    Hier die ethnien vertrieben wurden die nicht "deutsch.. nicht arisch, und nicht umsiedlungswillig waren. Ins land stömten über hunderttausend "deutsche umsiedler... jene die nach 45 wieder vertrieben wurden,weil nicht auf ihnen angestammten land lebend..

    um den zuvorigen ethnischen konflikt gleichsam entgültig zu bereinigen und als logische konsequenz aus der deutschen besatzung heraus , wurden dann nach 45 tatsächlich die im gerenzgerbiet zu deutschland lebenden reichsdeutschen dann aus dem land vertrieben.
    Hier habe wir es tatsächlich mit eine staatlich organisierten vertreibung zu tun.

    Auf der flucht befindet sich der, der sich einer situation zu entziehen sucht.
    Seis politisch , wirtschaftlich, religiös motiviert.
    Zu denen gehören auch die 2,7 millonen vor dem "russen" flüchtenden.
    Heutetigen sprachgebrauch nutzend müsste man hier von kriegsbedinkten wirtschaftsflüchtlingen sprechen ( so die offizielle verlautbarung der bundesregierung zu den syrienflüchtlingen z.b.!

    Wenn ich anfangs schreibe, dass die flüchtenden der kriegsjahre 44-45 auch flüchtende vor erwarteter racheakte sind, weitet es den begriff der fluchtursachen aus, mithin lässt sich da auch ein schuldbewusstsein entdecken.

    Wenn wir also mit der von dir gefordeten empathie uns der pauschalen wucht der abwehr stellen , finden wir, den weg verstellend die pauschale wucht der verdränung vor, die ein emotionales aber auf ratio begründetes weiterdenken unmöglich macht.

    .."muss denn die frage, dass die deutschen selbstverständlich die verantwortung für den krieg und seine folgen tragen müssen, immer noch ernsthaft verteidigt werden? können wir heute nicht dazu übergehen, vor diesem hintergrund einzelschicksale neu zu bewerten, die eben im einzelnen NICHT einfach eine rache für selbst verschuldetes darstellten, sondern zu einem nicht geringen teil eben ganz persönliche und in ihrer gewalt ebenfalls durch NICHTS zu rechtfertigende gewalterlebnisse waren?"

    Gerade weil mit dem mittel des "einzelschicksales versucht wird, die kollektive schuld zu schönen , muss die kollektivschuldzuweisung weiterhin ernsthaft verteidigt werden!
    Zu seicht ist der boden, in dem revanchistisches nur darauf lauert wieder teil der gemeinsamen sichtweise zu werden.

    Dadurch das die sicht auf die kollektivschuld seit 45 mittels individueller leidenserzählungen immer verstellt wurde, ist die möglichkeit einer wertfreien aufarbeitung vermint.
    Was übrig bleibt, ist die darstellung durch seifenoper und durchhalteepen .
    Der "erinnerung aber ist dies nicht dienlich, der aufklärung schon gar nicht!"

    ... mit der groben skizze "die deutschen sind an allem selber schuld" werden wir den vielen einzelnen traumatisierungen, die sich in der generation unserer eltern, groß-, urgroßeltern angesammelt haben, einfach nicht gerecht..

    Wie wahr, aber die haben ihren eigenen verarbeitungsweg eingeschlagen, den ich nicht teile und der nachfolgende generationen eben weiter in ihre art von zwangshaftung nimmt .
    Einen weg, der es unmöglich macht, heute deine idee von : ..."es muss heute möglich sein, das millionenfache persönliche leid und unrecht anzuerkennen, OHNE es politisch zu instrumentalisieren.", ohne jegliche vorbehalte zu verwirklichen.

    "ich habe das gefühl, dass wir hier mit einer auf gruselige weise automatisierten abwehr eine wahrnehmung dieses leids verweigern."

    Bleibt festzuhalten: es ist besser dieser generation nicht eine "gerechtigkeit angedeihen zu lassen , die sie seinerzeits anderen ebenso nicht hat angedeihen lassen.
    ..."es muss heute möglich sein, das millionenfache persönliche leid und unrecht anzuerkennen, OHNE es politisch zu instrumentalisieren."
    nur das kind der instrumentalisierung ist längst in den brunnen gefallen.
    Seh ich, mit welchen gründen und inhalten die vertriebenen heute ihr vertriebebenmahnmal anstreben, graut mir vor deren instrumentalisierung!

    Ich denke, ich hab darüber schon länger nachgedacht.. mein vater hat ja durch bomben seinen villenbesitz in ffm verloren, ist ebenso flüchtling aus seiner stadt geworden und hat den verlußt an besitz und sicherheiten hinnehmen müssen.
    Großgeworden auf dem land, war ich umgeben mit den ostflüchtlingen ..
    bis in die 60ziger jahre dröhnten da die "polacken"-bemerkungen einerseits und die vom ostlerpack andererseit in meinen ohren...
    Kenne also etwas von deren "individuellen aufarbeitung" .

    Heute von mir und nachfolgender generation deren "teil-kollektive traumatisierung " aufzuzwingen, ist angesichts der wegsterbenden verdrängungskünstler einfach zu spät.
    Und schon gar nicht lass ich mich in eine weichgespülte vergangenheitsbewältigung einspannen.

    Das hat mit masochismus nicht zu tun, sondern klärt vorurteilslos die eigene positionen und meine sicht auf geschichte.

    Ansonsten ist es ein vergnügen mit dir zu streiten...&
    nix ist zu "wirr", als dass man nicht drüber sprechen sollte!
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#154 sperlingAnonym
  • 23.07.2014, 14:07h
  • Antwort auf #110 von userer
  • ich habe mir die von dir verlinkten seiten über "kriegsenkel" jetzt ausführlicher angeschaut und da tatsächlich einiges wiedergefunden, was ich aus meiner eigenen geschichte kenne. einige sätze aus den erfahrungsberichten haben mich erwischt wie rammböcke. es tut gut, die eigenen scheinbar unerklärlichen macken auch bei anderen zu sehen und sie einordnen zu können.

    deshalb noch einmal danke für die hinweise, das hat mir wirklich was gebracht.

    das lesen hat mich in meiner auffassung bestätigt, dass

    - die auswirkungen einer vertreibung für die flüchtlinge nicht abgeschlossen sind, sobald sie sich ein neues zuhause aufgebaut haben,

    - die auswirkungen von vertreibung auch mit dem tod der vertriebenen nicht zuende sind,

    - die auswirkungen der vertreibung auch in der zweiten und dritten generation fortbestehen können und

    - dass dieses problem gesellschaftlich ernst genommen werden sollte.

    natürlich erwarte ich nicht, dass sich jede_r nichtbetroffene für spezielle vertreibungs-traumata interessiert. ich glaube aber, dass es unserer gesellschaft gut täte, immer noch nicht zu einer abwehrenden "strich drunter"-haltung überzugehen, sondern nun mit einer differenzierten aufarbeitung fortzufahren, da die traumata des krieges (vertreibung ist ja hier nur ein bereich von vielen) sich millionenfach in den familien auch der heutigen generation niedergeschlagen haben.

    was den bdv angeht: der war sicherlich für viele eine möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und so auch mit den eigenen gewalterfahrungen besser umzugehen. dass der verein aber bewusst und fachgerecht zu einer sinnvollen verarbeitung von traumata beigetragen hätte, ist mir nicht bekannt. eher scheint mir, dass mit den revanchistischen und nationalistischen tönen, die dort vorherrschten, verschiebungen, verdrängungen und projektionen gefördert wurden, die weder gesellschaftlich noch individuell gesund oder hilfreich waren.

    die auflösung dieses vereins erschiene mir nicht als verlust.
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#155 frageAnonym
  • 23.07.2014, 14:14h
  • Antwort auf #136 von hammerhart
  • hat das aktuell nicht überall in den massenmedien methode? wie müssen sich linke dazu positionieren?

    "Antisemitische Äußerungen, die von Außenstehenden auf der Facebook-Seite zur Kundgebung gepostet und nach ihrer Entdeckung sofort wieder gelöscht wurden, dienten dazu, der gesamten Kundgebung eine antisemitische Orientierung zu unterstellen."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #136 springen »
#156 sperlingAnonym
  • 23.07.2014, 14:57h
  • Antwort auf #152 von stromboli
  • >"Zu seicht ist der boden, in dem revanchistisches nur darauf lauert wieder teil der gemeinsamen sichtweise zu werden."

    diese warnung finde ich vollkommen berechtigt, und wir müssen ja nicht lange suchen, um beispiele für das zu finden, was du hier kritisierst.

    >"Dadurch das die sicht auf die kollektivschuld seit 45 mittels individueller leidenserzählungen immer verstellt wurde, ist die möglichkeit einer wertfreien aufarbeitung vermint."

    auch dem stimme ich prinzipiell zu.

    dennoch bin ich überzeugt, dass das laufen auf diesem minenfeld nicht unmöglich und sogar nötig ist.

    vielleicht sollte ich hier wieder einmal von mir persönlich ausgehen. du wirst mir hoffentlich glauben, dass ich weit davon entfernt bin, die schicksale meiner familie komplett aus dem politischen zusammenhang zu lösen oder ihn gar zu leugnen oder schönzureden. mir (und übrigens auch meiner familie) liegt die politische instrumentalisierung ihrer lebensgeschichten wirklich fern.

    ich sehe meine aufgabe aber nicht nur darin, ihr schicksal politisch zu verstehen, sondern auch emotional. das habe ich mir nicht einmal selber ausgesucht, sondern werde in gewisser weise durch meine eigene biografie dazu gezwungen. das klappt aber nicht, wenn ich den zugang zum verständnis des individuellen abwehre, indem ich mir permanent diesen kollektivschuld-filter vorschalte, der jede empathie sofort mit einem hämischen "selbst schuld" im keim erstickt.

    die politische ebene und die individuell-psychologische sind verschiedene ebenen, die ich auch nur mit verschiedenen herangehensweisen verstehen kann. natürlich sind beide miteinander verschränkt, und es ist auch richtig, diese verschränkung nicht aus dem blick zu verlieren.

    mir geht es darum, dass ich den zugang zum emotionalen teil nicht finde, wenn ich den politischen blick PERMANENT als filter davorschalte. die erfahrungen meiner eltern spielen sich natürlich innerhalb eines politischen feldes ab. dieses feld durchdringt aber keineswegs jede einzelne ihrer erfahrungen in so eindimensionaler weise, dass sie mit "kollektivschuld" differenziert genug beschrieben wäre.

    mein ziel ist sicherlich NICHT, die politische verschränkung zu leugnen. ich muss sie aber zumindest zeitweise hintanstellen, wenn ich einen emotionalen zugang finden will.

    dass z.b. auch deutsche soldaten vergewaltigt haben, ist natürlich wahr. aber inwiefern beleuchtet diese tatsache in angemessener weise das, was meine weiblichen und übrigens auch männlichen familienmitglieder fühlten, wenn sie in konkreter angst vor der vergewaltigung durch russische soldaten waren? verstehe ich diese angst besser, wenn ich gleichzeitig an die angst anderer menschen denke und beide gegenüberstelle? darf das eine niemals beschrieben oder auch nur gedacht werden, ohne gleichzeitig (als "ausgleich"?) das andere zu denken?

    ich würde mich hüten, in einer öffentlichen erzählung ALLEIN die schrecklichen dinge aufzulisten, die meine angehörigen erlebt haben. natürlich wäre dann deine kritik des unsichtbarmachens der schuld und der einseitigkeit berechtigt. aber um die geschichte meiner familie zu verstehen, muss ich zumindest zeitweise das individuelle in den vordergrund rücken, um es wirklich zu begreifen.

    mein ziel ist eben NICHT, die individuelle perspektive gegen die politische auszuspielen oder jene sogar vor diese zu setzen, sondern das geschehene aus beiden perspektiven zu begreifen und diese dann zusammenzuführen.

    ich glaube, dass mir das einigermaßen gelingt. und wenn es mir gelingt, dann traue ich es auch anderen zu.

    sicher ist mein herangehensweise nicht die einzig mögliche, und offenbar ist für dich eine andere sinnvoller. ich denke aber, dass du die meine missverstehst, wenn du glaubst, dass sie NUR in einem politischen entlastungs-versuch sinn ergibt.
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#157 sperlingAnonym
#158 FoXXXynessEhemaliges Profil
#159 Harry1972Profil
#160 TheDadProfil
  • 23.07.2014, 21:17hHannover
  • Antwort auf #148 von Oliver43
  • ""Für Antisemitismus ist KEIN PLATZ in Deutschland !!!""..

    Der einzige vernünftige Satz in Deinem Kommentar..

    ""ABER wenn hier nach Deutschland eingewanderte Araber und Türken mit islamischen Kulturhintergrund das Gastrecht hier in Deutschland mißbrauchen ""..

    Welche "Türken" ?

    Was ist ein "islamischer Kulturhintergrund" ?

    Welches "missbrauchte Gastrecht" ?

    Zunächst war hier die Rede von palästinensichen Menschen, die bei "Pro-Palästina-Demonstrationen" antisemitische Parolen skandiert haben..

    Wie diese Menschen nun als "Türken mit islamischen Kulturhintergrund" identifiziert werden konnten, erschließt sich mir nicht..

    Das Demontrationsrecht ergibt sich aus dem GG..
    Das GG entfaltet eine DRITTWIRKUNG, was nichts anderes heißt, es gilt nicht nur für Menschen mit deutschem Pass, sondern für alle Menschen die in den Grenzen des Wirkungsbereiches des GG leben..

    Damit gibt es kein "Gastrecht" was hier durch eine ordentlich genehmigte Demonstration "missbraucht" worden sein könnte !

    ""wie aktuell in Moscheeen in Neukölln-Berlin""..

    Noch heißt es Berlin-Neukölln, und nicht anders herum..
    Aufgeregt ?
    Warst Du bei den "Hetzen" in der Moschee (es ist nur eine !) dabei ?

    Unterliegt das sich Versammeln in der Moschee neuerdings dem Demonstrationsrecht ?

    Übrigens..
    Ein netter Vergleich, die Pro-Palästina-Demonstrationen ausgerechnet mit den CSD´s zu vergleichen..

    Warum nicht mit den Demonstrationen der Bildungsplangegner in Stutgart ?

    Deren Hetze gegen LGBTTIQ´s ist wenistens vergleichbar mit dem Antisemitismus, der hier offensichtlich wieder aufkeimt..
    Deren dumme Verallgemeinerungen, und deren offensichtliche Lügen über LGBTTIQ`s haben nämlich die gleiche Qualität gegenüber uns als Menschen, wie es Antisemitismus gegenüber den jüdischen Mitbürgern hat..

    Und die Mehrzahl der Demonstranten gegen den Bildungsplan kommt aus dem christlichem MILLIEU, ist von Evangelen organisiert, von Organisationen organisiert und unterstützt die sich von Leuten wie dieser Beatrix von Storch und ihrem Gatten angeregt fühlen sich für die Hetero-Welt stark machen zu müssen, ganz nach dem Motto der Manif pour tous im letztem Jahr in Frankreich, auf deren Demonstrationen katholische, muslimische und jüdische Organisationen in trauter Einigkeit gegen die Ehe-Öffnung demanstriert haben..

    Und nun "fliehen" die jüdischen Bürger Frankreichs vor genau diesen ehemaligen Mit-Demonstranten :

    www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/juden-aus-frankreich-wa
    ndern-wegen-antisemitismus-nach-israel-aus-a-982388.html


    www.spiegel.de/politik/ausland/deutsche-familie-in-gaza-kein
    e-chance-auf-eine-flucht-a-982596.html


    Aber besonders schön :

    ""Seit 1996 findet der Kuds-Tag auch in Berlin statt. Meist nehmen ein paar Hundert Menschen an den jährlichen Demonstrationen teil. In diesem Jahr rechnen Veranstalter Jürgen Grassmann und die Polizei mit mindestens tausend Teilnehmern. ""..
    ""Grassmann gehört zum Umfeld des Journalisten und Verschwörungstheoretikers Jürgen Elsässer, einem Ex-Linken, der inzwischen eine "Querfront" aus linken und rechten Gruppen propagiert.Sein Ziel: die "internationale Finanzoligarchie" stürzen. Grassmann nahm in den vergangenen Monaten auch an den sogenannten Montagsdemonstrationen in Berlin teil, auf denen Elsässer regelmäßig auftritt.""..

    ""
    www.spiegel.de/politik/deutschland/gaza-krieg-israel-hass-un
    d-antisemitismus-auf-demos-in-deutschland-a-982351.html#ref=
    veeseoartikel

    ""

    Elsässer ?
    Das ist doch der hier :

    www.queer.de/detail.php?article_id=19969

    Was schrieb ich oben ?
    ""Deren dumme Verallgemeinerungen, und deren offensichtliche Lügen über LGBTTIQ`s haben nämlich die gleiche Qualität gegenüber uns als Menschen, wie es Antisemitismus gegenüber den jüdischen Mitbürgern hat..""..

    Nein..
    Es ist nicht nur die gleiche Qaulität..
    Es sind ganz offensichtlich auch die gleichen Leute..
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#161 TheDadProfil
  • 23.07.2014, 21:27hHannover
  • Antwort auf #150 von Reverser
  • ""Wenn man den nicht zu bestreitenden Zusammenhang u.a. mit den Nrn. 132, 139 und auch 148 nicht ausblendet, sehr wohl.""..

    Du meinst wirklich, Du könntest die Leute hier verscheissern ?

    Wie sollte ich in einem Kommentar, und das war ursprünglich der Nr.#138 (!), einen "Zusammenhang" mit den Kommentaren Nr.#132,Nr.#139 und Nr.#148
    "ausblenden" ?

    Es gibt keine Unterschiede zwischen den Leuten die Antisemitische und denen die Homophobistische Aktionen machen und Äußerungen von sich geben !

    Siehe dazu den Kommentar den ich vor diesem geschrieben habe !
    Dort ist je ein Link zum SPIEGEL und zu queer.de die den Zusammenhang der Organisatoren erklären !
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#162 TheDadProfil
  • 23.07.2014, 21:47hHannover
  • Antwort auf #158 von FoXXXyness
  • Geb doch einfach zu das Dich die Fragestellung überfordert hat, und Du den letzten Satz Deines Kommentares Nr.#94 vorsätzlich missachtet hast..

    Wozu mischt Du dich in eine Diskussion ein, deren Fragstellung Dich überfordert, weil Du nicht in der Lage bist die Fragen alle der Reihe nach zu lesen ?

    Selbst T.J. hat den Kommentar verstanden, auch wenn er ihn mal wieder nicht beantwortet hat, was er nie macht, weil er die Position des LSVD nicht erklären kann, nicht erklären will, denn das bedeutete, zugeben zu müssen das hier vorsätzlich eine Gruppe von Justiz-Opfern in mehrere Gruppen von Opfern mit jeweils eigener "Qualität" eingeteilt werden soll, um nicht nachträglich zugeben zu müssen, das die Forderungen nach Absenkung und Angleichung der Schutzaltersgrenzen auf das Niveau der Heterosexuellen Beziehungen durch die Grünen und die FDP in den frühen 80´er Jahren, die als "Pädo-Debatten" diffamiert werden, berechtigte Forderungen waren, und deren Durchsetzung diese Männer vor der Verurteilung und der Haft hätte bewahren können..

    Hier wurde auch vom damaligen SVD, aus dem der LSVD hervorgegangen ist, vorsätzlich versagt, und darunter sollen die Verurteilten auch weiterhin leiden, weil man die Tatsachen lieber weiterhin verschweigt, als endlich die Aufhebung ALLER Urteile zu fordern !

    Und Du nervst durch Deine Ablenkungen vom Thema..
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#163 sperlingAnonym
  • 23.07.2014, 21:59h
  • Antwort auf #160 von TheDad
  • und nach dem gebet singen wir das lied nummer 341: "ich mach mir die welt..."

    da werden aus palästinensern schon mal türken, aus einer moschee "die moscheen", und bei csds geht es nur noch um homosexuelle und um die ehe.

    das dumme ist, dass beim kampf gegen diese spezielle gebetsmühle das eigentliche problem abhanden kommt.

    ich würde mir übrigens wünschen, dass sich die oberste politik-etage mal mit ähnlicher verve und klarheit gegen homophobie einsetzen würde. aber ich weiß, der aktuelle anlass hat wirklich eine andere dimension.

    allerdings ist der unterschied zu den bildungsverhinderungsdemos bei genauer betrachtung doch nur graduell. und natürlich weiß ich auch, weshalb sie es nicht tun - das ist ja das schlimme.

    sorry für den off-topic-einwurf, aber hier geht's ja eh schon um krautund rüben.
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#164 TheDadProfil
  • 23.07.2014, 23:29hHannover
  • Antwort auf #163 von sperling
  • Daran ist nichts off-topic mein Lieber sperling..

    Ich wünschte mehr Menschen würden Schlüße aus unterschiedlichen Informationen ziehen und zu den Ergebnissen gelangen, das wir es immer noch mit den gleichen und den selben Drahtziehern zu tun haben..

    Was Deine Einschätzung zum BdV betrifft..

    ""die auflösung dieses vereins erschiene mir nicht als verlust.""..

    Das kann ich nur unterstützen, denn dieser Verein als Bundesverband von 16 Unterorgansationen die sich klangvoll "Landsmannschaften" nennen dürfen, tragen nichts dazu bei Traumata und bestehede Posttraumatische Belastungsstörungen zu bearbeiten und in einer Trauer-Therapie aufzuarbeiten..
    Ganz im Gegenteil, denn der innewohnende Revanchismus befördert das Fortbestehen dieser Traumata, und ich befürchte, noch in die nächste, noch gar nicht geborene Generation hinein..

    Man sollte meinen, als nachgeborerer "kratzt" einen das nicht besonders..
    Leider ist das völlig falsch, wie ich aus eigener Famiiengeschichte weiß..
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#165 Miguel53deProfil
  • 24.07.2014, 06:04hOttawa
  • Antwort auf #153 von kulturhinweis
  • Die Diskussion hier ist zum Teil weit vom eigentlichen Thema abgekommen - scheinbar. In Wirklichkeit passt dann doch alles zusammen. Denkt man ueber das Mandat eines schwulen Mannes fuer die CSU und den BdV nach, gehoert das alles genau in diese Diskussion.
    Interessant, dass es eine Reihe von Lesern gibt, die Deine - kulturhinweis - hochinteressanten und brisanten Links nicht leiden moegen. Nun darf man vermuten, wer da zum Teil dahintersteckt. Ein eifriger Kommentator schreibt ja hier unter vielen verschiedenen Pseudonymen und kann da allerhand Unsinn nicht nur verbal anstiften.
    Dennoch verstehe ich es nicht so ganz.
    In einem frueheren Kommentar habe ich auf das Milieu hingewiesen, das sich der jungen BRD annahm und es nach seinen Vorstellungen aufbaute. Und zu dem - Milieu - gerade der BdV in hohem Masse gehoerte. Die Folgen zeigen sich u.a. hier:
    Wir streiten uns - zu Recht - darum, dass es doch unertraeglich sei, die Urteile nach dem Paragraphen 175 vom Anfang des Nazi-Regimes bis zur endgueltigen Abschaffung 1994 nicht endlich und komplett aufzuheben.
    Und dann liest man, dass es bis 2009! brauchte, bis alle Urteile gegen Desserteure im 2. Weltkrieg aufgehoben wurden. Bis dahin war dies am Widerstand insbesondere von CDU/CSU gescheitert! Ich erlaube mir die Vermutung, insbesondere der CSU.
    Stromboli hat dargestellt, - eine weitere Folge dieses "Milieus" - wie von Beginn der Nachkriegszeit an versucht wurde, Ursachen und Wirkung, Recht und Unrecht umzukehren. Leid gegen Leid aufzuwiegen. Kriegstreiber und -verbrechen zumindest auf gleiche Hoehe mit dem Leid der Deutschen zu stellen. Ob In der Politik, in Verbaenden, in Film und Dokumentation. Und das war erfolgreich. Erfolgreicher zumindest, als die Versuche die Ursachen fuer die Vertreibung und Vergewaltigung usw. da zu suchen, wo sie auf der Hand lagen. "Wir haben schliesslich auch gelitten" stimmt ja. Und ist doch nichts als der - erfolgreiche - Versuch, von der ganzen, der wahren Geschichte abzulenken. "Man muss mal einen Schlussstrich ziehen" ist ein anderes Totschlagargument, mit dem in die falsche Richtung gewiesen wird.
    Ich weiss ja, lieber Sperling, dass Deine Mutter, die Tante usw. nicht Schuld trugen. Sie waren allerdings auch nur bedingt Opfer der boesen Polen oder Russen, sondern vor allem ihrer eigenen, verbrecherischen Regierung, der Komplizen beim Miltaer, der Industrie und so fort. Mit anderen Worten, sie waren vorrangig Opfer ihrer eigenen Brueder und Schwestern, die sich von wenigen Verbrechern zu einem Heer von Massen-Moerdern hatten rekrutieren lassen.
    Und da komme ich wieder auf diesen schwulen CSU Mann Fabritius zurueck. Der weiss, wofuer die CSU steht und kennt deren Homophobie. Er ist kein echter Vertriebener, so wenig, wie es diese Steinbach und deren Eltern es waren. Und doch dient er sich diesen "Elementen" des Revanchismus und der Homophobie an.
    Doch wie es sich hier immer wieder in unserem ganz kleinen Kosmos queer zeigt, in dem es doch lediglich um Argumente geht. Nichts ist unmoeglich. Nicht einmal der groesste Unfug an Anbiederung und Unterwuerfigkeit. Nicht einmal die heftigste Verteidigung von Unrecht gegenueber dem Schreiber-dem Opfer selbst. Nicht einmal die primitivste Art der Anrede und Reaktion auf tiefschuerfende Gedanken.
    Um wieviel mehr gilt das fuer die grosse Welt der Politik oder der Religionsgemeinschaften, in denen es um Macht und Moneten geht!
    Am Ende, das zeigt sich immer wieder nach Revolutionen und Kriegen, gewinnen immer die die Oberhand, die sich in alten und jahrzehntelang bewaehrten Netzwerken gegenseitig stuetzen. Die Taeter kommen wieder an die Schalthebel. Die Opfer duerfen die Kohle schuerfen.
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#166 Miguel53deProfil
  • 24.07.2014, 06:59hOttawa
  • Antwort auf #156 von sperling
  • Lieber Sperling. Vielleicht hilft Dir auch dieser Link, um mehr ueber die Gewalt gegenueber Frauen im Krieg zu lesen. Wobei es inzwischen nicht wenige Forscher gibt, die die hohe Zahl der von Russen vergewaltigten Frauen anzweifeln und auf die Nazistische Propaganda gegen die russischen "Untermenschen" verweisen.

    de.m.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Gewalt_im_Zweiten_Weltkrieg

    Das es sie gegeben hat und auch heftig, steht ausser Frage.

    In den 80er Jahren lernte ich Lew Kopelew und seine Frau kennen. Ich war an der Entstehung und Eroeffnung einer Wanderausstellung beteiligt, die ueber die lange Geschichte der engen Russisch-Deutschen Geschichte informierte.

    Kopelew hatte als Kriegsfreiwilliger solche Greueltaten erlebt und wegen seine Proteste dagegen am Ende einige Jahre im "Gulag" verbracht. Seine Biografie zeigt das andere Russland, das mit Kriegsverbrechen nichts zu tun hatte und, im Gegensatz zur Deutschen Armee, auch in furchtbarsten Zeiten seine Humanitaet nicht verlor.

    Das hat es eben auch gegeben.

    de.m.wikipedia.org/wiki/Lew_Sinowjewitsch_Kopelew
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#167 Miguel53deProfil
#168 ReverserAnonym
#169 stromboliProfil
  • 24.07.2014, 10:03hberlin
  • Antwort auf #104 von Oliver43
  • tinnitus-t.j. oliver 1-100 oder wie auch immer du dich gerade nennst,

    egal wie man die sache zu drehen sucht , es kommt immer der selbe scheiß bei dir heraus. Da prescht wie üblich der psalmendrescher mit dir durch...

    Gut, ich gestehe missverständlich von elterngeneration geschrieben zu haben, beziehe ich meine ausagen doch auf mein eigenes alter..; ich bin die elterngeneration von der du sprichst!
    Meine eltern hingegen deine großeltern...

    Nachdem wir so den unterschied unserer beider schreibansätze hier herausgearbeitet haben, können wir zu dem verbleibenden thesen kommen..

    " ...eine Täterhaftung für nachfolgende Generationen gibt es nicht !!!
    Da hüpft aber einer im kreis , wenn er die drohende zusammenführung seiner eigenen ideologie mit der der GROßELTERN erfährt.

    Das aber ist der kern der aussage: Übernehmen die enkelkinder die geschichtsklättung ihrer großeltern, übernehmen sie deren sicht der dinge, wird die verantwortung auf sie übertragen!

    Indem man mit der schuldannahme es sich leicht macht, nur das eigen verlorene als maß des schreckens in den köpfen nachwachsender enkel hinterlässt, hinterlässt man auch die last der aufarbeitung all dessen begangenen unrechtes an die nachkommenden, "unbelassteten genertationen".

    "Was kann ich dafür, was die Grosselterngeneratio n angestellt hat ? NICHTS!°

    wie du hier doch mal empathisch- betroffen los dröhnst... pickt wohl den spätgeborenen, dass in verantwortung genommen werden.

    "Sehr wohl aber trage ich Mitverantwortung, wenn heute in Deutschland wieder in den Moscheen gegen Juden gehetzt wird.."
    Wie aber "mitverantwortung tragen, wenn die eigen aufgetragene mitverantwortung abgelehnt wird.
    Wie über etwas urteilen , wenn für vorhergehendes jegliches urteilsvermögen fehlt.
    Nur selbstgerechtigkeit ist kein maß für urteilsfähigkeit!

    Um im geiste der deutschen weltmeisterschaftgefühlslage zu bleiben.., du biederst dich als blinder schiedsrichter für ein endspiel an...

    und verrätst dich noch im schlußsatz: ..."so kann mir keiner vorwerfen, dass ich dieses antijüdische Treiben in Berlin-Neukölln gutgefunden habe."
    Der saubere deutsche , bewusst jegliche verantwortung weiter reichend, jegliche mitwisser-täterschaften abstreitend, so die unschuld für sich einfordernd.

    So also erfindet sich aber der hier dauerschreibende xenophob nun auch noch als schutzschirm gegen antisemitismus, indem er zwar selben inhalt wie im antisemitismus nutzt, um seine xenophobe stimmung in richtung islam zu machen, dies aber hinter der politisch korrekten maske des israelfreundlichen deutschen zu verbergen sucht.
    Wie nützlich da doch juden für deutsche wie dich werden.

    Um kurz formuliert deine "thesen" zu beantworten: du bist der "mitverantwortung" unfähig, weil der verantwortung nicht gewachsen!
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#170 TheDadProfil
#171 kulturhinweisAnonym
  • 24.07.2014, 13:16h
  • Antwort auf #166 von Miguel53de
  • "Kopelew hatte als Kriegsfreiwilliger solche Greueltaten erlebt und wegen seine Proteste dagegen am Ende einige Jahre im "Gulag" verbracht"

    Sie hatten als Kriegsgezwungene Hass und Greueltaten schon vor dem Krieg erlebt und wegen ihrer Propaganda dagegen.....

    "Die Zwangsrekrutierten, insbesondere aktive Nazigegner, setzten in der Regel auch in der Wehrmacht ihre Widerstandsarbeit fort.

    Der erste Einsatz der Truppe erfolgte im Frühjahr 1943 als Afrikabrigade 999 in der Schlacht um Tunesien mit einer Truppenstärke von 16.000 Soldaten. Viele von ihnen liefen während dieses Einsatzes zu den alliierten Truppen über.[2]

    Von der Ostfront wurden sie, nachdem zahlreiche Überläufer zur Roten Armee gelangt waren, bald zurückgezogen.

    In Griechenland und Jugoslawien entwickelte sich aus den Reihen der 999er ein sehr aktiver Widerstandskampf. Die im September 1944 von den Wehrmachtangehörigen Falk Harnack und Gerhard Reinhardt unter den deutschen Truppen in Griechenland ins Leben gerufene Sammlungsbewegung Antifaschistisches Komitee Freies Deutschland (AKFD), deren Kämpfer überwiegend aus 999er Einheiten kamen, nahm aktiv am bewaffneten Widerstand in der griechischen Befreiungsarmee (ELAS) teil.[3]"

    de.wikipedia.org/wiki/Strafdivision_999
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#172 sperlingAnonym
  • 24.07.2014, 14:23h
  • Antwort auf #165 von Miguel53de
  • >"sie waren vorrangig Opfer ihrer eigenen Brueder und Schwestern, die sich von wenigen Verbrechern zu einem Heer von Massen-Moerdern hatten rekrutieren lassen."

    ja, so könnte man es sagen. man könnte auch noch dranhängen, das sehr viele indirekt opfer ihrer eigenen taten wurden.

    was mich stört ist nämlich, dass in der diskussion recht oft so gesprochen wird, als gäbe es zwischen opfer- und tätersein weder zwischenräume noch überschneidungen. die gibt es aber, in millionenfach verschiedenen schattierungen, und das zu erkennen finde ich wichtig.

    wie ihr ja seht, beschäftigt mich dieses thema gerade recht stark, deshalb noch einmal danke an alle. ich nehme aus dieser diskussion ein paar neue anregungen mit, die sicher noch weitergären werden.
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#174 TheDadProfil
  • 24.07.2014, 17:25hHannover
  • Antwort auf #114 von Oliver43
  • ""Schämen solltest du dich im Angesicht deiner Grosseltern für solche Sprüche.""..

    ""Deine atheistischen Sichtweisen sind daher im Fazit ein Verrat an deinen jüdischen Grosseltern"".

    Ich lehne es ab andere Menschen zu meinen Feinden zu erklären, bloß weil sie zufällig Araber oder Muslime sind..

    Meine Urgroßeltern hätten auch anstatt aus Schweden nach Deutschland zu emigrieren, 1907 meine Großmutter in Hebron oder im Westteil Jerusalems zur Welt bringen können, dann wäre ich jetzt Palästinenser..
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#175 Miguel53deProfil
  • 24.07.2014, 17:50hOttawa
  • Antwort auf #171 von kulturhinweis
  • Danke fuer den Hinweis. Gerade im Hinblick auf den Krieg in Griechenland bin ich natuerlich gut informiert. Nach meinem langen Beitrag hatte ich da nicht noch mehr schreiben wollen. Es stimmt schon, was da geschrieben wird. Und es gab viele positive Erfahrungen mit deutschen Soldaten, auch auf Kreta. Ich bin ja dort in einem sehr speziellen und von bedeutenden Kriegsereignissen betroffenen Dorf heimisch geworden. Mein langjaehriger Partner kam von dort. Sein Elternhaus war der militaerische Standort von General Kreipe, der dann am Rande des Dorfes von Partisanen und britischen Agenten entfuehrt wurde.
    Als Gegenaktion wurden daraufhin im kretischen Dorf Anoiga saemtliche maennlichen Einwohner ermordet und das Dorf zerstoert.
    Ja, es hat auch in der deutschen Armee Anzeichen von Humanitaet gegeben. Leider nicht genug, um den Krieg von innen heraus zu beenden.
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