Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=21974
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Designierter Steinbach-Nachfolger ist schwul


#171 kulturhinweisAnonym
  • 24.07.2014, 13:16h
  • Antwort auf #166 von Miguel53de
  • "Kopelew hatte als Kriegsfreiwilliger solche Greueltaten erlebt und wegen seine Proteste dagegen am Ende einige Jahre im "Gulag" verbracht"

    Sie hatten als Kriegsgezwungene Hass und Greueltaten schon vor dem Krieg erlebt und wegen ihrer Propaganda dagegen.....

    "Die Zwangsrekrutierten, insbesondere aktive Nazigegner, setzten in der Regel auch in der Wehrmacht ihre Widerstandsarbeit fort.

    Der erste Einsatz der Truppe erfolgte im Frühjahr 1943 als Afrikabrigade 999 in der Schlacht um Tunesien mit einer Truppenstärke von 16.000 Soldaten. Viele von ihnen liefen während dieses Einsatzes zu den alliierten Truppen über.[2]

    Von der Ostfront wurden sie, nachdem zahlreiche Überläufer zur Roten Armee gelangt waren, bald zurückgezogen.

    In Griechenland und Jugoslawien entwickelte sich aus den Reihen der 999er ein sehr aktiver Widerstandskampf. Die im September 1944 von den Wehrmachtangehörigen Falk Harnack und Gerhard Reinhardt unter den deutschen Truppen in Griechenland ins Leben gerufene Sammlungsbewegung Antifaschistisches Komitee Freies Deutschland (AKFD), deren Kämpfer überwiegend aus 999er Einheiten kamen, nahm aktiv am bewaffneten Widerstand in der griechischen Befreiungsarmee (ELAS) teil.[3]"

    de.wikipedia.org/wiki/Strafdivision_999
  • Antworten » | Direktlink » | zu #166 springen »
#172 sperlingAnonym
  • 24.07.2014, 14:23h
  • Antwort auf #165 von Miguel53de
  • >"sie waren vorrangig Opfer ihrer eigenen Brueder und Schwestern, die sich von wenigen Verbrechern zu einem Heer von Massen-Moerdern hatten rekrutieren lassen."

    ja, so könnte man es sagen. man könnte auch noch dranhängen, das sehr viele indirekt opfer ihrer eigenen taten wurden.

    was mich stört ist nämlich, dass in der diskussion recht oft so gesprochen wird, als gäbe es zwischen opfer- und tätersein weder zwischenräume noch überschneidungen. die gibt es aber, in millionenfach verschiedenen schattierungen, und das zu erkennen finde ich wichtig.

    wie ihr ja seht, beschäftigt mich dieses thema gerade recht stark, deshalb noch einmal danke an alle. ich nehme aus dieser diskussion ein paar neue anregungen mit, die sicher noch weitergären werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #165 springen »
#174 TheDadProfil
  • 24.07.2014, 17:25hHannover
  • Antwort auf #114 von Oliver43
  • ""Schämen solltest du dich im Angesicht deiner Grosseltern für solche Sprüche.""..

    ""Deine atheistischen Sichtweisen sind daher im Fazit ein Verrat an deinen jüdischen Grosseltern"".

    Ich lehne es ab andere Menschen zu meinen Feinden zu erklären, bloß weil sie zufällig Araber oder Muslime sind..

    Meine Urgroßeltern hätten auch anstatt aus Schweden nach Deutschland zu emigrieren, 1907 meine Großmutter in Hebron oder im Westteil Jerusalems zur Welt bringen können, dann wäre ich jetzt Palästinenser..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#175 Miguel53deProfil
  • 24.07.2014, 17:50hOttawa
  • Antwort auf #171 von kulturhinweis
  • Danke fuer den Hinweis. Gerade im Hinblick auf den Krieg in Griechenland bin ich natuerlich gut informiert. Nach meinem langen Beitrag hatte ich da nicht noch mehr schreiben wollen. Es stimmt schon, was da geschrieben wird. Und es gab viele positive Erfahrungen mit deutschen Soldaten, auch auf Kreta. Ich bin ja dort in einem sehr speziellen und von bedeutenden Kriegsereignissen betroffenen Dorf heimisch geworden. Mein langjaehriger Partner kam von dort. Sein Elternhaus war der militaerische Standort von General Kreipe, der dann am Rande des Dorfes von Partisanen und britischen Agenten entfuehrt wurde.
    Als Gegenaktion wurden daraufhin im kretischen Dorf Anoiga saemtliche maennlichen Einwohner ermordet und das Dorf zerstoert.
    Ja, es hat auch in der deutschen Armee Anzeichen von Humanitaet gegeben. Leider nicht genug, um den Krieg von innen heraus zu beenden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #171 springen »

» zurück zum Artikel