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  • 23. Dezember 2004 7 1 Min.

Paris Der französische Senat hat am Mittwoch ein Antidiskriminierungsgesetz endgültig verabschiedet, das sogar Haftstrafen für besonders schwere Fälle von Diskriminierung vorsieht. Mit dem Gesetz wird unter anderem eine neue Behörde geschaffen, die Missstände prüfen und nötigenfalls die Justiz einschalten soll. Dafür stimmten fast alle Abgeordneten der Regierungspartei UMP sowie Zentrumspolitiker und Sozialisten. Das neue Gesetz sieht vor, Aufrufe zu Gewalt, Hass und Diskriminierung von Homosexuellen sowie Sexismus ebenso zu bestrafen wie Rassismus und Antisemitismus. Damit werden Gefängnisstrafen von bis zu einem Jahr und Geldbußen von bis zu 45.000 Euro für diese Delikte möglich. Justizminister Dominique Perben erklärte, die französische Gesellschaft müsse gegen "zwei Hauptübel" kämpfen, nämlich Antisemitismus und Rassismus einerseits und Homosexuellen-Feindlichkeit andererseits. Vertreter der Kirchen sehen sich mit dem Gesetz in ihrer Religionsfreiheit eingegrent. (nb/pm)

-w-

#1 Daniel BiallasAnonym
  • 23.12.2004, 18:30h
  • Ein sehr begrüßenswerter Entschluss. Hut ab vor der französischen Regierung zu dieser Entscheidung. Da ich ohnehin nur 5 km von der deutsch-französischen Grenze entfernt wohne, käme für mich sogar ein Umzug in Frage.
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#2 FrankAnonym
  • 23.12.2004, 19:14h
  • Und was stand wieder im Text.

    Die KIRCHE mal wieder. Dieses alte relikt soll sich an die neuen gegebenheiten anpassen. Oder ganz verschwinden.
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#3 JuliaAnonym
  • 23.12.2004, 21:19h
  • @Frank.

    Wann Gönnt die Kirche mal unsere Freiheit.
    Es ist zum kotzen nicht wie sie reagieren.

    Grüß, Julia. Too cute to be straight
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