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Für trans-, intersexuelle und genderqueere Jugendliche

Jugendportal "Mein Geschlecht" ist online

  • 29. Juli 2014 8 1 Min.

(Bild: meingeschlecht.de)

Das erste bundesweite Portal für trans­geschlechtliche, inter­geschlechtliche und genderqueere Jugendliche ist ab sofort unter meingeschlecht.de erreichbar.

Die Internetseite soll sowohl eine Orientierungshilfe mit Anlaufstellen in ganz Deutschland als auch eine Online-Community sein. Jugendliche, die nicht nur den Wechsel in die Welt der Erwachsenen stemmen, sondern mit ihrer trans­geschlechtlichen, inter­geschlechtlichen und genderqueeren Identität umgehen müssen, sollen hier Anschluss an Gleichgesinnte finden. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass es in der Öffentlichkeit kaum Vorbilder für diese Jugendlichen gibt und dass sie oft als krank diagnostiziert werden.

Ein Team aus Wissenschaftlern, Praktikern und Nichregierungsorganisationen hat die Website konzipiert. Finanziell unterstützt wird sie durch die Anti­diskriminierungs­stelle des Bundes und die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin.

Eine nach Bundesländern geordnete Liste führt Einrichtungen, Beratungsstellen und Freizeitgruppen auf, die sich um die Belange der Jugendlichen kümmern. Mit der Literaturliste bekommen Eltern, Angehörige und Mitarbeiter der Jugend- und Elternhilfe Informationen an die Hand, die diese Jugendlichen nicht pathologisieren. Stattdessen stellen sie aus Menschenrechtsperspektive die besondere Situation dieser Jugendlichen in unserer Gesellschaft dar und geben Praxisempfehlungen für einen respektvollen und hilfreichen Umgang.

In den kommenden Monaten soll die Webseite weiter wachsen. Unter anderem soll ein Logowettbewerb ausgeschrieben und zusammen mit Jugendlichen die Seite weiterentwickelt werden. (pm/cw)

-w-

#1 TheDad
  • 29.07.2014, 19:32hHannover
  • ""Die Organisatoren weisen darauf hin, dass es in der Öffentlichkeit kaum Vorbilder für diese Jugendlichen gibt und dass sie oft als krank diagnostiziert werden.""..

    Da müßte man mal überlegen woran das liegen könnte..

    ""Ein Team aus Wissenschaftlern, Praktikern und Nichregierungsorganisationen hat die Website konzipiert. Finanziell unterstützt wird sie durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin.""..

    Äh ?

    Die katholische WAS ?

    Hochschule für Sozialwesen ?

    Welche Kompetenzen könnten die einbringen um Jugendliche Transgender und Intersexuelle vor den Auswirkungen einer Gesellschaft zu schützen, die ihnen grundsätzlich feindlich gegenübersteht ?

    Das ist ungefähr so, als wenn man McDonalds einlädt sich gegen Fast-Food zu engagieren..

    Unfaßbar was sich da ""Ein Team aus Wissenschaftlern, Praktikern und Nichregierungsorganisationen"" ausgedacht hat um diese Jugendlichen zu unterstützen..
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#2 1234Anonym
  • 29.07.2014, 21:28h
  • Antwort auf #1 von TheDad

  • also ich finde die Idee zu dieser Seite begrüßenswert und werde sie mir morgen vom Rechner aus mal genauer betrachten. das eine katholische Hochschule dies unterstützt sehe ich nicht gleich ganz So kritisch....
    1. ist eine konfessionelle hs eh schon Widerspruch in sich, da es ja Ziel der Wissenschaft ist aus Glauben Wissen zu machen...
    2. auch ein blindes Huhn mal ein Korn findet mal=> Vllt ist dies dem Vatikan damit ja mal geglückt
    3. die antidiskriminierungsstelle sich hfftl positiv auswirkt
    4. nochmal zurück zur Kirche... sie Weiß am besten wie sie Menschen Steine in den weg legt insofern Weiß sie auch wo sie liegen und wenn es ihr ernst ist kann die Hochschule dabei helfen um Steine heranzukommen.

    ich bin neugierig und schaus morgen mal genauer an.
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#3 TheDad
  • 29.07.2014, 21:42hHannover
  • Antwort auf #2 von 1234
  • ""sehe ich nicht gleich ganz So kritisch""..

    NUN JA..

    Wer solche Websites unterstützt, will auch EINFLUSS auf Inhalte nehmen..

    Das allein macht die Sache schon kritisch genug, zumal es die RKK ist..
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