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Für Akzeptanz und gleiche Rechte
Nürnberg: Bündnis gegen Homo- und Transphobie gegründet
- 31. Juli 2014 1 Min.
Ein neuer Zusammenschluss von regionalen Vereinen, Organisationen, Parteien und Unternehmen fordert Anerkennung und Respekt für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle im Raum Nürnberg.
Der Einladung zur Gründungsversammlung folgten am 28. Juli rund 40 Personen. Die Unterschriften auf der Gründungsurkunde sind vielfältig: Unterschrieben haben nicht nur Community-Vereine wie das Zentrum Fliederlich oder Leben unterm Regenbogen e.V., sondern u.a. auch die "Pilsbar Alt-Prag", die städtische Wohnungsbaugesellschaft WBG, das Nürnberger Menschenrechtszentrum und die Siemens AG. Von Parteienseite aus unterstützen SPD, Grüne, Linke Liste und Piraten das neue Bündnis.
"Die Aversion gegen lesbische, schwule, bisexuelle, transidente und intersexuelle Menschen (LSBTI*) und ihre Lebensweise hat viele Ausdrucksformen und reicht von Ausgrenzung, Benachteiligung, Beleidigung, Mobbing über Hassparolen und Hetzreden bis hin zu Körperverletzung und Mord", heißt es im Urkundentext. "Dies ist ein Angriff auf die Grundwerte unserer Gesellschaft. Bei der Freiheit des Einzelnen und dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung dürfen in einer demokratischen Gesellschaft keine Abstriche gemacht werden."
In den sieben "Handlungsfeldern" Öffentlichkeit, Medien, Politik, Sport, Schule, Wirtschaft und Arbeit sowie Erwachsenbildung hat das neue Bündnis bereits einige Forderungen (PDF) formuliert. Weitere Mitglieder sind willkommen. Interessenten können sich an das schwul-lesbische Zentrum Fliederlich wenden. (cw)















