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Kommentare zu:
Wie war dein Coming-out?


#60 Robby69Ehemaliges Profil
  • 11.08.2014, 19:53h
  • Antwort auf #28 von Radix
  • "Was ist denn Outing anderes, als die ultimative und aus Sicht der heutigen gesellschaftlichen, sogenannt aufgeklärten Vorgaben zwingende Aufforderung an die Anderen, den sich Outenden zu lieben, ja lieben zu müssen?"
    Nein, ist es nicht. - Ich habe mich mit 16 bei meinen erzkatholischen, extrem autoritären Eltern geoutet, obwohl ich wußte, dass sie mich dafür noch mehr hassen und schikanieren würden. - Ich habe mich einfach deshalb geoutet, weil ich zu meinem Schwulsein stehe und mich nicht verbiegen lasse. - Weder von ihnen, noch von jemand anderem. Ich liebe nun mal Männer - und dazu stehe ich auch. Es ist schließlich genauso normal, als hetero zu sein.

    "Eine solche Aufforderung grenzt an moralische Nötigung und ist überaus anmassend, denn Liebe und Zuneigung liessen sich nie und lassen sich auch heute nicht erzwingen."

    Wie gesagt, es ist keine Aufforderung zu "irgendwas". - Es ist lediglich das Statement eines Menschen: Ich bin schwul. - Nicht mehr, nicht weniger.

    "Für die Religionsfeinde hier sei angemerkt, dass selbst der jüdische und christliche Gott Liebe verlangt, damit die Menschlein Rettung und Erlösung erlangen können"

    Nein, tut er nicht. - Dieser "Gott", der in dem Märchenbuch dieser Gehirnwäsche-Sekte beschrieben wird, ist ein strafender, grausamer Gott. - Und dass, was die "tolle" Amtskirche durch ihre Vertreter predigt, hat ebenfalls nichts, aber auch gar nichts mit "Liebe und Toleranz..." zu tun. Sondern nur mit blindem Hass auf Schwule!

    "Hinzu tritt, dass jemand, der als Kind im Elternhaus nie Liebe erfahren hat, gar nicht wissen kann, was Liebe ist."
    Das ist eine glatte Lüge. - Ja, ich habe im Elternhaus keine Liebe erfahren. - Aber das heißt nicht, dass ich nicht trotzdem Menschen hatte, die mich so geliebt haben, wie ich bin. - Sowohl in meiner Kindheit und Jugend - als auch später. -
    Also keine Behauptungen, die Du Dir einfach so pauschal für alle geltend zurechtzimmerst, weil es Dir einfach in den Kram paßt und zu Deiner "Argumentation" besser paßt, als zu differenzieren und sich erst zu informieren, bevor mal was behauptet!

    "Der faktische Zwang, der sich aus dem Outing ergibt, ist schlechthin die Freiheit jedes Anderen, der (offensichtlich unvermittelt) betroffen ist, im persönlichsten Bereich einschränkend oder besser gesagt: das Ross beim Schwanz aufgezäumt."

    Häh??? So ein Schwachsinn. - Wieso sollte das Coming-Out eines Schwulen irgend jemand anderes in seiner "Freiheit" einengen??? Wie soll das denn gehen??? Weil dann der bisherige Hetero-Kumpel eines Schwulen plötzlich Schiß hat mit seinem - jetzt geouteten - Kumpel zu duschen o.ä.????

    Mann, DENK mal, bevor Du hier Quatsch redest!
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#59 Robby69Ehemaliges Profil
  • 11.08.2014, 19:39h
  • Antwort auf #18 von Joonas
  • "Und wieso löscht Google solche Kommentare nicht?"
    Habe ich mich auch gefragt. - Allerdings wundert mich das in Bezug auf Google nicht, da diese Firma an sich relativ viel zensiert, was mit "schwul" zu tun hat. Zum Beispiel auch bei "gmail". Hab ich selbst schon erlebt. - Da wurden manche Mails und Newsletter absichtlich an meinen Account bei gmail nicht zugestellt, nur weil irgendwo der Begriff "schwul" oder "Schwuler" vorkam. - Ich habe deshalb zur Kontrolle bei outlook.de einen Account aufgemacht - dort landeten die betreffenden Mails anstandslos im Posteingang. Auch bei einem früheren Mailaccount bei gmx waren diese Newsletter und Mails ganz normal im Posteingang. - Soviel zur LGBTI-Politik der Firma Google...
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#58 audi5000Profil
  • 07.08.2014, 12:28h lindau

  • Zu #57: ich hab da nicht dich gemeint. Da gibts eben einige die würden einen am liebsten auf dem Scheiterhaufen verbrennen wenn man sagt und dazu steht Ungeoutet zu sein. Hier hab ich eben ein Bild drin weil ich nicht verstehe warum man sich auf einer Schwulen Website verstecken oder wie es so schön heißt im Schrank bleiben soll?
  • Antworten » | Direktlink »
#57 So WhatAnonym
  • 07.08.2014, 07:25h
  • Antwort auf #55 von audi5000
  • Wollte Dich nicht angehen, jeder entscheidet selbst, wie er mit seiner Umwelt in Aktion tritt. Spiegele nur Beobachtungen wieder, die ich so gemacht habe.

    Jeder wie er mag, schade isses nur, wen man gerne eigentlich anders wollte, sich aber nicht traut. Das ist bei der Anonymität hier im Forum übrigens nicht der Fall, diese Entscheidung ist bewusst getroffen. Ich hab auch nicht das Gefühl, dadurch was zu versäumen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#56 Homonklin44Profil
  • 07.08.2014, 07:02hTauroa Point
  • Das wäre interessant, dort Vergleiche zu früheren Verhältnissen zu ziehen, wenn die Ergebnisse da sind. Was hat sich verändert oder ist gleich geblieben.

    Allerdings stehe ich einem gewissen Outing-Zwang kritisch gegenüber. In den USA gibt es schon Leute, die nicht mehr mit einem reden, wenn man sich noch nicht geoutet hat, oder es auch nicht vor hat. Der persönliche Entscheid dafür oder dagegen wird da schon fast als community-feindliche Stimmung erkannt, und das ist meschugge.

    Ich habe mich nach ablehnender Erfahrung in Familie und Sozialkreis nie wieder geouted. Wo Gerüchte darum umgingen, weswegen ich nie in weiblicher Begleitung gesehen würde, verlor ich mehrfach den Bekanntenkreis und bin in der Folge umgezogen, in eine andere Stadt bzw. in ein anderes Land gegangen. Es ist auch das schönste Märchen von der medien-geprägten Toleranz nicht in jeder Gegend lebenswirklich. Man muss aufpassen, gegenüber wem man sich erklärt. Es kann von der Kultur abhängig sein, oder vom Niveau der Informiertheit einer Umgebung, ob, wie weit, oder zu wem man darüber sprechen kann. Solange Ausgrenzung, irrtümlicher Glaube über Schwulsein und Schwule und seltsame Ressentiments in Deutschland noch zum Gewöhnlichen in Reaktionsmustern gehört, darf Vorsicht hier nicht weggeschaltet werden.

    Als Autor ist es natürlich nicht überall zu machen, ein Doppelleben zu bewahren, zumal nicht dann, wenn man auch über Homo-relevante Themen schreibt. Aber ich bin trotzdem dafür, dass ein Outing etwas ist, das auf freiwilliger Basis entstehen sollte, und nicht durch Peer-Druck oder durch das ständige Berieseln durch Dritte herbei gebracht werden sollte.

    Man kann in seiner Umgebung sondieren, und oft heraus hören, wie die Nachricht aufgenommen werden mag, aber muss man ums Verrecken seine Familie/Freundeskreise aufgeben, nur um 'out' zu sein?
    Auch die Sprüche davon, dass Familie und Freunde sowieso keine echten Freunde waren, wenn sie dich schwul nicht akzeptieren, finde ich dahingehend unglücklich ausgedrückt. Für Jemand können Familie und Freunde alles bedeuten, ob sie diese Facette seines Selbst nun tolerieren, oder auch nicht.

    Den Mut der jungen Leute muss ich in vielem jedoch bewundern. Ich wünschte, ich hätte so eine Courage gehabt, als mein Bruder nach dem ersten Outing-Versuch damals mit dem Messer auf mich los ging.
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#55 audi5000Profil
  • 07.08.2014, 06:35h lindau

  • Zu #52: ich sag ja ich mache kein großes Geheimnis draus, nur trag ich's halt auch nicht auf der Stirn geschrieben! Ich wunder mich aber immer wieder, warum die 100% Hardcore geouteten von denen man oft so angegangen ist wenn man nicht geoutet ist kein Bild drin haben? Angst das man sie erkennt???
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#54 So WhatAnonym
  • 06.08.2014, 23:47h
  • Antwort auf #51 von audi5000
  • Erfahrungsgemäß wissen es die, von denen man glaubte, dass sie es nicht wissen, sowieso schon ewig.

    Es wird dann häufig nur aus einer Art von Rücksicht nicht (bzw. umso häufiger dann hinter Deinem Rücken) drüber gesprochen...

    "Ich hab nur die Richtige noch nicht gefunden" hat schon vor 30 Jahren nicht mehr wirklich funktioniert ;-) ...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#53 ManuelAnonym
  • 06.08.2014, 22:55h
  • Antwort auf #50 von XDAS
  • Pädophilie läuft nach eigenen "Gesetzen".
    Das hat wenig mit der Verteilung der sexuellen Orientierung auf Erwachsene zutun.
    Es gibt schon viele Pädos die auf Jungs stehen, vielleicht sogar soviele wie zu Mädchen orientiert sind.
    Die sind aber nicht "schwul" in dem Sinne. So wie mädchenorientierte Pädophile in dem Sinne auch nicht "hetero" sind.
    Denn der erwachsene, männliche Körper mit seiner Muskulatur und der erwachsene, weibliche Körper mit Rundungen und Busen passt nicht in das favorieierte Schema von adultophilen Menschen ( =
    auf Erwachsene orientierte)
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#52 ReverserAnonym
#51 audi5000Profil
  • 06.08.2014, 21:48hlindau
  • zu#49: ich denke nicht das ich etwas verpasst habe. ich hab nen großen freundeskreis, teil´s hetero die nicht´s von mir wissen aber auch schwul die es natürlich wissen. ich verstecke mich also nicht, hänge es aber auch nicht an die große glocke
  • Antworten » | Direktlink »
#50 XDASAnonym
#49 So WhatAnonym
  • 06.08.2014, 20:59h
  • Antwort auf #48 von audi5000

  • Dann hoffe ich mal stark für Dich, dass Du nicht irgendwann das Gefühl bekommst, etwas verpasst zu haben, und falls Doch, dass sich die dann aufkeimenden Aggressionen nicht gegen die richten, die es geschafft haben und glücklich sind. Die meisten Nachteile bestehen nämlich nur in der eigenen Phantasie.

    Weiterhin alles Gute.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#48 audi5000Profil
  • 06.08.2014, 20:18hlindau
  • respekt vor jedem der sich outet. ich selbst habe es nie gemac ht weil ich nur nachteile damit hätte
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#47 NekadiarAnonym
  • 06.08.2014, 17:03h

  • Leider müssen wir die Jugend nicht nur vor Homopbie schützen sondern auch vor schwarzen Schafen unter uns.
    "Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Verbreitung, des Erwerbs und des Besitzes von Kinderpornografie richten sich gegen einige Nutzer eines sozialen Netzwerks für Homosexuelle. "

    m.spiegel.de/panorama/justiz/a-984767.html
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#46 FelixAnonym
#45 TheDadProfil
  • 06.08.2014, 11:42hHannover
  • Antwort auf #30 von myschkin
  • ""denn ich bin genug nicht-religösen Homophoben begegnet.""..

    Hinterfragt und analysiert man die Beweggründe dieser angeblichen "nicht-religiösen Homophoben" stößt man ziemlich schnell auf die Soazialisation innerhalb einer religiösen Gruppe..

    Das ist vergleichbar mit dem "Herden-Effekt" der sich beim Impfen einstellt, denn sobald eine bestimmte Durch-Impfung der Gruppe erreicht ist, infizieren sich auch nicht-geimpfte deutliche weniger mit der Seuche..

    Analog reziprok haben wir es hier also mit so genannten "nicht-religiösen" zu tun, die als Begründung verklausuliertes Geschwafel angeben, das sich sehr leicht auf "religiöse Gründe" zurückführen läßt..
    Oft sagen die dann einfach nur "Gesellschaft" statt "Gott", oder Volksgesundheit statt "nicht in Gottes Plan vorgesehen"..

    Der beabsichtigte Homophobismus, ausgelöst durch Unwissen, Halbwissen und Vorurteile ist der selbe..

    Gerne vergessen :
    Der Einfluß der hier dominierenden Religion beginnt bei der Uhrzeit und dem Datum, und setzt sich durch die Sprache fort bis in jeden kleinsten Winkel..
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#44 TheDadProfil
  • 06.08.2014, 11:28hHannover
  • Antwort auf #28 von Radix
  • ""Was ist denn Outing anderes, als die ultimative und aus Sicht der heutigen gesellschaftlichen, sogenannt aufgeklärten Vorgaben zwingende Aufforderung an die Anderen, den sich Outenden zu lieben, ja lieben zu müssen? ""..

    Äh ?

    Ein Outing ist keine "Nötigung" den dann geouteten "zu lieben" !

    Ein Outing ist nichts weiter als die ZURÜCKWEISUNG von der Gesellschaft automatisch als Hetero zu gelten, weil diese das in ihren angeblich "aufgeklärten Vorgaben" so erwartet !

    ""das Ross beim Schwanz aufgezäumt.""..

    Besser kann man die Umkehrung in Deinem Kommentar gar nicht zusammenfassen !
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#43 MarcAnonym
  • 06.08.2014, 11:20h
  • Antwort auf #42 von Marc
  • PS:
    Ich will mir die Doku auch bald ansehen und schaue mal, wo ich die DVD bekomme.

    Und ich hoffe auch wie andere, dass das synchronisiert wird, weil es dann noch mehr Leute erreicht. Und genial wäre es, das im deutschen Fernsehen zu sehen. Zur Primetime. Ich weiß, dass das wahrscheinlich nicht passieren wird, aber das wäre toll.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#42 MarcAnonym
#41 Carsten ACAnonym
  • 06.08.2014, 10:36h
  • Antwort auf #2 von Marc
  • Ich hätte den beiden echt gewünscht, dass sie gemeinsam alt werden können und ein tolles, glückliches Leben teilen.

    Wenn so ein tragischer Unfall das verhindert, ist das schon schlimm genug. Dass er dann aber auch noch keinerlei Informationen im Krankenhaus bekam und sich nicht mal von seiner großen Liebe verabschieden konnte und auch nicht zur Beerdigung durfte, sind nochmal zusätzliche Schläge ins Gesicht.

    Gut, dass er nicht schweigt, sondern diese Geschichte teilt und das von sehr vielen Menschen gesehen wurde. Und dass dann auch eine ausführliche Doku daraus entstanden ist.

    Hoffentlich wird sich die Welt ändern...
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#40 ThorbenAnonym
  • 06.08.2014, 10:25h
  • Antwort auf #38 von Luca
  • Volle Zustimmung!

    Irgendwer hatte geschrieben, dass man Freunden das Video nicht schicken braucht, weil sie ja schon auf unserer Seite stehen.

    Aber erstens ist das Video auch sehenswert, wenn man schon auf unserer Seite steht (wir gucken uns das ja auch an).

    Und zweitens gibt es durchaus Leute, die zwar kein Problem mit Schwulen und Lesben haben, die aber weiterhin homophobe Parteien wählen, die uns unterdrücken und zu sowas beitragen wie dem im Video gezeigten Verhalten der Eltern. Vielleicht kann dieses Video dazu beitragen, dass auch unsere Hetero-Freunde vielleicht bei Wahlentscheidungen auch an unsere Gleichstellung denken.
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#39 David77Anonym
#38 LucaAnonym
  • 06.08.2014, 09:43h
  • Antwort auf #2 von Marc
  • Auch mich hat das Video tief bewegt.

    Schade, dass ich das noch nicht damals kannte, als das gerade raus war, das hätte ich gerne in der Uni bei einem Referat über das Thema Diskriminierung von Homosexuellen gezeigt.

    Ich kann nur hoffen, dass möglichst viele Leute dieses bewegende Video (und vielleicht auch noch den Dokufilm) sehen und sie das zum Nachdenken bringt. Dazu können wir alle beitragen, indem wir anderen den Link schicken, den Link über soziale Netzwerke teilen, das Video liken, etc.

    Und ich stimme auch einem der Vorredner zu, dass dieses Video eigentlich auch an allen Schulen gezeigt werden sollte.
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#37 MarekAnonym
  • 06.08.2014, 09:40h
  • Antwort auf #28 von Radix
  • "Hinzu tritt, dass jemand, der als Kind im Elternhaus nie Liebe erfahren hat, gar nicht wissen kann, was Liebe ist. "

    Quatsch. Wer als Kind nie Liebe erfahren hat, hat es sicher nicht leicht und muss aufpassen, dass das nicht sein ganzes Leben dominiert. Aber auch so jemand kann später Liebe empfinden und eine glückliche Beziehung führen.
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#36 SebiAnonym
  • 06.08.2014, 09:37h
  • Antwort auf #32 von FoXXXyness
  • Ich kenne nur eine einzige Situation, wo ich evtl. raten würde, mit dem Coming-Out noch zu warten.

    Das ist, wenn man noch bei den Eltern wohnt und weiß, dass das Homohasser sind und man bei einem Outing auf einmal auf der Straße stünde. Da würde ich dann vielleicht auch warten, bis ich zuhause ausgezogen bin und auf eigenen Füßen stehen kann.

    Aber ansonsten würde ich immer zu einem Outing raten. Die Erfahrungen sind meistens besser als man denkt und wenn man ein paar Freunde verliert ist das nicht schlimm, denn dann waren das niemals echte Freunde. Das ist sogar gut, denn dann weiß man, wer wirklich ein echter Freund ist und wer nicht.

    Im übrigen darf man auch bei schlechten Erlebnissen durch das Coming-Out nicht vergessen, dass ein Leben wo man sich selbst versteckt und verleugnet ja auch seine Spuren in der Seele hinterlässt. Ich habe nach meinem Coming-Out auch (wenn auch sehr wenig und nur vereinzelt) Mobbing erlebt, aber die Freiheit durch das Coming-Out hat mir viel besser getan als das Mobbing hätte schaden können. Und gerade durch dieses Gefühl endlich wirklich frei zu sein konnte ich dann dieses Mobbing auch verkraften.

    Ich kann also jedem (bis auf ganz wenige Spezialfälle) nur zum Outing raten...
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#35 So WhatAnonym
#34 HinnerkAnonym
  • 06.08.2014, 09:08h
  • Antwort auf #26 von panzernashorn
  • "Das wäre ihm von Herzen zu wünschen, aber über manche Verluste kommt man - auch beim besten Willen - das ganz Leben nicht hinweg - und ich weiß, wovon ich schreibe."

    Ja, das fürchte ich auch.

    Seine Videos und seine lange Dokumentation helfen sicher, das Geschehene auch zu verarbeiten. Aber so ganz verkraften wird er das vielleicht nie. Aber das ist auch okay: wenn geliebte Menschen plötzlich nicht mehr da sind, dann darf das ruhig Spuren im Leben hinterlassen.

    Es sollte nur nicht das weitere Leben dominieren, dass man an gar nichts anderes mehr denken kann und nur noch depressiv ist. Aber erinnern kann, darf und soll man sich immer und immer wieder. Und man darf auch immer wieder mal traurige Momente haben, wenn man daran denkt, dass man den verlorenen Menschen jetzt gerne bei sich hätte.

    Was ich in dem Fall schlimm finde, ist dass er weder ins Krankenhaus durfte, noch Abschied von seinem toten Partner nehmen durfte, noch zur Beerdigung. Für die Bewältigung der Trauer ist es ganz wichtig, von einem geliebten Menschen irgendwie Abschied nehmen zu können. Das geht prinzipiell auch ohne Beerdigung u.ä., aber sowas erleichtert es halt.

    Da die Liebe zwischen den beiden wohl sehr groß war, wird Tom immer eine Rolle in Shanes Leben und Gedanken spielen. Aber es ist ihm schon zu wünschen, dass er sein Leben weiterlebt, irgendwie damit zurechtkommt und dass er neben traurigen Momenten auch immer wieder glückliche haben wird. Das hätte sicher auch sein Freund Tom so gewollt.

    Das ist alles schwer und dauert auch lange, aber man muss irgendwie weiterleben. Auch von mir alles Gute für Shane. Und ich hoffe, dass Toms Familie irgendwann erkennt, was sie ihrem Sohn und dessen Freund angetan haben und wie pervers ihr Verhalten war.
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#33 JoonasAnonym
  • 06.08.2014, 08:54h
  • Antwort auf #28 von Radix
  • "Was ist denn Outing anderes, als die ultimative und aus Sicht der heutigen gesellschaftlichen, sogenannt aufgeklärten Vorgaben zwingende Aufforderung an die Anderen, den sich Outenden zu lieben, ja lieben zu müssen?"

    Nein, niemand verlangt, dass man Schwule lieben muss. Genauso wenig wie man andere Menschen lieben muss.

    Was man aber schon verlangen kann ist, dass diese Menschen akzeptiert werden und weder rechtlich noch gesellschaftlich diskriminiert, gemobbt oder sonstwas werden.

    Andere müssen uns nicht toll finden, aber sie sollen uns dann in Ruhe lassen und uns nicht diskriminieren.

    Es gibt so viele Menschen, die ich auch nicht leiden kann, aber ich käme niemals auf die Idee, ihnen weniger Rechte zu geben als mir und anderen.

    Letztendlich läuft es auf ein demokratisches Grundprinzip heraus: Gleichheit! Jeder sollte die gleichen Rechte haben, egal wen er liebt.
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#32 FoXXXynessEhemaliges Profil
#31 SoziologeAnonym
  • 06.08.2014, 08:48h
  • Antwort auf #30 von myschkin
  • Aber auch "nicht-religiöse" Schwulenhasser haben ihre Einstellung nicht von Geburt an, sondern erlangen die irgendwie durch Erziehung der Eltern, Lehrer und anderer Personen, durch Freunde, Schulfreunde, Kollegen, etc. Und da sind genug Leute dabei, die es auch wieder durch andere mitbekommen haben.

    Letztendlich ist ja niemand von Geburt an Homohasser, sondern das ist ein Produkt der Gesellschaft. Und da sind Kirchen tatsächlich ein ganz großer Faktor für Homophobie, weil die das seit Jahrtausenden als Sünde etc. darstellen.

    So kann es dann sein, dass selbst der Homohass nichtreligiöser Menschen letztendlich auf Religion und ihren Einfluss auf die gesamte Gesellschaft und gesellschaftliche Strukturen zurückzuführen ist.
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#30 myschkinProfil
  • 06.08.2014, 06:58hStuttgart
  • Halte das für eine kurzschlüssige These...denn ich bin genug nicht-religösen Homophoben begegnet. Auch das religiöse Feld ist diversifiziert. Es wäre sicherlich sehr sehr schön -weil einfacher- das Problem einer bestimmten Gruppe zuzuordnen. Aber so läuft das eben meistens im Leben nicht. Im Sinne der gerne evozierten Pluralismus auch doch wieder ganz erfreulich die Bandbreite vom antisemitischen Schwarzen über den islamophoben Schwulen bis zum homophoben Juden in ihrer Buntheit erleben zu dürfen;-)
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#29 Miguel53deProfil
  • 06.08.2014, 00:37hOttawa
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • Meinen aelteren Bruder hat sie in eine lebenslange Luege, eine Ehe mit vier Kindern, getrieben. in ein Leben, vollkommen schitzophren und traurig. Diese Folge einer religioesen "Erziehung" legt sich laehmend auf die Frau, die Kinder und von dort auf die Enkelkinder. Eine Familie voller psychischer Schaeden und Stoerungen. Die Ehefrau ein Messi und seelisches Wrack. Mein Bruder, der bestaendig von sich und seinen vielen Leiden spricht und der sich selbst aeusserlich voellig vernachlaesstig. Ich will gar nicht weiter gehen, sonst kommt mir alles wieder hoch.
    Solche "Religionen", solche Christen, die nicht Liebe, sondern Hass lehren und leben, machen deutlich, wie "Kirchen" ticken und ihre Schaefchen mit Bosheit beeinflussen.
    Gerade deshalb waere eine schulische Sexual-Aufklaerung, wie sie in Baden-Wuerttemberg geplant war, so wichtig!
    Wohl den Kindern, die von ihren Eltern erfahren, was Rueckhalt, Vertrauen und Liebe bedeutet. Zum Glueck gibt es auch unter Christen Menschen, die das begreifen!

    www.upworthy.com/a-cowboy-named-butch-had-a-gay-son-and-rais
    ed-him-to-be-proud-to-say-well-howdy-i-love-my-partner?c=ufb
    2
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#28 RadixAnonym
  • 05.08.2014, 23:21h
  • Fundamentalkritik:

    Outing?

    Was ist denn Outing anderes, als die ultimative und aus Sicht der heutigen gesellschaftlichen, sogenannt aufgeklärten Vorgaben zwingende Aufforderung an die Anderen, den sich Outenden zu lieben, ja lieben zu müssen? Eine solche Aufforderung grenzt an moralische Nötigung und ist überaus anmassend, denn Liebe und Zuneigung liessen sich nie und lassen sich auch heute nicht erzwingen.

    Für die Religionsfeinde hier sei angemerkt, dass selbst der jüdische und christliche Gott Liebe verlangt, damit die Menschlein Rettung und Erlösung erlangen können. Hinzu tritt, dass jemand, der als Kind im Elternhaus nie Liebe erfahren hat, gar nicht wissen kann, was Liebe ist.

    Der faktische Zwang, der sich aus dem Outing ergibt, ist schlechthin die Freiheit jedes Anderen, der (offensichtlich unvermittelt) betroffen ist, im persönlichsten Bereich einschränkend oder besser gesagt: das Ross beim Schwanz aufgezäumt.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 Julian SAnonym
#26 panzernashorn
  • 05.08.2014, 21:27h
  • Antwort auf #24 von Petter
  • Zitat:
    "Und vor allem hoffe ich natürlich, dass Shane den Verlust seines Partners Tom verkraftet."

    Das wäre ihm von Herzen zu wünschen, aber über manche Verluste kommt man - auch beim besten Willen - das ganz Leben nicht hinweg - und ich weiß, wovon ich schreibe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#25 audi5000Profil
  • 05.08.2014, 20:51hlindau
  • die eltern solllte man auch vom höchsten hochhaus schmeissen und wenn sie so glaubig sind wird sie ja vielleicht ein engel retten.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 PetterAnonym
  • 05.08.2014, 20:46h
  • Antwort auf #2 von Marc

  • Was für ein rührendes Video. Und ein extrem wichtiges noch dazu.

    Tausend Dank für den Link. Ich hoffe, dass ich bald auch die lange Doku sehen kann.

    Und vor allem hoffe ich natürlich, dass Shane den Verlust seines Partners Tom verkraftet.
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#23 clementineAnonym
#22 CharlieAnonym
  • 05.08.2014, 20:00h
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • Selbst wenn ich mich tausendmal darüber aufregen kann, was der religiöse Wahn der Eltern hier angerichtet hat, macht es Tom nicht wieder lebendig. Auch verhindert es nicht, dass künftig wohl noch viele Menschen daran zugrunde gehen werden.

    Und wie oben geschrieben, ich verstehe vollkommen, dass du aufgebracht bist. Was ich kritisiere ist (neben deinem schroffen Ton Gerrit gegenüber), dass sich viele Menschen nach solchen Ereignissen mehr darauf fokussieren, sich an den Tätergruppen - in diesem Fall religiöse Fanatiker - abzuarbeiten, als sich um die potenziellen Opfer zu kümmern. Klar schließt das eine das andere nicht zwangsläufig aus aber ich würde mir wünschen, dass wir in solchen Diskussionen der Frage, wie wir den Betroffenen helfen können, mehr Raum einräumen, als dem Hass auf die Täter - so verständlich das Gefühl auch sein mag.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#21 GerritAnonym
  • 05.08.2014, 19:54h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • Volle Zustimmung!

    Aber die Frage war ja auch (wie bereits geschrieben) rhetorisch gemeint.

    Die wahre Bedeutung der "Frage" war also eher: Was für perverse Eltern, die in ihrem religiösen Wahn so handeln und selbst vor Gewaltdrohungen für die Beerdigung nicht zurückschrecken!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#20 PascalAnonym
  • 05.08.2014, 19:47h
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • --------------------
    ""Wie kann man sein eigenes Kind nur so abgrundtief hassen?!""..

    Da regt mich schon allein die Frage auf..

    ---------------------

    Wieso das denn? Ich finde es auch schockierend, wie Eltern ihr Kind so verstoßen können und ihm mit Gewalt drohen.

    Und wenn es dann stirbt, holen sie es scheinheilig nach Hause um den Anschein zu wahren und schließen den Menschen aus, der seine wahre Familie war und den er geliebt hat.

    Da ist doch die rhetorische Frage, wie man sein eigenes Kind so hassen kann doch wirklich passend. Auch wenn man die Gründe kennt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 TheDadProfil
  • 05.08.2014, 19:27hHannover
  • Antwort auf #15 von Tonito
  • Ich bin niemanden persönlich angegangen, auch "Gerrit" nicht..

    Wenn er das so empfunden hat, entschuldige ich mich hiermit ausdrücklich bei ihm !

    Muß man die Frage wirklich stellen, wie Eltern ihren Kindern das antun können ?
    Und darf man dabei "vergessen" zu erwähnen, das der Hass der Eltern nicht auf das eigene Kind begrenzt ist, sondern sich zusätzlich auf den Freund entlädt ?

    Für mich in diesem Moment auch egal ob es ein Unfall war, oder ein Suizid..

    Die Reaktionen religös verblödeter und verdummbibelter Eltern sind immer die gleichen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#18 JoonasAnonym
  • 05.08.2014, 19:24h
  • Antwort auf #16 von Raffael
  • Ich habe mir gerade mal einige Youtube-Kommentare zu dem Video durchgelesen.

    Die meisten finden das Video toll, aber es gibt auch Kommentare, dass man Schwule in Arbeitslager in der Wüste schicken sollte, etc.

    Was sind das für Bastarde, die bei einem Video zum Tod eines Menschen sowas schreiben? Und wieso löscht Google solche Kommentare nicht?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#17 TheDadProfil
  • 05.08.2014, 19:18hHannover
  • Antwort auf #10 von Charlie
  • ""Ist Hass auf Religionen (den ich per se ja durchaus verstehen kann) hier wirklich eine sinnvolle Bewältigungsstrategie?""..

    Es ist die einzig vernünftige "Bewältigungsstrategie", denn die Religion ist daran Schuld das Tom sich das Leben nahm und Shane damit zurückblieb das ihm die Eltern nicht einmal sagten, wo er beerdigt ist..

    Das ist nicht nur der Hass auf das eigene Kind, das ist zusätzlich der aktive Hass auf den "Schwiegersohn", dem man nicht einmal zubilligt seine Trauer am Grab des Frenudes zu leben !

    Wieso haben die Eltern das Recht einen ERWACHSENEN Sohn nach gutdünken einfach irgendwo zu beerdigen, ohne das die Freunde und vor allem der Freund gefragt wird, einen Anspruch auf Mitsprache, einen Anspruch auf das Wissen über den Ort hat ?

    Setzen sich die Eltern hier gar über den "letzten" Wunsch des suiziden Tom hinweg ?

    ""Wie kann man sein eigenes Kind nur so abgrundtief hassen?!""..

    Da regt mich schon allein die Frage auf..

    Was nicht gleichbedeutend damit ist, ich hätte den Kommentar vielleicht negativ bewertet..
    Habe ich nicht..

    Wer bislang noch keinen Grund für ein eigenes Testament gefunden hat, im Video findet sich einer der besten Gründe..
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#16 RaffaelAnonym
#15 TonitoAnonym
  • 05.08.2014, 18:02h
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • Eigentlich stimme ich Dir vollkommen zu. Es wurde ja auch gesagt, dass die Mutter das als Sünde ansieht.

    Aber gehe doch Gerrit nicht so an, der auch auf Deiner Seite steht und Dir zustimmt. Seine Frage war doch nur allgemeiner Natur, wie Eltern ihren Kindern sowas antun können, egal ob aus religiösem Wahn oder weshalb auch immer.
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#14 YannickAnonym
  • 05.08.2014, 17:58h
  • Antwort auf #12 von Paddington
  • Diese abgebrühte Prulla ist so gefühlskalt und abgestumpft, dass die das wohl kaum berühren würde. Die würde mit ihrer Jammer-Stimme irgendwas verschwurbeltes rumfaseln, aber doch nichts ändern.

    Ich finde es schon sehr sinnvoll, möglichst vielen Leuten den Link zu schicken oder das Video zu zeigen. Auch wenn Freunde bereits auf unserer Seite stehen, kann jede zusätzliche Information und jede Motivation, sich zu engagieren, hilfreich sein.

    Denn es ist das eine, ob jemand nichts gegen Schwule hat oder ob er sieht, was sehr wohl noch alles passiert und sich dann engagiert oder auch bei Wahlen anders wählt.
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#13 panzernashorn
  • 05.08.2014, 16:51h
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • @TheDad:

    Hundert Prozent Zustimmung!

    Die Wurzel des Übels liegt in der religiotischen Verblödung und Verdummung der Bevölkerung.

    Nehmt diesen kriminellen Wahnerkrankten endlich ihre illegale Macht und wir erhalten eine lebenswerte Welt.



    Einige ewiggestrige "Christen" sollten sich vor allem auch in unserem Staat mit offenen Ohren und Augen ihren verblendungsbedingten Verbrechen stellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#12 PaddingtonAnonym
#11 GerritAnonym
#10 CharlieAnonym
  • 05.08.2014, 14:21h
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • "Waren die Untertitel nicht aufschlußreich, oder zu schwer ?"

    Ich stimme dir in deiner Argumentation zu, nur ist dein Ton Gerrit gegenüber ziemlich schroff.
    Es ist völlig verständlich, dass uns solche Videos traurig und hilflos machen. Doch wieso neigen so viele Menschen dazu, ihre Trauer und Hilflosigkeit über verletzende Kommentare zu kanalisieren? Ist Hass auf Religionen (den ich per se ja durchaus verstehen kann) hier wirklich eine sinnvolle Bewältigungsstrategie? Ich denke nicht, dass Menschen wie Shane Crone ein solches Ziel verfolgen. Sollten wir uns nicht vielmehr darauf konzentrieren, Jugendliche (und auch einige Erwachsene) besser aufzufangen, die durch das heteronormative Netz fallen?

    "Ich wünsche mir einen weniger unerbittlichen Umgang mit dem Coming Out, da ich davon überzeugt bin, dass gesellschaftlicher Fortschritt nur von Menschen bewirkt werden kann, die sich ihrer Identität auch wirklich sicher sind. Geben wir also allen die Zeit, die sie brauchen, um eine stabile Persönlichkeit zu entwickeln. Hören wir damit auf, im Namen der Community von Personen, deren Hintergrund wir nicht kennen, ein Coming Out um jeden Preis zu fordern, als besäßen wir ein Anrecht darauf. Seien wir bestärkend und unterstützend ohne dabei bewusst die möglicherweise weniger positiven Folgen zu verschweigen. Ich denke bei Berücksichtigung all dessen würde es vielen Menschen leichter fallen, sich als Teil einer queeren Gemeinschaft zu fühlen und ihre normabweichende Identität akzeptieren zu lernen - und zwar in einem Tempo, das sie nicht unter Druck setzt. Wenn uns das gelingen würde, hätten wir schon viel gewonnen."

    www.queergeist.com/2013/10/09/gedanken-zum-coming-out-day/
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#9 TheDadProfil
  • 05.08.2014, 13:48hHannover
  • Antwort auf #6 von Gerrit
  • ""Wie kann man sein eigenes Kind nur so abgrundtief hassen?!""..

    Waren die Untertitel nicht aufschlußreich, oder zu schwer ?

    Weil die Familie religiös verblödet ist !

    Hält jemand diese traurige Geschichte für selten ?

    Sie findet täglich überall auf der Welt statt, wo religiös verblödete Eltern ihre Kinder in den Suizid treiben !
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#8 TimonAnonym
  • 05.08.2014, 13:39h

  • Ich danke Shane, dass er nicht schweigt und mit seinen Videos und dem letztes Jahr erschienenen Doku-Film die Geschichte teilt.
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#7 Simon HAnonym
  • 05.08.2014, 13:33h

  • Wenn wir für unsere volle rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung kämpfen, dann tun wir das nicht nur für uns.

    Sondern auch für Menschen wie Shane Crone und seinen verstorbenen Partner Tom Bridegroom. Und für die tausenden ähnlichen Fälle, die nicht publik werden.
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#6 GerritAnonym
  • 05.08.2014, 13:23h
  • Antwort auf #2 von Marc

  • Das Video macht unglaublich traurig und hilflos. Wie kann man sein eigenes Kind nur so abgrundtief hassen?! Noch über den Tod hinaus...

    Aber es gibt auch Mut und Kraft, gegen alle Widerstände und allen Hass weiterhin für unsere Ziele zu kämpfen und niemals aufzugeben.

    Dieses Video setzt ein starkes Zeichen gegen Homohass.
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#5 FelixAnonym
  • 05.08.2014, 13:10h
  • Antwort auf #2 von Marc

  • Vielen Dank für den Link.

    Das ist ohne Zweifel eines der anrührendsten Videos, das ich je im Internet gesehen habe.

    Bitte schaut Euch alle das Video an und liked es. Und schickt den Link möglichst vielen Freunden und teilt ihn über soziale Netzwerke. Damit sich sowas hoffentlich nie mehr wiederholt.
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#4 Soo SchlimmAnonym
#3 MarcAnonym
#2 MarcAnonym
  • 05.08.2014, 12:27h
  • Zum Thema Coming-out möchte ich nochmal auf eines der bewegensten und traurigsten Videos hinweisen, das ich je gesehen habe:

    www.youtube.com/watch?v=pR9gyloyOjM

    Das sollte uns allen Motivation sein, uns immer und immer wieder für unsere Rechte und volle Akzeptanz einzusetzen, unsere Geschichten zu teilen und niemals zu schweigen!
  • Antworten » | Direktlink »
#1 GerhardAnonym

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