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Kommentare zu:
Wie war dein Coming-out?


#51 audi5000Profil
  • 06.08.2014, 21:48hlindau
  • zu#49: ich denke nicht das ich etwas verpasst habe. ich hab nen großen freundeskreis, teil´s hetero die nicht´s von mir wissen aber auch schwul die es natürlich wissen. ich verstecke mich also nicht, hänge es aber auch nicht an die große glocke
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#52 ReverserAnonym
#53 ManuelAnonym
  • 06.08.2014, 22:55h
  • Antwort auf #50 von XDAS
  • Pädophilie läuft nach eigenen "Gesetzen".
    Das hat wenig mit der Verteilung der sexuellen Orientierung auf Erwachsene zutun.
    Es gibt schon viele Pädos die auf Jungs stehen, vielleicht sogar soviele wie zu Mädchen orientiert sind.
    Die sind aber nicht "schwul" in dem Sinne. So wie mädchenorientierte Pädophile in dem Sinne auch nicht "hetero" sind.
    Denn der erwachsene, männliche Körper mit seiner Muskulatur und der erwachsene, weibliche Körper mit Rundungen und Busen passt nicht in das favorieierte Schema von adultophilen Menschen ( =
    auf Erwachsene orientierte)
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#54 So WhatAnonym
  • 06.08.2014, 23:47h
  • Antwort auf #51 von audi5000
  • Erfahrungsgemäß wissen es die, von denen man glaubte, dass sie es nicht wissen, sowieso schon ewig.

    Es wird dann häufig nur aus einer Art von Rücksicht nicht (bzw. umso häufiger dann hinter Deinem Rücken) drüber gesprochen...

    "Ich hab nur die Richtige noch nicht gefunden" hat schon vor 30 Jahren nicht mehr wirklich funktioniert ;-) ...
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#55 audi5000Profil
  • 07.08.2014, 06:35h lindau

  • Zu #52: ich sag ja ich mache kein großes Geheimnis draus, nur trag ich's halt auch nicht auf der Stirn geschrieben! Ich wunder mich aber immer wieder, warum die 100% Hardcore geouteten von denen man oft so angegangen ist wenn man nicht geoutet ist kein Bild drin haben? Angst das man sie erkennt???
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#56 Homonklin44Profil
  • 07.08.2014, 07:02hTauroa Point
  • Das wäre interessant, dort Vergleiche zu früheren Verhältnissen zu ziehen, wenn die Ergebnisse da sind. Was hat sich verändert oder ist gleich geblieben.

    Allerdings stehe ich einem gewissen Outing-Zwang kritisch gegenüber. In den USA gibt es schon Leute, die nicht mehr mit einem reden, wenn man sich noch nicht geoutet hat, oder es auch nicht vor hat. Der persönliche Entscheid dafür oder dagegen wird da schon fast als community-feindliche Stimmung erkannt, und das ist meschugge.

    Ich habe mich nach ablehnender Erfahrung in Familie und Sozialkreis nie wieder geouted. Wo Gerüchte darum umgingen, weswegen ich nie in weiblicher Begleitung gesehen würde, verlor ich mehrfach den Bekanntenkreis und bin in der Folge umgezogen, in eine andere Stadt bzw. in ein anderes Land gegangen. Es ist auch das schönste Märchen von der medien-geprägten Toleranz nicht in jeder Gegend lebenswirklich. Man muss aufpassen, gegenüber wem man sich erklärt. Es kann von der Kultur abhängig sein, oder vom Niveau der Informiertheit einer Umgebung, ob, wie weit, oder zu wem man darüber sprechen kann. Solange Ausgrenzung, irrtümlicher Glaube über Schwulsein und Schwule und seltsame Ressentiments in Deutschland noch zum Gewöhnlichen in Reaktionsmustern gehört, darf Vorsicht hier nicht weggeschaltet werden.

    Als Autor ist es natürlich nicht überall zu machen, ein Doppelleben zu bewahren, zumal nicht dann, wenn man auch über Homo-relevante Themen schreibt. Aber ich bin trotzdem dafür, dass ein Outing etwas ist, das auf freiwilliger Basis entstehen sollte, und nicht durch Peer-Druck oder durch das ständige Berieseln durch Dritte herbei gebracht werden sollte.

    Man kann in seiner Umgebung sondieren, und oft heraus hören, wie die Nachricht aufgenommen werden mag, aber muss man ums Verrecken seine Familie/Freundeskreise aufgeben, nur um 'out' zu sein?
    Auch die Sprüche davon, dass Familie und Freunde sowieso keine echten Freunde waren, wenn sie dich schwul nicht akzeptieren, finde ich dahingehend unglücklich ausgedrückt. Für Jemand können Familie und Freunde alles bedeuten, ob sie diese Facette seines Selbst nun tolerieren, oder auch nicht.

    Den Mut der jungen Leute muss ich in vielem jedoch bewundern. Ich wünschte, ich hätte so eine Courage gehabt, als mein Bruder nach dem ersten Outing-Versuch damals mit dem Messer auf mich los ging.
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#57 So WhatAnonym
  • 07.08.2014, 07:25h
  • Antwort auf #55 von audi5000
  • Wollte Dich nicht angehen, jeder entscheidet selbst, wie er mit seiner Umwelt in Aktion tritt. Spiegele nur Beobachtungen wieder, die ich so gemacht habe.

    Jeder wie er mag, schade isses nur, wen man gerne eigentlich anders wollte, sich aber nicht traut. Das ist bei der Anonymität hier im Forum übrigens nicht der Fall, diese Entscheidung ist bewusst getroffen. Ich hab auch nicht das Gefühl, dadurch was zu versäumen.
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#58 audi5000Profil
  • 07.08.2014, 12:28h lindau

  • Zu #57: ich hab da nicht dich gemeint. Da gibts eben einige die würden einen am liebsten auf dem Scheiterhaufen verbrennen wenn man sagt und dazu steht Ungeoutet zu sein. Hier hab ich eben ein Bild drin weil ich nicht verstehe warum man sich auf einer Schwulen Website verstecken oder wie es so schön heißt im Schrank bleiben soll?
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#59 Robby69Ehemaliges Profil
  • 11.08.2014, 19:39h
  • Antwort auf #18 von Joonas
  • "Und wieso löscht Google solche Kommentare nicht?"
    Habe ich mich auch gefragt. - Allerdings wundert mich das in Bezug auf Google nicht, da diese Firma an sich relativ viel zensiert, was mit "schwul" zu tun hat. Zum Beispiel auch bei "gmail". Hab ich selbst schon erlebt. - Da wurden manche Mails und Newsletter absichtlich an meinen Account bei gmail nicht zugestellt, nur weil irgendwo der Begriff "schwul" oder "Schwuler" vorkam. - Ich habe deshalb zur Kontrolle bei outlook.de einen Account aufgemacht - dort landeten die betreffenden Mails anstandslos im Posteingang. Auch bei einem früheren Mailaccount bei gmx waren diese Newsletter und Mails ganz normal im Posteingang. - Soviel zur LGBTI-Politik der Firma Google...
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#60 Robby69Ehemaliges Profil
  • 11.08.2014, 19:53h
  • Antwort auf #28 von Radix
  • "Was ist denn Outing anderes, als die ultimative und aus Sicht der heutigen gesellschaftlichen, sogenannt aufgeklärten Vorgaben zwingende Aufforderung an die Anderen, den sich Outenden zu lieben, ja lieben zu müssen?"
    Nein, ist es nicht. - Ich habe mich mit 16 bei meinen erzkatholischen, extrem autoritären Eltern geoutet, obwohl ich wußte, dass sie mich dafür noch mehr hassen und schikanieren würden. - Ich habe mich einfach deshalb geoutet, weil ich zu meinem Schwulsein stehe und mich nicht verbiegen lasse. - Weder von ihnen, noch von jemand anderem. Ich liebe nun mal Männer - und dazu stehe ich auch. Es ist schließlich genauso normal, als hetero zu sein.

    "Eine solche Aufforderung grenzt an moralische Nötigung und ist überaus anmassend, denn Liebe und Zuneigung liessen sich nie und lassen sich auch heute nicht erzwingen."

    Wie gesagt, es ist keine Aufforderung zu "irgendwas". - Es ist lediglich das Statement eines Menschen: Ich bin schwul. - Nicht mehr, nicht weniger.

    "Für die Religionsfeinde hier sei angemerkt, dass selbst der jüdische und christliche Gott Liebe verlangt, damit die Menschlein Rettung und Erlösung erlangen können"

    Nein, tut er nicht. - Dieser "Gott", der in dem Märchenbuch dieser Gehirnwäsche-Sekte beschrieben wird, ist ein strafender, grausamer Gott. - Und dass, was die "tolle" Amtskirche durch ihre Vertreter predigt, hat ebenfalls nichts, aber auch gar nichts mit "Liebe und Toleranz..." zu tun. Sondern nur mit blindem Hass auf Schwule!

    "Hinzu tritt, dass jemand, der als Kind im Elternhaus nie Liebe erfahren hat, gar nicht wissen kann, was Liebe ist."
    Das ist eine glatte Lüge. - Ja, ich habe im Elternhaus keine Liebe erfahren. - Aber das heißt nicht, dass ich nicht trotzdem Menschen hatte, die mich so geliebt haben, wie ich bin. - Sowohl in meiner Kindheit und Jugend - als auch später. -
    Also keine Behauptungen, die Du Dir einfach so pauschal für alle geltend zurechtzimmerst, weil es Dir einfach in den Kram paßt und zu Deiner "Argumentation" besser paßt, als zu differenzieren und sich erst zu informieren, bevor mal was behauptet!

    "Der faktische Zwang, der sich aus dem Outing ergibt, ist schlechthin die Freiheit jedes Anderen, der (offensichtlich unvermittelt) betroffen ist, im persönlichsten Bereich einschränkend oder besser gesagt: das Ross beim Schwanz aufgezäumt."

    Häh??? So ein Schwachsinn. - Wieso sollte das Coming-Out eines Schwulen irgend jemand anderes in seiner "Freiheit" einengen??? Wie soll das denn gehen??? Weil dann der bisherige Hetero-Kumpel eines Schwulen plötzlich Schiß hat mit seinem - jetzt geouteten - Kumpel zu duschen o.ä.????

    Mann, DENK mal, bevor Du hier Quatsch redest!
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