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Homophobe Gesetzgebung
Russland: Kartenspiel mit Rambo ist Homo-"Propaganda"
- 06. August 2014 1 Min.

Russische Richter haben Angst, dass die Kids bei diesem Anblick nicht ans Ballern und Töten, sondern an andere Dinge denken
Ein Gericht in der westrussischen Region Smolensk hat den Geschäftsführer einer Kinderspielzeugfirma zu einer Geldstrafe von 45.000 Rubel (940 Euro) verurteilt, weil eines der dort hergestellten Spiele verbotene Homo-"Propaganda" sei.
Das Kartenspiel "Fanty" mache laut Gericht Werbung für nicht-traditionelle sexuelle Beziehungen, was nach einem Gesetz aus dem Jahr 2013 in Anwesenheit von Minderjährigen verboten ist.
Das Spiel, das eine Altersbeschränkung ab zwölf Jahren ausweise, ist eine Kartenversion von "Wahrheit oder Pflicht". Es enthalte etwa eine Karte, in dem der Spieler aufgefordert wird, sich eine Liebesbeziehung mit der amerikanischen Actionfigur Rambo vorzustellen und dementsprechend zu agieren, berichtet die englischsprachige Tageszeitung "Moscow Times"
Das Gericht will dem Bericht zufolge noch entscheiden, ob es Schritte gegen die Herstellerfirma Kometa Plyus einleiten werde.
Russische Richter sind in den letzten Monaten auch immer wieder gegen LGBT-Aktivisten vorgegangen. So verurteilte ein Gericht in St. Petersburg vergangenen Monat die Gruppe "Coming Out" dazu, sich als "ausländischer Agent" zu registrieren (queer.de berichtete). (dk)














