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Kommentare zu:
Amerikanische Homo-Heilerin missioniert in Deutschland


#31 kuesschen11Profil
  • 08.08.2014, 07:29hFrankfurt/Main
  • Schon wieder kommt so eine klugscheißende, sich selbst ernennende Religionstherapeutin daher, die ihr Unwesen in Deutschland mit schädlichen Therapien verbreiten darf. Es ist unglaublich.

    Letztendlich münden diese christlichen Organisationen wie Wüstenstrom oder DIJG in Volksverhetzung und Aufstachelung zur Unterdrückung von Menschengruppen. Dort wird "Heilung" zur Krankheit.

    Die sexuelle Identität/sexuelle Orientierung ist nun mal keine psychische Störung.

    Wir leben heute in einem Jahrhundert, in dem Homophobie aufgearbeitet und abgebaut wird.
    Das wollen nur viele Betonköpfe nicht akzeptieren.
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#32 AndyAnonym
  • 08.08.2014, 07:58h
  • Ja, da würde ich doch mal sagen, sollte jemand mal Anzeige erstatten, denn wenn sie behauptet Homosexualität sei eine Krankheit, ist das eine diskriminierende Aussage, die sie so in Deutschland nicht treffen darf. Davor schützt das Anti-Diskriminierungsgesetz. Das ist so als würde ich behaupten Jüdisch zu sein ist eine Krankheit und man muss die Juden heilen, dies ist beispielsweise eine höchst antisemitische Aussage, wofür mich ein Jude (zurecht!) anzeigen könnte.
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#33 schwarzerkater
  • 08.08.2014, 09:55h
  • Antwort auf #28 von panzernashorn
  • dein zitat: "Eben wieder eine religiotisch völlig gestörte Person, die selber dringend äußerst intensiver psychotherapeutischer Hilfe bedarf, sich dessen wohl aber in keiner Weise bewusst ist, auch wenn sie regelrecht danach schreit."

    genau das fällt mir auch immer ein, wenn ich was von solchen "heilern" lese.
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#34 sperlingAnonym
  • 08.08.2014, 13:13h
  • Datum: Thu, 18 Oct 2007 19:56:01 +0200 (CEST)
    Von: ***
    Betreff: Schulungen zur Änderung der sexuellen Orientierung
    An: info@wuestenstrom.de

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe gehört, sie bieten Schulungen an, in denen man als Homosexueller heterosexuell werden kann. Dabei Nutzen Sie die Erkenntnis, dass sexuelle Identität nicht biologisch vorgegeben ist, sondern durch Umerziehung geändert werden kann.

    Das finde ich sehr interessant. Vielleicht können Sie mir damit bei meinem Problem helfen.

    Ich bin Heterosexuell; ich fühle mich zu Frauen hingezogen. Leider fühlen sich die Frauen nicht in gleichem Maße zu mir hingezogen. Es fällt mir wahnsinnig schwer, bei Frauen zu Zuge zu kommen, also im Klartext: mit Ihnen Sex zu haben. Es ist furchtbar kompliziert, man muss sie vorher einladen, ausführen, Konversation machen, etc. Und oft ist die ganze Mühe vergebens, sie wollen dann doch nicht und man hat nur Zeit und Geld verschwendet.

    Ich habe gehört, dass das bei den Schwulen viel einfacher geht. Man sagt doch, dass Schwule sehr promisk sind, dass sie sehr viel Sex und sehr viele Sexpartner haben. Es heißt, dass man bei Schwulen auch ohne dieses ganze Theater vorher (Einladen, Ausgehen, Konversation) schnell zum Zuge kommt. Und auch, dass man sie danach auch schnell wieder loswird, ohne dass die gleich eine Beziehung wollen oder gar heiraten.

    Ich muss gestehen, dass ich deswegen total neidisch auf die Schwulen bin. Und deswegen habe ich den Wunsch, auch homosexuell zu werden, also zumindest mal zum Ausprobieren.

    Ich habe bereits ein paar Versuche unternommen, homosexuelle Kontakte auf öffentlichen Toiletten herzustellen. Aber die waren nicht wirklich erfolgreich. Zwar war es wirklich sehr einfach, mit jemandem in Kontakt zu kommen, aber dann hat es nicht geklappt. Ich war eben nicht sexuell erregt, weil mich Männer nicht sexuell erregen. Ich bin nun mal heterosexuell.

    Aber immerhin habe ich jemanden auf der Toilette getroffen, der auf einer Ihrer Schulungen war, und der Sie mir empfohlen hat.

    Wenn es möglich ist, Homosexuelle zu Heterosexuellen umzuerziehen, dann ist es doch sicher auch umgekehrt möglich Heterosexuelle zu Homosexuellen umzuerziehen. Bieten sie auch solche Schulungen an, oder können Sie jemanden empfehlen, der solche Schulungen anbietet? Ich wäre sehr daran interessiert.

    In Erwartung Ihrer Antwort grüßt freundlich,
    ***

    ------

    Mon, 22 Oct 2007 23:22:05 +0200
    Betreff: Re: Schulungen zur Änderung der sexuellen Orientierung
    Von: ***
    An: ***

    Sehr geehrter Herr ***,

    wir glauben nicht an die Dichotomisierung in Homosexualität und Heterosexualität und an keine Schalter, der die eine Empfindung in die andere verwandeln kann. Schon gar nicht halten wir eine Umerziehung für möglich, von der Sie sprechen.
    Mit Vehemenz weisen wir aber die Unverschämtheit Ihrer Email zurück. Es gibt Menschen in Not, die uns anschreiben und für deren Belange wir uns gern engagieren. Dass Sie diese Menschen auf den Arm nehmen und gleichzeitig unsere Zeit stehlen, ist skandalös.
    Wenn Sie ernsthafte Anfragen an uns haben, sind wir gern zum Gespräch bereit. Sarkasmus und Selbstgerechtigkeit werden aber jeden Dialog verhindern!

    Mit freundlichen Grüßen,
    ***
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#35 Just meAnonym
#36 fritzrth
#37 Just meAnonym
  • 08.08.2014, 14:59h
  • Antwort auf #35 von Just me
  • So, die Mail ist abgeschickt ;-)

    "Sehr geehrte Damen und Herren,
    bevor ich mich mit meiner Frage an Sie wende, erst noch ein paar kurze Infos zu meiner Person. Ich bin 46 Jahre alt, lebe in einer deutschen Großstadt und bin seit dreiundzwanzig Jahren verheiratet. Mein Mann und ich haben zwei Kinder und führen eine glückliche Ehe. Bislang verlief unser Familienleben immer recht harmonisch. Wenn es Streit gab, konnten wir diesen stets durch verständnisvolle Gespräche lösen. Ja, wir waren eine ganz normale glückliche Familie.
    Letztens geschah jedoch etwas, das diese Harmonie jedoch von einem Tag auf den anderen zerstörte. Unser Sohn gestand uns, sich in ein gleichaltriges Mädchen (!) aus seiner Klasse verliebt zu haben. Zwar sind wir an und für sich treusorgende und verständnisvolle Väter, doch dieses Geständnis machte uns dann doch sehr betroffen. Mein Mann und ich diskutieren seitdem tagein tagaus bis spät in die Nacht, wie es nun weitergehen soll. Er sagt, dass es sich vielleicht einfach um eine Phase handele. Doch wer garantiert uns das? Noah, unser jüngster Sohn (11 Jahre) interessiert sich für Kunst, Ballett, schaut gerne den ESC - eine ganz normale Entwicklung also. Nur Lukas (14 Jahre) macht uns nun große Sorgen. Nicht nur, dass er sich in ein Mädchen verliebt, er interessiert sich auch für Fußball und verhält sich seinen männlichen Mitschülern gegenüber auch sonst wenig gentleman-like. Wir sind tief verzweifelt, dass er nun möglicherweise eine Heterosexuellen-Karriere anstrebt und man weiß ja, wo so etwas endet: Drogen, Depression etc... Mein Mann und ich haben alles versucht, um ihn davon abzubringen, doch es scheint, dass sich diese 'Veranlagung' immer stärker Bahn bricht.
    Nun haben wir durch eine Bekannte erfahren, dass Sie eine Möglichkeit haben, solche unnatürlichen Entwicklungen durch Seminare zurück in die rechte Bahn zu bringen. Aus diesem Grund würde ich mich freuen, wenn Sie uns nähere Informationen über ihre Angebote zusenden. Gibt es ein Mindestalter für die Teilnehmer? Wenn die Teilnahme für einen 14-Jährigen möglich ist, was können wir tun, falls Lukas sich gegen die Behandlung sträubt? Wie hoch sind die Heilungschancen?
    Besorgte Grüße und besten Dank schon mal im Voraus,
    XXX"
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#38 Oliver43Anonym
#39 sperlingAnonym
#40 Just meAnonym

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