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Kommentare zu:
Russland: Angeschossener LGBT-Aktivist beantragt Asyl in den USA


#1 m123Anonym
#2 Simon HAnonym
  • 08.08.2014, 13:28h

  • Ich kann nur all allen schwulen, lesbischen, trans- und bisexuellen Russen raten, wenn es ihnen irgendwie möglich ist, ihr Land zu verlassen und in einem zivilisierteren Land Zuflucht zu suchen.

    Und es wird endlich Zeit, dass die sexuelle Orientierung als Asylgrund anerkannt wird.
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#3 PetterAnonym
  • 08.08.2014, 13:30h

  • Ich drücke ihm die Daumen, dass das klappt, dass er sich ganz von seiner Verletzung erholt und dass er dann endlich ein Leben in Frieden und Sicherheit und ohne Angst leben kann.
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#4 LGAYBTAnonym
  • 08.08.2014, 13:53h

  • Ich finde es sehr traurig das er sein Land verlassen muss nur weil er LGBT ist, niemand sollte aufgrund seiner sexuellen Orientierung verfolgt werden

    Ich hoffe aber das mehr LGBT in Deutschland und anderen "toleranten" Ländern aufgenommen werden, wenn sie in ihrem Land diskriminiert und verfolgt werden
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#5 Oliver43Anonym
  • 08.08.2014, 13:57h
  • Nur mal so angedacht für die Verräterpartei der Sozialdemokraten, die mit Putin Geburstagspartys in Sankt Petersburg feiern und zum Kaffekränzchen sich in Moskau mit Schmidt treffen:

    Die SPD kann mit Putin aushandeln, das Deutschland den nördlichen Teil von Ostpreußen mit Königsberg zurückbekommt (derzeit russisch) und dafür akzeptiert Deutschland dann das Russland die Krim und den Osten der Ukraine bekommt.

    Das würde dann die gesamte Aussenpolitik Deutschlands verändern: aber dann wären Russland und Deutschland wieder Freunde...nur wären dann die Polen, Litauer und andere Europäer sicherlich darüber nicht so erfreut.

    Also wie wärs: die SPD als Heim ins Reich holende Partei, die uns Königsberg zurückgebracht hat.

    Dann wären Putin, Schröder und Gazprom alle Sorgen los...
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#6 wurstfingerAnonym
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 dem BetreuerAnonym
#9 BaksisProfil
  • 08.08.2014, 14:57h
  • Es fängt ja schon ganz gut an für Russland.
    So langsam aber sicher verschwinden alle Homos aus dem Land, das Ziel eines homo-freien und gereinigten Staates scheint in greifbarer Nähe.

    Umso mehr freut sich dieser osteuropäische Staat nun darüber, dass auch die meisten westlichen Lebensmittel vom Markt verschwinden.

    Herzlichen Glückwunsch, du russisches Land!

    Immer weniger deiner Kinder werden jetzt zu Perversen erzogen und deine Wirtschaft wird angekurbelt!

    yuhuuuu <3
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#11 PutinskaiaAnonym
  • 08.08.2014, 15:14h
  • Liebe Anna Prutskowa und lieber Dima Tschischewski ich wünsche euch trotz dieses brutalen Überfalls weiterhin viel Kraft, Mut und Zuversicht! Diese Gewalt gegen eine Minderheit erscheint staatlich gefördert als Folge des Homo-Propaganda Gesetzes. Ich kann einfach nicht verstehen, dass hierzulande immer noch Gruppierungen und Parteien deren Macher unterstützen oder zumindest relativierend Verständnis entgegenbringen können.
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#12 so trueAnonym
#13 boing boingAnonym
#14 wonderbraAnonym
  • 08.08.2014, 18:03h
  • Er zeigt's den Russen mal richtig!

    "Nach den USA und der EU will nun auch die kriegsgebeutelte Ukraine Sanktionen gegen Russland verhängen. Insgesamt 26 Strafmaßnahmen seien im Gespräch, darunter auch ein Stopp der russischen Erdöl- und Erdgastransporte nach Westeuropa, kündigte der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk an."

    de.ria.ru/politics/20140808/269239783.html

    It's not easy love, but you've got friends you can trust.....
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#15 TheDadProfil
  • 08.08.2014, 22:41hHannover
  • Antwort auf #5 von Oliver43
  • Worum geht es im Artikel ?

    Dima Tschischewski, der beim Angriff auf die St. Petersburger Organisation LaSky am Auge verletzt wurde, hat das Land verlassen, und beantragt Asyl in den USA..

    Und der Herr "ich mach mir die Welt, wiediwidiwie sie mir gefällt" möchte gerne die vollständige Neuordnung Mittel-Europa´s inklusive der Ost-Verschiebung vertraglich festgelegter deutscher Grenzen diskutieren..

    Und wem schiebt die Speerspitze religiös-fundamentalistisch-verdummbibelter rechtskonservativer Claqueure "die Idee" unter ?

    Dein Revanchismus ist dringend behandlungsbedürftig !

    Und da helfen auch keine "beruhigenden" Medikamente mehr, da muß eine langfristige Therapie in einer geschlossenen Einrichtung her !

    Unfaßbar, was Du dir hier erlaubst !
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#16 timpa354Ehemaliges Profil
  • 09.08.2014, 15:35h
  • Nun, sie werden dann hoffentlich die Amerikaner darüber aufklären was ihre Evangelisten (Lively), in diesem Land angerichtet haben.
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#17 HugoAnonym
  • 09.08.2014, 18:03h
  • "UN-Menschenrechtskomitee schaltet sich ein"

    Find ich gut aber nicht genug.
    Harte politische Sanktionen.
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#18 TizianoAnonym
  • 09.08.2014, 18:25h
  • Antwort auf #5 von Oliver43
  • "Also wie wärs: die SPD als Heim ins Reich holende Partei, die uns Königsberg zurückgebracht hat."

    "Am 25. Januar ordnete Hitler die Umgruppierung der nun voneinander isolierten deutschen Truppen im Nordbereich der Ostfront an: die Reste der Heeresgruppe Mitte in Ostpreußen wurden in Heeresgruppe Nord umbenannt, die im Kurlandkessel eingeschlossene bisherige Heeresgruppe Nord wurde zur Heeresgruppe Kurland und in Ostpommern wurde die Heeresgruppe Weichsel gebildet. Gleichzeitig wurden mehrere Befehlshaber ausgetauscht und Königsberg zur Festung erklärt."

    "So wird es die nationale Regierung als ihre oberste und erste Aufgabe ansehen, die geistige und willensmäßige Einheit unseres Volkes wiederherzustellen. Sie wird die Fundamente wahren und verteidigen, auf denen die Kraft unserer Nation beruht. Sie wird das Christentum als Basis unserer gesamten Moral, die Familie als Keimzelle unseres Volks- und Staatskörpers in ihren festen Schutz nehmen. .. Möge der allmächtige Gott unsere Arbeit in seine Gnade nehmen, unseren Willen recht gestalten, unsere Einsicht segnen und mit dem Vertrauen unseres Volkes beglücken. Denn wir wollen nicht kämpfen für uns, sondern für Deutschland."

    Vorlauf

    Auf solche Schalmeientöne versteht sich der, der jetzt von allen Deutschen nur noch der "Führer" genannt werden will. Und sein Propagandaminister Goebbels weiß, wie das passende Arrangement dazu aussehen muss: Ein paar Wochen später, am 4. März in Königsberg zum Beispiel. Am Vorabend der Reichstagswahlen, die angesetzt sind. Auch diese Rede wird im Rundfunk übertragen.

    Zum Abschluss erklingt im Radio der Choral "Wir treten zum Beten", dann Glockengeläut. Aber alles von einer Schallplatte, denn das Läuten der Königsberger Domglocken war vom Kirchengemeinderat verboten worden. Die Rundfunkhörer wissen das natürlich nicht. Schon drei Wochen zuvor hatte sich Hitler im Berliner Sportpalast einen regelrechten Kanzelton zugelegt:

    "Es kommt noch einmal die Stunde, in der die Millionen,die uns heute hassen, hinter uns stehen und mit uns dann begrüßen werden das gemeinsam geschaffene, mühsam erkämpfte, bitter erworbene neue deutsche Reich der Größe und der Ehre und der Herrlichkeit und der Gerechtigkeit. Amen."

    www.deutschlandradiokultur.de/heiligenschein-ueber-dem-haken
    kreuz.1278.de.html?dram:article_id=192196


    Man fühlt sich an die Familiengeschichten der Steinbachs und Gaucks erinnert.
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#19 handelsblattAnonym
#21 kampfliteraturAnonym
#22 HugoAnonym
  • 09.08.2014, 19:57h
  • Antwort auf #19 von handelsblatt
  • Für mich sind in erster Linie die Menschenrechte wichtig.
    Und ausserdem nur dort und auch nur dort, wo auch die Menschen zufrieden sind, kann eine erfolgreiche Demokratie entstehen und bestehen bleiben.
    Das beste Beispiel für deine falsche Ansicht ist die gescheiterte weltweite Asylpolitik.
    In Bezug auf die Ukraine, was ist falsch an den westlichen Sanktionen? Ich finde, sie gehn nicht weit genug.
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#23 total isoliertAnonym
#25 brich losAnonym
  • 09.08.2014, 20:25h
  • Antwort auf #17 von Hugo
  • "Harte politische Sanktionen."

    Die aktuellsten Umfragen sprechen dafür!

    Wer, glauben Sie, trägt Schuld an der Ukraine-Krise:

    A. Heino: 1 Prozent
    B. Horst Seehofer: 2 Prozent
    C. Pippi Langstrumpf: 1 Prozent
    D. Wladimir Putin: 96 Prozent

    Welcher Politiker ist am gefährlichsten:

    A. Michael Buhre (Bürgermeister von Minden): 0 Prozent
    B. Landrat Anton Klotz (Oberallgäu): 0 Prozent
    C. Ska Keller (Grüne EU-Abgeordnete): 1 Prozent
    D. Wladimir Putin: 99 Prozent

    Welcher Politiker wäre imstande, einen Konkurrenten mit einem Judogriff auszuschalten:

    A. Sigmar Gabriel: 1 Prozent
    B. Herman Van Rompuy: 0 Prozent
    C. Wladimir Putin: 65 Prozent
    D. Martin Sonnenborn (Parteivorsitzender Die Partei): 34 Prozent

    Welchem Zweck dient die russische Armee (früher Rote Armee der Sowjetunion/UdSSR):

    A. Naturschutz: 2 Prozent
    B. Sprachkurse: 3 Prozent
    C. Partnervermittlung: 8 Prozent
    D. Militärische Operationen: 87 Prozent
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#26 faz entdecktAnonym
  • 09.08.2014, 20:34h
  • Anton hat Pause. Ein paar Kameraden schließen sich ihm an und nehmen auf den Bänken im Pavillon Platz. Ein Mann mit Schnurrbart, im früheren Leben Fotograf, erzählt freimütig, er habe zu der Organisation Patrioten der Ukraine gehört, bevor er sich zum Bataillon meldete. Diese Bewegung gilt als neonazistisch. Das Bataillon Asow wurde auf Vorschlag des nationalistischen Politikers Oleh Ljaschko gegründet, der bei den Präsidentenwahlen im Mai den dritten Platz erreichte. Viele der Kämpfer hier kommen wie der frühere Fotograf aus nationalistischen und rechtsradikalen Bewegungen. Das Bataillon trägt in seinem Emblem die Wolfsangel, das Symbol der SS-Division, das auch die nationalistische Swoboda-Partei im Kiewer Parlament früher in ihrem Wappen trug. Ein junger Kämpfer, der am Pavillon vorbei läuft, hat auf seinen rasierten Schädel die Worte 100 Prozent Rassist tätowiert.

    Die Asow-Männer erzählen, dass ihr Bataillon von erfahrenen Ausbildern aus Schweden, Frankreich, Deutschland und auch Russland trainiert werde. Der junge Kommandeur Danil möchte allerdings keine Journalisten mit den Ausländern sprechen lassen. Medien hatten berichtet, dass Neonazis aus ganz Europa das Bataillon unterstützen. Über Weltanschauungen will hier jedoch niemand sprechen.

    www.faz.net/aktuell/konflikt-in-der-ostukraine-urlaub-unter-
    waffen-13087943-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
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#27 Lets get seriousAnonym
  • 10.08.2014, 00:08h
  • Antwort auf #22 von Hugo
  • Ach ja. Und nach deiner Auffassung sollen diejenigen über die Einhaltung der "Menschenrechte" wachen und urteilen, die allein in den letzten 15 Jahren zur Durchsetzung von Kapitalinteressen Millionen von Menschen weltweit mit Krieg und Terror überzogen haben, also US- und EU-Imperialismus?

    Bei den von dir bejubelten "Sanktionen" geht es den Ton angebenden US- und EU- (unter deutscher Führung) Kapitalen um nichts anderes, als sich im immer schärferen globalen Kampf um Ressourcenkontrolle, Marktanteile und Einflusssphären Vorteile gegenüber Konkurrenten zu verschaffen. Bei Bedarf mit immer aggressiverer Eskalation bis hin zu Kriegen von globaler Dimension, wie sie das Pentagon gerade ganz offiziell zur Leitlinie für die nächsten Jahre erklärt hat.

    Die Brutalisierer der globalen Politik im Dienste des Kapitalismus in seinem aktuellen Stadium, im Rahmen eines immer schärferen Kampfes um die Neuaufteilung der Welt, waren noch nie und können NIEMALS Verbündete für Menschenrechte, für gleiche Rechte ALLER Menschen - weltweit - sein. Dazu bedarf es einer solidarischen internationalen Bewegung der breiten Masse der Menschen, der Arbeiter*innenklasse und aller Unterdrückten, gegen Nationalismus und Krieg und gegen das ihnen zugrundeliegende globale Ausbeutungssystem, das eigengesetzlich immer mehr Krise und immer mehr Krieg produziert.
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#28 grünenAnonym
  • 10.08.2014, 00:14h
  • Antwort auf #26 von faz entdeckt
  • und möchtegern-"queeren":

    das sind demokraten! wie die ukrainische regierung, die mit hilfe von usa und eu an die macht geputscht wurde! für "menschenrechte und demokratie"! keinerlei hetze und "stimmungsmache", schon gar keine gewalt, gegen juden und homosexuelle! keinerlei "sorge"!
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#29 Rita NovostiAnonym
#30 gummizelleAnonym
  • 10.08.2014, 03:43h
  • Antwort auf #20 von Capitalism Inc
  • "Matussek zur Welt, Blumencron zur FAZ, Malzahn zur Welt (alle vom Spiegel), Blome von Springer zum Spiegel, Steingart vom Spiegel zum Handelsblatt, Kleber sollte zum Spiegel, blieb aber für eine knappe halbe Million im Jahr beim ZDF. Mascolo sollte vom Spiegel zu Springers, ging aber dann zu einem Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung, Mohr (vom Pflasterstrand Cohn-Bendits über die TAZ) ging vom Spiegel zur FAZ. Das sind nur ein paar Beispiele.
    [...]
    Die schreibenden Adabeis tummeln sich überdies in NATO-Clubs wie der Atlantik-Brücke, dort zum Beispiel Kai Diekman, Tina Hassel, Claus Kleber, Ingo Zamperoni, Stefan Kornelius und ein ganzer Haufen von USA-Korrespondent/innen und für Außenpolitik zuständige Journalisten. Die Mischung machts: Der eine war sowohl Geschäftsführer der INSM als auch Fachjournalist, der nächste moderiert bei der Atlantikbrücke, noch ein anderer Kai Diekmann ist vom Young Leader zum Vorstandsmitglied der Brücke avanciert und ist Chef der Bildzeitung.

    Die Herren und Damen kommen bei artgerechter Pflege auf sechsstellige Gehaltssummen plus Nebeneinkünfte, die Upperclass der Mittelschicht und somit das Nützlichste, was sich ein echter Herr vorstellen kann so lange sie die richtigen Meinungen produzieren. Was sie nicht produzieren, ist Hintergrund, Zusammenhang, offene Debatte. Was sie scheuen, ist Kritik, weshalb sie einander auch seltenst attackieren, es sei denn, einer wäre zum Abschuss freigegeben......"

    feynsinn.org/?p=1535

    "Robert Kagan*, ein wichtiger Berater John McCains**, sagt, der 8. August sei so wichtig für die Welt wie der 9. November 1989 - mit umgekehrten Vorzeichen, denn an diesem Tag sei die kommunistische Phase der Weltpolitik zu Ende gegangen. "Putin geht seinen Weg", schreibt Kagan in der "Washington Post"."

    www.spiegel.de/spiegel/print/d-59099365.html

    *
    Kagan ist mit Victoria Nuland verheiratet, die Beraterin des US-Vizepräsidenten Dick Cheney war und von 2005 bis 2008 als Botschafterin der USA bei der NATO fungierte.

    www.youtube.com/watch?v=fk6SvNzRDL8

    **

    www.tagesschau.de/multimedia/bilder/klitschko218~_v-videoweb
    l.jpg
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#32 UweBerlinProfil
  • 10.08.2014, 09:57hBerlin
  • Antwort auf #1 von m123
  • Trotzdem ist so etwas nicht hinnehmbar und verstößt gegen Menschenrechte.

    Darüber sollte sich Frau Merkel mal mehr und heftiger aufregen ANSTATT, dass ein souveränes Land wie Russland ihren Ratschlag, vom geopolitischen Machtkonzept abzurücken nicht annehmen will.
    HIER hätten Merkel, Obama mal wirklich mehr als trifte Gründe, Russland zu kritisieren.

    Dima wünsche ich ALLES GUTE in seiner hoffentlich neuen Heimat.
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#33 UweBerlinProfil
  • 10.08.2014, 10:02hBerlin
  • Antwort auf #22 von Hugo
  • Russland wurde im Zuge der Wiedervereinigung und für die Zustimmung zugesagt, dass die westliche Welt mit Nato, Eu nicht weiter an Russland heran rücken wird.

    Dann gab es auf einmal die Idee von den USA; einen Raketenschirm in Polen zu errichten und man machte der Ukraine Avancen, der EU bzw einem Abkommen beizutreten, ohne Russland wirklich intensiv daran zu beteiligen.

    Die Ukraine liegt zwischen Russland und der Krim. Auf der Krim sind gegen hohe Pacht wichtige Bestandteile der russischen Armee (Atom U Boote usw) stationiert.

    Dafür erhalten Krim und Ukraine Pacht, verbilligte Energielieferungen usw.

    Man stelle sich vor, die USA wäre in einer solchen Lage. Ich erinnere an den Plan, auf Kuba Raketen zu stationieren.

    Und der Ukraine hätte man schon VORHER - sowohl von Russischer aber auch von US/EU Seite mehr helfen müssen.

    Was hat eigentlich die EU davon, einen maroden Staat an den anderen an sich zu binden?
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#34 Ingo SagenAnonym
  • 10.08.2014, 10:27h
  • Antwort auf #29 von Rita Novosti
  • "Wir LGBT`ler sollen froh sein, dass es Putin gibt?"

    Davon rate ich deinen LGBTs ab.

    "Die Asow-Männer erzählen, dass ihr Bataillon von erfahrenen Ausbildern aus Schweden, Frankreich, Deutschland und auch Russland trainiert werde."

    "Der 27-Jährige war im letzten November bei einem Überfall von maskierten Männern auf eine Gesprächsrunde für junge Schwule und Lesben in den Räumlichkeiten der Aids-Organisation LaSky in St. Petersburg verletzt worden (queer.de berichtete). Bei einem von zwei Schüssen auf ihn blieb eine Kugel der Druckluftwaffe in seinem linken Auge stecken."

    "Laut einem ukrainischen Medienbericht lebt einer der führenden Neonazis der "Occupy Pedophilia"-Bewegung, Maxim Martsinkewisch, inzwischen im ukrainischen Odessa und ist nun dort aktiv: Auf seine Aufforderung in einem sozialen Netzwerk hin kamen am Sonntag 150 Neonazis zum Club Domino, in dem ein Drag-Queen-Contest stattfinden sollte."

    www.queer.de/detail.php?article_id=20359

    www.queer.de/detail.php?article_id=21903
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#35 hirn regnenAnonym
  • 10.08.2014, 10:37h
  • Antwort auf #33 von UweBerlin
  • "Was hat eigentlich die EU davon, einen maroden Staat an den anderen an sich zu binden?"

    Mehr Deckungszusagen?

    Die Ukraine ist nun sogar gewillt, Sanktionen gegen jede Art von Transit durch bzw. ueber ihr Staatsgebiet zu verhaengen, einschließlich aller Überflugrechte und des Gastransits in die EU. Das sagte Premierminister Arseniy Yatsenyuk am Freitag. Das ukrainische Parlament wird am Dienstag darueber abstimmen. Kiew hat auch eine Liste von 172 russischen Bürgern und 65 gesetzlichen Koerperschaften vorbereitet, welche sanktioniert werden sollen wegen Unterstuetzung von Terrorismus, Unterstuetzung der Annexion der Krim und Verletzung der territorialen Integritaet der Ukraine, sagte Yatsenyuk am Freitag auf einem Briefing. Vorgeschlagene Sanktionen beinhalten Einfrierung von Vermögenswerten, Verbote bestimmter Unternehmen, Verbote des Privatisierens von Staatseigentum, Verweigerung der Vergabe von Lizenzen sowie eine vollständige oder teilweise Blockade sowohl des Luftverkehrs als auch des Gastransits.

    Habe ich das richtig verstanden?

    Die USA/EU bestrafen Russland mit Sanktionen. Als Vergeltung sanktioniert Russland die EU und verbietet zunächst Überflüge der Ukrainer über Russland.
    Und als Antwort darauf blockieren die Ukrainer den Transit von russischem Gas in die EU, welches die EU laufend benötigt, und für welches sie schon bezahlt hat.
    Und wer wird dadurch verletzt? Die EU, natürlich. Wer führt in der Ukraine Regie? Die USA, natürlich.

    Eine Heute-Sprecherin meinte kurz: Die asiatischen Konkurrenten dürften sich freuen. (Former known as: Mibewerber am Markt!). Es ging um Luft, nach der Sanktion gegen eine russische Billig-Fluglinie.

    Russland plant nun ein Flugverbot für europäische und amerikanische Fluggesellschaften, die über russisches Gebiet nach Ostasien und die asiatisch-pazifische Region fliegen, und erwägt die sogenannten Eintritts- und Austrittspunkte für europäische Linien- und Charterflüge zu verändern. Weiterhin will Russland die Regeln zur Benutzung der transsibirischen Routen verändern, und will die Gespräche mit den US-Luftfahrtbehörden für die Nutzung der trans-sibirischen Routen abbrechen. Schließlich wird, beginnend mit diesem Winter, werden Rechte, die zusätzlich von russischen Luftfahrtauthoritäten über bestehende Verträge hinaus vergeben wurden, zurückgenommen.
    Nicht nur, dass die EU-Fluglinien dann unter viel höheren Preisen und längeren Flugzeiten auf den sehr wichtigen Routen von Europa nach Asien leiden, sondern die asiatischen Fluglinien werden das nicht, was letzteren einen doppelten Vorteil im Konkurrenzkampf bietet.

    Da sind dann noch 100 Länder, die nicht mit den USA zur Krim in der UNO abgestimmt haben. Die Russen haben schon gesagt, dass dies die Länder sind, mit denen Russland Handel treiben will um all das zu bekommen was es einheimisch nicht produzieren kann.

    Die EU-Sanktionen wurden für 3 Monate beschlossen, um danach überprüft zu werden. Mit dem Embargo über 12 Monate gibt Russland eine stille Antwort auf das Timing.

    Jetzt bleiben demokratische Rinder, Schweine Geflügel und Fische erst mal für zwölf Monate in der Herzregion der Menschenrechte. Ebenso Obst, Gemüse, Milch- u.a. Agrarprodukte. Diesen Weg ersparen sich auch Produkte aus den USA, Australien, Kanada und Norwegen.

    Es gibt eine Grundregel, die jeder Russe als Kind in der Schule, in Straßenschlägereien, beim Militär oder wo auch immer lernt: Nichts versprechen und nichts androhen bloß handeln.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 GeldnirAnonym
#37 GeldnirAnonym
#38 Käte KlärschlammAnonym
  • 10.08.2014, 11:05h
  • "Die Anschuldigungen Moskaus, dass in der Ukraine Faschisten ihr Unwesen treiben und Russen bedrohen, sind nicht völlig unbegründet. Im "Asow Bataillon" kämpfen sogar Ausländer dafür, den "weißen Mann" in dem Land zum Sieg zu führen."

    www.n-tv.de/politik/Kiews-Problem-in-den-eigenen-Reihen-arti
    cle13305646.html


    n der Ostukraine kämpfen auch spanische Antifaschisten und Bürger anderer westlicher Staaten, um die Region gegen die Angriffe aus der Ukraine zu verteidigen

    www.heise.de/tp/artikel/42/42486/1.html

    Gemeinhin gilt die Euromaidan-Bewegung als zivilgesellschaftlicher friedlicher Aufstand für eine Annäherung an die EU. Doch dies ist zum großen Teil Legende. Die Proteste zielten von Beginn an auf einen politischen Machtwechsel, waren gut organisiert und von grundsätzlicher Gewaltbereitschaft gekennzeichnet. Der Maidan als Spontanaufstand breiter Bevölkerungsschichten ist eine Mär, die den später realisierten Machtwechsel legitimieren soll. Die Legendenbildung durch politische Akteure, Medien und "Experten" wirkt.

    www.heise.de/tp/artikel/42/42485/1.html
  • Antworten » | Direktlink »
#40 Käte KlärschlammAnonym
  • 10.08.2014, 11:16h
  • Antwort auf #39 von Geldnir
  • Litwinenko traf am 1. November 2000 in London ein und beantragte politisches Asyl. Dieses wurde ihm und seiner Familie im Mai 2001 gewährt. In Großbritannien betätigte sich Litwinenko als Journalist und Buchautor, finanziert vom ebenfalls in London lebenden Boris Beresowski.[2] Im Oktober 2006 wenige Wochen vor seinem Tod erhielt Litwinenko die britische Staatsbürgerschaft. Laut Daily Mail betätigte sich Litwinenko in London als MI6-Agent.
    Litwinenko machte eine Reihe von Anschuldigungen öffentlich, die seine früheren Geheimdienstkollegen von KGB und FSB und den früheren FSB-Chef Wladimir Putin belasten oder diskreditieren. Diese Behauptungen konnten bislang von unabhängigen Medien weder bestätigt noch widerlegt werden.

    de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Walterowitsch_Litwinenko

    In São Paulo, Brasilien, wird gegen Beresowski wegen mutmaßlicher Verwicklung in einen Geldwäscheskandal im Zusammenhang mit dem SC Corinthians ermittelt. Diesbezüglich erließ ein brasilianisches Gericht im Juli 2007 einen Haftbefehl.

    Im August 2007 erging von einem Moskauer Gericht ein weiterer Haftbefehl. Beresowski habe sich 1997 bei der russischen Bank SBS-Agro einen Kredit über umgerechnet 9,4 Millionen Euro zum Kauf eines Hauses an der französischen Côte dAzur erschlichen.[15]

    Nach dem Tod Beresowskis erhebt die russische Justiz Ansprüche auf das Vermögen des Verstorbenen, der sich Reichtümer illegal angeeignet haben soll und mehrfach in Russland in Abwesenheit verurteilt wurde.

    Die vorläufigen Untersuchungen zur Todesursache deuteten auf einen Tod durch Erhängen hin, Spuren eines Kampfes wurden nicht gefunden.[12] Die folgende gerichtliche Untersuchung und die rechtsmedizinischen Abklärungen konnten die Todesursache Beresowskis letztlich nicht sicher feststellen. Das zuständige britische Gericht erklärte im März 2014, es sei nicht mehr zweifelsfrei festzustellen, ob es sich um Selbstmord oder um ein Tötungsdelikt handele.[13]

    de.wikipedia.org/wiki/Boris_Abramowitsch_Beresowski

    Streit der Superreichen: Richter schmettern Klage gegen Abramowitsch ab

    Die Schlammschlacht der Oligarchen ist entschieden: Ein Londoner Gericht hat die Schadensersatzklage des russischen Superreichen Boris Beresowski gegen den noch reicheren Roman Abramowitsch abgewiesen. Es ging um umgerechnet 5,6 Milliarden Dollar.

    www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/beresowski-gegen-abram
    owitsch-gericht-weist-klage-ab-a-853203.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 schoppenzeitAnonym
#44 stand daAnonym
#46 coolAnonym
#47 GeldnirAnonym
  • 10.08.2014, 12:22h
  • Antwort auf #44 von stand da
  • Die Umfrage des Lewada-Zentrums zum 17. Mai 2013 zeigte, dass 51 Prozent der Befragten eine Zwangsheilung und strafrechtliche Verfolgung von Lesben und Schwulen begrüßen würden. Etwa drei Viertel der Russen sind laut Umfrage für ein Verbot jeglicher öffentlicher Bekundung von Homosexualität. Nur acht Prozent der Bevölkerung äußern sich dafür, dass Homosexuellen geholfen werden sollte, sich in der Gesellschaft zu integrieren. Etwa 31 Prozent der Befragten würden die Schwulen und Lesben einfach in Ruhe lassen.[14]

    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Russland#Umfrag
    en


    So stehenlassen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#48 GeldnirAnonym
  • 10.08.2014, 12:37h
  • Antwort auf #45 von Dollarnir
  • Die finsteren Kräfte des westlichen Lagers in Rußland selbst, nicht länger nur "immer näher herangerückt". Und auch noch Putins gesunder Menschenverstand der da seinen Beifall zu zollt. Fehlt nur noch daß NATO-Mächte Waffen an Rußland verkaufen.

    Diese Meldung hätte ich jetzt brennend gerne von dem netten jungen Mann interpretiert bekommen der hier so gern erklärt wie das die Lohnabhängigen unterdrückende Kapital zugunsten seiner Geschäftsinteressen einen konsequenten Kriegskurs betreibt?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#49 lohnabhängigAnonym
  • 10.08.2014, 14:33h
  • Antwort auf #21 von kampfliteratur
  • "Das Sein bestimmt das Bewusstein!

    "Ellenbogen raus!" - Eine große US-Studie offenbart, was Schüler von ihren Eltern lernen. Für die Zukunft verheißt das eine weitere Abkühlung der Verhältnisse"
    _____________________

    Wie sollte es unter solchen gesellschaftlichen Bedingungen auch anders sein?

    Dort wie hier:

    Die Mittelschicht hat Angst vorm Abstieg

    Soziale und psychologische Unsicherheit hat längst die Stützpfeiler der Gesellschaft erreicht. Sogar unter den Angehörigen der mittleren drei Fünftel (gemessen am Einkommen), haben inzwischen fast 50 Prozent Angst vor einem sozialen Abstieg. Sie sind vielleicht nicht real durch Hartz IV bedroht, aber sie fühlen sich bedroht. Und die Mitte reagiert darauf. Ihre Vorstellung von Gerechtigkeit verändert sich: Der Anteil der Befragten, die staatliche Hilfen nur noch bei erbrachter Gegenleistung gewähren wollen und sie jenen verweigern, die mitschuldig sind an der eigenen Notlage, steigt seit 2002.

    Und sie wird feindseliger gegenüber Randgruppen und KONKURRIERENDEN Fremden: Auch unter jenen, die sich der Mitte zuordnen, steigt die Fremdenfeindlichkeit seit fünf Jahren stetig. Dank der Fülle der Daten kommen die Forscher sogar kausalen Zusammenhängen auf die Spur: Wer in einer früheren Befragung ein Gefühl von Orientierungslosigkeit beklagte, zeigte zwei Jahre später deutlich fremdenfeindlichere Einstellungen.

    www.uni-bielefeld.de/ikg/projekte/GMF/

    Dazu gehört dann u. a. auch:

    Die Aussage "Homosexualität ist unmoralisch" bejahten im Jahr 2012 21,8 Prozent der Befragten (2005: 16,6 Prozent).

    Daher ist es so verheerend, dass man von angeblich schwul-lesbischen oder "queeren" Organisationen und Medien seit Jahren und Jahrzehnten nichts, aber auch rein gar nichts, zu Fragen der sozialen (Un-) Gleichheit, zum Abbau sozialer und demokratischer Rechte, wie er durch die Abwälzung der Krise in der ganzen EU und weltweit immer massiver stattfindet, hört oder liest, geschweige denn zu einer daraus folgenden, notwendigen politischen Positionierung und Praxis.

    Nein, es wird sogar regelmäßig die "Gay friendliness" der Sozial- und Demokratieabbauer von Grünen und SPD bejubelt, die mit Agenda 2010 und ihrer Arbeitsgemeinschaft mit CDU/CSU in allen zentralen Fragen die wirtschaftliche und soziale Krise in Europa wesentlich mitverursacht und verschärft haben und keinerlei fortschrittliche Alternative bieten. Daher auch die neue Stärke von Rechten und Faschisten in immer mehr Ländern. Auch vor einer direkten Zusammenarbeit mit Faschisten wird zur Durchsetzung imperialistischer Interessen - siehe Ukraine - keineswegs zurückgeschrecckt.

    Dabei sollte jedem_r klar sein, dass sich unter solchen Bedingungen immer schärferen Leistungs- und Konkurrenzdruckes, von Eltern auf Kinder übertragener allgegenwärtiger Existenz- und Abstiegsängste trotz noch so netter Alibi-Projekte, um deren Geldtöpfe sich dann einige OpportunistInnen streiten dürfen, und trotz wohlmeinender bürgerlicher "Bildungspläne" keine nennenswerte Verbesserung solcher Alltagsrealitäten möglich ist:

    90% bzw. 97% !

    www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.neue-studie-schwul-in-de
    r-schule.07c758bd-e8f6-458e-a1c2-b5b8c64cfbdd.html
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#50 InterpretiertAnonym
#51 backgroundAnonym
#52 GeldnirAnonym
  • 10.08.2014, 15:46h
  • Antwort auf #50 von Interpretiert
  • Geschichte ist Propaganda.

    Es kommt darauf an welche Interessen der sie Schreibende damit verbindet.

    Wessen Öl befeuerte deutsche Schiffe, Panzer und Flugzeuge in Polen, Dänemark, Norwegen, Holland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Atlantik, Nordafrika, Jugoslawien und Griechenland? Wessen Rohstoffzusagen ermutigten Hitler seinen Krieg überhaupt erst zu beginnen?

    "Erst diese Rohstoff- und Nahrungslieferungen aus dem Osten ermöglichten es, einen Krieg beginnen zu können, ohne sich Sorgen um die Folgen einer möglichen Seeblockade durch die britische Marine machen zu müssen, die nun kaum jene weitreichenden Wirkungen auf die deutsche Versorgungslage zeigen würde, die im Ersten Weltkrieg mit zur Niederlage beigetragen hatten."

    de.wikipedia.org/wiki/Hitler-Stalin-Pakt
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#53 KiKaAnonym
  • 10.08.2014, 16:25h
  • Antwort auf #52 von Geldnir
  • "Geschichte ist Propaganda. Es kommt darauf an welche Interessen der sie Schreibende damit verbindet. "

    "Komme zu dem Schluss, dass der Faschismus das Richtige für Deutschland und Italien ist", notierte Kennedy etwa am 3. August 1937 in sein Tagebuch und fragt: "Was sind die Übel des Faschismus im Vergleich zum Kommunismus?"

    www.spiegel.de/einestages/private-aufzeichnungen-john-f-kenn
    edy-in-deutschland-a-951132.html


    "Wessen Öl befeuerte deutsche Schiffe, Panzer und Flugzeuge in Polen, Dänemark, Norwegen, Holland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Atlantik, Nordafrika, Jugoslawien und Griechenland? Wessen Rohstoffzusagen ermutigten Hitler seinen Krieg überhaupt erst zu beginnen?"

    "Denn unbemerkt blieb aufmerksamen Zeitgenossen das freudige und finanzkräftige Hitler-Engagement des US-Establishments nicht. Der US-Botschafter in Deutschland William E. Dodd bekundete 1937 gegenüber einem Reporter der "New York Times":
    Eine Clique von US-Industriellen ist versessen darauf, unseren demokratischen Staat durch ein faschistisches System zu ersetzen und arbeitet eng mit den Faschistenregimes in Deutschland und Italien zusammen. Ich hatte auf meinem Posten in Berlin oft Gelegenheit zu beobachten, wie nahe einige unserer amerikanischen regierenden Familien dem Naziregime sind. Sie trugen dazu bei, dem Faschismus an die Macht zu verhelfen und sind darum bemüht, ihn dort zu halten."

    www.heise.de/tp/artikel/15/15280/2.html

    Im Rechenschaftsbericht an den 18. Parteitag der KPdSU führte Stalin am 10. März 1938 aus: In der Politik der Nichteinmischung macht sich das Bestreben geltend, die Aggressoren bei der Ausführung ihres dunklen Werkes nicht zu hindern, ...zum Beispiel Deutschland nicht zu hindern, ...sich in einen Krieg gegen die Sowjetunion einzulassen, alle Kriegsteilnehmer tief in den Morast des Krieges versinken zu lassen, sie im stillen dazu anzuspornen, dazu zu bringen, dass sie einander schwächen und erschöpfen, dann aber, wenn sie genügend geschwächt sind, mit frischen Kräften auf dem Schauplatz zu erscheinen und, natürlich im Interesse des Friedens aufzutreten, um den geschwächten Kriegsteilnehmern ihre Bedingungen zu diktieren. (J. Stalin, Fragen des Leninismus. Moskau 1947, S. 687 f.)

    Hitler sprach in seiner Rede vor den Oberbefehlshabern am 22. August 1939 einen Tag vor dem Abschluss des Nichtangriffspaktes mit der Sowjetunion -, nur aus, worüber sich seine Zuhörer ohnehin klar waren, wenn er sagte: Nun bestand bei den Westmächten die Hoffnung auf das Mitmachen von Russland. ...Der Entschluss, Blut einzusetzen, ist schwer. Man fragt dann leicht: Warum gerade ich? So richtete sich die Hoffnung Englands auf Russland. Aber nur ein blinder Optimist konnte glauben, Stalin würde so wahnsinnig sein, den Gedanken Englands nicht zu durchschauen: nämlich wie im Weltkrieg im Westen eine Art Stellungskrieg zu führen und im Osten Russland die Blutlast des Krieges tragen zu lassen. (38)
    (38) Reinhard Kühnl, Der deutsche Faschismus in Quellen und Dokumenten, Köln 1975, S. 296

    www.youtube.com/watch?v=lNpeTCEPrRk
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#54 JensAnonym
  • 10.08.2014, 16:36h

  • Man muss sich nicht zwischen Faschismus und Kommunismus entscheiden. Beides hat versagt und beides agiert in der Praxis totalitär und menschenfeindlich; der Faschismus auch in der Theorie.
    Die Theorie des Kommunismus hat sich als nicht machbar erwiesen ohne erhebliches Leid zu verursachen.
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#55 TheDadProfil
  • 10.08.2014, 16:42hHannover
  • Antwort auf #53 von KiKa
  • 53 Kommentare, davon über die Hälfte, die Du inzwischen mit Deinen ausufernden Link´s und Erzählungen belegt hast, um nachzuweisen, das, ja, was eigentlich ?

    Der Übergriff auf Dima Tschischewski das Ergebnis einer langanhaltenden Verschwörung zwischen Hitler und Putin war, die Blut für Öl fordert ?

    Wieso schreibst Du eigentlich keine Bücher ?

    John Lennon spielte einmal in einem bemerkenswerten Spielfilm mit dem Titel :
    Wie ich den Krieg gewann..

    Dein Buch könnte den Untertitel haben :

    Wie ich den LGBTTIQ´s erklärte, das alles mit Hitler zu tun hat, selbst bevor dieser geboren war..

    DU NERVST !
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#56 HugoAnonym
  • 10.08.2014, 16:44h
  • Sammelantwort an alle die sich kritisch gegenüber meiner Äußerung für härtere Sanktionen geäußert haben:

    In erster Linie versuch ich poltisch neutral zu bleiben.
    In zweiter Linie, wenn Ihr meine Postings läst, dann ist Euch berstimmt aufgefallen, das ich mich für eine Art Internationale Polizei stark mach, warum?
    Antworten findet man auch wieder in früheren Postings: Die Diktatoren, Hardliner, Fundamentalisten, usw kennen leider keine andere Sprache als Gewalt. Natürlich soll man jetzt nicht mit dem Brecheisen hantieren, aber es führt kein Weg vorbei um diese unverbesserlichen Individuen einzukassieren und international zu verurteilen.
    In dritter Linie bin ich gegen Staatliche Hilfe, warum?
    Weil die Gelder nicht dorthin fließen wo sie gebraucht werden. Am zuverlässigsten, meine ich, ist die technische Hilfe, d.h. Techniker zeigen der dortigen Bevölkerung wie man mit der gelieferten Technik umgehen soll.
    Natürlich muß man das auch leider mit Vorsich genießen, denn da warten genug Staatliche oder religiöse Missionierer um Ihre Ideen zu indoktrinieren.
    Zu allerletzt müßen sich die Gewerkschaften international zusammenschließen, warum?
    Umsonst wir hier in der wohlhabenden Welt für mehr Lohn streiken und z.B. in China die Arbeiter drangsaliert werden. Deshalb können wir keine wirkliche Konkurrenz gegenüber China sein. Wir kriegen mehr Geld, unsere Erzeugnisse werden teurer, es wird wenniger gekauft, dann wird entlassen. Hat der Mensch wenig Geld muß er billig kaufen und ratet mal von wo die "billige Wahre" herkommt.
    Um zum Schluß zu kommen, ist es wichtig, das überall auf der Welt reale Einkomnmen eingeführt werden. Nur so kann die Menschheit langfristig bestehen bleiben.
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#57 und auchAnonym
  • 10.08.2014, 16:52h
  • Antwort auf #51 von background
  • 1914-1945

    In vielerlei Hinsicht ist es der Pariser Friedenskonferenz und der nachfolgenden Bewegung des vierten Mai mit ihrer Verehrung westlichen Denkens und ihrer entschiedenen Ablehnung der konfuzianischen Tradition zuzuschreiben, dass der Marxismus-Leninismus zur wichtigsten Ideologie chinesischer Denker und Revolutionäre wurde.

    Die Russische Revolution, Lenins freiwilliger Verzicht auf russische Territorien und auf Privilegien in China und eine wiedererstarkende kommunistische Bewegung in Europa - all das trug dazu bei, chinesische Aktivisten von der Richtigkeit und vom endgültigen Sieg des Kommunismus zu überzeugen.

    Lenins einflussreiche Imperialismustheorie rief zur Bildung von Befreiungsbewegungen in jenen Ländern auf, die von imperialistischen Kräften unterdrückt wurden, so dass der Marxismus-Leninismus als Ergänzung zum leidenschaftlichen Nationalismus der Vierte-Mai-Generation erscheinen konnte.

    Lenins Idee einer Avantgarde aus engagierten Revolutionären sprach nicht nur Männer wie Chen Duxiu oder Mao an, sondern auch Sun Yat-sen. Dieser gestaltete seine nationalistische Partei, die Kuomintang, nach leninistischem Vorbild um und baute mit sowjetischer Hilfe die berühmte Militärakademie Whampoa auf, in der zahlreiche chinesische Führer ihre Ausbildung erhielten. Kurz vor seinem Tod 1924 hob Sun die Notwendigkeit eines revolutionären Bindemittels in China hervor:
    »Warum sind die Chinesen wie eine Schicht loser Sand? Was macht sie zu einer Schicht losen Sandes? Es gibt zu viel individuelle Freiheit. Die Chinesen haben zu viel Freiheit, deshalb braucht China eine Revolution (...) Weil wir wie eine Schicht losen Sandes sind, ist der ausländische Imperialismus eingedrungen, wurden wir vom Handelskrieg der Großmächte unterdrückt, waren wir unfähig, Widerstand zu leisten. Wenn
    wir der ausländischen Unterdrückung in Zukunft widerstehen wollen, müssen wir die individuelle Freiheit überwinden und uns zu einer festen Einheit zusammenschließen, wie man lockerem Kies Wasser und Zement beigibt, damit er so fest wie Fels wird.«

    Das Problem in China bestand darin, so erkannte Sun, die chinesischen Massen für eine revolutionäre Bewegung zu mobilisieren. Zu diesem Zweck verbündete er sich sogar mit den Kommunisten. Um 1924 hatte Sun auch erkannt, dass sein politisches Programm den ökonomischen Anforderungen Chinas gerecht werden musste - insbesondere der Agrarkrise. Aber er starb zu früh, und sein Nachfolger Chiang Kai-shek, obwohl ein selbsternannter Militärtaktiker, hatte wenig Interesse an einer Bodenreform. Mit den Grundherren, den städtischen Finanzmännern und Geschäftsleuten verbündet, verlor er Suns radikale Initiative, die nun an Mao und die Kommunisten überging.
    »Wer die Unterstützung der Bauern gewinnt«, sagte Mao, »der wird China gewinnen; wer die Bodenfrage löst, wird die Bauern gewinnen.«

    Mit seiner Betonung der ländlichen Mobilisierung stieß Mao anfangs bei dogmatischen Marxisten innerhalb seiner eigenen Partei auf Widerstand. Durch eine Reihe von Agrarrevolutionen - Neuverteilung des Bodens, lokale Bauernregierungen - gelang es jedoch den Kommunisten unter Mao, chinesische Bauern zu einer Revolutionsarmee zusammenzuschmieden, die den Sieg 1949 ermöglichte.

    Auf analytischer Ebene lässt sich festhalten, dass eine auf Annahmen aus der westlichen Geschichte gründende Theorie verheerende Folgen für China hatte. Hier erwies sich Liang Qichaos Kritik an den frühesten sozialistischen Vorstellungen eines Klassenkampfs in China als vorausschauend. In China, so hatte er argumentiert, fehlten die spezifischen sozialen und ökonomischen Konflikte, die den Sozialismus im Westen zu einer Notwendigkeit machten. Die Kommunisten klebten jedoch an den Lehrbüchern des Marxismus und charakterisierten die chinesische Vergangenheit fälschlich als »feudal«.

    Das der Theorie immanente Vorurteil zugunsten städtischen industriellen Wachstums und gegen das bäuerliche Leben führte zu einer herablassenden Haltung gegenüber der Masse der chinesischen Bauern - »arm und unwissend«, wie Mao sie nannte.

    Und die Suche nach Klassenfeinden rief in den 1930er und 1940er Jahren Massentötungskampagnen in jenen entlegenen ländlichen Regionen hervor, in die sich die Kommunisten unter dem Druck ihrer Rivalen, der Nationalsten und der Japaner, zurückziehen mussten.

    In organisatorischer Hinsicht funktionierte der Kommunismus jedoch weitaus besser als der aufgewärmte Konfuzianismus der Nationalisten. Am Ende half er Mao beim Aufbau einer Massenbasis für die KPCh auf dem Lande. Anders als seine Rivalen bot Mao den chinesischen Massen eine überzeugende Beschreibung Chinas. So schrieb er 1940 in seinem Aufsatz »Über die Neue Demokratie«:

    »Seit dem Beginn der Aggression des ausländischen Kapitalismus gegen China und mit dem allmählichen Anwachsen von Elementen des Kapitalismus in der chinesischen Gesellschaft verwandelte sich China nach und nach in eine koloniale, halbkoloniale, halbfeudale Gesellschaft. Das heutige China ist in den von Japan besetzten Gebieten kolonial, in den von der Kuomintang beherrschten Gebieten im wesentlichen halbkolonial und in den einen wie den anderen vorwiegend feudal oder halbfeudal (...) Gegen diese herrschenden Formen der Politik, Wirtschaft und Kultur ist eben unsere Revolution gerichtet.«

    Die japanische Invasion half Maos Sache ebenso wie die Korruptheit und Brutalität der Nationalisten. Die Kommunisten knüpften unmittelbar an den Antiimperialismus der chinesischen Massen an und erschienen als die natürlichen Führer des chinesischen Widerstands, auch wenn ihr tatsächlicher Beitrag zum Sieg über Japan nur gering war.

    Der Klassenkampf war ein weiterer Katalysator, den sie für den Umbau der chinesischen Gesellschaft einsetzten. Die Kommunisten bemühten sich - oft mit brutalen Mitteln - um eine Bodenreform und andere klassenbezogene Maßnahmen der Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik, und das selbst während ihres Bürgerkriegs mit den Nationalisten nach 1945.

    Dieselben organisatorischen Fähigkeiten halfen der KPCh, nach ihrem Sieg 1949 (der die Nationalisten zum Rückzug nach Taiwan zwang) mit bemerkenswerter Geschwindigkeit ein politisches und administratives System aufzubauen und ihren jungen Nationalstaat in Korea 1951 in einen größeren Krieg mit den Vereinigten Staaten zu führen. Gemeinsam mit sowjetischen und koreanischen Kommunisten brach-te China die Vereinigten Staaten 1953 in Korea in eine Pattsituation, wobei eine halbe Million Chinesen den Tod fanden.

    Für die junge Volksrepublik China war dies ein blutiger Eintritt in den Kalten Krieg, und ihr jahrhundertealtes Misstrauen gegenüber den Westmächten bestätigte sich, als die Vereinigten Staaten China erfolgreich isolierten, das nationalistische Taiwan aufrüsteten und der kleinen Insel den Sitz Chinas in den Vereinten Nationen verschafften.

    Dennoch bewies der Marxismus-Leninismus auch weiterhin sein intellektuelles Unvermögen, den chinesischen Realitäten gerecht zu werden. Die (von den Radikalen des vierten Mai übernommene) Ansicht, wonach die Chinesen unwiderruflich unter dem Bann ihrer rückständigen Vergangenheit standen und dringend der Führung durch eine Avantgarde bedurften, sollte stets ein Hindernis für die Demokratisierung des Landes bleiben.

    Wie problematisch die exzessive Konzentration der Macht in den Händen einer »Avantgarde« war, zeigte sich immer deutlicher, als China sich auf den Weg zu einem raschen Wirtschaftswachstum machte Mao Zedong wollte, dass China den Westen möglichst schnell einholte, und setzte daher phantastische Ziele.

    So forderte er seine Landsleute Mitte der 1950er Jahre auf, innerhalb von 15 Jahren die britische Industrieproduktion zu erreichen. Fehler führten zu einer Reihe von Katastrophen, die China in die Knie zwangen.

    Durch Nahrungsmittelknappheit und Hungersnöte kamen von 1959 bis 1961 mehr als 30 Millionen Menschen ums Leben. Maos Kulturrevolution, die zumindest ursprünglich der chinesischen Revolution in den 1960er Jahren neuen Schwung verleihen sollte, artete schließlich in einen Bürgerkrieg aus.

    Erst Maos Tod 1976 ermöglichte einen Neubeginn auf der Grundlage von Prinzipien, die zwar als rein pragmatisch dargestellt wurden, aber in Wirklichkeit dem orthodoxen Kommunismus weniger zu verdanken schienen als den von Menzius formulierten Idealen eines Gemeineigentums, kombiniert mit freiem Handel. Im Rückblick entsteht mehr und mehr der Eindruck, dass der Kommunismus eine wirkungsvolle Ideologie zur Mobilisierung und Einigung der chinesischen Massen war.

    Im frühen 20. Jahrhundert unternahmen chinesische Aktivisten den letztlich gescheiterten Versuch, einen einheitlichen Nationalstaat zu schaffen, der China auf der Suche nach Wohlstand, und Macht in die moderne Welt führen konnte.

    Erst den Kommunisten gelang es, einen auf breiter Beteiligung basierenden Nationalismus hervorzubringen, dem sich auch Bauern und städtische Arbeiter anschlössen.

    Außerdem schufen sie eine neue Armee, gaben den demoralisierten Bauern einen neuen Lebenssinn und neue Kraft und bauten eine mächtige Staatsbürokratie auf, die es Funktionären der Partei und der Verwaltung erlaubt, ihren Einfluss bis in jedes Stadtviertel und jedes Dorf hinein geltend zu machen.

    Das ist zum Teil der Grund, weshalb die Kommunistische Partei Chinas kaum in Gefahr scheint, das Schicksal ihrer osteuropäischen und russischen Schwesterparteien zu erleiden, obwohl der Kommunismus zu verhängnisvollen Fehleinschätzungen chinesischer Realitäten führte und seinen intellektuellen Reiz eingebüßt hat. Die Partei besteht nicht länger auf dogmatischer Orthodoxie, sondern versucht sogar, den Kommunismus durch konfuzianische Vorstellungen einer »harmonischen Gesellschaft« zu ersetzen, aber in seiner Rolle als alleiniger Garant für Stabilität, Sicherheit und wachsenden Wohlstand in China ist er weiterhin unangefochten.

    Bei der Gründung der Volksrepublik China 1949 sagte Mao Zedong:

    »Die Chinesen sind von jeher eine große, mutige und arbeitsame Nation; erst in der neueren Zeit sind sie zurückgeblieben. Diese Rückständigkeit ist einzig und allein auf die Unterdrückung und Ausbeutung durch den ausländischen Imperialismus und durch die einheimischen reaktionären Regime zurückzuführen.« Und weiter erklärte er: »Das chinesische Volk, das ein Viertel der Menschheit bildet, ist nunmehr aufgestanden.«

    www.youtube.com/watch?v=TJcol3SJ6ww
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#59 TheDadProfil
  • 10.08.2014, 17:17hHannover
  • Antwort auf #54 von Jens
  • ""Die Theorie des Kommunismus hat sich als nicht machbar erwiesen ohne erhebliches Leid zu verursachen.""..

    Das stimmt so nicht, denn es ist immer noch nicht abschließend geklärt, ob das verursachte Leid tatsächlich vom Kommunismus ausgegangen ist, oder vom, den Kommunismus mit allen Mitteln bekämpfenden Imperialismus, der mit seinem Machtinstrument, dem Kapitalismus, alles nur möglich unternommen hat, die Umsetzung einer Theorie in die Praxis zu verhindern..

    Dazu muß man vor allem wissen, das es nie einen real existierenden Kommunistischen Staat gegeben hat, denn alle Staaten bis hin zu den Sowjets und dem Rot-chinesischem Reich waren in der Umsetzung eines sozialistischen Systemes auf dem Weg zum Kommunismus gefangen, indem sie von den Imperialisten zum Staatskapitalismus gezwungen wurden..

    Noch ein bißchen mehr sozialistische Philosophie gefällig ?

    Man muß vor allem zwischen Kommunismus und Faschismus allein deswegen unterscheiden, weil es im Kommunismus, den es ja noch gar nicht als reales Staatssystem gegeben hat, nicht Staatsziel ist, die Bürger auszubeuten und zu unterdrücken, sondern sie zu eigenverantwortlichen Bürgern wachsen zu lassen, die den Staat von innen heraus, oder auch von unten nach oben führen, während der Faschismus immer von oben nach unten führt, die Bürger zu Marionetten erzieht, sie ausbeutet und bei nicht angepasstem Verhalten ermordet..

    Desweiteren ist Faschismus auf Expansives Wirtschaften angewiesen, während ein kommunistisches oder auch sozialistisches System vollauf damit beschäftigt ist, alle Bürger im gleichem Maße mit allem notwendigem zu versorgen..

    Das einzig real existierende totalitäre und menschenverachtende System, das sich seit mehr als 1600 Jahren faschistischer Methodiken bedient, ohne das diese expansive Wirtschaft zusammengebrochen wäre, sind übrigens die Religionen, allen voran die RKK..
    Der Grund für das Überleben dieses Systemes liegt allerdings einzig darin begründt, das die Herrschenden den Profit nicht für sich persönlich einheimsen können, oder ihn gar verprassen, sondern das er von Generation zu Generation schön auf den Haufen gestapelt wird..

    Und nun stellt sich die Frage, was hat das alles mit dem Übergriff auf Dima zu tun ?

    Gar nichts..
    Aber es scheint sich immer noch nicht herumgesprochen zu haben das Russland 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des Sowjet-Reiches alles andere als ein kommunistisches Reich, oder ein sozialistisches System ist..

    Die Putin-Administrative ist ein faschistisches System im Lack einer demokratischen Wahl daherkommend, geführt von einem Autokraten, beraten vom faschistoiden System der orthodoxen Kirche Russlands, die alles daran setzt, im Wettlauf um die Pfründe nicht zu kurz zu kommen..

    Unter all dem leiden die Menschen, und insbesondere die Menschenrechte, die es nicht einmal hier bei uns schaffen sich das Gehör zu verschaffen, das ihnen gebührt..
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#60 sperlingAnonym
#61 GeldnirAnonym
  • 10.08.2014, 18:15h
  • Antwort auf #59 von TheDad
  • "indem sie von den Imperialisten zum Staatskapitalismus gezwungen wurden"

    "weil es im Kommunismus, den es ja noch gar nicht als reales Staatssystem gegeben hat"

    Vielleicht weil eine ideale Philosophie wenn sie jenseits ihres theoretischen Wolkenkuckucksheims mit den Bedingungen von Realität konfrontiert wird ihre tiefgreifenden Logik- und Denkfehler nicht mehr verbergen kann? Weil's einfach nicht funktioniert?

    "Staatsziel [..] sie zu eigenverantwortlichen Bürgern wachsen zu lassen, die den Staat von innen heraus, oder auch von unten nach oben führen"

    Übrigens wenn ich meinen Marx richtig gelesen habe dann ist das Telos, das Endziel, das Verschwinden des "Staats".

    "kommunistisches oder auch sozialistisches System vollauf damit beschäftigt ist, alle Bürger im gleichem Maße mit allem notwendigem zu versorgen"

    Wer entscheidet was notwendig ist? Wer entscheidet was "notwendig" ist? Alle zusammen? Wer entscheidet für diejenigen die noch nicht eigenverantwortlich genug sind (und wer entscheidet wer eigenverantwortlich genug ist und wer nicht?)? Was mache ich wenn ich mit einer Entscheidung nicht zufrieden oder einverstanden bin?

    Es wird immer einen Konflikt geben zwischen den Interessen des Einzelnen und denen der Gruppe. Es gibt keinen Weg das aus der Welt zu schaffen und es ist mörderisch das zu ignorieren.

    www.youtube.com/watch?v=DtMV44yoXZ0
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#62 GeldnirAnonym
  • 10.08.2014, 19:00h
  • Antwort auf #60 von sperling
  • Der Kapitalismus behauptet nicht, menschenfreundlich zu sein. Der Kommunismus schon. Zumindest zur sogenannten Arbeiterklasse.

    Zu mir also nicht. Ich bin kein Arbeiter. Für mich hat der Kommunismus nur Klassenkampf übrig, mit dem Ziel einer Gruppierung der ich nicht angehöre mit Gewalt zu diktatorischer Macht zu verhelfen. Mich gewaltsam von gesellschaftlicher Partizipation auszuschließen, wenn nicht Schlimmeres. Daß der Begriff des revolutionären Kampfs rein metaphorisch gemeint ist möchte mir hoffentlich niemand erzählen?

    Natürlich ist mir bewußt daß der nette Herr Gysi von der Linkspartei mich nicht unter allen Umständen um die Ecke bringen will. Das dürfte für die meisten anderen Anhänger der marxistischen Konfession auch gelten. Aber deswegen gleich in tiefempfundene Sympathie ausbrechen, das kann wohl kaum jemand von mir verlangen?
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#63 JensAnonym
  • 10.08.2014, 19:51h
  • Antwort auf #60 von sperling

  • Nein. In der Umsetzung aber die erfolgreichste Weise einen Grundwohlstand aufrecht zuerhalten. Nicht ideal, aber besser als andere Stastsformen.
    Was schlägst du vor, sollte man anstreben?
    Den Traum von einer kommunistischen Gesellschaft haben nur noch unverbesserliche Naivlinge und eiskalte Strategen.
    Zu unterschiedlich sind die Menschen um gemeinsam eine Utopie zu leben.

    TheDad, auf deine merkwürdige Logik, andere für eigene Fehlleistungen verantwortlich zu machen, gehe ich nicht näher ein. Teilschuld kann es immer geben, es ändert aber nichts an der Schuld der direkten Akteure.

    Der gleiche Mumpf wie mit der ISIS: ( kleiner, aber aktueller Hinweis) Teilschuld des Westens durch den damaligen USA- Angriff und Waffenlieferungen? Ja.
    Vollschuld bei CIA ( viele nennen auch den Mossad) und islamistische Extremisten sind nur Marionetten der Amis und Israels? Nein.
    Hauptschuld bei den Akteuren also auch bei den Extremisten vor Ort? Ja.
    Für Sachen die hier passieren, sind wir alleine versntwortlich und für Sachen die woanders passieren sind auch nur wir versntwortlich? Nein so einfach läuft das nicht, zumindest nicht wenn man an keine Weltverschwörung glaubt.

    Das der Kommunismus von selber kapitalistisches in sich saugt, sieht man an China. Beispiel Shanghai.

    Wenn man die Freiheiten der Menschen nicht beschränken will, bleibt der Kommunismus eine Utopie.
    Und für die Umsetzung einer "idealen" Gesellschaft sind wir Menschen nicht geschaffen.
    Soviel Menschenkenntnis sollte man Erwachsenen zutrauen.
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#64 sperlingAnonym
#65 sperlingAnonym
  • 10.08.2014, 22:26h
  • Antwort auf #63 von Jens
  • >"In der Umsetzung aber die erfolgreichste Weise einen Grundwohlstand aufrecht zuerhalten."

    ich vermute, das hungernde zehntel der weltbevölkerung, auf deren unterversorgung unser wohlstand beruht, sieht das anders. ich vermute außerdem, in ein paar jahrzehnten ist das mit dem grundwohlstand auch für die mehrheit vorbei.

    mir geht es doch hier nicht darum, den kommunismus schönzureden. mich stört es aber, wenn ich den verdacht bekomme, dass kritik an anderen ideologien damit verbunden wird, den kapitalismus zu naturalisieren und zu verharmlosen. tun wir doch bitte nicht so, als sei der kapitalismus (in der uns bekannten form) keine verlogene ideologie, die menschen frisst.
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#66 GeldnirAnonym
  • 10.08.2014, 22:35h
  • Antwort auf #64 von sperling
  • 1. OK, Dein Punkt.

    Ich kann ausrechnen wie lange mein Opa Mitte der 1920er für zB ein Kilogramm Brot arbeiten mußte und wie lange heute jemand der ungefähr derselben Beschäftigung (als Bergmann) nachgeht dafür arbeiten muß.

    Ich kann ganz einfach hingucken, welchen Lebensstandard die Menschen heute haben und welchen in den 1920ern. Oder um 1800. Oder im Mittelalter. Und das dann vergleichen mit den Zuständen in nicht-industrialisierten, nicht-kapitalistischen Ländern, Staaten, Wirtschaftsräumen.

    Ich kann sehen welche Konsumartikel und technischen Produkte den Menschen heute den Alltag erleichtern und wo (USA, GB) und mit welchen Profitinteressen sie erfunden, entwickelt und marktreif gemacht wurden.

    Ich kann sehen wie sich die sozialen Rechte und die Mitbestimmung unter Bedingungen der Koalitionsfreiheit, ausgehandelt zwischen Tarifpartnern, entwickelt haben. Oder aus welcher Himmelsrichtung die parlamentarische repräsentative Demokratie nach Deutschland kam.

    Ich kann auch sehen daß man zB in den USA den Staat vor Gericht für sein Handeln zur Rechenschaft ziehen kann. Sogar als Ausländer. Und in welchen glückseligmachenden politischen Systemen das nicht nur als Ausländer nicht nur nicht geht, sondern zu Verfolgung führt.

    Es gibt im Zusammenhang mit dem "Untergang des Kapitalismus", der '07/'08er Finanzkrise eine Reihe Verfahren bei denen Banken zu wie es heißt "Rekordstrafen" verurteilt wurden und einige hoffentlich noch werden. Gibt es einen vergleichbaren Fall in dem eine Institution eines sozialistischen Landes wegen zB massenhafter Menschenrechtsverletzungen belangt wurde? Die Verschleppung eigener und fremder Staatsangehöriger zu Zwecken der Zwangsarbeit zB durch die UdSSR?

    Ich habe gesehen für welche Seite der deutsch-deutschen Grenze sich Menschen entschieden haben und mit welchen Mitteln man sie von der Überlegenheit des jeweiligen Systems zu überzeugen und drinnen zu halten versucht hat.

    2. Nein. Um exakt gar nichts. Aber ich bin auch nicht davon überzeugt daß der Kapitalismus in jedem Fall menschenverachtend ist. Oder menschenverachtender als der Marxismus der meiner Meinung nach in jedem Fall inhärent antidemokratisch ist, jeden Pluralismus zerstört und sicher in die Tyrannei führt. Zumindest sehe ich kein historisches Beispiel des Versuchs einer Umsetzung das nicht furchtbar in die Hose gegangen wäre. Keinen Versuch bei dem ich gerne dabeigewesen wäre.

    3. Man muß abweichender Meinung sein können. Pluralismus muß möglich sein. Dissidenz legal.
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#67 TheDadProfil
  • 10.08.2014, 23:59hHannover
  • Antwort auf #66 von Geldnir
  • Hübsche Aufzählungen..

    Allerdings bergen Deine Ausführungen verschiedene Fehler..

    Der Vergelich mit dem Bergman hinkt allein schon deshalb, weil das gleiche auch für den Bergman in China gilt..
    Ganz real..
    Zusätzlich handelt es sich bei China noch immer nicht um ein Kommunistisches System, sondern um reinen Staatskapitalismus, bewiesen durch Dein eigenes Argument Shanghai, und sogar durch Hongkong..

    Was Dir und "Jens" in der Argumentation völlig abgeht :
    Der Blickwinkel..
    Denn beide beseht ihr den Kommunismus aus dem Blickwinkel des Siegers heraus, selbst wenn man ein sozialistisches System betrachtete, was an und für sich nicht unbedingt falsch ist, aber logischerweise zu diesen irrigen Annahmen führen muß, der Kapitalismus sei das bessere System, weil erfolgreich überlebend..

    Ob der Kapitalismus überlebt, wird sich noch zeigen, und ob der Kapitalismus zu einen Grundwohlstand geführt hat, kann man aus vielen Blickwinkeln heraus betrachten, und aus den meisten klar verneinen..

    Fakt ist aber, es gibt sozialistische Systeme und sogar Kommunistische Systeme, in denen nicht nur die Produktionsmittel allen gehören, sondern auch die Ergebnisse :

    Es gibt diverse Indigene Völker in allen möglichen Erdteilen die in diesen Systemen leben, und das teils seit mehr als 10.000 Jahren..

    Und alle diese Systeme werden dadurch zerstört, das man den Menschen dort Kleidung, fremde Religionen und vor allem Geld nahebringt, das deren funktionierenden Systeme des gemeinsamen Wirtschaftens und Überlebens allesamt aus dem Gleichgewicht bringt..
    Wie arrogant von uns die Behauptung aufzustellen, deren Leben sei ohne Adidas-Sneaker, I-Phone und Flat-Rate nicht lebenswert, vor allem weil sie sich nicht dem System Geld und Kapitalismus unterwerfen würden..

    Nun will niemand sagen, schmeiß Dein Smartphone weg, bind den Lendenschurz um, und geh Maden suchen im Wald..

    Aber die Behauptung Kommunismus würde immer als brutales System daherkommen, das zudem analog vergleichbar mit Faschsimus sei, ist nach wie vor falsch !

    Übrigens..
    Wenn Du kein Firmeninhaber bist dem die Produktionsmittel ALLEINE gehören, und der darüber ALLEINE verfügt, bist auch Du nur ein Teil der Arbeiterklasse..
    Da mußt Du deinen Marx schon aufmerksamer lesen..
    Der hat studierte Wissenschaftler oder Lehrer nicht von der Arbeiterklasse ausgeschlossen..

    Das waren faschistische Systeme die sich anschickten eine Kulturrevolution zu starten, indem sie die geistigen Eliten ermordeten, in dem Irrglauben, Gesellschaften ohne Lehrer und Ärzte, ohne Ingenieure und Wissenschaftler könnten überleben..

    Wie lautete die ursprüngliche Behauptung :

    ""Die Theorie des Kommunismus hat sich als nicht machbar erwiesen ohne erhebliches Leid zu verursachen.""..

    Das ist nach wie vor falsch..
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#68 sperlingAnonym
  • 11.08.2014, 11:58h
  • Antwort auf #66 von Geldnir
  • ich sehe zwei denkfehler in deiner argumentation.

    der erste ist, dass du die steigerung des wohlstands im 'westen' weiterhin ohne den (neo-)kolonialismus und seine verheerenden folgen denkst.

    der zweite, dass wir die meisten verbesserungen, die du nennst, nicht dem kapitalismus verdanken, sondern der demokratie, deren funktion zu einem nicht geringen teil (noch?) darin besteht, einen REINEN kapitalismus zu verhindern. besser wurde es nicht wegen, sondern in weiten teilen TROTZ des kapitalismus.

    natürlich muss ich zugeben, dass das verhältnis demokratie / kapitalismus auch nicht auf die einfache formel zu bringen ist, die ich hier nenne.

    die einzige alternative zum bestehenden kapitalismus ist übrigens nicht der kommunismus. es gibt sicherlich viele varianten, die wir noch gar nicht ausreichend ins blickfeld genommen oder gar ausprobiert haben. aber seit dem zusammenbruch der größeren sozialistischen experimente haben wir uns leider daran gewöhnt, alternativen nicht mal mehr zu denken.
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#69 AppleAnonym
  • 11.08.2014, 12:16h
  • Hoffentlich bekommt er Asyl. Hoffentlich gehen seine Lebensplanungen in Erfüllung.

    ____________________

    Nachdem Polen für seine CIA-Folterkeller vom Europäischen Menschenrechtsgerichtshof verurteilt wurde, stellt sich nun heraus, dass diese auch noch für die Einlagerung der Apfelernte zu klein sind.

    Laut einem Medienbericht wurde der polnische Botschafter in den Vereinigten Staaten von Amerika, Ryszard Schnepf, in Washington vorstellig. Schnepf forderte Michael Scuse, einen leitenden Beamten des Landwirtschaftsministeriums auf, so schnell wie möglich Mittel und Wege zu finden, um die diesjährige polnische Apfelernte aufzukaufen. Schliesslich sind die U.S.A. ebenfalls von den russischen Sanktionen stark betroffen, so der Botschafter.

    Polen ist weltweit die fünftgrösste Apfel-Anbau-Nation nach China und den U.S.A. und liefert die Hälfte seiner Apfelernte nach Russland. Die russischen Behörden begründeten den Einfuhrstopp mit dem hohen Gehalt an Schadstoffen.

    Auf der anderen Seite wiederum hat Brüssel die Einfuhr von U.S.-amerikanischen Äpfeln wegen Schadstoffbelastungen verboten, die nach der Lebensmittelkontrollbehörde European Food Safety Authority (E.F.S.A.) über den zulässigen Grenzwerten liegen.

    In die Länder der Europäischen Union werden Äpfel aus Übersee eingeführt. So finden sich Sorten aus Neuseeland oder Tasmanien, die Apfelinsel Australiens, in den Geschäften.
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#70 80h9oöjAnonym
  • 11.08.2014, 12:44h
  • Antwort auf #69 von Apple
  • "Nachdem Polen für seine CIA-Folterkeller vom Europäischen Menschenrechtsgerichtshof verurteilt wurde, stellt sich nun heraus, dass diese auch noch für die Einlagerung der Apfelernte zu klein sind."

    Typisches CIA-Bashing!

    Mein Vorschlag: Europäischer Menschenrechtspreis für diese ehem. CIA-Mitarbeiter.Frieden ist ein Menschenrecht.

    Ehemalige hochrangige US-Geheimdienstler haben in einem offenen Brief an US-Präsident Barack Obama die vorgelegten Beweise der Geheimdienste kritisiert. Wir empfehlen Ihnen, die Propaganda einzustellen schreiben die Ex-Agenten. In dem Brief geht es um die Schuldzuweisungen der US-Administration gegen Russland.

    Unter den Unterzeichnern befinden sich ehemals hochrangige US-Geheimdienstler und Militärs. Unter anderem unterzeichneten William Binney, früherer Technischer Direktor der NSA, zuständig in der Abteilung »World Geopolitical and Military Analysis«, im Ruhestand (i.R.); Larry Johnson, CIA und US-Außenministerium, i.R.; Edward Loomis, NSA, Verschlüsselungsexperte, i.R.; David MacMichael, National Intelligence Council (ein Gremium der United States Intelligence Comunity, des Zusammenschlusses der 17 Nachrichtendienste der USA), i.R. und Ray McGovern, früherer US-Armee- bzw. Geheimdientsoffizier und CIA-Analyst, i.R..

    Hier der Brief im Wortlaut:

    freieneuezeitung.files.wordpress.com/2014/08/geheimdienstler
    breifobama.pdf


    Ihre Regierung hat keine Satellitenbilder vorgelegt, die zeigen, daß die Separatisten über solche Waffen verfügen, und es gibt einige andere Hunde, die nicht gebellt haben (womit die Machthaber in Kiew gemeint sind, Anm. Verfasser). Washingtons Glaubwürdigkeit, und Ihre eigene, werden weiter erodieren, falls Sie nicht bereit sind oder es nicht können mit konkreten Beweisen die Behauptungen Ihrer Regierung zu belegen. Dies werden wir im Folgenden aus der Perspektive ehemaliger Geheimdienstprofis mit einer Gesamtsumme von 260 Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Branchen der US-Geheimdienste untersuchen () Zugleich wollen wir Ihnen mit diesem Memorandum eine andere Perspektive bieten.

    So die Verfasser wörtlich.
    Außerdem sehe die Beweisführung anders aus als die US-Regierung sie darstelle:

    Als Amerikaner finden wir nur in der Hoffnung Trost, daß Sie tatsächlich schlüssigere Belege haben und diese ohne weitere Verzögerung öffentlich machen, zumal US-Außenminister John Kerry besonders unmißverständlich erklärt hat, daß Rußland direkt oder indirekt schuldig ist. Die Beweislage aber sieht anders aus. Kerrys Aussagen sind verfrüht und zielen darauf ab, bei der Öffentlichkeit eine Vorverurteilung Rußlands zu erreichen.

    Ex-Geheimdienstler schreiben offenen Brief an Obama zu Syrien
    09.09.2013
    Bislang offenbar keine belastbaren Beweise für Täterschaft Assads bei Giftgasangriff

    www.heise.de/tp/news/Ex-Geheimdienstler-schreiben-offenen-Br
    ief-an-Obama-zu-Syrien-2007262.html
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#71 TheDadProfil
  • 11.08.2014, 20:54hHannover
  • Antwort auf #70 von 80h9oöj
  • ""Mein Vorschlag: Europäischer Menschenrechtspreis für diese ehem. CIA-Mitarbeiter.Frieden ist ein Menschenrecht.""..

    Sind das die gleichen Mitarbeiter der gleichen CIA die damals dem Minister Collin Powell mit gefälschten Informationen über die angeblich im Irak vorhandenen Chemie-Waffen versorgten, woraufhin dieser sich veranlaßt sah im Plenum der UNO-Sicherheitskonferenz mit einer gefälschten Antrax-Ampulle herumzuwedeln um diese zu überzeugen, ein Einmarsch in den Irak sei unumgänglich ?

    Sind das die gleichen Mitarbeiter des gleichen CIA die den Militärs weißgemacht haben, wenn man My Lai dem Erdboden gleichmache, hätte man den Vietnamkrieg praktisch gewonnen ?

    Sind das die gleichen Mitarbeiter des gleichen CIA die in einer "Risiko-Einschätzung" behaupteten, Agent Orange entlaube nur ein paar Bäume indem es so etwas wie "Herbst simuliere" (was es im vietnamesischem Dschungel gar nicht gibt), und die noch Heute behaupten, es hätten zwar ein paar amerikanische Soldaten bei "Unvorsichtigkeiten im Umgang" Schäden davon getragen, aber der Bevölkerung vor Ort sei nichts passiert, woraufhin im entsprechendem Prozess gegen eine Monsanto-Tochter als Hersteller die Soldaten Entschädigungen erhielten, die Vietnamensen aber nicht ?

    Sind das die gleichen Mitarbeiter des gleichen CIA die Kenndy geraten haben die Invasion in der Schweinebucht sei völlig ungefährlich für die amerianischen Invasoren ?

    Die diverse Attentate auf diverse Staatschefs organisiert, beauftragt und bezahlt haben, darunter mindestens 3 auf Fidel Castro ?

    Die seit 6 Jahren jede nur erdenkliche List bis hin zur Abgeordneten-Bestechung anwenden um den Plan Obamas Gunatanamo zu schließen zu vereiteln ?

    Wer denen einen Preis verleihen will, hat ganz sicher einen an der Klatsche !
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#72 geht auchAnonym
  • 12.08.2014, 11:55h
  • Antwort auf #71 von TheDad
  • Am Anfang des New Straits Times-Artikel heißt es: "Geheimdienstanalysten in den USA sind bereits zum Schluss gekommen, dass der malaysische Flug MH17 von einer Luft-Luft-Rakete abgeschossen worden sei, und dass die ukrainische Regierung etwas damit zu tun habe. Dies deckt sich mit einer neuen Theorie, die von lokalen Ermittlern aufgestellt wurde, laut der die Boeing 777-200 von einer Luft-Luft-Rakete schwer beschädigt und danach mit Maschinengewehrfeuer aus einem ihr folgenden Flugzeug zerstört wurde, während sie zur Erde stürzte."
    Der Bericht beruft sich auf "Experten", die erklärten: "Die Bilder der Zersplitterungsmuster am Rumpf des Flugzeuges zeigen zwei unterschiedliche Formen: die aufgerissenen Stellen, von einem Sprengkopf mit Nadelgeschossen verursacht, und die einförmigeren, runderen Einschusslöcher, die durch Kanonenmunition entstehen."

    www.wsws.org/de/articles/2014/08/12/mala-a12.html
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#73 TheDadProfil
  • 12.08.2014, 20:40hHannover
  • Antwort auf #72 von geht auch
  • Noch einmal :

    Dieser und die ganzen anderen Kommentare zu irgendwelchen Konflikten die Russland mit der Ukraine ausficht, haben mit dem Asylantrag eines russischen Aktivisten in der USA jetzt GENAU WAS zu tun ?

    ES NERVT lauter OFF-TOPIC Kommentare noch blödere OFF-TOPIC Links zu irgendwelchen unseriösen Seiten angeboten zu bekommen !

    Es bleibt dabei :
    Wer der CIA einen Preis verleihen würde, hat definitiv einen an der Klatsche !

    Das müßte sogar jemnd begreifen der "sozialistische " Seiten verlinkt !
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