Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=22080
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Russland: Angeschossener LGBT-Aktivist beantragt Asyl in den USA


#42 schoppenzeitAnonym
#44 stand daAnonym
#46 coolAnonym
#47 GeldnirAnonym
  • 10.08.2014, 12:22h
  • Antwort auf #44 von stand da
  • Die Umfrage des Lewada-Zentrums zum 17. Mai 2013 zeigte, dass 51 Prozent der Befragten eine Zwangsheilung und strafrechtliche Verfolgung von Lesben und Schwulen begrüßen würden. Etwa drei Viertel der Russen sind laut Umfrage für ein Verbot jeglicher öffentlicher Bekundung von Homosexualität. Nur acht Prozent der Bevölkerung äußern sich dafür, dass Homosexuellen geholfen werden sollte, sich in der Gesellschaft zu integrieren. Etwa 31 Prozent der Befragten würden die Schwulen und Lesben einfach in Ruhe lassen.[14]

    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Russland#Umfrag
    en


    So stehenlassen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#48 GeldnirAnonym
  • 10.08.2014, 12:37h
  • Antwort auf #45 von Dollarnir
  • Die finsteren Kräfte des westlichen Lagers in Rußland selbst, nicht länger nur "immer näher herangerückt". Und auch noch Putins gesunder Menschenverstand der da seinen Beifall zu zollt. Fehlt nur noch daß NATO-Mächte Waffen an Rußland verkaufen.

    Diese Meldung hätte ich jetzt brennend gerne von dem netten jungen Mann interpretiert bekommen der hier so gern erklärt wie das die Lohnabhängigen unterdrückende Kapital zugunsten seiner Geschäftsinteressen einen konsequenten Kriegskurs betreibt?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#49 lohnabhängigAnonym
  • 10.08.2014, 14:33h
  • Antwort auf #21 von kampfliteratur
  • "Das Sein bestimmt das Bewusstein!

    "Ellenbogen raus!" - Eine große US-Studie offenbart, was Schüler von ihren Eltern lernen. Für die Zukunft verheißt das eine weitere Abkühlung der Verhältnisse"
    _____________________

    Wie sollte es unter solchen gesellschaftlichen Bedingungen auch anders sein?

    Dort wie hier:

    Die Mittelschicht hat Angst vorm Abstieg

    Soziale und psychologische Unsicherheit hat längst die Stützpfeiler der Gesellschaft erreicht. Sogar unter den Angehörigen der mittleren drei Fünftel (gemessen am Einkommen), haben inzwischen fast 50 Prozent Angst vor einem sozialen Abstieg. Sie sind vielleicht nicht real durch Hartz IV bedroht, aber sie fühlen sich bedroht. Und die Mitte reagiert darauf. Ihre Vorstellung von Gerechtigkeit verändert sich: Der Anteil der Befragten, die staatliche Hilfen nur noch bei erbrachter Gegenleistung gewähren wollen und sie jenen verweigern, die mitschuldig sind an der eigenen Notlage, steigt seit 2002.

    Und sie wird feindseliger gegenüber Randgruppen und KONKURRIERENDEN Fremden: Auch unter jenen, die sich der Mitte zuordnen, steigt die Fremdenfeindlichkeit seit fünf Jahren stetig. Dank der Fülle der Daten kommen die Forscher sogar kausalen Zusammenhängen auf die Spur: Wer in einer früheren Befragung ein Gefühl von Orientierungslosigkeit beklagte, zeigte zwei Jahre später deutlich fremdenfeindlichere Einstellungen.

    www.uni-bielefeld.de/ikg/projekte/GMF/

    Dazu gehört dann u. a. auch:

    Die Aussage "Homosexualität ist unmoralisch" bejahten im Jahr 2012 21,8 Prozent der Befragten (2005: 16,6 Prozent).

    Daher ist es so verheerend, dass man von angeblich schwul-lesbischen oder "queeren" Organisationen und Medien seit Jahren und Jahrzehnten nichts, aber auch rein gar nichts, zu Fragen der sozialen (Un-) Gleichheit, zum Abbau sozialer und demokratischer Rechte, wie er durch die Abwälzung der Krise in der ganzen EU und weltweit immer massiver stattfindet, hört oder liest, geschweige denn zu einer daraus folgenden, notwendigen politischen Positionierung und Praxis.

    Nein, es wird sogar regelmäßig die "Gay friendliness" der Sozial- und Demokratieabbauer von Grünen und SPD bejubelt, die mit Agenda 2010 und ihrer Arbeitsgemeinschaft mit CDU/CSU in allen zentralen Fragen die wirtschaftliche und soziale Krise in Europa wesentlich mitverursacht und verschärft haben und keinerlei fortschrittliche Alternative bieten. Daher auch die neue Stärke von Rechten und Faschisten in immer mehr Ländern. Auch vor einer direkten Zusammenarbeit mit Faschisten wird zur Durchsetzung imperialistischer Interessen - siehe Ukraine - keineswegs zurückgeschrecckt.

    Dabei sollte jedem_r klar sein, dass sich unter solchen Bedingungen immer schärferen Leistungs- und Konkurrenzdruckes, von Eltern auf Kinder übertragener allgegenwärtiger Existenz- und Abstiegsängste trotz noch so netter Alibi-Projekte, um deren Geldtöpfe sich dann einige OpportunistInnen streiten dürfen, und trotz wohlmeinender bürgerlicher "Bildungspläne" keine nennenswerte Verbesserung solcher Alltagsrealitäten möglich ist:

    90% bzw. 97% !

    www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.neue-studie-schwul-in-de
    r-schule.07c758bd-e8f6-458e-a1c2-b5b8c64cfbdd.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#50 InterpretiertAnonym

» zurück zum Artikel