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Kommentare zu:
Russland: Angeschossener LGBT-Aktivist beantragt Asyl in den USA


#51 backgroundAnonym
#52 GeldnirAnonym
  • 10.08.2014, 15:46h
  • Antwort auf #50 von Interpretiert
  • Geschichte ist Propaganda.

    Es kommt darauf an welche Interessen der sie Schreibende damit verbindet.

    Wessen Öl befeuerte deutsche Schiffe, Panzer und Flugzeuge in Polen, Dänemark, Norwegen, Holland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Atlantik, Nordafrika, Jugoslawien und Griechenland? Wessen Rohstoffzusagen ermutigten Hitler seinen Krieg überhaupt erst zu beginnen?

    "Erst diese Rohstoff- und Nahrungslieferungen aus dem Osten ermöglichten es, einen Krieg beginnen zu können, ohne sich Sorgen um die Folgen einer möglichen Seeblockade durch die britische Marine machen zu müssen, die nun kaum jene weitreichenden Wirkungen auf die deutsche Versorgungslage zeigen würde, die im Ersten Weltkrieg mit zur Niederlage beigetragen hatten."

    de.wikipedia.org/wiki/Hitler-Stalin-Pakt
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#53 KiKaAnonym
  • 10.08.2014, 16:25h
  • Antwort auf #52 von Geldnir
  • "Geschichte ist Propaganda. Es kommt darauf an welche Interessen der sie Schreibende damit verbindet. "

    "Komme zu dem Schluss, dass der Faschismus das Richtige für Deutschland und Italien ist", notierte Kennedy etwa am 3. August 1937 in sein Tagebuch und fragt: "Was sind die Übel des Faschismus im Vergleich zum Kommunismus?"

    www.spiegel.de/einestages/private-aufzeichnungen-john-f-kenn
    edy-in-deutschland-a-951132.html


    "Wessen Öl befeuerte deutsche Schiffe, Panzer und Flugzeuge in Polen, Dänemark, Norwegen, Holland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Atlantik, Nordafrika, Jugoslawien und Griechenland? Wessen Rohstoffzusagen ermutigten Hitler seinen Krieg überhaupt erst zu beginnen?"

    "Denn unbemerkt blieb aufmerksamen Zeitgenossen das freudige und finanzkräftige Hitler-Engagement des US-Establishments nicht. Der US-Botschafter in Deutschland William E. Dodd bekundete 1937 gegenüber einem Reporter der "New York Times":
    Eine Clique von US-Industriellen ist versessen darauf, unseren demokratischen Staat durch ein faschistisches System zu ersetzen und arbeitet eng mit den Faschistenregimes in Deutschland und Italien zusammen. Ich hatte auf meinem Posten in Berlin oft Gelegenheit zu beobachten, wie nahe einige unserer amerikanischen regierenden Familien dem Naziregime sind. Sie trugen dazu bei, dem Faschismus an die Macht zu verhelfen und sind darum bemüht, ihn dort zu halten."

    www.heise.de/tp/artikel/15/15280/2.html

    Im Rechenschaftsbericht an den 18. Parteitag der KPdSU führte Stalin am 10. März 1938 aus: In der Politik der Nichteinmischung macht sich das Bestreben geltend, die Aggressoren bei der Ausführung ihres dunklen Werkes nicht zu hindern, ...zum Beispiel Deutschland nicht zu hindern, ...sich in einen Krieg gegen die Sowjetunion einzulassen, alle Kriegsteilnehmer tief in den Morast des Krieges versinken zu lassen, sie im stillen dazu anzuspornen, dazu zu bringen, dass sie einander schwächen und erschöpfen, dann aber, wenn sie genügend geschwächt sind, mit frischen Kräften auf dem Schauplatz zu erscheinen und, natürlich im Interesse des Friedens aufzutreten, um den geschwächten Kriegsteilnehmern ihre Bedingungen zu diktieren. (J. Stalin, Fragen des Leninismus. Moskau 1947, S. 687 f.)

    Hitler sprach in seiner Rede vor den Oberbefehlshabern am 22. August 1939 einen Tag vor dem Abschluss des Nichtangriffspaktes mit der Sowjetunion -, nur aus, worüber sich seine Zuhörer ohnehin klar waren, wenn er sagte: Nun bestand bei den Westmächten die Hoffnung auf das Mitmachen von Russland. ...Der Entschluss, Blut einzusetzen, ist schwer. Man fragt dann leicht: Warum gerade ich? So richtete sich die Hoffnung Englands auf Russland. Aber nur ein blinder Optimist konnte glauben, Stalin würde so wahnsinnig sein, den Gedanken Englands nicht zu durchschauen: nämlich wie im Weltkrieg im Westen eine Art Stellungskrieg zu führen und im Osten Russland die Blutlast des Krieges tragen zu lassen. (38)
    (38) Reinhard Kühnl, Der deutsche Faschismus in Quellen und Dokumenten, Köln 1975, S. 296

    www.youtube.com/watch?v=lNpeTCEPrRk
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#54 JensAnonym
  • 10.08.2014, 16:36h

  • Man muss sich nicht zwischen Faschismus und Kommunismus entscheiden. Beides hat versagt und beides agiert in der Praxis totalitär und menschenfeindlich; der Faschismus auch in der Theorie.
    Die Theorie des Kommunismus hat sich als nicht machbar erwiesen ohne erhebliches Leid zu verursachen.
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#55 TheDadProfil
  • 10.08.2014, 16:42hHannover
  • Antwort auf #53 von KiKa
  • 53 Kommentare, davon über die Hälfte, die Du inzwischen mit Deinen ausufernden Link´s und Erzählungen belegt hast, um nachzuweisen, das, ja, was eigentlich ?

    Der Übergriff auf Dima Tschischewski das Ergebnis einer langanhaltenden Verschwörung zwischen Hitler und Putin war, die Blut für Öl fordert ?

    Wieso schreibst Du eigentlich keine Bücher ?

    John Lennon spielte einmal in einem bemerkenswerten Spielfilm mit dem Titel :
    Wie ich den Krieg gewann..

    Dein Buch könnte den Untertitel haben :

    Wie ich den LGBTTIQ´s erklärte, das alles mit Hitler zu tun hat, selbst bevor dieser geboren war..

    DU NERVST !
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#56 HugoAnonym
  • 10.08.2014, 16:44h
  • Sammelantwort an alle die sich kritisch gegenüber meiner Äußerung für härtere Sanktionen geäußert haben:

    In erster Linie versuch ich poltisch neutral zu bleiben.
    In zweiter Linie, wenn Ihr meine Postings läst, dann ist Euch berstimmt aufgefallen, das ich mich für eine Art Internationale Polizei stark mach, warum?
    Antworten findet man auch wieder in früheren Postings: Die Diktatoren, Hardliner, Fundamentalisten, usw kennen leider keine andere Sprache als Gewalt. Natürlich soll man jetzt nicht mit dem Brecheisen hantieren, aber es führt kein Weg vorbei um diese unverbesserlichen Individuen einzukassieren und international zu verurteilen.
    In dritter Linie bin ich gegen Staatliche Hilfe, warum?
    Weil die Gelder nicht dorthin fließen wo sie gebraucht werden. Am zuverlässigsten, meine ich, ist die technische Hilfe, d.h. Techniker zeigen der dortigen Bevölkerung wie man mit der gelieferten Technik umgehen soll.
    Natürlich muß man das auch leider mit Vorsich genießen, denn da warten genug Staatliche oder religiöse Missionierer um Ihre Ideen zu indoktrinieren.
    Zu allerletzt müßen sich die Gewerkschaften international zusammenschließen, warum?
    Umsonst wir hier in der wohlhabenden Welt für mehr Lohn streiken und z.B. in China die Arbeiter drangsaliert werden. Deshalb können wir keine wirkliche Konkurrenz gegenüber China sein. Wir kriegen mehr Geld, unsere Erzeugnisse werden teurer, es wird wenniger gekauft, dann wird entlassen. Hat der Mensch wenig Geld muß er billig kaufen und ratet mal von wo die "billige Wahre" herkommt.
    Um zum Schluß zu kommen, ist es wichtig, das überall auf der Welt reale Einkomnmen eingeführt werden. Nur so kann die Menschheit langfristig bestehen bleiben.
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#57 und auchAnonym
  • 10.08.2014, 16:52h
  • Antwort auf #51 von background
  • 1914-1945

    In vielerlei Hinsicht ist es der Pariser Friedenskonferenz und der nachfolgenden Bewegung des vierten Mai mit ihrer Verehrung westlichen Denkens und ihrer entschiedenen Ablehnung der konfuzianischen Tradition zuzuschreiben, dass der Marxismus-Leninismus zur wichtigsten Ideologie chinesischer Denker und Revolutionäre wurde.

    Die Russische Revolution, Lenins freiwilliger Verzicht auf russische Territorien und auf Privilegien in China und eine wiedererstarkende kommunistische Bewegung in Europa - all das trug dazu bei, chinesische Aktivisten von der Richtigkeit und vom endgültigen Sieg des Kommunismus zu überzeugen.

    Lenins einflussreiche Imperialismustheorie rief zur Bildung von Befreiungsbewegungen in jenen Ländern auf, die von imperialistischen Kräften unterdrückt wurden, so dass der Marxismus-Leninismus als Ergänzung zum leidenschaftlichen Nationalismus der Vierte-Mai-Generation erscheinen konnte.

    Lenins Idee einer Avantgarde aus engagierten Revolutionären sprach nicht nur Männer wie Chen Duxiu oder Mao an, sondern auch Sun Yat-sen. Dieser gestaltete seine nationalistische Partei, die Kuomintang, nach leninistischem Vorbild um und baute mit sowjetischer Hilfe die berühmte Militärakademie Whampoa auf, in der zahlreiche chinesische Führer ihre Ausbildung erhielten. Kurz vor seinem Tod 1924 hob Sun die Notwendigkeit eines revolutionären Bindemittels in China hervor:
    »Warum sind die Chinesen wie eine Schicht loser Sand? Was macht sie zu einer Schicht losen Sandes? Es gibt zu viel individuelle Freiheit. Die Chinesen haben zu viel Freiheit, deshalb braucht China eine Revolution (...) Weil wir wie eine Schicht losen Sandes sind, ist der ausländische Imperialismus eingedrungen, wurden wir vom Handelskrieg der Großmächte unterdrückt, waren wir unfähig, Widerstand zu leisten. Wenn
    wir der ausländischen Unterdrückung in Zukunft widerstehen wollen, müssen wir die individuelle Freiheit überwinden und uns zu einer festen Einheit zusammenschließen, wie man lockerem Kies Wasser und Zement beigibt, damit er so fest wie Fels wird.«

    Das Problem in China bestand darin, so erkannte Sun, die chinesischen Massen für eine revolutionäre Bewegung zu mobilisieren. Zu diesem Zweck verbündete er sich sogar mit den Kommunisten. Um 1924 hatte Sun auch erkannt, dass sein politisches Programm den ökonomischen Anforderungen Chinas gerecht werden musste - insbesondere der Agrarkrise. Aber er starb zu früh, und sein Nachfolger Chiang Kai-shek, obwohl ein selbsternannter Militärtaktiker, hatte wenig Interesse an einer Bodenreform. Mit den Grundherren, den städtischen Finanzmännern und Geschäftsleuten verbündet, verlor er Suns radikale Initiative, die nun an Mao und die Kommunisten überging.
    »Wer die Unterstützung der Bauern gewinnt«, sagte Mao, »der wird China gewinnen; wer die Bodenfrage löst, wird die Bauern gewinnen.«

    Mit seiner Betonung der ländlichen Mobilisierung stieß Mao anfangs bei dogmatischen Marxisten innerhalb seiner eigenen Partei auf Widerstand. Durch eine Reihe von Agrarrevolutionen - Neuverteilung des Bodens, lokale Bauernregierungen - gelang es jedoch den Kommunisten unter Mao, chinesische Bauern zu einer Revolutionsarmee zusammenzuschmieden, die den Sieg 1949 ermöglichte.

    Auf analytischer Ebene lässt sich festhalten, dass eine auf Annahmen aus der westlichen Geschichte gründende Theorie verheerende Folgen für China hatte. Hier erwies sich Liang Qichaos Kritik an den frühesten sozialistischen Vorstellungen eines Klassenkampfs in China als vorausschauend. In China, so hatte er argumentiert, fehlten die spezifischen sozialen und ökonomischen Konflikte, die den Sozialismus im Westen zu einer Notwendigkeit machten. Die Kommunisten klebten jedoch an den Lehrbüchern des Marxismus und charakterisierten die chinesische Vergangenheit fälschlich als »feudal«.

    Das der Theorie immanente Vorurteil zugunsten städtischen industriellen Wachstums und gegen das bäuerliche Leben führte zu einer herablassenden Haltung gegenüber der Masse der chinesischen Bauern - »arm und unwissend«, wie Mao sie nannte.

    Und die Suche nach Klassenfeinden rief in den 1930er und 1940er Jahren Massentötungskampagnen in jenen entlegenen ländlichen Regionen hervor, in die sich die Kommunisten unter dem Druck ihrer Rivalen, der Nationalsten und der Japaner, zurückziehen mussten.

    In organisatorischer Hinsicht funktionierte der Kommunismus jedoch weitaus besser als der aufgewärmte Konfuzianismus der Nationalisten. Am Ende half er Mao beim Aufbau einer Massenbasis für die KPCh auf dem Lande. Anders als seine Rivalen bot Mao den chinesischen Massen eine überzeugende Beschreibung Chinas. So schrieb er 1940 in seinem Aufsatz »Über die Neue Demokratie«:

    »Seit dem Beginn der Aggression des ausländischen Kapitalismus gegen China und mit dem allmählichen Anwachsen von Elementen des Kapitalismus in der chinesischen Gesellschaft verwandelte sich China nach und nach in eine koloniale, halbkoloniale, halbfeudale Gesellschaft. Das heutige China ist in den von Japan besetzten Gebieten kolonial, in den von der Kuomintang beherrschten Gebieten im wesentlichen halbkolonial und in den einen wie den anderen vorwiegend feudal oder halbfeudal (...) Gegen diese herrschenden Formen der Politik, Wirtschaft und Kultur ist eben unsere Revolution gerichtet.«

    Die japanische Invasion half Maos Sache ebenso wie die Korruptheit und Brutalität der Nationalisten. Die Kommunisten knüpften unmittelbar an den Antiimperialismus der chinesischen Massen an und erschienen als die natürlichen Führer des chinesischen Widerstands, auch wenn ihr tatsächlicher Beitrag zum Sieg über Japan nur gering war.

    Der Klassenkampf war ein weiterer Katalysator, den sie für den Umbau der chinesischen Gesellschaft einsetzten. Die Kommunisten bemühten sich - oft mit brutalen Mitteln - um eine Bodenreform und andere klassenbezogene Maßnahmen der Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik, und das selbst während ihres Bürgerkriegs mit den Nationalisten nach 1945.

    Dieselben organisatorischen Fähigkeiten halfen der KPCh, nach ihrem Sieg 1949 (der die Nationalisten zum Rückzug nach Taiwan zwang) mit bemerkenswerter Geschwindigkeit ein politisches und administratives System aufzubauen und ihren jungen Nationalstaat in Korea 1951 in einen größeren Krieg mit den Vereinigten Staaten zu führen. Gemeinsam mit sowjetischen und koreanischen Kommunisten brach-te China die Vereinigten Staaten 1953 in Korea in eine Pattsituation, wobei eine halbe Million Chinesen den Tod fanden.

    Für die junge Volksrepublik China war dies ein blutiger Eintritt in den Kalten Krieg, und ihr jahrhundertealtes Misstrauen gegenüber den Westmächten bestätigte sich, als die Vereinigten Staaten China erfolgreich isolierten, das nationalistische Taiwan aufrüsteten und der kleinen Insel den Sitz Chinas in den Vereinten Nationen verschafften.

    Dennoch bewies der Marxismus-Leninismus auch weiterhin sein intellektuelles Unvermögen, den chinesischen Realitäten gerecht zu werden. Die (von den Radikalen des vierten Mai übernommene) Ansicht, wonach die Chinesen unwiderruflich unter dem Bann ihrer rückständigen Vergangenheit standen und dringend der Führung durch eine Avantgarde bedurften, sollte stets ein Hindernis für die Demokratisierung des Landes bleiben.

    Wie problematisch die exzessive Konzentration der Macht in den Händen einer »Avantgarde« war, zeigte sich immer deutlicher, als China sich auf den Weg zu einem raschen Wirtschaftswachstum machte Mao Zedong wollte, dass China den Westen möglichst schnell einholte, und setzte daher phantastische Ziele.

    So forderte er seine Landsleute Mitte der 1950er Jahre auf, innerhalb von 15 Jahren die britische Industrieproduktion zu erreichen. Fehler führten zu einer Reihe von Katastrophen, die China in die Knie zwangen.

    Durch Nahrungsmittelknappheit und Hungersnöte kamen von 1959 bis 1961 mehr als 30 Millionen Menschen ums Leben. Maos Kulturrevolution, die zumindest ursprünglich der chinesischen Revolution in den 1960er Jahren neuen Schwung verleihen sollte, artete schließlich in einen Bürgerkrieg aus.

    Erst Maos Tod 1976 ermöglichte einen Neubeginn auf der Grundlage von Prinzipien, die zwar als rein pragmatisch dargestellt wurden, aber in Wirklichkeit dem orthodoxen Kommunismus weniger zu verdanken schienen als den von Menzius formulierten Idealen eines Gemeineigentums, kombiniert mit freiem Handel. Im Rückblick entsteht mehr und mehr der Eindruck, dass der Kommunismus eine wirkungsvolle Ideologie zur Mobilisierung und Einigung der chinesischen Massen war.

    Im frühen 20. Jahrhundert unternahmen chinesische Aktivisten den letztlich gescheiterten Versuch, einen einheitlichen Nationalstaat zu schaffen, der China auf der Suche nach Wohlstand, und Macht in die moderne Welt führen konnte.

    Erst den Kommunisten gelang es, einen auf breiter Beteiligung basierenden Nationalismus hervorzubringen, dem sich auch Bauern und städtische Arbeiter anschlössen.

    Außerdem schufen sie eine neue Armee, gaben den demoralisierten Bauern einen neuen Lebenssinn und neue Kraft und bauten eine mächtige Staatsbürokratie auf, die es Funktionären der Partei und der Verwaltung erlaubt, ihren Einfluss bis in jedes Stadtviertel und jedes Dorf hinein geltend zu machen.

    Das ist zum Teil der Grund, weshalb die Kommunistische Partei Chinas kaum in Gefahr scheint, das Schicksal ihrer osteuropäischen und russischen Schwesterparteien zu erleiden, obwohl der Kommunismus zu verhängnisvollen Fehleinschätzungen chinesischer Realitäten führte und seinen intellektuellen Reiz eingebüßt hat. Die Partei besteht nicht länger auf dogmatischer Orthodoxie, sondern versucht sogar, den Kommunismus durch konfuzianische Vorstellungen einer »harmonischen Gesellschaft« zu ersetzen, aber in seiner Rolle als alleiniger Garant für Stabilität, Sicherheit und wachsenden Wohlstand in China ist er weiterhin unangefochten.

    Bei der Gründung der Volksrepublik China 1949 sagte Mao Zedong:

    »Die Chinesen sind von jeher eine große, mutige und arbeitsame Nation; erst in der neueren Zeit sind sie zurückgeblieben. Diese Rückständigkeit ist einzig und allein auf die Unterdrückung und Ausbeutung durch den ausländischen Imperialismus und durch die einheimischen reaktionären Regime zurückzuführen.« Und weiter erklärte er: »Das chinesische Volk, das ein Viertel der Menschheit bildet, ist nunmehr aufgestanden.«

    www.youtube.com/watch?v=TJcol3SJ6ww
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#59 TheDadProfil
  • 10.08.2014, 17:17hHannover
  • Antwort auf #54 von Jens
  • ""Die Theorie des Kommunismus hat sich als nicht machbar erwiesen ohne erhebliches Leid zu verursachen.""..

    Das stimmt so nicht, denn es ist immer noch nicht abschließend geklärt, ob das verursachte Leid tatsächlich vom Kommunismus ausgegangen ist, oder vom, den Kommunismus mit allen Mitteln bekämpfenden Imperialismus, der mit seinem Machtinstrument, dem Kapitalismus, alles nur möglich unternommen hat, die Umsetzung einer Theorie in die Praxis zu verhindern..

    Dazu muß man vor allem wissen, das es nie einen real existierenden Kommunistischen Staat gegeben hat, denn alle Staaten bis hin zu den Sowjets und dem Rot-chinesischem Reich waren in der Umsetzung eines sozialistischen Systemes auf dem Weg zum Kommunismus gefangen, indem sie von den Imperialisten zum Staatskapitalismus gezwungen wurden..

    Noch ein bißchen mehr sozialistische Philosophie gefällig ?

    Man muß vor allem zwischen Kommunismus und Faschismus allein deswegen unterscheiden, weil es im Kommunismus, den es ja noch gar nicht als reales Staatssystem gegeben hat, nicht Staatsziel ist, die Bürger auszubeuten und zu unterdrücken, sondern sie zu eigenverantwortlichen Bürgern wachsen zu lassen, die den Staat von innen heraus, oder auch von unten nach oben führen, während der Faschismus immer von oben nach unten führt, die Bürger zu Marionetten erzieht, sie ausbeutet und bei nicht angepasstem Verhalten ermordet..

    Desweiteren ist Faschismus auf Expansives Wirtschaften angewiesen, während ein kommunistisches oder auch sozialistisches System vollauf damit beschäftigt ist, alle Bürger im gleichem Maße mit allem notwendigem zu versorgen..

    Das einzig real existierende totalitäre und menschenverachtende System, das sich seit mehr als 1600 Jahren faschistischer Methodiken bedient, ohne das diese expansive Wirtschaft zusammengebrochen wäre, sind übrigens die Religionen, allen voran die RKK..
    Der Grund für das Überleben dieses Systemes liegt allerdings einzig darin begründt, das die Herrschenden den Profit nicht für sich persönlich einheimsen können, oder ihn gar verprassen, sondern das er von Generation zu Generation schön auf den Haufen gestapelt wird..

    Und nun stellt sich die Frage, was hat das alles mit dem Übergriff auf Dima zu tun ?

    Gar nichts..
    Aber es scheint sich immer noch nicht herumgesprochen zu haben das Russland 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des Sowjet-Reiches alles andere als ein kommunistisches Reich, oder ein sozialistisches System ist..

    Die Putin-Administrative ist ein faschistisches System im Lack einer demokratischen Wahl daherkommend, geführt von einem Autokraten, beraten vom faschistoiden System der orthodoxen Kirche Russlands, die alles daran setzt, im Wettlauf um die Pfründe nicht zu kurz zu kommen..

    Unter all dem leiden die Menschen, und insbesondere die Menschenrechte, die es nicht einmal hier bei uns schaffen sich das Gehör zu verschaffen, das ihnen gebührt..
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#60 sperlingAnonym

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