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Kommentare zu:
Einwanderung: Israel stärkt Rechte von Homo-Paaren


#11 Oliver43Anonym
  • 13.08.2014, 15:45h
  • Es ist erfreulich, wie liberal die israelitische Bevölkerung in ihrer Mehrheit im Umgang mit homosexuellen Paaren ist und das dort in Israel in Tel-Aviv es eine sehr gute LGBT-Szene gibt. Selbst europäische homosexuelle Touristen fahren mit Kreuzfahrtschiffen gerne nach Tel-Aviv und als europäischer schwuler Tourist wird man dort vor Ort in Tel Aviv sehr freundlich aufgenommen.

    Das läßt sich von Syrien derzeit oder von Ägypten in dieser Form nicht behaupten.

    Allenfalls in begrenztem Umfang ist für das gemischt religiöse Libanon festzustellen, das dort noch Freiheit als schwuler Mann gelebt werden kann; wobei das Leben in Beirut ist nicht ganz ungefährlich.

    Wer aber offen schwul mit Freund in Ägypten oder in Syrien oder in Katar oder in Saudi-Arabien sich zeigt, der hat dort nicht viel Zeit beim Weglaufen, wenn er nicht im Gefängnis landen will.

    -------

    Und wer hier in Deutschland meint, dass er Israels Regierung kritisieren muß, der sollte erstmal kapieren, das Israel der einzige Staat dort vor Ort ist, wo ein homosexuelles Paar offen und frei leben kann.

    Und wer das nicht kapiert, der sollte als Deutscher an die Geschichte Deutschlands denken und das gerade wir in unserer Geschichte den Juden sehr viel Leid zugemutet haben.

    Daher nach meiner Meinung sollten die aktuell in Deutschland demonstrierenden ausländischen Mitbürger ausgewiesen werden, weil Kritik an Israels Regierung hier in Deutschland nicht willkommen ist und auch nicht gutgeheißen wird.

    Kritik an den Regierungen Israels ist hier in Deutschland nach meiner Meinung aus historischen Gründen nicht angebracht. Das sollten wir besser anderen Staaten überlassen und uns dort massiv zurückhalten.
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#12 DenkerKAProfil
  • 13.08.2014, 16:16hKarlsruhe
  • "Es wird leichter für gleichgeschlechtliche Paare, in den jüdischen Staat einzuwandern"

    Bitte nennt Israel nicht einen "jüdischen Staat", das ist eine journalistische Unsitte. Diese Religion mag dort zwar eine wichtige Rolle spielen, die Bezeichnung überspielt aber, dass nur 75 % der Israelis Juden sind, aber 17 % der Israelis Muslime, und 2 % Christen.

    Wie absurd diese Bezeichnung ist, sieht man, wenn man sie z. B. auf Irland anwendet. Niemand würde auf die Idee kommen, Irland als "katholischen Staat" zu bezeichnen, obwohl dort rund 87 % römisch-katholisch sind.
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#13 gavros
  • 13.08.2014, 16:17h
  • s|ra|e|li|tisch [auch: 'l] :

    die Israeliten betreffend, jüdisch:
    die israelitische Kultusgemeinde;
    der israelitische Friedhof;
    Vor rund 3000 Jahren kamen die israelitischen Stämme in einer der großen semitischen Wanderungsbewegungen nach Palästina, wo bereits die Kanaanäer siedelten (Spiegel 50, 1999, 226/28);
    Im Gemeindegebiet lebt seit 1943 kein Einwohner israelitischen Glaubens mehr (Saarbr. Zeitung 28. 12. 79, 24/26).
    © DUDEN - Das große Wörterbuch der deutschen Sprache,|4. Aufl. Mannheim 2012 [CD-ROM]

    is|ra|e|lisch :

    Israel, die Israelis betreffend; von den Israelis stammend, zu ihnen gehörend:
    die israelische Armee, Regierung;
    die israelisch besetzten Gebiete;
    Der israelische Geheimdienst Mossad fasste Eichmann 1960 in Argentinien und brachte ihn nach Israel (Standard 8. 6. 2006, 2).
    © DUDEN - Das große Wörterbuch der deutschen Sprache,|4. Aufl. Mannheim 2012 [CD-ROM]
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#14 Solidarity NowAnonym
  • 13.08.2014, 17:05h
  • Antwort auf #3 von geschäftsmodell
  • Der eigentliche Zweck des aktuellen Angriffs liegt darin, eine einheitliche Vertretung der PalästinenserInnen zu verhindern, um so einen weiteren Vorwand gegen Friedensverhandlungen zu haben, die ohnedies nicht gewollt sind.

    Gleichzeitig wird seit Jahren der Bau illegaler Siedlungen weiter vorangetrieben. In Gaza soll auf dem verbliebenen Gebiet der PalästinenserInnen ein "Sicherheitskorridor" von drei Kilometern errichtet werden was rund 40% des Gaza-Streifens wären. Die nationalistische Rechte in Israel verlangt überhaupt die Vertreibung aller PalästinenserInnen und ein wachsender Teil der israelischen Bevölkerung vertritt, noch mit vorgehaltener Hand, eine Politik der physischen Eliminierung der PalästinenserInnen, was äußerst beunruhigend ist und in Zukunft in ein Programm des Völkermords münden könnte.
    Der Widerstand gegen diese Barbarei ist nicht nur berechtigt er ist die einzige Möglichkeit, wie sich ein unterdrücktes Volk Gehör
    verschaffen kann.

    Die einzig richtige Antwort darauf ist Solidarität mit denen, die sich gegen die Unterdrückung durch einen rassistischen, zionistischen Staat, die Besatzung der Westbank und die mörderische Blockade Gazas zur Wehr
    setzen.

    Die deutsche Bundesregierung und die bürgerlichen Medien hingegen unterstützen die Aggression gegen Gaza, die schon 1.900 Menschen das Leben gekostet hat. Allenfalls wird "Mäßigung" beim Morden verlangt. In Gaza spitzt sich die humanitäre Katastrophe dramatisch zu, die schon in den letzten Jahren durch die Blockade entstanden war.
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#15 modell iiAnonym
#16 Martin28a
#17 goddamn liberalAnonym
  • 13.08.2014, 17:26h
  • Antwort auf #14 von Solidarity Now
  • "Die deutsche Bundesregierung und die bürgerlichen Medien hingegen unterstützen die Aggression gegen Gaza"

    Na ja.

    Zeit meines Lebens kann ich mich an zwei Dinge erinnern:

    1. Eine übermäßige Beachtung des Nahost-Konflikts im sog. 'Heiligen Land'. Auch im Vergleich zu anderen Konflikten und Repressionen in der arabischen Welt (Algerien, Libyen, Syrien, Sudan, Saudi-Arabien etc. etc.), mit z. T. bei weitem mehr Todesopfern.

    2.Eine einseitige Israel-Kritik bürgerlicher Medien (auch die SZ ist ja z. B. bürgerlich), mit Ausnahme der Springer-Presse (die ist andersrum einseitig). Die SZ steht eben in der Tradition des deutschen Bürgertums.

    Sehen auch andere so:

    www.zeit.de/politik/deutschland/2014-08/israel-medien-kritik

    Nebenbei:

    www.pewglobal.org/2013/06/04/the-global-divide-on-homosexual
    ity/


    93% der Bewohner der Palästinensergebiete sind der Meinung, dass unsereiner NICHT akzeptiert werden sollte.

    Solidarität ist keine Einbahnstraße.
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#18 FoXXXynessEhemaliges Profil
#19 myysteryAnonym
  • 13.08.2014, 17:57h
  • Antwort auf #2 von Oliver43
  • "Daher unterstütze ich das Exisenzrecht Israels zu 100 Prozent und lehne gerade als Deutscher mit unserer Staatsräson und unserer Geschichte, die dem jüdischen Volk viel Leid zugemutet hat, JEDE Form von Kritik an Israels Regierungen ab."

    Sorry, aber das ist Mist.

    Der erste Teil des Satzes ist so herrlich surreal, weil er so selbstverständlich ist. Der zweite Teil des Satzes ist dagegen einfach nur grober Unfug: Wenn es etwas aus dem Hitler-Regime zu lernen gibt, dass es ist doch gewiss nicht (!) Nibelungentreue!

    Einer Ideologie oder Marschroute blind und kritiklos zu folgen, ist gerade das Gegenteil eines geschichtlichen Lernprozesses!

    Aber bei dir gebe ich es auf.
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#20 myysteryAnonym

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