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Kommentare zu:
Erwin Teufel hat nichts gegen "solche Randgruppen"


#1 DenkerKAProfil
  • 18.08.2014, 14:12hKarlsruhe
  • "So beklagt der 75-Jährige, dass heterosexuelle Eltern für ein Schullandheim 200 Euro zahlen sollen wohlgemerkt bei einer Frage, bei der es um die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben geht."

    Und warum geht es heterosexuellen Eltern deswegen schlecht(er)? Müssen homosexuelle Eltern die 200 Euro etwa nicht bezahlen wenn sie ihre Kids ins Schullandheim schicken?
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#2 Abidin HaeberleAnonym
#3 -hw-Anonym
#4 KarriereNetzwerkAnonym
  • 18.08.2014, 15:13h
  • "Teufel antwortet auf eine recht eigenartige Frage, in der der "Spiegel"-Autor Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür lobt, dass sie die steuerliche Gleichstellung von verpartnerten Homo-Paaren durchgesetzt habe..."

    "Kompassnadel" für ihn und den SPIEGEL!
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#5 Kai WagnerAnonym
#6 Kinder-FAZAnonym
  • 18.08.2014, 15:49h
  • Die Taz bezeichnet den brandenburgischen AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland als "klugen Konservativen" und "Glücksfall" für die Partei.

    Der promovierte Völkerrechtler war in der Vergangenheit unter anderem Chef der hessischen Staatskanzlei, Mitarbeiter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Verfasser zahlreicher Texte für den Tagesspiegel, die FAZ, die Zeit und die Frankfurter Hefte. In der AfD propagiert Gauland einen außenpolitischen Kurs, der sich explizit an die Politik Otto von Bismarcks anlehnt und Konfrontationen mit Russland zu vermeiden versucht.

    www.heise.de/tp/artikel/42/42542/1.html
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 Torsten_Ilg
  • 18.08.2014, 17:15h
  • Herr Teufel hat offensichtlich mit seinen 76 Jahren leider auch (noch) nicht verstanden, dass es nicht darum geht der klassischen heterosexuellen Familie etwas wegzunehmen, sondern darum, diesen gesamtgesellschaftlich gesehen sehr wertvollen Lebensentwurf, um ein weiteres wertkonservatives Modell in Form der Regenbogenfamilie zu bereichern! Teufel war Mitglied des Europäischen Konvent. Andere europäische Spitzenpolitiker aus der ebenfalls dem bürgerlichen Spektrum zuzuordnenden AfD sehen das anders. Z.B. Ulrike Trebsius, Europaabgeordnete der AfD: "Die Gleichstellung empfinde ich als faire Gleichbehandlung (...) sollte das BVG eine weitere Gleichstellung fordern, so werde auch ich mich nicht dagegen stellen...". Ein Beleg dafür, dass im bürgerlich-liberalen und freiheitlichen Parteienspektrum noch eine ganze Menge Aufklärungsarbeit geleistet werden muss.
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#9 adolphineAnonym
#10 Torsten_Ilg
  • 18.08.2014, 17:40h
  • Antwort auf #9 von adolphine
  • Die Wertigkeit von Ehe und Eingetragener Lebenspartnerschaft ist gleich. Wertvoll sind konservative Tugenden wie Verantwortungsgefühl, Liebe und Treue. Was ist daran schlecht? Die Beantwortung Deiner Frage ist nicht nötig, da sie das Ziel hat mich in eine Ecke zu drängen, in der ich nicht sein möchte.
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#11 einemAnonym
#12 jemandAnonym
#13 sperlingAnonym
  • 18.08.2014, 18:10h
  • Antwort auf #10 von Torsten_Ilg
  • in welcher ecke Sie stehen, und dass Sie würdeloserweise sogar GERN dort stehen, das wissen wir inzwischen dank Ihrer ebenso fleißigen wie erfolglosen vernebelungsarbeit.

    es geht hier also nicht darum, wo sie stehen möchten, sondern eher darum, dass Sie nicht möchten, dass schon wieder jemand AUSSPRICHT, wo Sie stehen.

    ich bin übrigens immer noch nicht bereit, zu jubeln, weil der eine oder die andere Ihrer reaktionären kolleg_innen sich öffentlich dazu bekennt, das grundgesetz einhalten zu wollen. und ich finde es immer noch erhellend und beunruhigend zugleich, dass Ihnen derlei selbstverständlichkeiten anscheinend immer noch eine meldung wert sind.

    es drängt sich die frage auf, was in einer partei los ist, in der man solche aussagen bemerkenswert findet.
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#14 andremAnonym
#15 Torsten_Ilg
  • 18.08.2014, 18:35h
  • Antwort auf #13 von sperling
  • Zumindest hat unser Widerstand gegen die geplante Mölzer-Veranstanstaltung offenbar Wirkung gezeigt. Zahlreiche AfD-Mitglieder und Mandatsträger haben der sächsische AfD Protestschreiben zukommen lassen. Mir wurde gerade von anderen AfD-Mitgliedern gemeldet, dass diese Veranstaltung offenbar abgesagt worden ist.
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#16 AdrienAnonym
#17 stephan
  • 18.08.2014, 19:33h
  • "So beklagt der 75-Jährige, dass heterosexuelle Eltern für ein Schullandheim 200 Euro zahlen sollen wohlgemerkt bei einer Frage, bei der es um die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben geht."

    Es lässt sich wohl kaum besser aufzeigen als an diesem Beispiel, wie bei Konservativen die Neuronen verschaltet sind. Es ist für den Teufel wohl wirklich ein tiefer Zusammenhang zwischen diesen Themenfeldern vorhanden und das zeigt, wie krank und damit auch unzurechnungsfähig manche konservative Menschen tatsächlich sind: Weil Homosexuelle nach Jahrzehnten der strafrechtlichen Verfolgung, der gesellschaftlichen Diskriminierung und Entrechtung, nach Schmähung und Beleidigung durch hochrangige Politiker nun steuerrechtlich gleichgestellt sind, deshalb müssen - nach Meinung dieser Naiven und zu klarem Denken unfähigen Witzfiguren - Familien mit Kindern nun finanziell 'bluten'. Ja, ich glaube, solche Menschen halten das wirklich für logisch und halte sie dafür einfach für bekloppt!
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#18 AlexAnonym
  • 18.08.2014, 19:34h

  • Ich übersetze mal:
    Da man ja nicht mehr sagen darf, dass Schwule pervers sind, sage ich mal, dass ich nichts gegen sie habe. Aber diskriminieren will ich trotzdem, denn in Wahrheit hasse ich sie ja doch.
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#19 sperlingAnonym
  • 18.08.2014, 19:49h
  • Antwort auf #15 von Torsten_Ilg
  • darauf können wir gerne näher eingehen.

    wie halbherzig die afd-interne kritik an der einladung eines rassistischen, homo- und fremdenfeindlichen hetzers ausfällt, spricht nämlich bände: sachsens generalsekretär wurlitzer findet diese veranstaltung (o-ton) "nicht sehr förderlich" und sagt, mit dieser einladung sei man "über das Ziel hinaus geschossen".

    das ziel des rassisten wird geteilt. nur ganz so offen wie er möchte man es eben nicht sagen:

    >"Begriffe wie Negerkonglomerat sind nicht die Wortwahl der AfD. Wir distanzieren uns deutlich von derartigen Ausdrücken."

    das ist keine distanzierung von rassismus, sondern nur eine kritik an der wortwahl. untertitel: wir in der afd drücken unseren rassismus offiziell vorsichtiger aus.

    >"Für Konsequenzen sehen jedoch weder er noch [landesverbands-pressesprecher] Wiesemann eine Handhabe, offenbar aber auch keinen Grund. Die Partei könne den Kandidaten schließlich nicht vorschreiben, was sie zu tun oder zu lassen haben, sagte der Generalsekretär."

    www.lvz-online.de/leipzig/citynews/zoff-bei-der-leipziger-af
    d-kandidaten-laden-rechtspopulisten-moelzer-zu-vortrag-ein/r
    -citynews-a-250515.html


    so sieht keine distanzierung aus, die ernst gemeint ist. das ist im grunde eine rückendeckung.

    die strategie wird immer deutlicher: man lässt ab und zu ein paar hunde von der kette, die schwung in den rassistenladen bringen und die homophobie anheizen, und dann wird ein bisschen rumgenuschelt, dass man es ganz so krass ja angeblich doch nicht meint.

    doch. die meinen das. die vernebeln es nur - mit leuten wie Ihnen, herr Ilg, als nützlichen idioten.

    dafür, dass die veranstaltung, wie Sie behaupten, abgesagt wurde, sehe ich bisher keinen beleg.
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#20 TheDadProfil
  • 18.08.2014, 21:07hHannover
  • Antwort auf #10 von Torsten_Ilg
  • ""da sie das Ziel hat mich in eine Ecke zu drängen, in der ich nicht sein möchte.""..

    Wer da drin steht, muß zu nichts gedrängt werden..

    ""dass es nicht darum geht der klassischen heterosexuellen Familie etwas wegzunehmen, sondern darum, diesen gesamtgesellschaftlich gesehen sehr wertvollen Lebensentwurf, um ein weiteres wertkonservatives Modell in Form der Regenbogenfamilie zu bereichern!""..

    Regenbogenfamilien sind kein "Model", schon gar kein "Gesamtgesellschaftliches", und schon gar kein "wetvoller Lebensentwurf" !

    Und auf gar keinen Fall "wertkonservativ" !

    Denn Regenbogen sind so neu, und so INNOVATIV, wie es die herrkömliche Ehe unter Hetero´s nie war..
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#21 GayreporterAnonym
  • 18.08.2014, 22:09h
  • Nachdem der Union ihr angestammter Partner weggestorben ist, hofft sie auf die AfD, um die alten verstaubten Zeiten zu verlängern....
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#22 kuesschen11Profil
  • 18.08.2014, 22:30hFrankfurt
  • Ich habe auch nichts dagegen, dass "solche Randpersonen" mit antiquierten Familienbildern wie Erwin Teufel einmal Ministerpräsident eines Bundeslandes sein durften, aber ich mag nicht seine unwürdige, respektlose und haltlose Meinung gegenüber LGBTT's.

    Und dann auch noch das Anbiedern an die schreckliche AfD ... igitt
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#23 Fred i BKKAnonym
#24 panzernashorn
#25 panzernashorn
  • 19.08.2014, 10:14h
  • Vielleicht kommt er endlich bald zu seinem berühmten Namensvetter in dessen bekannt heiße Region, sofern Ratzi diesen wunderbar katholischen Ort nicht auch bereits vorher "abgeschafft" hat...................

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#26 Benjamin FehrAnonym
  • 19.08.2014, 11:27h
  • So ein Volltrottel... auch Homosexuelle haben ein Recht auf Gleichstellung auch im Steuerrecht. Denn auch Homosexuelle können Kinder selbst haben bzw. in Ihre Familie adoptieren. Dieser Mensch gehört sich für eine solche Aussage hart bestraft.
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#27 Oliver43Anonym
  • 19.08.2014, 11:32h
  • Schullandheime für Kinder sollten kostenlos sein, das gilt aber für ALLE Kinder, also auch den Kindern, die in Regenbogenfamilien leben.

    Es ist erfreulich, das wir in Deutschland nunmehr die rechtliche Möglichkeit der sukzessiven Zweitadoption haben. Damit steht verpartnerten schwulen Paaren der Weg zu einer Familie offen. Es ist zwar ein wenig "umständlich", aber der Weg ist offen.

    Ansonsten finde ich es gut, das Erwin Teufel NICHTS mehr zu melden hat und nunmehr die Generation um Spahn, Kaufmann und Luczak in der CDU an die Macht kommen.
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#28 Robby69Ehemaliges Profil

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