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Kommentare zu:
Verfassungsrichterin Baer beim Positiventreffen


#1 m123Anonym
  • 22.08.2014, 11:37h
  • Das Bundesverfassungsgericht ist in Sachen Gleichstellung eine Schnecke.

    Der Ausschluss gleichgeschlechtlicher Paare vom Recht auf Eheschließung ist meines Erachtens ein klarer Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz in Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes.

    Eigentlich müsste ein gleichgeschlechtliches Paar klagen und eine Richtervorlage die Eheöffnung schleunigst dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorlegen und das Bundesverfassungsgericht müsste dann eigentlich sofort für die Eheöffnung entscheiden!!!

    In den USA und anderen Ländern haben höchste Gerichte doch auch bereits die Ehe geöffnet und die Klagen sind vergleichsweise zügig auf dem Weg zum höchsten Gericht gewesen. Warum sollte das ausgerechnet in Deutschland nicht möglich sein???
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#2 LaurentEhemaliges Profil
#3 sperlingAnonym
  • 22.08.2014, 14:02h
  • grußworte von politiker_innen haben ja oft etwas leicht herablassendes, so nach dem motto: "ihr macht unsere gesellschaft so schön bunt, liebe kinder. spielt schön weiter."

    das hier hebt sich wohltuend von dieser haltung ab. baer kommt mit einer demütigen haltung daher. dass sie "bewunderung" äußert und es offenbar wirklich so meint, das gefällt mir ausgesprochen gut.

    der konferenz wünsche ich guten erfolg.
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#4 Gegen IllusionenAnonym
  • 22.08.2014, 14:15h
  • Wie lange lässt das "Verfassungsgericht" des Nachfolgestaates des deutschen Faschismus, das die Fortsetzung von Nazi-Unrecht in der BRD legitimierte, die aktuelle Herabwürdigungspolitik gegen Schwule und Lesben eigentlich noch weiterlaufen?

    Da wird verzögert, verschleppt und gedeckt.

    Dabei hätte es schon unzählige Gelegenheiten gegeben und wäre es seit vielen Jahren das Allermindeste gewesen, endlich die klare Botschaft "Verbot der Eheschließung und Verbot der gemeinschaftlichen Adoptionsrechts sind verfassungswidrig und verstoßen gegen den Gleichheitsgrundsatz" in Richtung einer Schwule, Lesben und ihre Lebensweisen gezielt diskriminierenden und herabwürdigenden Regierung zu senden. So wie Gerichte in anderen Ländern dies getan haben.
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#5 action vs talkAnonym

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