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- 01. November 2003 - 1 Min.
Köln Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat in einem Leserbrief an den "Kölner Stadt-Anzeiger" (KSTA) den Vorwurf zurückgewiesen, Homosexuelle grob beleidigt zu haben. "Ich kann diese Betroffenheit sehr gut verstehen und teile sie, weil diese Äußerungen, wenn sie so gefallen wären, tatsächlich christlichen Auffassungen zutiefst widersprechen würden. Doch ich habe diese Aussagen nicht gemacht", so der Brief aus der Samstagausgabe. Gerade die Aussage, der Mensch müsse einige Gifte "ausschwitzen", habe sich definitiv nicht auf Homosexuelle bezogen. Die "Fairen unter meinen Gegnern" sollten nachlesen, was er wirklich gesagt habe. In der Tat findet sich in seinem Redemanuskript kein Bezug zu Homosexuellen, der KSTA hatte jedoch berichtet, Meisner sei von seinem Redemanuskript abgewichen. Der Kardinal, der mehrfach gegen Homosexuelle gewettert hatte, schrieb weiter: "Die katholische Kirche tritt gegen jede Diskriminierung homosexueller Menschen ein", auch er habe stets betont, dass "homosexuellen Menschen mit Respekt und Achtung zu begegnen ist". (nb/pm)
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