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Kommentare zu:
Homophobe Standesbeamtin darf Homo-Paare ablehnen


#11 MiepmiepAnonym
  • 02.09.2014, 14:09h
  • "Jones hatte argumentiert, dass sie kein Problem damit habe, die Dokumente für Homo-Paare zu erstellen oder sonstige Verwaltungsaufgaben zu übernehmen. Sie habe als überzeugte Christin lediglich keine Zeremonie für nichtheterosexuelle Paare durchführen wollen. Nach Ansicht des Gerichtes müssten die Behörden dafür sorgen, dass "eine zumutbare Lösung" für Mitarbeiter gefunden werden müsse, um deren religiöse Ansichten zu achten."

    Hach, es lebe die Arbeitsteilung! ^^ Mich würde interessieren, was die Kolleg_innen dazu sagen / sagen würden. Mrs. Jones? - Die traurt keine Homos. Mr. Sharif? - der traut keine Hindus? Mrs. Batawahana? - die hat ne Papierallergie und kocht nur Kaffee. SEIT WANN KÖNNEN SICH BEAMTE SELBST AUSSUCHEN, WAS SIE AUF ARBEIT MACHEN SOLLEN?!!!

    "The Devil and Mrs. Jones" ... prust.

    Ich bin schwul, ich geh gleich nach hause.
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#12 MariposaAnonym
  • 02.09.2014, 14:15h
  • Religion ist eigentlich Privatsache, sollte im Vereinigten Königreich auch so sein. Im Berufsleben hat sie insoweit nichts verloren, sofern sie die Freiheit des anderen einschränkt. Meines Erachtens ist diese Betschwester zurecht gefeuert worden und hat in diesem Beruf mit diesen Ansichten nichts verloren. Ein absolut ärgerliches Urteil !!! Soll sie doch in ihren bigotten Kreisen ihr Geld verdienen und uns vor solchen Gestalten verschonen.
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#13 Oliver43Anonym
#14 BriteAnonym
#15 Bad HomburgAnonym
  • 02.09.2014, 14:55h
  • Eine gute Entscheidung im Geiste der Toleranz und Glaubensfreiheit. Kein Zufall auch, daß der Konflikt zwischen eigener religiösen Überzeugungen und dem Staatsgesetz auf diese Weise in den Ländern gelöst wird, wo Glaubensfreiheit schon seit Jahrhunderten als ein hohes Gut angesehen ist und religiöse Toleranz ziemlich lange Tradition hat: in Großbritannien - oder auch in den Niederlanden, wo die Staatsbeamten bereits seit dem Inkraftetreten des Homoehegesetzes 2001 die Homo-Paare ablehnen können. Jetzt sollten die gläubigen Ärzte, die sich weigern, die Abtreibung zu machen oder Euthanasie zu erstatten, als nächste von dieser positiven Tendenz in Europa profitieren.
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#16 daVinci6667
  • 02.09.2014, 15:22h

  • Nun dann sollte sich eben ein schwuler Standesbeamter oder eine lesbische Standesbeamtin finden lassen, der sich weigert heterosexuelle Paare zu vermählen!

    Wenn der /die dann entlassen werden solte muss dasselbe Gericht diese Entlassung auch kassieren!

    Wo kommen wir da hin? Vielleicht stellen öffentliche Institutionen bald keine Religiotinnen und Religioten mehr ein. Das würde ich sofort unterstützen.

    Grund: die finden alle möglichen religiösen Gründe zu diskriminieren und ihre Arbeit zu verweigern für die der Staat sie bezahlt. Sie schaden uns allen!
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#17 OliverZiAnonym
  • 02.09.2014, 15:24h
  • Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn sie sich aus religiösen Gründen geweigert hätte einen Christen mit einem Muslim zu trauen.

    Oder jemand "normalen" mit einem Blinden oder Amputierten - stehen diese Menschen doch immerhin nach Leviticus außerhalb der Gesellschaft

    Dumme Nuss! Dumme ignorante Nuss.
    Ich hoffe, einige Homosexuelle wollen jetzt ausschließlich auf diesem Standesamt heiraten. Wenn sie sich dann tatsächlich mal weigert und das nicht nur ankündigt, fliegt die Dame.
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#18 m123Anonym
  • 02.09.2014, 15:39h
  • Achja, wie ist es eigentlich mit Religionen, die Heterobeziehungen ablehnen? Wenn jemand einer solchen Religion angehört und als Standesamter bearbeitet, darf er dann auch auf Grund seiner religiösen Überzeugungen sich weigern heterosexuelle Zivilehen zu schließen???

    Mit Religion kann man alles begründen was man will, weil man alle möglichen Märchen erfinden kann.

    Das "Beste" am christlichen Glauben ist ja, dass in der Bibel aller möglicher Scheiß steht, zum Beispiel, dass man ungehorsame Kinder schlagen oder steinigen sollte. Merkwürdig, dass sowas dann nicht praktiziert wird. Aber wenn es um das Diskriminieren von Homosexuellen geht, dann wird das eifrig praktiziert, und quasi eine einzige Bibelstelle dafür benutzt, während die anderen Stellen biblischer Grausamkeiten gegen Frauen, Sklaven usw. nicht benutzt werden. Mit der Bibel kann man jeden willkürlichen Scheiß begründen. Das ist so krank!
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#19 goddamn liberalAnonym
  • 02.09.2014, 16:09h
  • Das ist ein unglaublicher Skandal.

    Die Frau ist keine Pastorin.

    Sie schließt keine religiösen Ehen.

    Man stelle sich mal vor, eine Standesbeamtin würde interreligiöse Ehen aus Gewissensgründen verweigern.

    Oder gemischtrassige Ehen oder Ehen zwischen Juden und Nichtjuden.

    Aus dem Urteil spricht der Ungeist der Nürnberger Gesetze und des Südstaatenrassismus in den USA.

    Aber mit unsereinem kann man es anscheinend ja machen.

    Was heißt: Uns niedermachen.
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#20 kuesschen11Profil
  • 02.09.2014, 16:30hFrankfurt
  • Das ist wieder mal der typische Fall von "christlicher Kirche".

    Aber Staat ist Staat und Kirche ist Kirche. Zu den Verwaltungsaufgaben gehört beim Standesamt natürlich auch eine kleine Zeremonie vor dem Gesetz und die gilt auch in England für gleichgeschlechtliche Trauungen. Dass sie bei diesem Verstoß gegen Verwaltungsaufgaben gefeuert wurde, ist nicht mehr wie richtig, denn sie ist in ihrer Position Standesbeamtin. Da sollte sie zwischen den Aufgaben beim Staat und der Religion differenzieren lernen.

    Dann hätte die homophobe Mrs. Jones lieber Pfarrerin statt Standesbeamtin werden sollen. Da lässt man ihr doch die religiösen Ansichten.

    Nur dass sie dann noch heuchlerisch damit anfängt, sie wäre wegen ihrem Glauben entlassen worden, ist schon eine dreiste Behauptung. Am besten gleich wieder anfangen mit Christenverfolgung. Ach, die armen, armen Christen.

    Die Kirche sucht und suchte sich in den ganzen Jahrhunderten immer einen autoritären Staat als Handlungsgehilfen für die Machterhaltung ihrer unnützen Dogmen aus.
    Es ist immer noch notwendig, die Trennung von Kirche und Staat gesetzlich klar festzulegen.
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