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Kommentare zu:
Homophobe Standesbeamtin darf Homo-Paare ablehnen


#51 splattergayAnonym
  • 03.09.2014, 17:02h
  • Antwort auf #50 von Baer2014
  • Das tut mir sehr leid, was du da mit der Kirche erlebt hast. Das geht natürlich überhaupt nicht. Hier war es aber nicht ein kleiner Angestellter, sondern der Machtapparat Kirche (mit staatlichem Segen) der zur Kündigung geführt hat. Das ein Kollege daran beteiligt war, macht es natürlich noch schlimmer.

    in dem hier behandelten Fall, hat aber niemand wirklich einen Nachteil davongetragen. Es war ein internes Problem. Kein Paar, das sich verheiraten wollte, hat davon was mitbekommen oder Nachteile erlitten. Käme das öfters vor, wäre es natürlich beunruhigend, aber die gesellschaftliche Akzeptanz ist inzwischen so groß, das es wohl bei Einzelfällen bleiben wird.

    Wie auch immer, eine pluralistische Gesellschaft ist halt oft schwer auszuhalten, aber etwas besseres wurde noch nicht erfunden.
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#52 Katrin
  • 03.09.2014, 17:09h
  • Schwuler Taxifahrer verweigert stadtbekanntem, homophoben die Beförderung.

    Homophober Taxifahrer verweigert Schwulem die Beförderung.

    Schwuler Taxifahrer verweigert besoffenem Heterosexuellen die Beförderung.

    Heterosexueller Taxifahrer verweigert besoffenem Schwulen die Beförderung.

    Schwuler Taxifahrer verweigert Vikar die Beförderung.

    Taxifahrer und Zeuge Jehovas verweigert General die Beförderung.

    Zeuge Jehovas und Ex Taxifahrer wird vorbestraft, weil er dem General den Dienst an der Waffe verweigert.
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#53 TheDadProfil
  • 03.09.2014, 17:59hHannover
  • Antwort auf #37 von Katrin
  • ""Du bist im Irrtum mit deinem Wunsch deutsche Berufsbilder nach England zu übertragen und dem entsprechend zu urteilen.""..

    Nöö..

    Britische Beamte sind ebensolche Korinthenkacker wie deutsche, da das Beamtenrecht sich nicht wesentlich unterscheidet..

    Was Dir entgangen zu sein scheint :

    ""Meine Rechte, die mir von der Europäischen Menschenrechtskonvention garantiert werden, wurden gebrochen""..

    Dabei "vergißt" die werte Dame :
    Die Menschenrechte sind ebenso aufgebaut wie unsere Verfassung..

    Die unantastbare Würde steht ganz oben, die Religionsfreiheit weiter unten, und hat sich deshalb dieser unantastbaren Würde der anderen Menschen unterzuordnen..

    Was Du auch nicht begriffen hast :

    ""Natürlich hat die Frau das Recht ihren Arbeitsumfang neu zu verhandeln.""..

    Wer glaubst Du, das sie ist ?

    Verdi ?

    Als Beamtin kann sie GAR NICHTS
    "neu verhandeln"..

    Sie hat sich den Dienstanweisungen unterzuordnen, und bei einem Dienstvergehen die Konsequenzen zu tragen..

    Die angedrohte Arbeitsverweigerung ist somit ein Dienstvergehen, und die Konsequenz war die Kündigung..

    ""Als sie den Job bekommen hatte und ihren Vertrag unterschrieben hat, wurden homosexuelle Menschen nicht verheiratet. Ihr Arbeitgeber, also die Gemeinde oder Stadt erweitert jetzt ihren Aufgabenbereich und da hat sie das Recht sich zu melden.""..

    Schwachsinn !

    Da wurde nichts "erweitert", außer der Gruppe die heiraten dürfen..

    An der Art und dem Umfang ihre "Aufgabe" hat sich rein gar nichts geändert !

    Mir der Argumentation dürfte Deiner Meinung nach ein Beamter der Zulassungsstelle demnächst die Arbeit verweigern weil durch die Maut sein "arbeitsaufwand erweitert" wird ?

    ""Stell dir mal vor, du sollst demnächst ein Team bilden mit einem überzeugten Homogegner und AFD oder CSU Mitglied oder gar NPD Aktivisten und du bist Beamter oder auch nicht. Da beanspruchst Du doch auch das Recht dein verändertes Jobprofil neu zu verhandeln.""..

    Äh ? Nöö..
    Ich arbeite in einem multiprofessionellem Team im Schuldienst, und weiß nichts über die politischen Überzeugungen von KollegInnen..

    Homophobisten und Rassisten würden dort schnell auffliegen, denn ich bin als Inklusionsassistent für die Integraton von Menschen mit Behinderungen aller Art, und nebenbei auch für Schüler mit Integrativen Problematiken zuständig, denn ich schaffe Barrierefreiheiten für solche SchülerInnen..

    ""Die Frau beansprucht, dass auf sie Rücksicht genommen wird. Sie beansprucht nicht, dass alle so denken müssen wie sie tickt.""..

    Nöö..
    Sie behauptet ihre "religiösen Gründe" wiegen schwerer als die Menschenrechte, die sie für sich reklaöiert, ohne zu beachten das diese nicht für Religioten allein gelten, sondern für ALLE Menschen..

    Ihre "Rechte" werden durch den Arbeitsvetrag als Beamtin eingeschränkt, was natürlich ist, denn das Beamtenrecht regelt ihr Dienstverhältnis gegenüber dem Staat als Auftraggeber ihrer Dienstleistung, die sie dem Bürger gegenüber zu leisten hat..

    In Artikel 16
    Menschenrechtskonvention heißt es :

    Heiratsfähige Frauen und Männer haben ohne Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.

    Das Recht auf Religonsfreiheit steht erst in Artikel 18, und ist damit niedriger zu bewerten als das Recht auf Ehe..
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#54 TheDadProfil
  • 03.09.2014, 18:05hHannover
  • Antwort auf #44 von Baer2014
  • "" Daß hier jemand sie als Standesbeamtin bezeichnet hat und damit formal unrecht hat,""..

    Das war nicht "jemand", das steht auch so im Artikel..

    Jemand der eine Ehe vollzieht ist hier wie dort Beamter, denn er vollzieht den hoheitlichen Akt einer Zivilehe, und stellt ein Dokument aus, nämlich die Ehe-Urkunde, das kann ein Angestellter gar nicht leisten, dazu ist es notwendig einen Beamten respektive civil servants herzunehmen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#55 TheDadProfil
  • 03.09.2014, 18:08hHannover
  • Antwort auf #45 von splattergay
  • ""Ich hätte diese Frau einfach auf eine andere Dienststelle versetzt, wo sie mit ihrem religiösen Wahn keinen Schaden anrichten kann.""..

    Da fällt mir so ganz spontan gar keine Dienststelle ein..

    Und selbst bei längerem Überlegen nicht, denn solche Leute richten immer Schaden an, wie man an diesem Prozess sehen kann..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#56 Robby69Ehemaliges Profil
  • 03.09.2014, 18:10h
  • Antwort auf #26 von Katrin
  • NIEMAND hat das Recht, absichtlich LGBTIs zu diskriminieren und als Menschen zweiter Klasse zu behandeln! Und schon erst recht nicht aus angeblichen "religiösen" Gründen! -
    Ich möchte mal Dich sehen, wie Du reagieren würdest, wenn die Mitarbeiter der für Dich zuständigen Stadtverwaltung sich z.B. in Zukunft weigern würden, Deinen Personalausweis o.ä. zu verlängern - und dafür als Grund angeben, dass sie aus "christlichen" Gründen das nur noch bei Heten machen und sich ansonsten weigern dürfen...
    Wetten, dass DU dann die Erste bist, die Zeter und Mordio brüllt und diese Diskriminierung anprangert!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#57 TheDadProfil
  • 03.09.2014, 18:14hHannover
  • Antwort auf #49 von splattergay
  • ""während ich beim sogenannten kleinen Mann (oder Frau) mehr Milde walten lasse. ""..

    Diskriminierung ist ein Ergebnis von Religiotie..

    Kirche ist die Summe ihrer Religioten..

    Bei solchen Religioten, die der Meinung sind, sie dürften ihre Religiotie gegen geltendes Gesetz durchsetzen, läßt man keine "Milde" walten..

    Denn die Summe dieser Leute bildet die Kirche, der wir die Diskriminierung, den Rassismus und den Homophobismus zu verdanken haben !
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#58 TheDadProfil
#59 sperlingAnonym
  • 03.09.2014, 18:36h
  • Antwort auf #52 von Katrin
  • zumindest nach deutschen recht könnte jede_r taxifahrer_in, der_die eine_n kund_in aufgrund solcher personen-/gruppenbezogener gründe abweist, wegen diskriminierung belangt werden.

    aber es geht hier nicht um "massengeschäfte" wie personenbeförderung, sondern um öffentliche angestellte und staatliche dienstleistungen.

    beantwortest du noch meine frage in #38?
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#60 Katrin
  • 03.09.2014, 21:49h
  • Antwort auf #59 von sperling
  • Zur Beantwortung Deiner Frage in $38: Du setzt voraus, dass Mrs. Jones als Standesbeamtin eine weiße Engländerin ist, wahrscheinlich weil deutsche Standesbeamte in der Regel weiße sind und natürlich die deutsche Staatsbürgerschaft haben müssen und Du nicht über den Rand Deiner Schüssel schauen kannst. In der Tat kann Mrs. Jones aber jede Staatsbürgerschaft haben, oder auch staatenlos sein und sie kann jeder möglichen ethnischen Gruppe oder Rasse angehören. Den walisischen Namen Jones kann sie auf verschiedenen Wegen erhalten haben, zum Beispiel in dem sie sich ganz einfach so nennt. Was also für Dich und den deutschen Standesbeamten eine gemischtrassige Ehe ist, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit Mrs. Jones egal.

    Deine theoretische Frage versucht eine doppelt negative Antwort zu erzeugen. Solche Fragen sind diskriminierend. Aber andererseits könnten wir ja mal den Faden aufnehmen und den Fall untersuchen, ob die Ehe zwischen einer Deutschen und einem Alien eine gemischtrassige Ehe darstellt und dies aus der Sicht der Deutschen und aus Sicht der Aliens klären. Wie siehst Du das?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »

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