Dieses Logo des Fremdenverkehrsamts dürfte unter Schwulen und Lesben populärer werden (Bild: Yo amo Mexico / flickr / by 2.0)
Das Parlament des mexikanischen Bundesstaates Coahuila hat am Montag mit 19 gegen eine Stimme die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben beschlossen.
Bislang hat lediglich Mexiko-Stadt und der Touristenstaat Quintana Roo, in dem sich Cancun befindet, Schwule und Lesben im Eherecht gleichgestellt. Insgesamt hat das nordöstlich gelegende Coahuila 40 Einzelgesetze geändert. Die Gleichstellung wird bereits kommende Woche in Kraft treten. Gouverneur Rubén Moreira Valdez beglückwünschte die Abgeordneten in der Hauptstadt Saltillo für ihre Entscheidung und erklärte, damit würden Homosexuelle endlich die gleichen bürgerlichen Rechte erhalten wie alle anderen Bürger auch.
Coahulia ist fast halb so groß wie Deutschland, hat aber nur rund drei Millionen Einwohner. Im Norden grenzt der Staat an Texas. Bereits 2007 hatte der Bundesstaat eingetragene Lebenspartnerschaften eingeführt (queer.de berichtete).
In den meisten Teilen Mexikos dürfen gleichgeschlechtliche Ehen zwar nach wie vor nicht geschlossen werden, allerdings müssen diese Ehen in allen Bundesstaaten anerkannt werden, wie der oberste Gerichtshof im Dezember 2012 entschieden hat (queer.de berichtete). (dk)
Aber noch schöner wäre es, wenn nicht nur immer einzelne Bundesstaaten das machen würden, sondern ganz Mexiko..
Aber wieder mal sind andere fortschrittlicher als Deutschland...