Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=22222
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Krim: Schwule und Lesben haben "keine Chance"


#1 NATOAnonym
#2 David77Anonym
  • 03.09.2014, 14:38h
  • ""Auf der Krim brauchen wir solche Leute nicht"."

    Ach nee... warum annektieren die dann Gebiete mit "solchen Leuten", die sie "nicht brauchen"???dann können die ja gerne die Krim wieder verlassen...
    Hat ihm keine gesagt, dass es "solche Leute" überall gibt??
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Bad HomburgAnonym
#4 OlliAnonym
  • 03.09.2014, 14:53h

  • Sorry. In Osteuropa wohnt größtenteils rechtsgerichtetes, antidemokratisches und homophobes Pack und Gesindel. Das kann man prima am Ukraine/Russland Konflikt sehen. Von einem normalen Umgang mit Menschen und deren Individualität sind diese wichser soweit entfernt, wie die Erde von der Sonne. Sollen sie sich doch dort gegenseitig den Schädel einschlagen. Wenn keiner mehr da ist, kann der Rest ja neu anfangen.,
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Oliver43Anonym
  • 03.09.2014, 14:57h
  • Und während nunmehr CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne harte Wirtschaftssanktionen gegen die homophobe Putinregierung fordern, die in der Ukraine einen Krieg angezettelt haben, meint die Linkspartei immer noch, sie müsse sich für Russlands Sichtweise einsetzen.

    So kritisierte tatsächlich gestern Linksparteichef Bernd Riexinger die gute Rede von Herrn Gauck in Polen. Gauck hat die strategische Partnerschaft zu Russland aufgekündigt und das ist gut so. Mit einem Kriegsagressor kann keine Partnerschaft bestehen.

    *
    www.faz.net/aktuell/politik/inland/ukraine-konflikt-linken-c
    hef-attackiert-gauck-wegen-russland-kritik-13130753.html


    Es ist skandalös, wie die Linken in Deutschland mit Herrn Riexinger meinen, dass Sie die homophobe Regierung von Putin untestützen und verstehen müßte.

    Putin ist ein Arschloch.
    Putin ist ein Kriegstreiber.

    Und Herr Bernd Riexinger mit einem solchen Kriegstreiber und einer solchen Regierung ist keine Partnerschaft tragfähig.

    WIr brauchen HARTE Wirtschaftssanktionen gegen Russland, damit die Regierung Putin unter Druck gerät.

    Und wenn die Linkspartei hier "Herrn Putin hinterherdackelt", dann macht sie sich keine Freunde unter schwulen/lesbischen Wählern, Herr Harald Petzold !!!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 FOX-NewsAnonym
  • 03.09.2014, 15:00h
  • Aleksejew will gerichtlich vorgehen? Die Krim gehört völkerrechtlich zu der Ukraine und die Russen haben sie annektiert; genauso wird Putin die Ostukraine annektieren und wenn es aus seiner Sicht gut läuft, nimmt er Estland, Lettland und Litauen auch noch gleich mit ein. Dieser Faschist, der Ländergrenzen nicht respektiert, wird sich wohl kaum von einem Gericht in die Schranken weisen lassen. Er ist der neue Hitler und lässt sich von niemanden stoppen. Da kann die EU machen was sie will, er lacht einfach nur darüber.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 goddamn liberalAnonym
#8 David77Anonym
  • 03.09.2014, 15:21h
  • Antwort auf #5 von Oliver43
  • Auch wenn man Putin Zähne zeigen muss und ich "Russlands Sichtweise" verurteile, glaubst du nicht, dass manche es für klüger halten, weniger Öl ins Feuer zu gießen und weniger zu provozieren?
    Wenn du das für skandalös hältst? Wir wissen nicht, wie es weitergeht und ob sich die Entscheidungen in 10-20 Jahren als verkehrt oder gar katastrophal entscheiden werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#9 puschelchenProfil
#12 Oliver43Anonym
  • 03.09.2014, 16:23h
  • Antwort auf #8 von David77
  • @David77
    "Auch wenn man Putin Zähne zeigen muss und ich "Russlands Sichtweise" verurteile, glaubst du nicht, dass manche es für klüger halten, weniger Öl ins Feuer zu gießen und weniger zu provozieren? "

    --> Sorry dem stimme ich in keinster Weise zu. Und ich bin froh, das nunmehr Harte Wirtschaftssanktionen gegen Russland durch die EU kommen.

    Wenn hier einer ständig Öl ins Feuer gießt, dann ist es wohl der Kriegsagressor Putin, der hier in machiavellischer Art und Weise die Ukraine zerstückelt und in Manier des 19. Jahrhunderts das Recht des Stärkeren in Anspruch nimmt.

    Hinzukommt das Putin ein ganz ganz großes homophobes Arschloch ist. Ich habe selbst russische LGBT-Aktivisten getroffen, die mir geschildert haben, wie massiv sich seit dem Putin an der Regierung ist, das Leben für sie in Russland verschlechtert hat.

    Und da halte ich es für zwingend richtig, wenn nunmehr Gauck in Polen Russland die Partnerschaft nunmehr aufkündigt, wie es auch die EU vorgestern durch ihre neue italienische Sprecherin für Aussenpolitik gemacht hat.

    Und es ist gut, wenn SPD, CDU/CSU, Grüne und FDP den Kurs von Gauck unterstützen und klar sich für harte Wirtschaftssanktionen gegen Russland stark machen.

    Schlimm wenn nunmehr Herr Bernd Riexinger Herrn Putin hinterschleimt und hier ihm auch noch den roten Teppichr rollt.

    Nunmehr muss kommen:

    * Verbot der Auslieferung der zwei französischen Militärschiffe an Russland
    * Ende der Erdölförderung durch ExxonMobil in der russischen Arktis, wo das US-Unternehmen mit Rossneft gemeinsam fördert
    * Schluss mit Börsen- und Finanzgeschäften russischer Banken und Finanzinistute mit der EU
    * Verbot des Exports von Technologieprodukten im Energiesektor nach Russland
    * Importverbot auf russischen Wodka , Diamanten und Kaviar

    * Keine Teilnahme mehr der EU-Länder an Fussball-WM 2018
    * Keine Ausrichtung der Formel-Eins in Sotschi

    Generell auch Abkehr der Zusammenarbeit mit Russland im gesamten Raumfahrtsektor; Frühzeitiges Ende der Internationalen Raumstation.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#13 liberty bellAnonym
#14 HaltungAnonym
  • 03.09.2014, 16:53h
  • Antwort auf #11 von goddamn liberal
  • "Was Putin vorhabe, stärke Russland nicht, sagte Obama in Estland. Wenn Putin jetzt an die Zeiten der russischen Zaren erinnere und Land zurückerobern wolle, das schon im 19. Jahrhundert verloren gegangen sei, werde er keineswegs Russlands Größe wiederherstellen. Unbändiger Nationalismus sei immer die letzte Zuflucht derer, 'die ihren Bürgern weder Fortschritt noch Entwicklungschancen zu liefern vermögen'. Mit Blick auf die Ost-Ukraine sagte Obama, man müsse neben der militärischen Bedrohung auch der russischen Propaganda entgegentreten.

    Etwa der 'Lüge', dass Menschen nicht zusammenleben könnten, nur weil sie verschiedene Wurzeln hätten oder verschiedene Sprachen sprächen. Den baltischen Staaten, die fürchten, Putin könne mit ihnen ähnlich verfahren, wie er mit der Ukraine umspringt, sicherte der amerikanische Präsident an diesem Mittwoch umfassenden militärischen Schutz zu. Das Versprechen des Nato-Vertrages, jedes Mitgliedsland zu schützen, sei 'unzerbrechlich, felsenfest und ewig'."

    www.spiegel.de/politik/ausland/barack-obama-in-estland-kriti
    k-an-putin-versprechen-an-baltikum-a-989672.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#15 FoXXXynessEhemaliges Profil
#16 GeorgB
  • 03.09.2014, 17:01h
  • Antwort auf #3 von Bad Homburg
  • Bis jetzt waren Ihre Beiträge immer nur dümmlichste Propaganda, jetzt werden Sie unverschämt. Homosexualität ist nichts, für das man sich willentlich entscheiden kann. Das Ausrichten seines Lebens an einem unsichtbaren Zauberwesen aaber ist ausschließlich eine bewusste Entscheidung. Also maßen Sie sich bitte nicht an, Göttergläubige mit Schwulen zu vergleichen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#18 userer
  • 03.09.2014, 17:15h
  • Antwort auf #3 von Bad Homburg
  • BH: "Aber das denken z.B. auch die Islamisten über die Christen im Irak."

    Oder über Schwule - nicht nur im Irak.
    Oder Christen über Schwule und Lesben - auch in Deutschland.

    Und als Rechtfertigung für dieses hassgetriebene, asoziale Verhalten werden stets "religiöse Gefühle" und "Gläubigkeit" angeführt, die größten Übel der Menschheit. Amen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#19 queer internatioAnonym
  • 03.09.2014, 17:17h
  • aber mit den faschisten, die usa und eu in der ukraine an die macht geputscht haben und deren gewalttrupps jetzt für "ordnung" sorgen, haben schwule und lesben "eine chance"?

    fakt ist: die demokratischen und sozialen rechte der breiten masse der menschen, und erst recht der besonders unterdrückten und verwundbaren gruppen, werden in diesem immer brutaleren kampf um imperialistische einflusssphären immer mehr zerstört.

    und dem us- und eu-kapital geht es in der ukraine gewiss nicht um "menschenrechte" und demokratie, sondern - wie dem russischen imperialismus - genau darum: um ressourcen- und marktkontrolle, bestmögliche ausbeutungsbedingungen (siehe aggressive soziale kürzungsprogramme, die die eu bereits verordnet hat) und ausweitung der einflusssphären.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 NicoAnonym
  • 03.09.2014, 17:18h
  • Ist doch klar, dass Putin bei seinen großrussischen Wichs-Phantasien auch die Homophobie exportieren will.
  • Antworten » | Direktlink »
#21 Julian SAnonym
  • 03.09.2014, 17:43h
  • Ob Gerhard Schröder seinen Meister Putin immer noch für einen "lupenreinen Demokraten" hält?

    Achja, wenn man einen hochdotierten Job bekommt, sieht man über manches hinweg...
  • Antworten » | Direktlink »
#22 HugoAnonym
  • 03.09.2014, 17:58h
  • "Er erklärte, Homosexuelle seien eine Gefahr für Kinder."

    Sie, die arroganten machthaber was menschenrechte mit den Füßen treten und andere völkerrechtlich Strafttaten begehen sind eine Gefahr für ihre gesamte Bevölkerung.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 HugoAnonym
#24 HugoAnonym
  • 03.09.2014, 18:09h
  • Antwort auf #6 von FOX-News
  • Genau, Hitler hat auch über die Westmächte totgelacht.
    Staaten wie Russland und China haben nichts zu suchen im UNO Sicherheitsrat.
    Ich bereite mir gedanklich eine Mail an Putin vor, in dem ich Ihn auffordere sich beim Internationalen Kriegsverbrechertribunal zu stellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#25 HugoAnonym
#26 FOX-NewsAnonym
  • 03.09.2014, 18:12h
  • Antwort auf #19 von queer internatio
  • Ich war kürzlich in Kiew. Es sind dort keine Faschisten an der Macht. Zwar hat die Ukraine ein großes Nachholbedürfnis in Sachen Bürgerrechte und auch Schwulen- und Lesbenrechte, aber die Regierung als faschistisch zu bezeichnen ist genauso falsch, wie wenn man Putin als Friedenstaube bezeichnen würde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#27 dem OffizierAnonym
  • 03.09.2014, 18:16h
  • Die verstehen alle nur eine Sprache:

    Börsen weltweit in den Keller!
    Banken weltweit in die Krise!
    Raketensilos weltweit öffnen!
  • Antworten » | Direktlink »
#28 Robby69Ehemaliges Profil
  • 03.09.2014, 18:22h
  • Nicht WIR sind eine Gefahr für die Kinder - sondern diese Scheiß-Kinderficker-Sekten Katholiban & Co.
  • Antworten » | Direktlink »
#29 SofiaBerlinProfil
#30 Baer2014Anonym
  • 03.09.2014, 19:21h

  • Ich habe eine geteilte Sichtweise.

    Den Ukrainekonflikt haben die USA und die EU angezettelt. Putin hat das aber aber ausgenutzt um sich die Krim zu schnappen.

    Und in Kiew wurde der CSD ja von Klitschko verboten (dessen Partei UDAR wird von der Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU finanziert). Viele aus meinem Bekanntenkreis halten auch Klitschko für eine Schrankschwester.

    Meine Forderung: ZWANGS-OUTING FÜR HOMOPHOBE SCHRANKSCHWESTERN.

    Dem Krim-Regierungschef
  • Antworten » | Direktlink »
#31 David77Anonym
  • 03.09.2014, 19:50h
  • Antwort auf #25 von Hugo

  • ...Da müsste er vorher an deiner haustür vorbei...
    im ernst? Dann hätte die nato längst eingegriffen... Du hast nicht verstanden, worauf ich aus bin: was ist, wenn eine solche reaktion die folge dessen ist, was die nato jetzt entscheidet? Wenn die stationierung von nato-truppen im baltikum, um einen einmarsch russlands zu verhindern, diesen erst auslöst?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#32 Oliver43Anonym
  • 03.09.2014, 19:52h
  • *
    www.zeit.de/politik/ausland/2014-09/ukraine-russland-kriegss
    chiff-frankreich#comments


    So das wurde auch echt Zeit. Frankreichs Regierung stoppt vorerst die Auslieferung der zwei von Russland angeforderten Kriegsschiffe. Hollande hat endlich nachgegeben.

    Rüstungsexporte nach Russland aus der EU gehören ganz verboten. Es kann nicht sein, das hier in Deutschland ukrainische Soldaten in Krankenhäusern behandelt werden, und gleichzeitig NATO-Partner wie Frankreich Kriegsschiffe nach Russland verkaufen. Gut das dies gestoppt wurde.

    ---------------------------------

    Und das US-Unternehmen Exxon Mobile sollte die Erdölprojekte, die es mit Rossneft in der russischen Arktis durchzieht, beenden. Wenn die US-Regierung und Obama glaubwürdig sein wollen, müssen sie dies dem Unternehmen Exxon Mobile verbieten.
  • Antworten » | Direktlink »
#33 HugoAnonym
  • 03.09.2014, 20:24h
  • Antwort auf #31 von David77
  • Sollche Idioten kennen nur eine Sprache, nähmlich die der Gewalt.
    Die Geschichte ist voll mit sollchen Beispielen, ich nenne nur ein aktuelles Beispiel:
    Was ist mit Syrien? Der Westen wollte eingreifen, wer war dagegen? Putin.
    Jetzt ist Syrien ganz verloren, nähmlich an den verbrecherischen fundamentalisten (was ich von denen halte, hab ich schon früher geschrieben) und am syrischen Machthaber, der von Putin unterstützt wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#34 porokusiAnonym
#35 paren57Ehemaliges Profil
  • 03.09.2014, 21:48h
  • "Auf der Krim brauchen wir solche Leute nicht". Er erklärte, Homosexuelle seien eine Gefahr für Kinder. Junge Menschen sollten viel mehr eine "eine positive Einstellung zur Familie und traditionellen Werten" lernen."

    Könnte doch von der großen Koalition aus CDU, CSU und AfD stammen. Letztere sind ja auch glühende Putin-Verehrer. Zufall?
  • Antworten » | Direktlink »
#36 Oliver43Anonym
  • 03.09.2014, 22:27h
  • Antwort auf #30 von Baer2014
  • @Baer2014
    " Den Ukrainekonflikt haben die USA und die EU angezettelt."

    --> Du tickst wohl nicht mehr ganz richtig. Nicht die USA und die EU haben den Krieg in der Ukraine und die völkerrechtswidrige Besetzung der Krim ausgelöst, sondern die alleinige Schuld dafür trägt die russische Regierung mit Putin an der Spitze. Mit massiver russischer Propaganda begann Putin nach den Olympischen Spielen, wo er sich als Held feiern ließ, die Krim an sich zu reißen, und danach begann er im Osten der Ukraine mit Geheimdienstarbeitern die dortige russische Minderheit in Donezk und Luhansk aufzuwiegeln. Es folgten Geheimkommandos und versteckt den Osten der Ukraine infiltrierende russische Soldaten und Waffenlieferungen, die so weit gingen, das nunmehr die Maske in den letzten Wochen fiel, und auch dem letzten Beobachter klar wurde, das hier im Osten der Ukraine der Strippenzieher das russische Militär mit Putin an der Spitze ist.

    Die EU hingegen und die USA haben lange abwartend und sehr zögerlich agiert, so dass Putin den Eindruck gewann und den hat er immer noch, dass der Westen aus lauter Weicheierpolitikern besteht, deren Sorge nur den heimischen Arbeitsplätzen gilt und einer florierenden WIrtschaft. Sehr kalkulierend berechnend weiß Putin, das die USA, England und Frankreich nie Atombomben einsetzen werden und das auch keines dieser Länder bereit ist, militärisch der Ukraine zu helfen.

    Putin spielt ein sehr eiskalt berechnendes Spiel der Macht und er wollte die Krim für die russische Marine und sein Ego. Und er will den Osten der Ukraine, die Donbassregion, weil dort sich das industrielle Herzstück der Ukraine befindet.

    Wenn Du hier, Baer2014, solche Sätze schreibst, so ist dies nur reine russische Propaganda, die Du hier von DIr gibst.

    Wir brauchen HARTE Wirtschaftssanktionen nunmehr gegen Russland !!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#37 PetrowAnonym
  • 03.09.2014, 22:29h
  • Antwort auf #31 von David77
  • "Wenn die stationierung von nato-truppen im baltikum, um einen einmarsch russlands zu verhindern, diesen erst auslöst?"

    Schlachtfeld Europa

    Ich habe schon früher gesagt, dass die Vereinigten Staaten nun völlig freimütig ihre Karten auf den Tisch legen. Das ist der Fall. Ihre offiziell erklärte Politik ist jetzt als 'Full Spectrum Dominance' definiert. Das ist nicht mein Ausdruck es ist ihrer. 'Full Spectrum Dominance' meint die Kontrolle des Landes, der See, der Luft und des Weltraums und aller begleitenden Ressourcen.

    Harold Pinter in seiner Rede bei der Entgegennahme des Nobelpreises 2005
    Es ist wahr, obgleich es in der im Kontrollwahn befangenen Welt des Militärs selten zur Kenntnis genommen wird, dass eine 'Full Spectrum Dominance' in der globalen Informationsumwelt unmöglich ist.

    Philip Taylor, Professor an der Universität Leeds und Berater der Regierungen der USA und des Vereinigten Königreichs, im Jahr 2005[2]

    de.wikipedia.org/wiki/Full-spectrum_dominance

    Petrow wurde für sein Verhalten seitens seiner Vorgesetzten weder belobigt noch belohnt aber auch nicht bestraft. Eine ursprünglich für sein Handeln geplante Ordensverleihung blieb aus, denn als sich der Grund für die Anfälligkeit des Systems herausgestellt hatte, zogen Vorgesetzte die Geheimhaltung vor, um ihr eigenes Gesicht zu wahren.

    de.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#38 Carnegie ForumAnonym
#39 dem RealistenAnonym
  • 03.09.2014, 22:44h
  • Antwort auf #27 von dem Offizier
  • Damals wie heute:

    Der Feind steht im eigenen Land!

    Schwule und Lesben und die breite Masse der Menschen brauchen eine starke Bewegung gegen Krieg und Militarisierung - weltweit!

    "Valery Heletey, Verteidigungsminister des eng mit Deutschland verbündeten ukrainischen Regimes, verkündet am selben Tag auf seiner Facebook-Seite: "Wir stehen an der Schwelle eines großen Kriegs, wie ihn Europa seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt hat." Er sagte Verluste voraus, "die nicht in Hunderten sondern in Tausenden und Zehntausenden gemessen werden."

    Gauck hätte für seine Kriegsdrohung keinen symbolträchtigeren Ort wählen können. Mit dem Beschuss der Westernplatte durch das deutsche Kriegsschiff Schleswig-Holstein hatte am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg begonnen. Die anschließende Eroberung und Unterjochung Polens, der schließlich ein Fünftel der polnischen Bevölkerung einschließlich fast aller polnischen Juden zum Opfer fielen, war der Auftakt zum Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, der weitere 27 Millionen Opfer forderte.
    ...
    Mit seinen Kriegsdrohungen gegen Russland knüpft Gauck nahtlos an diese Tradition an. Er bestätigt damit [des Historikers Fritz] Fischers These, dass es eine Kontinuität der deutschen Kriegsziele im Ersten und Zweiten Weltkrieg gibt, die der deutsche Imperialismus heute wieder aufgreift. Nach 1914 und 1939 reagiert der deutsche Imperialismus 2014 auf seine unlösbaren Widersprüche und Probleme erneut durch die Expansion nach Osten.

    Hatte Deutschland 1939 Polen überfallen, um den Weg gegen den Angriff auf die Sowjetunion freizumachen, arbeitet es heute mit den rechten Machthabern in Warschau zusammen, um gemeinsam gegen Russland vorzugehen. Im Februar haben Berlin, Warschau und Washington in Zusammenarbeit mit rechten und faschistischen Kräften, die sich auf Nazi-Kollaborateure aus dem Zweiten Weltkrieg berufen, den Putsch gegen Präsident Janukowitsch organisiert. Seither arbeiten sie systematisch daran, den Konflikt mit Russland weiter zu verschärfen."

    www.wsws.org/de/articles/2014/09/03/gauc-s03.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#40 BaksisProfil
  • 03.09.2014, 22:54h
  • Wenn ich Russen zu ihrer Meinung über Putin und den ganzen Konflikt frage, antworten die meisten, dass sie 200% hinter Putin stehen.

    Er mache nichts falsch und wir Europäer lassen uns von den Amerikanern einfach nur Lügengeschichten auftischen.

    Und ich frage mich dann immer: Hallo, der Mann hat die Krim besetzen lassen, ohne irgendjemanden zu fragen, hat sich einfach nur fremdes Territorium gekrallt!
    Was ist los mit den Menschen?!

    Glauben die, wir haben keine Augen im Kopf?!

    Wie kann man nur so blind sein, oder will man blind sein wollen und nicht sehen wollen, was Putin mit Schwulen machen lässt?
    Was macht er mit den Unschuldigen in der Ukraine, die immer noch hungern und in keiner zivilisierten Lebenssituation sind?

    Und die Polizei soll uns sagen, welche Orientierung die bessere ist?
    Vielleicht sollten wir ihnen sagen, dass sie hirnamputierte, unwissende und ignorante Idioten sind!
    Eine Schande für all die russischen Philosophen, Autoren und Co., die so viele wichtige Werke zustande gebracht haben!

    WAS ist nur los mit den Menschen?!
  • Antworten » | Direktlink »
#41 goddamn liberalAnonym
#42 daVinci6667
  • 04.09.2014, 00:42h

  • Wir erleben dieser Tage die schwerste Krise seit 1962. Vielen scheint das gar noch nicht bewusst zu sein. Höchste Vorsicht und kühle Köpfe sind gefragt.

    Der Unterschied zu damals ist, dass nicht mehr zwei unterschiedliche Gesellschaftssysteme aufeinandertreffen sondern mittlerweile zwei kapitalistische. Das macht die Gefahr keinesfalls kleiner.

    Die Tatsache ist, direkte Nachbarstaaten Russlands gehören bereits der NATO an, nun will da auch noch die grosse Ukraine rein. Das kränkt das russische Volk zutiefst in ihrem Nationalstolz.

    Es geht um diffusen russischen Grössenwahn, historisch verständliche tiefe Verletzungen kombiniert mit gefährlicher Propaganda und religiösen "Werten" und Moral. Ein ganz mieses Spiel spielt dabei die russisch orthodoxe Kirche.

    Die russische Seele fühlt sich ähnlich verletzt wie damals die deutsche in den 30er Jahren! Wir Schwule leiden wiedermal am meisten darunter. Ob das diesmal wieder so tragisch endet wissen wir nicht.

    Klar ist, Sotchi hätte niemals stattfinden dürfen. Hier hatte Putin bereits erstes Mal gewonnen! Die Fussball WM 2018 darf unter diesen Umständen niemals in Russland stattfinden. Alle Massnahmen müssen jetzt ergriffen werden, ausser direkte militärische!

    Es spricht keiner aus, doch kommt's hart auf hart, wird die Ukraine sowieso geopfert werden müssen. Deutliche Zeichen gehören allerdings gesetzt. So müsste Russland aus der OSZE rausgeschmissen werden.

    Ein grosser Krieg, vielleicht sogar ein 3.Weltkrieg ist erst dann unausweichlich wenn Putin mehr als die Ukraine will.
  • Antworten » | Direktlink »
#43 daVinci6667
  • 04.09.2014, 01:14h
  • Antwort auf #40 von Baksis

  • "Eine Schande für all die russischen Philosophen, Autoren und Co., die so viele wichtige Werke zustande gebracht haben! WAS ist nur los mit den Menschen?"

    Genau dieselbe Frage stellte man sich zweifellos in den 30ern von der Kulturnation Deutschland.

    Ich fürchte leider mit dem russischen Volk geschieht zur Zeit ziemlich dasselbe. Die Deutschen standen damals so deutlich hinter Hitler, wie heute die Russen hinter Putin.

    Heute wie damals Wider besseren Wissens! Nicht sehen, nicht hören WOLLEN!

    Zusätzlich das Gefühl, wenn alle hinter der Führung stehen, können die sich nicht alle irren etc. Man selbst will sich nicht in die Nesseln setzen usw. Irgendwann ist es plötzlich zu spät.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#44 Oliver43Anonym
  • 04.09.2014, 01:55h
  • Antwort auf #42 von daVinci6667
  • @daVinci6667
    "Ein grosser Krieg, vielleicht sogar ein 3.Weltkrieg ist erst dann unausweichlich wenn Putin mehr als die Ukraine will."

    Die NATO und die Mitgliedsstaaten der EU werden für die Ukraine nicht militärisch ins Feld ziehen, weil die Ukraine im Unterschied zu Estland, Lettland und Litauen nunmal aktuell weder Mitglied der NATO noch der EU ist. So hart das auch für die Ukraine ist, aber die USA, Deutschland, Frankreich oder England werden für die Ukraine nicht in den Krieg ziehen.

    Das weiß auch Putin und daher pokert er nun und wird in bezug auf die Krim und die Donbassregion gewinnen. DIese Gebiete gehen auf Dauer an Russland.

    Länder wie Finnland, Moldawien und Schweden kann man nur dringend raten, Mitglied der NATO zu werden. Und ebenso sollte Moldawien dringend in die EU.

    Weißrussland hingen dürfte ebenso auf Dauer wie die Krim Teil Russlands werden, weil Weißrussland weder in der NATO noch in der EU ist und jetzt schon eine Zollunion mit Russland hat.

    Putin ist sauer und für sein eigenes Ego will er die Krim und die Donbassregion mit dem dortigen Industriekomplex für Russland vereinnahmen. Die Folge aber davon ist, dass er die Ukrainer dauerhaft den Russen entfremdet und die Ukrainer nie wieder Vertrauen zu den Russen haben werden. Langfristig wird der übrig gebliebene Rest der Ukraine in die NATO und in die EU streben, bis dahin aber hat Putin sich den Osten der Ukraine und die Krim gesichert. Das ist leider so.

    Wir können halt nur mit wirtschaftlichen Sanktionen Putin zeigen, dass wir sein Verhalten zutiefst missbilligen und er sowie Russland einen hohen Preis für die Krim und die Donbassregion zu zahlen hat.

    Estland, Lettland oder Litauen wird Putin/Russland nicht angreifen, weil er genau weiß, dass diese Länder zur NATO gehören und es dann den 3. Weltkrieg gebe wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#45 daVinci6667
  • 04.09.2014, 10:05h
  • Antwort auf #44 von Oliver43

  • "Länder wie Finnland, Moldawien und Schweden kann man nur dringend raten, Mitglied der NATO zu werden."

    Nein, das sehe ich ganz anders. Die NATO ist Teil des Problems und nicht der Lösung!

    Die NATO ist in Wahrheit US-geführt. Unter einem Demokraten im weissen Haus ist das erträglich, unter einem Republikaner wird das viel schwieriger. Haben wir unter Bush gesehen.

    Neutrale Staaten wie Schweden, die Schweiz, Finnland oder Österreich haben darin absolut nichts zu suchen. Genausowenig wie wir Satellitenstaaten von Russlands Gnaden brauchen, wollen wir amerikanische Satelliten. Das hatten wir schon mal!

    Wir brauchen neue Lösungen welche Russland auch nicht derart provozieren. Auch wenn es hauptsächlich russische propagandistische Hirngespinste sind. Sie fürchten eben das NATO-Symbol direkt an ihren Grenzen und bekommen eingetrichtert, diese könnte womöglich morgen bereits in Moskau einmarschieren.

    Hätte man nach 1989 auch die NATO aufgelöst, Deutschland hätte sich den neutralen Staaten angeschlossen, und ein rein europäisches, neutrales Verteidigungsbündnis wäre aufgebaut worden, (EU und US- unabhängig!) stünden wir heute an einem ganz anderen Ort und müssten uns nicht schon wieder mit einem leider immer wahrscheinlicheren Krieg in Europa auseinandersetzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#46 Baer2014Anonym
#47 Baer2014Anonym
  • 04.09.2014, 11:07h
  • Antwort auf #36 von Oliver43

  • #Oliver43

    Kein Grund ausfallend zu werden. Zudem ich mich bemühe, meine Posts mit m.E. oder hier mit "Ich habe eine geteilte Sichtweise" zu versehen, um damit zum Ausdruck zu bringen, daß man auch anderer Meinung sein kann, so wie du z.B.

    Was ich gemeint habe, war, daß das ganze mit dem Maidanaufstand und dem Sturz von Präsident Janukowitsch (der den CSD in Kiew 2013 erlaubt hatte!!!) begonnen hat und ich dafür, den Westen für verantwortlich halte.

    Ich hätte das klarer und anders formulieren sollen.

    Ich bin kein Freund von Rußland und schon gar nicht von Putin, wie man diversen Posts von mir entnehmen kann. Ich lasse mich aber auch nicht vor den Karren der Amis spannen, die selbst genug Dreck am Stecken haben mit ihrem Imperialismus.

    Und um Imperialismus geht es in der Ukraine, den amerikanischen und den russischen Imperialismus, die um die Vorherrschaft kämpfen und ich habe keine Lust, dazwischen zerrieben oder instrumentalisiert zu werden.

    Ich greife Rußland wg. der anti-gay-Repression an. In den sonstigen Ukrainekonflikt versuche ich mich so wenig wie möglich einzumischen, da es sehr schwer ist, denke ICH (und respektiere deine andere Meinung in Bezug darauf ausdrücklich!!!) wirklich genau zu wissen, wer was, wann, warum und wie im Osten der Ukraine an Kriegsaktionen "veranstaltet".

    Hoffentlich, verstehst du mich jetzt etwas besser?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#48 LogoAnonym
#49 DucemAnonym
#50 gelesenAnonym
#51 saberdoAnonym
  • 04.09.2014, 15:17h
  • als linker sehe ich es genauso wie sie und versichere das nicht alle linken so dumm sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#52 googleAnonym
#53 einem ExpertenAnonym
  • 04.09.2014, 16:25h
  • Antwort auf #27 von dem Offizier
  • Sanktionen gegen Russland sind grundsätzlich zum Scheitern verurteilt. Sie sind denkbar ungeeignet, um Russlands Politik in eine gewünschte Richtung zu lenken, sagte der Experte in einem Interview für die Nachrichtenagentur dpa.

    Bislang haben die Sanktionen das Gegenteil bewirkt. Laut dem Experten gibt es auch keine historischen Beispiele dafür, dass Sanktionen je eine Politikveränderung in einem Land von der Größenordnung Russlands herbeigeführt hätten.

    Selbst bei deutlich kleineren Volkswirtschaften wie Nordkorea, Iran oder Kuba scheinen die Embargos und Boykotte nicht den gewünschten Effekt zu haben.

    Besonders im Fall Russland könnten Sanktionen kaum politisch wirksam werden.

    Das Land verfügt über Devisenreserven und kann sich größtenteils selber versorgen. Und wenn die Europäische Union wegfällt, dann springt China ein.

    Dem Experten zufolge könnte nur ein kompletter Stopp des Warenhandels und der Kapitalströme die russische Wirtschaft extrem treffen, aber das hätte auch für den Rest der Welt fatale Folgen.

    www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/thema_nt/article13
    1897277/Sanktionen-gegen-Russland-zum-Scheitern-verurteilt.h
    tml
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#55 daVinci6667
  • 04.09.2014, 17:03h

  • Beängstigend. Alles rüstet sich.

    Die Ukraine Krise und IS verändern die Schweizer Armee:

    "Armeeminister Ueli Maurer setzt neu auf rasche Mobilmachung. Militärstrategen nennen mögliche Ernstfall-Szenarien.

    Eine Infiltration irregulärer Kämpfer. «Die Annexion der Krim durch Russland zeigt, wie rasch und unvorhergesehen diese Situation auftreten kann», sagt Mantovani.

    Die Ausbreitung einer islamistischen Terrororganisation. «Die IS-Kämpfer kamen im Nahen Osten scheinbar aus dem Nichts an die Oberfläche und nehmen nun in einer beispiellosen Aktion länderübergreifend Territorium ein»

    mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/540820f287da8b0959000001
  • Antworten » | Direktlink »
#56 Liza MinelliAnonym
  • 04.09.2014, 17:11h
  • Antwort auf #53 von einem Experten
  • "Napoleon said that for war you need three things: money, money, and money."

    www.atimes.com/atimes/China/CHIN-01-040914.html

    "The Ukraine battleground at least has the merit of showing the alliance is naked. For the Full Spectrum Dominance Pentagon, what really matters above all is something that's been actually happening since the fall of the Soviet Union; unlimited NATO expansion to the westernmost borders of Russia.
    The real deal this September is not NATO. It's the SCO's summit. Expect the proverbial tectonic shifts of geopolitical plaques in the upcoming meeting of the Shanghai Cooperation Organization - a shift as far-reaching as when the Ottoman empire failed at the gates of Vienna in 1683. On the initiative of Russia and China, at the SCO summit, India, Pakistan, Iran and Mongolia will be invited to become permanent members. Once again, the battle lines are drawn. NATO vs SCO. NATO vs BRICS. NATO vs Global South. Therefore, NATO attacks! "

    www.atimes.com/atimes/World/WOR-02-030914.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#57 kleiner KorseAnonym
#58 HugoAnonym
  • 04.09.2014, 17:23h
  • Antwort auf #48 von Logo
  • Wenn Ihr meine Kommentare (nicht nur von diesem Artikel) aufmerksam lesen würdet, dann würdet Ihr bestimmt zwischen den Zeilen lesen, das ich auch gegen Krieg, gegen Gewalt usw. bin.
    Das die Menschheit mehr Frieden erlebt, müssen die ganzen Aggressoren, Kriegstreiber usw. weg vom Fenster gegebenenfalls auch mit Waffengewalt. Und da muss die Europäische Union aktiv werden, weil die Amerikaner teils zu Recht, Ihre Glauwürdigkeit in der Welt eingebüßt haben. Am meisten sind die Republikaner und Busch jun. daran Schuld, weil sie ohne viel nachzudenken gleich den Irak platt gemacht haben statt Afghanistan zu befrieden.
    Wenn ich solche Kommentare verfasse, dann denke ich im gesamten Kontext nicht nur aus unserer LGBTI Sicht. Zuerst muss es den Menschen gut gehen, das man dann fortschrittliche Ideen einbringen kann. Wir wissen ja, desto schlechter es den Menschen geht denken Sie extremistisch.
    Als Schlusswort würde ich sagen zuerst die Armut weltweit bekämpfen, dann haben die Extremisten weltweit auch weniger Zulauf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#59 zechezahlerAnonym
  • 04.09.2014, 17:33h
  • "Napoleon said that for war you need three things: money, money, and money."

    Clausewitz sagte: Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln (Vom Kriege I, 1, 24).

    Politik: "It's the economy, stupid" (->money)

    "In diesem Punkt überraschte Draghi die Experten nicht: Die EZB will mit einem großangelegten Kaufprogramm dafür sorgen, dass Banken mehr Darlehen vergeben und so die Wirtschaft ankurbeln."

    www.focus.de/finanzen/banken/rekordtief-ezb-senkt-leitzins-u
    eberraschend-auf-0-05-prozent_id_4108915.html


    Die Banken haben laut einem Research-Papier der Fed in St. Louis 2,8 Billionen Dollar Reserven gebildet, Geld, das nicht in den Kreislauf gelangt. Die privaten Haushalte haben 2,15 Billionen Dollar Ersparnisse aufgetürmt. Das entspricht einer Zunahme von 50% in nur fünf Jahren.

    Warum, so fragen die Autoren Yi Wen und Maria Arias, hat die Zunahme der Geldbasis nicht eine entsprechende Zunahme der Teuerung oder beim Bruttoinlandsprodukt nach sich gezogen? Dumme Frage könnte man meinen.

    Denn wer nicht in den Analyse-Bunkern hinter meterdicken Marmorhallen von Fed-Zweigstellen vor sich hin dünstet, kann mit einem simplen Blick in eine der viel zu vielen Malls in Amerika den Befund der Fed ohne große Mühe und in kurzer Zeit bestätigen: Es werden nicht viele Einkaufstüten herumgetragen, die Kauflaune bleibt bei sinkenden Reallöhnen und 50 Millionen Besuchern der Suppenküchen begrenzt.

    blog.markusgaertner.com/2014/09/03/marginales-aus-den-marmor
    hallen-der-manipulierten-okonomie/


    "It's the economy, stupid!"

    www.atimes.com/atimes/Global_Economy/GECON-01-290814.html
  • Antworten » | Direktlink »
#60 und auchAnonym
#61 daVinci6667
  • 04.09.2014, 18:13h
  • Antwort auf #57 von kleiner Korse

  • Yep. Wenn Schweizer untereinander diskutieren und man sich nicht politisch korrekt verhalten muss ist die Sache seit ein paar Jahren schon ziemlich klar.

    Man traut der Stabilität der EU und des Euro überhaupt nicht mehr. Eine klare Mehrheit denkt, dass das auf Dauer nicht gut gehen wird, auch wenn man das zuweilen gegenüber Ausländern nicht so gern sagt.

    Solche militärischen Übungen zeigen tatsächlich auf was zuweilen wirklich gedacht wird. Leider ja.

    Ob die Mehrheit recht hat wird die Geschichte zeigen. Vorsicht ist in jedem Falle sehr angebracht. Leiden würden alle Europäer darunter, egal ob innerhalb oder ausserhalb der EU. Innerhalb vielleicht ein bisschen mehr.

    Ich fürchte gerade Minderheiten wieder mal am meisten, weil Idioten immer Sündenböcke brauchen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#62 strong messageAnonym
  • 04.09.2014, 18:17h
  • Antwort auf #53 von einem Experten
  • "Die Behörden der Republik Krim verhandeln jetzt mit Unternehmern aus China, der Türkei, aus Frankreich und Israel über Investitionen in die Wirtschaft der Halbinsel, wie die Wirtschaftsministerin der Krim, Swetlana Werba, am Donnerstag in Simferopol sagte.
    Die Ministerin verwies auf einen regelrechten Ansturm unter den Geschäftsleuten, die bereit sind, in die Krim zu investieren.
    Chinesische Investoren bieten nachdrücklich ihre Teilnahme an großen Infrastruktur-Projekten an. Es geht hierbei um Seehäfen, Verkehrsübergänge und die Verkehrs-Infrastruktur insgesamt, Fernstraßen und Großhotels ab fünf Sternen, so Werba.
    Ihr zufolge könnten sich türkische Investoren an der Entwicklung von Industrieparks, der Energiewirtschaft und der Gastransportsysteme der Krim sowie am Wohnungsbau und an der Hotellerie beteiligen. Frankreich könnte in die Unterhaltungsindustrie und Israel in die Landwirtschaft (Schaf- und Geflügelzucht und Milchproduktion) investieren."

    de.ria.ru/business/20140904/269469454.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#63 TheDadProfil
  • 04.09.2014, 18:40hHannover
  • Antwort auf #44 von Oliver43
  • ""Länder wie Finnland, Moldawien und Schweden kann man nur dringend raten, Mitglied der NATO zu werden. Und ebenso sollte Moldawien dringend in die EU.""..

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund ?

    Neulich war Moldawien noch viel zu Homophobisitsch um in naher Zukunft aufgenommen zu werden, und außerdem sind 3.153.731 Millionen Einwohner einer klitzekleinen Republik, die im Norden, Osten und Süden von der Ukraine eingeschlossen ist, wohl kein schlagkräftiger Gegner, und auch keine wirkliche Verstärkung der Nato gegenüber einer russischen Okkupation genau dieser Ukraine..

    Stört dich alles nicht..
    Du bejubelst diese kleinen Homophobisten, wenn nur nicht die türkei in die EU kommt..

    Btw..
    Die sind bereits in der nato und ein ernstzunehmendes Faktum auch in unserem Verteidigungsplan, und ein verlässlicher partner der Wirtschaft..

    Dein Geschwafel darüber wer "jetzt noch schnell" mal aufgenommen werden sollte ist so hilfreich wie der Nicht-Angriffs-Pakt zwischen Hitler und Stalin, denn es nutzt überhaupt nichts in der aktuellen Krise !

    Solchen Hetzern wie Dir muß man zum glück niht zuhören..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#64 TheDadProfil
  • 04.09.2014, 18:48hHannover
  • Antwort auf #45 von daVinci6667
  • ""Nein, das sehe ich ganz anders. Die NATO ist Teil des Problems und nicht der Lösung!""..

    Ein hübscher Satz..

    Aber Du kannst jemandem wie T.J. nicht erklären das die Auflösung der NATO parallel zur Auflösung des Warschauer Paktes und die Bildung neuer Bündnisse unter Führung des UN-Sicherheitsrates beispielsweise, solche Probleme von vorne herein vermieden hätte..

    Denn analog zur Ukraine-Krise :

    Das Problem der vorenthaltenen LGBTTIQ-Rechte ist ebenso getragen davon, das Leute wie T.J. Teil des Problemes sind, und damit nicht Teil der Lösung sein können..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#65 dem NeoliberalenAnonym
#66 histoire rougeAnonym
#67 mehr wissenAnonym
  • 05.09.2014, 14:32h
  • "Russland: Kreml bestätigt Putin-Drohung zu Kiew
    Spiegel Online - vor 3 Tagen
    "Wenn ich will, nehme ich Kiew in zwei Wochen ein" - ein Kreml-Berater bestätigt das Zitat von Präsident Putin, das in einem Telefonat mit.."

    "Die Äußerung des russischen Präsidenten Wladimir Putin über seine angebliche Bereitschaft zur Einnahme Kiews, die der Vorsitzende der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso, zitierte, war aus dem Zusammenhang gerissen und hatte eine ganz andere Bedeutung, wie die US-Zeitung Wall Street Journal unter Berufung auf die amtliche Sprecherin der EU-Kommission, Pia Ahrenkilde-Hansen, schreibt.

    Ich kann nur hinzufügen, dass der Vorsitzende Barroso in einer Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit seine Kollegen im Europäischen Rat über sein Telefongespräch mit Präsident Putin informiert hat. Bedauerlicherweise gelangte ein Teil dieser Informationen, der aus dem Zusammenhang gerissen worden war, an die Öffentlichkeit, sagte Ahrenkilde-Hansen in einem Kommentar. Sie fügte hinzu, dass diese Frage jetzt über diplomatische Kanäle und nicht über die Presse geregelt wird."
  • Antworten » | Direktlink »
#68 histoire brunAnonym
#71 Benjamin CarbonAnonym
  • 05.09.2014, 22:42h
  • Schwule und Lesben haben"keine Chance"finde ich sehr asozial;das ist nicht hinehmbar in Russland.MfG Benjamin Carbon
  • Antworten » | Direktlink »
#72 Baer2014Anonym
  • 06.09.2014, 11:07h
  • Antwort auf #59 von zechezahler

  • #zechezahler

    Ich hatte mir schon seit längerem gedacht, daß es mittelfristig auf einen größeren Krieg rausläuft.

    Das Kohlebunkern der Banken würde dabei zupaß kommen. Den u.U. direkten Zusammenhang mit Kriegsvorbereitungen hatte ich nicht auf dem Radar. Danke für deinen Post.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#73 Freund der TaigaAnonym
  • 06.09.2014, 19:46h
  • Hm, was Russland angeht, bin ich da oftmals sehr skeptisch. Zum einen glaube ich, dass die Russen auf der Krim oder überhaupt die Menschen dort ganz andere Probleme haben, als einen CSD zu organisieren. Zum anderen ist das mit der Homosexualität in Russland so ne Sache: Schwule russische Dichter wie Michail Kusmin werden weiterhin verkauft und in der Moskauer U-Bahn gelesen, Tschaikowsky wird weiterhin gespielt, die Ballette, die von Nurejew und Nijinsky getanzt und von Diaghilew betreut wurden, sind auch nicht verboten worden. Die Pet Shop Boys traten noch 2013 in St. Petersburg und Moskau auf und sangen dort auch ihre Songs mit schwulem Inhalt. Bei Rutube, dem russischen Youtube, findet man eine Menge Videos russischer und nichtrussischer Sänger mit eindeutigem, homosexuellen Inhalt. Wie passt das bitte mit dem Bild, dass man hier im Westen von Russland zeichnen will? Will man hier wieder allgemein in einen kalten Krieg fallen und alles glauben, was man erzählt bekommt, ohne nachzudenken? Die Schwulen, die in Russland von Nazis verfolgt werden, werden dies nicht im Auftrag des Staates, sondern von Leuten, die das Recht selbst in die Hand nehmen (leider) und meinen im Recht zu sein. Aber das ist ein Problem in allen Ländern, wo es Nazis gibt, nicht allein in Russland. Von einer staatlichen Verfolgung von uns Schwulen in Russland kann aber keine Rede sein. Was das Propaganda- Gesetz angeht, wer spricht denn bitte so gut Russisch, dass er weiß, ob dieses Gesetz überhaupt existiert? Und kommt mir nicht damit, dass jemand sagt: Ich bin ja Russe, ich kenne das alles selbst. Russland ist nicht das Dritte Reich, nicht der Stalinistische Staat von einst, es ist ein Land, in dem es Probleme gibt ja, in dem nicht alles funktioniert (aber wo tut es das schon). Aber wer sagt uns denn, dass das, was man über die Schwulen dort sagt, wirklich stimmt? Ich kann (leider) kein Russisch, um die dortigen Medien zu verstehen, aber auch unsere Medien neigen zu Übertreibungen. Deshalb, auch wenn mein Kommentar nicht jedem passt: Nachdenken, bevor man kommentiert!!!!!!!!!!!!!!!! PS: Ich selbst bin kein Russe, aber ein nachdenklicher und kritischer Homosexueller!
  • Antworten » | Direktlink »
#74 Baer2014Anonym
  • 07.09.2014, 09:44h
  • Antwort auf #73 von Freund der Taiga

  • #Freund der Taiga

    Ich will Dir nicht zu nahe treten. So wie du habe ich im Januar diesen Jahres auch noch gedacht aber seit der schwule Blogger angeklagt ist und den Äußerungen des Krim-Knallkopfs denke ich anders.

    Ich habe einen russischen Bekannten (Hetero, der vor 10 Jahren von Rußland nach Deutschland ausgewandert ist), der sieht regelmäßig russisches Fernsehen über Satellit und der hat mir das bestätigt mit dem Gesetz und, daß er "die antiwestliche Propaganda bei den Staatssendern in RU langsam nicht mehr erträgt..."

    Außerdem halte ich wikipedia für verläßlich, mit den Links dort und über allgemeine Recherche im Netz kann man sehr wohl rauskriegen, daß das anti-gay-Gesetz in Rußland Fakt ist, mit allen üblen Konsequenzen dort, besonders für gay-Jugendliche.

    "Rußland ist aktuell tatsächlich schlimmer als UK unter Maggie Thatcher" - diesen Satz hätte ich imJanuar nicht unterschrieben, heute schon und zwar mit fettem Ausrufezeichen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #73 springen »

» zurück zum Artikel