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Kommentare zu:
Förderkreis der Hirschfeld-Stiftung gegründet


#1 sperlingAnonym
  • 05.09.2014, 10:49h
  • irgendwie bleibe ich gerade an dem seltsamen wort "mehrheitsgesellschaft" hängen, das auch ines pohl verwendet. welche seltsamen gesellschaftsvorstellungen stecken dahinter? welche machtzuschreibungen und welche ausgrenzungen impliziert dieses wort als selbstverständlich bzw. natürlich?

    ideen dazu?
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#2 sanscapote
  • 05.09.2014, 11:27h
  • Aus dem Ausland kenne ich den "elitären Zirkel" zu wenig.

    Ich hoffe dass dieser Foerderkreis mehr als nur eine Alibifunktion wahrnehmen wird.

    Umfassender und gerechter ist endlich die Gleichstellung in saemtlichen Bereichen, wie es das GG ausdrueckt.
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#3 völklinger greisAnonym
#4 vorteilsweltAnonym
#5 dem SiegessäuleAnonym
#6 fachärztlichAnonym
#7 TheDadProfil
  • 05.09.2014, 16:03hHannover
  • Antwort auf #1 von sperling
  • ""..Projekte, die nicht die unmittelbaren Interessen der Mehrheitsgesellschaft verfolgen, von vielen Schultern tragen zu lassen.""..

    Der Satz bereitet mir wenig Probleme, denn richtig gelesen kommt dabei ein Wort heraus :
    Minderheitenschutz..

    Mir bereitet der KraVoZu Dr. Bertold Höcker viel mehr Probleme :

    ""Der Superintendent besucht Kirchengemeinden und einzelne Einrichtungen vor Ort (Visitationen) und sorgt zusammen mit dem Kreiskirchenrat für die Erfüllung und Förderung der kirchlichen Aufgaben.""..

    www.kkbs.de/1030186/

    ""Bertold Höcker wurde 1958 geboren und stammt aus Kiel. Nach Theologie-, Kirchenmusik- und Psychologie-Studium mit anschließender Promotion..""..

    ""Dr.Bertold Höcker :
    Ausbildung und Studium:
    Diplom-Psychologe, Dr. theol., Systemischer Psychologe""..
    ""Kompetenzschwerpunkte:
    Coaching für Spitzenführungskräfte
    Profilentwicklung
    Organisationsspezialist""..

    www.best-patterns.com/unser-profil/team/dr-bertold-hoecker.h
    tml


    ""Als Systemische Therapie (auch: Systemische Familientherapie) wird eine psychotherapeutische Fachrichtung beschrieben, die systemische Zusammenhänge und interpersonelle Beziehungen in einer Gruppe als Grundlage für die Diagnose und Therapie von psychischen Beschwerden und interpersonellen Konflikten betrachtet""..

    ""Die Systemische Therapie betrachtet wechselseitige intrapsychische (kognitiv-emotive) und biologisch-somatische Prozesse sowie interpersonelle Zusammenhänge von Individuen und Gruppen als wesentliche Aspekte von Systemen.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Systemische_Therapie

    Dabei geht die Systemische Familien-Therapie von dem Grundkonstrukt aus, das ein psychisch erkranktes Familienmitglied ein Stör-Faktor innerhalb der Familien-Konstruktion darstellt, und versucht dann Mittel und Wege zur "familiären Rekonstruktion" zu finden und zu gehen..

    Das ist nichts anderes als die weitlich bekannte Konditionierung von Menschen, die sich von ihrer Umgebung, durch was auch immer, abheben, und sich so von einer gewünschten Familienstruktur entfernen..

    Der Betroffene wird als "Symptomträger" benannt, woraufhin er zum Teil mittels Neuro-Linguistischer Programmierung (NLP) beeinflußt wird, sein "Fehlverhalten" zugunsten der Gruppe zu verändern..

    Solchen Leuten traue ich genau so weit, wie ich sie werfen kann..

    Meiner Meinung nach haben Kirchenleute in Gremien nur ein Ziel :
    Die Beeinflussung der Ziele des Gremiums in Richtung der Religion..

    Und dieser Mann ist ein entsprechend geschulter "Beeinflußer" der mit Sicherheit in kein LGBTTIQ-Projekt gehört..
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#8 WanjaAnonym
#9 goddamn liberalAnonym
  • 05.09.2014, 16:10h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • "Die Beeinflussung der Ziele des Gremiums in Richtung der Religion.."

    In unserem Kirchenstaat mit seinen Staatskirchen geht es wohl auch um die Beieinflussung der Kirchen im Sinne der staatlichen Verfassung.

    Mal sehen, wer da denn wen über den Tisch zieht.

    Im Zweifel der, der den längeren Arm hat.

    Und wer das in Deutschland ist, ist klar.

    Aber: Vielleicht kann Seyran Ate uns da weiterhelfen. Die scheint mir in diesem Gremium die Vernünftigste zu sein.
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#10 TheDadProfil
  • 05.09.2014, 16:15hHannover
  • Antwort auf #1 von sperling
  • Nachtrag nach dem Lesen des Linkes zum Nollendorfblogg in Post Nr.#5..

    Wenn ich mir solche Leute wie Dr.Höcker ins Boot hole, dann könnte ich hier auch sämtliche Artikel über die Kirchen von Oliver44 schreiben lassen..

    ""bleibt queer.de das einzige queere journalistische Internetangebot, das in der Lage ist, eine publizistische Grundversorgung für LGTBI* zu bieten.""..

    Dem kann ich nur zustimmen !
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#11 Doktor FreundAnonym
#12 sperlingAnonym
  • 05.09.2014, 16:39h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • du bist doch so ein fan der double-bind-theorie... stammt die nicht auch aus der systemischen theorie?

    ich verstehe systemische therapie eher so, dass da eben NICHT eine person als "krank" oder wie du es nennst "störfaktor" identifiziert wird (wie das lange zeit ja in den meisten therapierichtungen die regel war), sondern im gegenteil das umfeld als "krankmachendes" system betrachtet, das sich nur in den problemen einer person manifestiert. der lösungsansatz ist dann auch gerade NICHT, diese person hinzubiegen, sondern die interaktionen des ganzen umfelds dort zu ändern, wo sie probleme schaffen.

    aber natürlich gibt es da, weil diese richtung weniger guruhaft organisiert ist als z.b. die psychoanalyse, viele verschiedene theorien. dass z.b. hellingers 'familienaufstellungen' hochproblematisch sind, darüber müssen wir nicht streiten.

    ich würde also nicht sagen, dass eine solche ausbildung eine person per se diskreditiert.
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#13 hmmmAnonym
  • 05.09.2014, 16:59h
  • Antwort auf #7 von TheDad

  • jetzt mal langsam. ich weiß nicht, wo du schlechte Erfahrungen mit manipulativen systemischen Therapeuten o.ä. gemacht hast. klar gibt es überall Scheiße. und wer lgbtiq als Symptom bezeichnen sollte, stützt ein heteronormatives Dominanzsystem. Grundsätzlich sind gut ausgebildete systemische Therapeuten aber mit die menschenfreundlichsten. Weil sie Leute gerade nicht in Schubladen stecken, und systemische Einflüsse berücksichtigen. Und das kann durchaus Sinn machen, dass jemand also zb nicht depressiv oder magersüchtig ist weil er ein individuelles Problem hat, sondern weil mit dem System was nicht stimmt. die Familie als Gesamtheit anschauen statt nur das Problemkind. und nochmal, lgbtiq ist kein Symptom, und nur weil es (auch) einzelne christliche Therapeuten gibt, der systemische Ansatz nicht das große Übel.
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#14 TschernosemAnonym
#15 TheDadProfil
  • 05.09.2014, 17:48hHannover
  • Antwort auf #11 von Doktor Freund
  • Ich kommentiere hier nichts was ich nicht zuvor auch gelesen habe..

    Du willst auf folgendes hinaus :

    ""Die Weiterentwicklungen zur Systemischen Therapie kennen bis heute keine dezidierte Störungslehre bzw. wird eine Diagnostik von Störungen oder gar psychischen Krankheiten samt traditionellen Psychopathologie-Konzeptionen größtenteils explizit als inadäquat abgelehnt.""..

    Die "Diagnostik" wird hier durch die explizite "Klärung des Auftrages im Verhältnis zwischen Therapeut und Klient/Kunde" ersetzt..

    Man lehnt die Bezeichnung "Patient" ab, nennt sich selbst aber "Therapeut"..

    Und Du denkst ernsthaft das ein "Psychologischer Theologe", resp. ein "Theologischer Psychologe" diese eine Schule des Therapieansatzes verstanden hat ?

    Das "beißt" sich nämlich mit jedem Ansatz den Theologie hat..

    Interessanterweise ist in jeder "Gemeinschafts-Praxis für Systemische Familientherapie" die ich bislang kennenlernen durfte, ein Theologe treibendes, wenn nicht gar gründendes Mitglied, und alle bedienen sich der "Neuro-Linguistischen Programmierung", die per se von obskuren Heilern missbraucht wird um Menschen manipulativ in bestimmte Richtungen zu bewegen..

    Bestes Beispiel dazu sind die Bücher eines gewissen L.Ron Hubbard..

    Neuerdings tummeln sich diverse Anbieter dieser "Strömung" auf dem Markt der Weiterbildungsträger in der Erwachsenenbildung, lassen sich von Job-Centern massenweise Klienten zuführen, um diese dann in Bereichen wie Integration, Pflege-Management, Scooring (Schufa und Co.), Alltagsbegleitung für Demenzerkrankte, sowie in Bereichen Case-Managment/Pflegeberatung auszubilden..

    Vor dem Hintergrund einer signifikannten Zunahme von Diagnosen wie ADHS/ADS, Bipolaren Störungen, sowie Depressionen sind Leute die zugleich Psychologen als auch Neuro-Linguisten sind, von Haus aus als dubios zu betrachten..

    Systemische Familien-Therapeuten zählen mMn zu den neuen Scharlatanen, vor allem wenn sie das "Mailänder Modell" anwenden..
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#16 hmmmAnonym
#17 hmmmAnonym
#18 TheDadProfil
  • 05.09.2014, 18:41hHannover
  • Antwort auf #12 von sperling
  • ""du bist doch so ein fan der double-bind-theorie... stammt die nicht auch aus der systemischen theorie?""..

    "Fan" ?
    Nöö..
    Die Double-Bind-Theorie bildet einen Grundpfeiler aus der heraus sich die Systemische Therapie entwickelt hat..
    Das ist noch schlimmer..

    Die Double-Bind-STRATEGIE ist ein Konstrukt der paradoxen Kommunikation um andere Menschen aus dem Konzept zu bringen, und bildet dabei über die gegensätzliche Einnahme verschiedener bis hin zu gänzlich gegensätzlicher Eigen-Positionen den Grundstein um als falsch erkannte Positionen des Gegners/Diskutanten/Disputaten zur eigenen eigentlichen Position hin zu verändern..

    Im Gegensatz zur paradoxen Intervention die man anwenden kann um eine drohende Eskalation zu entschärfen..

    Sie ist damit ebenfalls eine manipulative Methode aus dem Bereich der Neuro-Linguistischen Programmierung, die aber eben dazu benutzt wird, das sich Minderheit, oder eben sich Stör-Faktor innerhalb der Familie der Mehrheit anpasst..

    Ein netter Merksatz dazu :

    "Würdest Du dich nicht auch besser fühlen, wenn die anderen sich besser fühlen könnten, dadurch das Du dein Verhalten ein bißchen änderst ?"..

    Diese linguistische Mine der Kuschel-Pädagogik ist manipulativ bis ins Mark, und soll grundsätzlich erreichen das sich ein Mensch der Masse anpaßt, weil Mass es nicht erträgt, wenn ein Halm zu lang sprießt..

    ""sondern im gegenteil das umfeld als "krankmachendes" system betrachtet, das sich nur in den problemen einer person manifestiert.""..

    Das stimmt so leider nicht..
    Das System wird hier nämlich als "krank" oder "infunktional", in Firmen als ineffizient bezeichnet, weil es behaupteterweise einen einzelnen Stör-Faktor gibt, (den frisch geouteten Sohn, oder das bipolare Kind, oder die Tochter die sich wegen der Borderline-Symptomatik ritzt) und der Stör-Faktor ist der einzige, der sich zunächst der Therapie stellen muß..

    Es macht aber keinen Sinn einzig eine Person mit Bipolarer Störung zu behandeln, und die anderen in der Gruppe oder Familie zunächst "im Regen stehen zu lassen"..

    Aus der Anamnese ergibt sich nämlich bei über 2/3 der Personen eine Traumatische Erfahrung als Auslöser einer Bipolaren Störung, oder überwiegend bei jungen Mädchen und Frauen mit einem Borderline-Syndrom..
    Häufigste Auslöser dabei sind Missbrauch und Gewalterfahrungen, aber auch Verluste wie die verstorbene Oma, oder der Hund..

    Die Oma hat aber nicht nur Beziehungen zu den Enkeln, sondern im Idealfall zu allen Familienmigliedern, was alle zu Betroffenen und damit auch alle zu "Klienten" machen müßte, was allerdings selten passiert, vor allem in der Anfangsphase solcher Therapien..
    Das ist übrigens auch eine Kostenfrage..

    Neulich hatte ich mal wieder das zweifelhafte Vergnügen mit diversen Leuten über Inklusion an Schulen zu diskutieren..
    Eine der DiskutantInnen stellte sich im Verlauf als "Systemische Therapeutin" heraus, die sich ganz verkürzt, anmaßte die Position einzunehmen SchülerInnen mit körperlichen, aber vor allem selisch/emotionalen Störungen, worunter vor allem ADHS/ADS, aber auch Autisten und Kinder mit Lerndefiziten in verschiedenen Feldern fallen, müßten an das Schulsystem "angepaßt" werden, weil durch die Inklsuion letztlich die Möglichkeit zur "Weiterleitung an Sonderpädagogische Institutionen wegfalle", sprich, das Abschieben auf Sonderschulen und Förderschulen entfalle..

    Der Sonderpädagogische Ansatz zur Inklusion ist aber die Institution Schule an das einzelne Kind und seine Möglichkeiten anzupassen..

    Barrierefreiheit bedeutet hier nicht nur der Aufzug und die Rollstuhlrampe, sondern auch Bücher mit großen Buchstaben für Sehbehinderte, Mikrofonanlagen für Hörgeschädigte, Laptops und Tablet-PC´s, individuelle Lernzielkontrollen in Klassenarbeiten, fachbezogene Förderunterrichte in den Schulen, Schulhilfen/Schulbegleitung/Inklusionsassistenz vor Ort in der Regelschule, und vieles mehr..

    Bislang konnte mir noch kein Pädagoge erklären wieso eine räumliche Trennung über ganze Stadteile hinweg für beeinträchtigte Menschen stattfinden muß, und warum es keine Förderklassen direkt an den Gesamtschulen oder gar Gymnasien gibt, um gemeinsames Lehren und Lernen zu ermöglichen..

    Um auf den Kirchenmann zurückzukommen..

    Ich halte nichts von solchen Leuten in Gremien..

    Da die Religionen die Ursache für die eingeschränkten Rechte der LGBTTIQ´s sind, können sie nicht Teil der Lösung sein..
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#19 TheDadProfil
  • 05.09.2014, 18:53hHannover
  • Antwort auf #16 von hmmm
  • Natürlich..

    Denn ich schildere hier meine Erfahrungen mit solchen Leuten, und deren Praktiken habe ich für mich als dubios eingestuft..

    Die Kombination Theologie und Psycholgie fand ich selbst bei Drewermann schon obskur..

    Zum "Phänomen" "Hellinger" den "sperling" kann ich nicht viel sagen, denn den Mann kenne ich nur aus Erzählungen anderer, die ihre Erfahrungen mit ihm gemacht haben..
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#20 TheDadProfil
#21 stromboliProfil
  • 07.09.2014, 04:48hberlin
  • Antwort auf #13 von hmmm
  • "Und das kann durchaus Sinn machen, dass jemand also zb nicht depressiv oder magersüchtig ist weil er ein individuelles Problem hat, sondern weil mit dem System was nicht stimmt. die Familie als Gesamtheit anschauen statt nur das Problemkind. und nochmal, lgbtiq ist kein Symptom, und nur weil es (auch) einzelne christliche Therapeuten gibt, der systemische Ansatz nicht das große Übel."

    Religion- kirche egal in welcher form sie auftritt, ist teil des von dir erwähnten "systems"!
    Wenn wir also "systemische einflüsse" berücksichtigen, müssen wir dem auch entsprechende lösungen entgegen stellen.. Ansonst reparieren wir zwar das system indem dem einzeln drunter leidenden eine hilfskonstruktion der leidvermeidung angeboten wird, aber das auslösende nicht beseitigt wird..das system!
    Nennen wir deshalb das kind beim namen: "familie" , gleich "system" .

    Weil familie als grundpfeiler des systemes geltend, ja auch ständig um ihren "erhalt gerungen" wird...!
    Nicht umsonst ist die kirche hinter der "erhaltung der familie" her...

    Wenn aber christliche therapie systemischer ansatz der heilung werden soll, ist der bock zum gärtner gemacht.
    "Die Beeinflussung der Ziele des Gremiums in Richtung der Religion.."
    Damit ist alles gesagt und die zielsetzung für die anderen vorgegeben.. da kann eine Seyran Ate auch nur noch als quotenfeigenblatt herhalten.

    Schade, von ihr hätt ich ja noch erwartet sich der vereinnahmung zu verweigern, bei den negativen erfahrungen mit religion und systembedingten folgen, die sie gemacht hat!

    Denn eins ist klar: den kleinen finger ihnen freiwillig hingestreckt, wird sich das teilsystemische nicht entgehen lassen, um auf längere sicht die ganze hand zu bekommen...

    wenn dann nach ausscheiden aus dem bundestag der volker kauder einen sitz im förderungskreis einnehmen wird, wird die vorarbeit "einflussreiche/r sowie vermögende/r Personen " früchte tragen.

    Das mit der ausrichtung auf besitzstandsbewahrende spender aber auch die politischen ziele kommender emanzipationsbewegung/en beeinflusst wird, ist damit entgültig unter beweis gestellt: die oligarchen übernehmen das ruder!

    Ab jetzt, wenn ihr an den tropf wollt, tanzt ihr nach deren pfeife!
    Beim antragsformulieren nie den "christlichen bezug " vergessen, etwas wohlwollendes über die kapitalistische marktordnung, besonders wenn für arbeitsprojekte im sozialen armutsbereich geworben wird.
    Wir müssen ja die ""Einflussreichen engagierten Menschen aus Justiz, Politik, Wirtschaft, Medien und Verwaltung" von unserer ungefährlichkeit für IHR system überzeugen.

    Und nie vergessen, vor der unterschrift noch mals ein bekenntnis zur freiheitlich -demokratischen grundordnung " ablegen...
    das fördert die gewinnmaximierung "für unsere Zweckverwirklichung und Verankerung in der Mehrheitsgesellschaft"...
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#22 sanscapote
#23 TheDadProfil
  • 07.09.2014, 10:32hHannover
  • Antwort auf #21 von stromboli
  • Danke das Du deine Sicht beisteuerst..

    ""Nennen wir deshalb das kind beim namen: "familie" , gleich "system" .""..

    Für mich riechen solche "Therapeuten" nach heteronormativen Aspekten und Ansätzen..

    Die Tochter tritt aus der Kirche aus, weil sie eine Freundin hat - zack, hat sie den "Therapeuten" am Hals, der ihr "erklärt", ihre familiären Beziehungen seien gestört, weil ihr Verhalten falsch sei..

    Es gibt keinen Grund angebotene Strukturen nicht zu nutzen, selbst die Nutzung von Räumen etwa für Selbsthilfegruppen ist da vorstellbar..

    Aber wenn ein Gesprächskreis von Atheisten das Gemeindezentrum als Treffpunkt nutzt, dann kann der örtliche Pfarrer nicht Leiter des Gesprächskreises sein..
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#24 stromboliProfil
  • 07.09.2014, 16:08hberlin
  • Antwort auf #23 von TheDad
  • ich hab still bewundert, wie du den "therapeutischen unsinn" zerpflückt hast.
    Und das beispiel "tochter tritt aus der kirche aus, weil sie eine freundin hat- trifft das verlogene system dahinter..
    sicher, da wird langschweifig auf das einzige ziel zugearbeitet: du bist schuld dran, dass die anderen leiden - sich schämen..
    Nun stell dich mal und lerne deine ansprüche zurück zu schrauben.. wir helfen dir dabei.

    Was für ein grußelkabinett!
    Und so was holen wir uns in "unsere" foundrising-geschäftsstellen.
    Was für eine elite, die einem da entgegen wetterleuchtet, vorneweg die leutheuser knallcharge, unsere politisch geübte umknickdame, fachfrau für homoschmerzschwellen ...

    Ich denke, es gibt schon schwerwiegende gründe angebotene nicht räume zu nutzen , auch wenn man selbst in raumnot ist ...
    es ist das wesen der "theologischen begleitung hilfesuchender", dass ihnen der örtliche pfarrer eben sein konzept des trostes anbietet. Egal ob als gesprächsleitender oder als graue eminenz im hintergrund..

    deshalb:
    Dank dir, das du so aufopfernd die hintergründe dieses begleitpfarrers erhellst.

    lsvd-Berlin -brandenburg in wesenspartnerschaft mit den geneigten religionssekten, wird sicher demnächst dankgottesdienste für homosexuell suchende einführen..
    " Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt
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#25 hmmmAnonym
  • 08.09.2014, 12:50h
  • Antwort auf #24 von stromboli
  • Anscheinend habt ihr ganz andere Erfahrungen gemacht als ich. Die meisten systemischen Therapeuten die ich kenne sind ausgesprochen subversiv, gehen eher auf den CSD als in die Kirche, und würden die Krise kriegen bei der Vorstellung, dass jemand einen Kirchenaustritt oder eine lesbische Beziehung als Problem fremd(!)definiert.

    Ich denke, ich verstehe den Traum von einer religionsfreien Welt. Ob es rein strategisch wirklich Sinn macht, seine Wut ausgerechnet auf jemanden zu richten, der es als seine explizite Aufgabe sieht, sich in seinem beruflichen Umfeld aktiv für Gleichberechtigung einzusetzen und das nachweislich tut - hmmm.

    Mich gruselt es, wenn wir immer mehr Schubladen von generell zu ächtenden Gruppen aufmachen. Und ich glaube nicht, dass wir mit einem derartig schwarz-weißen Weltbild weiterkommen, in dem alle Pfarrer grundsätzlich verachtenswert sind, weil sie sich nicht vom System Kirche distanzieren, und erst recht misstrauenswert, wenn sie ihren Horizont erweitern und später nochmal Psychologie studieren und eine therapeutische Ausbildung machen. Und als Handlanger des Bösen vorverurteilt werden, weil wir sie aufgrund von unserem Weltbild zu kennen meinen.

    Ich merke, dieses Forum ist nicht meine Welt. Ich wünsche euch alles Gute bei eurer Art von Social Change und bin dann mal weg.
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#26 sperlingAnonym
  • 08.09.2014, 14:01h
  • Antwort auf #23 von TheDad
  • ich glaube dir natürlich, wenn du sagst, dass dich eigene erfahrungen bezüglich "systemischer" therapeut_innen skeptisch bis ablehnend machen. ich kann aber deine verallgemeinerungen nicht nachvollziehen, zumal sie hier doch weitgehend auf reiner spekulation darüber beruhen, was "der systemische therapeut" in bestimmten situationen "diagnostizieren" KÖNNTE:

    >"Die Tochter tritt aus der Kirche aus, weil sie eine Freundin hat - zack, hat sie den "Therapeuten" am Hals, der ihr "erklärt", ihre familiären Beziehungen seien gestört, weil ihr Verhalten falsch sei."

    das entspräche in keiner weise dem, was ich bisher als systemischen ansatz kennengelernt habe.

    sowohl mein ex-freund als auch meine schwester haben systemische zusatzausbildungen gemacht. obwohl das nicht mein thema ist, habe ich so doch einiges darüber mitbekommen. so weiß ich zwar, dass es in dem bereich (wie wohl in den meisten therapeutischen strömungen) auch schreckliche menschen mit schrecklichen ideen gibt. aber das lässt sich eben nicht auf die gesamte richtung verallgemeinern.
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#27 sanscapote
#28 sperlingAnonym

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