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Kommentare zu:
Unsere Stricher, die ewig gefallenen Engel


#1 Corvin SnowAnonym
  • 27.09.2014, 22:43h
  • Ich hatte das Buch bereits letztes Jahr in der englischen Originalversion gelesen, um mein Englisch etwas zu verbessern. Ich habe es nun nochmals auf Deutsch gelesen. Die Übersetzung ist meiner Ansicht nach gelungen. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und in der Übersetzung geht dies nicht verloren. Die Dreiteilung ist sehr interessant gestaltet, wobei die Geschichte um 1894 am interessantesten ist. Das liegt wohl auch daran, dass diese zuerst entwickelt wurde und die anderen beiden und die Idee des Triptychons erst später entstanden sind. Mich hat die erste Geschichte an die Jugendroman-Trilogie "Adrian Mayfield" erinnert von Floortje Zwigtman. Allerdings ist Kemps Geschichte dagegen pornografisch, da es kein Jugendroman ist. Sicherlich schon wieder wird das Strichermilieu literarisch abgearbeitet, aber dem Autor gelingt dies sprachlich interessant. Wer nicht erneut etwas über Stricher lesen möchte, dem empfehle ich das Buch von Benjamin Alire Saenz "Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums" oder "Alles beginnt und endet im Kentucky Club".
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#2 Baer2014Anonym
  • 28.09.2014, 01:28h

  • Hat hier nicht neulich jemand geschrieben, ihm hingen die ewigen Stricher-Romane aus dem Hals (sinngemäß zitiert).

    Für Nachschub ist offenbar gesorgt.
    Der Autor ist auch noch mein Jahrgang...
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#3 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 28.09.2014, 10:18h
  • Antwort auf #2 von Baer2014
  • "Hat hier nicht neulich jemand geschrieben, ihm hingen die ewigen Stricher-Romane aus dem Hals (sinngemäß zitiert)." ja, ich war das, bekenne mich schuldig
    und die rezension ("Nicht schon wieder ein Stricher-Roman, möchte man stöhnen.") beginnt ja gleich mit meinen ersten gedanken an dieses buch.

    und im letzten abschnitt formuliert er es noch besser:
    "Anders gesagt: Die Zeiten, als schwule Stricher per se in der Literatur der westlichen Welt als Provokation, für Tabubrüche und Skandale standen, sind lange vorbei." - hoffentlich
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#4 sperlingAnonym
  • 28.09.2014, 12:11h
  • mal hand aufs herz, liebe und geschätzte queer-redaktion: mindestens zwei drittel der buchrezensionen algieris raten relativ dringend von den besprochenen büchern ab. es kann natürlich mal vorkommen, dass man sich über ein buch zu recht ärgert. aber ist es wirklich der zweck einer rezensionsspalte, vom bücherlesen grundsätzlich eher abzuschrecken?

    oder nehme ich das hier total falsch wahr?
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#5 Baer2014Anonym
  • 29.09.2014, 04:41h
  • Antwort auf #3 von schwarzerkater

  • #schwarzerkater

    Ich vermisse schmerzlich schwule SciFi-Literatur. Bei Fantasy gibts das ja zuhauf aber seit Harry Popper (grins) und Herr der Ringe bin ich mit Fantasy durch, weil extrem überfüttert.

    Bei Perry Rhodan gabs in 53 Jahren ein einziges schwules Paar und das waren sechs Meter große Riesenspinnen...
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#6 sperlingAnonym
#8 sperlingAnonym
#9 Baer2014Anonym
#10 Robby69Ehemaliges Profil
  • 05.10.2014, 17:25h
  • Antwort auf #3 von schwarzerkater
  • Hallo "Schwarzerkater"!

    Da du ja keine "Stricher-Romane" magst, hätte ich hier für Dich eine kleine Auswahl an Gay-Literatur, in denen keine vorkommen:
    - die meisten Ralf-König-Comics (abgesehen von "Kondom des Grauens" und "Bis auf die Knochen" - in denen ein Stricher vorkommt; naja und die zwei, drei Bände, die Ralf fürs "Hetero-Publikum" geschrieben hat)
    - "Querelle" von Jean Genet
    - "Straight hearts delight" von Allen Ginsberg und seinem Lover Peter Orlovsky (= Liebesgedichte)
    "Howl" von Allen Ginsberg (= ebenfalls ein Gedichtband)
    - "Der Weg des Sterntauchers" von Richard Amory

    und zwei Bücher über bisexuelle Helden:
    - "Teleny" von Oscar Wilde
    und "The sea is my brother" von Jack Kerouac

    Vielleicht ist ja was für Dich dabei...
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