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Einzelkommentar zu:
Nach Strafanzeige: Grindr-Kunstaktion wird entschärft


#3 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 04.10.2014, 17:57h
  • Antwort auf #2 von Jahn
  • Populär scheint meine Sicht auf die Dinge nicht gerade zu sein. Populistisch ist meine Meinung auch nicht, sondern konträr zum Mainstream. Bin tief besorgt. Bleiben wir aber bei Begriffen. Allein der Begriff "Vergewaltigung" ist eine Verhöhnung wirklicher Missbrauchs-Opfer. Im Kern geht es doch eigentlich darum, das kontroverse Kunst im schwulen Kosmos nicht erwünscht ist, wenn Teile der Realität im kritischen Kontext beleuchtet werden. Ähnlich wie der Mob in Nazideutschland akzeptiert die Berliner Schwulenszene lediglich die Kunst, die beweihräuchert, Helden darstellt oder die Opferrolle stilisiert. Die Wut auf den Künstler ist genährt von einer Art Groll, die der Verfemung von "Nestbeschmutzern" aus anderen Lagern entspricht. Und wenn Kunst als entartet, gefährlich, widerlich und Schweinerei bezeichnet wird, setzt bei mir jedenfalls der Beschützer-Instinkt ein. Der Künstler wurde geschlagen, Attacken verübt, Kunst als gefährlich gebrandmarkt. Das sind Auswüchse mit denen in Nazideutschland gegen Kunst geschossen worden ist. Wird nicht besser, wenn Schwestern das 2014 machen. Übrigens ist Schwulsein nichts, was zu entblößen wäre, In den Fifties leben wir schließlich auch nicht mehr.
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