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  • 05. Oktober 2014 13 2 Min.

Schüler alarmierten die Polizei, die den mutmaßlichen Täter festnehmen konnte (Bild: Dirk Vorderstraße / flickr / by 2.0)

In einem Park in Wickede soll ein 22-Jähriger einen 24-Jährigen zum Analverkehr gezwugen haben. Jugendliche gingen dazwischen.

Fünf Jugendliche haben im nordrhein-westfälischen Wickede offenbar die versuchte Vergewaltigung eines Mannes verhindert. Die 14 bis 17 Jahre alten Schüler hatten am Mittwochabend gegen 19.15 Uhr im Bernhard-Bauer-Park Schreie gehört und zwei offensichtlich betrunkene Männer entdeckt. Einer von ihnen sei auf dem Bauch gelegen, während der andere über ihm zugange gewesen sei, berichteten sie.

Laut Polizeibericht forderte zunächst einer der Jugendlichen den Aggressor auf, sein Opfer in Ruhe zu lassen, dann gingen die Schüler weiter. Weil sie jedoch erneut Schreie hörten, kehrten sie in den Park zurück. Jetzt konnten sie erkennen, dass der Mann sein Opfer anal vergewaltigen wollte. Ein Jugendlicher ging dazwischen und trennte die beiden Männer, seine Freunde riefen die Polizei.

Beide Männer sind nicht vernehmungsfähig

Die kurz darauf eintreffenden Beamten nahmen den 22-jährigen mutmaßlichen Täter fest. Am Donnerstag wurde er dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Das 24-jährige Opfer wurde noch am Mittwoch mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Beide Männer seien nicht vernehmungsfähig, teilte die Staatsanwaltschaft Arnsberg am Donnerstag mit.

Bei beiden Männern soll es sich Medienberichten zufolge um Flüchtlinge aus Eritrea handeln, die in einer Flüchtlingsunterkunft im Ortsteil Wimbern wohnen. Man beobachte die Entwicklung mit Sorge, erklärte Christian Meier vom Verein "Dorf Wimbern" gegenüber Hellweg Radio. Es sei zu befürchten, dass nach dem Vorfall die Stimmung der Bevölkerung zu Lasten des Flüchtlingsheims kippen könne.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Vergewaltigung eines Mannes auf dem Münchner Oktoberfest für Schlagzeilen gesorgt (queer.de berichtete). (cw)

#1 stammtischDEAnonym
  • 05.10.2014, 15:22h
  • "Man beobachte die Entwicklung mit Sorge, erklärte Christian Meier vom Verein "Dorf Wimbern" gegenüber Hellweg Radio. Es sei zu befürchten, dass nach dem Vorfall die Stimmung der Bevölkerung zu Lasten des Flüchtlingsheims kippen könne."

    Man kann die "Befürchtungen" und die "tiefe Sorge" förmlich riechen...

    "Der Verein Dorf Wimbern e. V. lädt alle Interessierten für kommenden Donnerstag, 20. Juni 2013, um 20 Uhr zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Stammtischcharakter in die Schützenhalle..."

    dorf-wimbern.de/?p=733

    dorf-wimbern.de/?p=620

    dorf-wimbern.de/?p=629
  • Direktlink »
#2 FinalmSposatoEhemaliges Profil
  • 05.10.2014, 15:26h

  • "Viele Homosexuelle beantragen Asyl in der Schweiz, um ihre Sexualität ausleben zu können, ohne verfolgt zu werden. Was ihnen aber in den Asylzentren droht, ist den wenigsten bewusst: Die Genfer Schwulenorganisation Dialogai berichtet von Beschwerden über abfällige Bemerkungen, Diskriminierung, Belästigungen und sogar tätlichen Angriffen. Das Warten auf Entscheidungen zu Asylanträgen werde für Schwule zur «Hölle»."

    Der Queer-Artikel informiert über keine Details. Würde mich nicht wundern wenn der Vergewaltigte schwul wäre.

    Ein ganz grosses Kränzchen gehört den Jugendlichen gewunden. Sie haben sich beispielhaft verhalten und konnten so noch schlimmeres verhindern.

    www.20min.ch/schweiz/romandie/story/20059395
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#3 stammtischJAAnonym