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Kommentare zu:
Grindr-Kunstprojekt vorzeitig beendet


#1 LaurentEhemaliges Profil
  • 05.10.2014, 20:28h
  • Die Nutzung entsprechend modifizierter Mobiltelefone zu solchen Zwecken sollte man sich nunmehr, aufgrund gewisser Entwicklungen, eh gut überlegen.
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#2 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 05.10.2014, 20:49h
  • Darauf können die schwulen Spießer und Subfaschisten* jetzt voll Pride sein. Gays against Art. Meine Fresse, was für eine miese Kampagne. Nazis, Islamisten und andere reaktionäre Fundis, auch diese Gruppen argumentieren, das gewisse Kunst "entwürdigte", entweder ihre Religion, ihre Kultur, ihr Land oder sonst was.
    Niemand wurde von Fremden oder könnte von Fremden durch die verfremdeten Fotos tatsächlich identifiziert werden. Ein Einzelner (Parker T.) hat sich daran gestört, sich selbst erkannt zu haben, nach dem er dem "Date zum Rasieren" mit dem Künstler Dries zusagte, erst danach brach durch auf Facebook verbreitete Hetze die totale Hysterie los, andere sprangen auf und erzählten "Entblößungs-Märchen". Peinlich.
    Bei Grindr sind alle Fotos tatsächlich öffentlich zu sehen, niemand muss selbst schwul sein, um sich dort herumzutreiben. Das und anderes hat der Künstler thematisiert und in der Tat einen relevanten Beitrag damit geleistet.
    Ich selbst nutze gerne, und stehe auch dazu, GrindR als Fick, na ja, mehr als Oral-Dating-Portal. Trotzdem ist es legitim, daraus Kunst zu machen. Kunst muss nicht gefallen, sie muss aber auch missfalllen dürfen. Zensur ist Mist.
    Im Kern geht es doch darum, dass es vom homosexuellen Spießer nicht gewünscht ist, dass öffentlich, GrindR und andere virtuelle Portale, mit Schwulsein in Verbindung gebracht werden. da er sich fürchtet, Homosexualität könnte vom Mehrheits-Spießer erneut in die reine Schmuddelecke gesteckt werden. Act up, but don't blame Art.
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#3 GatureProfil
  • 05.10.2014, 23:05hBerlin
  • Antwort auf #2 von reiserobby
  • Es stimmt einfach nicht, dass man auf den Fotos nicht identifiziert werden kann. Natürlich konnte man seine Bekannten (oder Kollegen, Söhne, Väter, Lehrer...) ohne weiteres indentifizieren. Durch einen einfachen Negativfilter erfolgt keine wirksame Verfremdung.
    Hätte die Macher da vorher ein BISSCHEN nachgedacht, hätte es diesen Wirbel überhaupt nicht gegeben, und er würde heute noch in seinem Glaskasten hocken. (Ich vermute, ihm war es einfach egal, ob er damit jemandem schaden könnte)

    Und macht es natürlich einen Unterschied, ob das Profil, wie vorgesehen, nur innerhalb der App angezeigt wird, und damit nur einen kleinen Nutzerkreis hat, oder ob es missbraucht wird, und öffentlich (und vermutlich illegal) auf großen Videoleinwänden in der Nachbarschaft dargestellt wird.
    Aber hey, er ist Künstler, er darf das!
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#4 antosProfil
  • 05.10.2014, 23:12hBonn
  • Antwort auf #2 von reiserobby
  • "Nazis, Islamisten und andere reaktionäre Fundis, auch diese Gruppen argumentieren, das gewisse Kunst "entwürdigte", entweder ihre Religion, ihre Kultur, ihr Land oder sonst was."

    In deiner Aufzählung fehlt noch der Teufel. - Und "Künstler Dries"? Der beklagt btw. in sattsam bekannter kultur- und technikkritischer Manier, Dating-Apps entwürdigten das Wunder der Liebe bzw. - um Christel Subtext im kritischen Gebet zu salutieren - "den Weg zum Du". New Kitsch on the blog, hier sozusagen live:

    "Ich habe nichts gegen freien Sex ich hatte selbst jede Menge Spaß dabei aber ich finde es bedenklich, wenn er der Liebe kategorisch den Weg versperrt. Wenn diese Art von Apps zum Bestandteil unseres Alltags werden, denke ich, dass wir letztendlich mehr damit beschäftigt sein werden, uns selbst miteinander zu vergleichen, einander zu imponieren und uns gegenseitig zu beurteilen, als dass eine aufrichtige Beziehung daraus entstehen könnte."

    wannaplay.tanzimaugust-blog.de/blog/
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#5 TomorrowEhemaliges Profil
  • 05.10.2014, 23:26h
  • Der Typ ist ja nur noch peinlich und ein Mega "Schlappschwanz". Erst große Töne für diese strunzdumme Aktion spucken und jetzt den "Schwanz einziehen". Also gings ihm doch nur um Eigen-PR und nicht mehr. Ich hoffe, der muss ordentlich noch Strafe zahlen für die Verletzung der Persönlichkeitsrechte....
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#7 Benjamin ButtonAnonym
#8 Robby69Ehemaliges Profil
#9 Sabelmann
#10 Benjamin ButtonAnonym

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