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Kommentare zu:
Queere Kino-Highlights aus aller Welt


#1 NicoAnonym
  • 11.10.2014, 12:13h
  • Toll!

    Filme, Musik, Kunst, etc. können so viel bewegen und bewirken!

    Ich habe schon oft festgestellt, dass eine schwule Rolle in einer Soap oder in einem Film, oder auch offen schwule Schauspieler und Musiker, oft mehr bewegen als irgendwelche Bundestagsdebatten und politische Diskussionen, die eh nur die sehen, die sich dafür interessieren.

    Insofern ist auch jeder Film mit GLBTI-Thematik und Festivals wie dieses, nicht nur kulturell interessant, sondern auch politisch von großer Bedeutung!
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#2 Oliver43Anonym
  • 11.10.2014, 18:21h
  • Boah ey, was mich doch diesen Problemfilme mittlerweile als schwuler Mann "ankotzen"...

    Ein Film zur Zeit der NS-Zeit: okay das finde ich noch in Ordnung, denn dazu darf es ruhig noch paar gute Filme geben, wie damals schwule Männer im KZ umgekommen sind.

    ABER zur AIDS-Thematik der 1980er bis Mitte der 1990er gibt es doch mittlerweile genug LGBT-Filme, da bedarf es echt keines Nachholfbedarfes mehr. Dazu habe ich in den beiden letzten Jahrzehnten echt genug Filme gesehen, die das Thema beleuchtet und dargestellt haben.

    UND dann noch so ein Problemfilm einer Liebe zwischen einem US-Amerikaner und Iraner....nee ist klar, das ist ja auch der Regelfall bei den meisten schwulen Menschen der Welt, das Ihr Geliebter aus dem Iran stammt.

    UND bitte auch keine Coming-Out-Filme mehr, davon gibt es auch genügend !!!

    Mich würden interessieren und daran mangelt es:

    1. FILME von schwulen/lebsischen Paaren gern auch mit Kindern, die in den 2000er/2010er spielen und die Gegenwart beleuchten (Standesamt, Adoption, Debatte um die Eheöffnung)

    2. FILME von schwulen/lesbsichen Paaren aus den 1950er/1960er

    Es fehlen Filme, die vor der AIDS-Krise der 1980er gelagert sind, und die die 1950er/1960er zeigen. Die meisten Filme im LGBT--Bereich stammen immer aus den 1980er (Aufkommen von AIDS) oder aus den 1970er (Discozeit), aber wie es in den 1950er und 1960er ausschaute, daran fehlt es in den LGBT-Filmen.

    FAZIT: KEINE AIDS-Filme aus den 1980er mehr und KEINE Coming-Out-Filme mehr und KEINE "abgedrehten" multinationalen Beziehungskisten, die echt eher die Ausnahme unter schwulen/lesbsichen Paaren sind.

    Wieso müssen LGBT-Filmregisseure immer solche überfrachteten Problemfilme drehen... können es nicht einfach auch einmal Filme aus der Gegenwart der 2000er und 2010er sein; und wenn es ein Problemfilm sein muss, warum immer die 1980er und AIDS, warum nicht die 1950er/1960er...
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#3 TheDadProfil
#4 asdfAnonym
  • 11.10.2014, 23:45h
  • Antwort auf #2 von Oliver43
  • "ABER zur AIDS-Thematik der 1980er bis Mitte der 1990er gibt es doch mittlerweile genug LGBT-Filme, da bedarf es echt keines Nachholfbedarfes mehr."

    Solange Politiker meinen, man könne bei AIDS-Hilfen immer mehr kürzen und man solle Geld in die Rüstungsindustrie pumpen, statt auch mal die AIDS-Forschung besser auszustatten, sind solche Filme offenbar immer noch nötig.

    -----------------------------

    "UND dann noch so ein Problemfilm einer Liebe zwischen einem US-Amerikaner und Iraner....nee ist klar, das ist ja auch der Regelfall bei den meisten schwulen Menschen der Welt, das Ihr Geliebter aus dem Iran stammt."

    Aha. Filme sollen jetzt nur noch abbilden, was Deiner Lebenswirklichkeit entspricht. Ich finde auch solche Themen wichtig.

    -----------------------------

    "UND bitte auch keine Coming-Out-Filme mehr, davon gibt es auch genügend !!!"

    Von Deinen unsäglichen Beiträgen gibt es auch genug. Deswegen verschonst Du uns trotzdem nicht damit.

    ----------------------------

    "Es fehlen Filme, die vor der AIDS-Krise der 1980er gelagert sind, und die die 1950er/1960er zeigen. Die meisten Filme im LGBT--Bereich stammen immer aus den 1980er (Aufkommen von AIDS) oder aus den 1970er (Discozeit), aber wie es in den 1950er und 1960er ausschaute, daran fehlt es in den LGBT-Filmen."

    Gibt es doch alles. Dass Du die nicht kennst, ist Dein Problem...

    ------------------------

    "Wieso müssen LGBT-Filmregisseure immer solche überfrachteten Problemfilme drehen... "

    Weil sie eben die Filme machen, die SIE machen wollen und nicht die, die DU haben willst. Wenn Du selbst einen Film drehst, kannst Du ja gerne den Film machen, den Du machen willst. Da redet Dir dann auch keiner rein.

    Im übrigen gibt es ja auch viele schwul-lesbische Komödien und nicht nur Problemfilme.

    Es zwingt Dich übrigens niemand, Filme anzusehen, die Dich nicht interessieren.
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#5 Oliver43Anonym
  • 12.10.2014, 16:10h
  • Antwort auf #4 von asdf
  • "Solange Politiker meinen, man könne bei AIDS-Hilfen immer mehr kürzen und man solle Geld in die Rüstungsindustrie pumpen, statt auch mal die AIDS-Forschung besser auszustatten, sind solche Filme offenbar immer noch nötig. "

    ---> Wenn Du glaubst, das irgendein entscheidungsrelevanter Politiker diese Filme schaut, dann lebst du auf einem anderen Exoplaneten.

    Es gibt bereits genügend AIDS-Filme, darunter auch einige sehr sehr gute Filme.

    ---------------

    " Aha. Filme sollen jetzt nur noch abbilden, was Deiner Lebenswirklichkeit entspricht. Ich finde auch solche Themen wichtig. "

    ---> Nicht nur in meiner Lebenswirklichkeit sondern ebenso in der Lebenswirklichkeit von über 95 Prozent aller homosexuellen Paare in der Welt, die halt keinen ausländischen Partner haben und die Anzahl der homosexuellen US-Amerikaner, die einen Freund aus dem Iran haben, dürfte im 0,00001 Promillebereich aller schwulen Paare in den USA sein. Wer will das sehen ???

    -------------------
    " Gibt es doch alles. Dass Du die nicht kennst, ist Dein Problem... "...

    --> Ach komm' dann berichte einmal welche guten LGBT-Filme, du kennst, die so alle in den 1950er und 1960er in der Zeit von Konrad Adenauer gelagert sind. Da bin ich einmal gespannt, welche guten Filme Du dort hervorzauberst und komme mir jetzt nicht mit Filmen aus den 1940er oder aus der Zeit der 1968er und 1970er, die meinte ich nicht. Nee erzähle doch einmal von guten LGBT-Filmen zur Konrad-Adenauer Zeit.

    --------------------------

    " Weil sie eben die Filme machen, die SIE machen wollen und nicht die, die DU haben willst. Wenn Du selbst einen Film drehst, kannst Du ja gerne den Film machen, den Du machen willst. Da redet Dir dann auch keiner rein. Im übrigen gibt es ja auch viele schwul-lesbische Komödien und nicht nur Problemfilme.

    --> Das Problem ist doch, das gerade unter den LGBT-Filmregisseuren es viele Personen gibt, die meinen, das sie immer einen Problemfilm drehen müßten. Ich habe zwar überhaupt nichts dagegen, das es Filme zur AIDS-Thematik, zu den 1968er/1970er (Stonewall/Beginn der zweiten LGBT-Bewegung) und zum Nationalsozialismus (1930er/1940er) gedreht werden: NUR davon gibt es bereits echt viele und genügend.

    --> Wenn Du nun schreibst, das es viele schwul-lesbisch Komödien gibt, so stimmt dies teilweise und teilweise auch nicht. In dem Bereich ist immer noch ein Mangel. Und erst Recht, wenn es um Komödien handelt, die JETZT in der Lebenswirklichkeit der 2000er/2010er spielen und die sieht nunmal ganz anders als die 1980er und AIDS-Thematik von damals aus.

    -----------------
    " Es zwingt Dich übrigens niemand, Filme anzusehen, die Dich nicht interessieren."

    ---> Stimmt gottseidank...und daher werde ich mir diese drei Problemfilme auch nicht mehr "reinziehen", denn davon habe ich echt schon genug gesehen.

    Mich interessieren da nur noch Filme aus den 2000er/2010er, die in meiner Lebenswirklichkeit spielen (Standesamt, Regenbogenfamilien, Eheöffnungsdebatte, Internet, Chatten, mit Ehemann bei Verwandtentreffen, usw.) und wenn dieser Film humorvoll und mit intelligentem Witz gedreht ist, umso besser.

    Und ich würde mir noch Problemfilme anschauen, die in den 1950er/1960er in Deutschland spielen, wo man dann einmal ein wenig erfahren kann, wo sich damals überhaupt schwule Deutsche treffen konnten. Oder halt Problemfilme aus den 1890er/1900er/1910er.
    Ein richtiger guter Dokumentationsfilm, der einmal die Eulenburgaffäre der Wilhelminischen Zeit nachspielt, wäre auch einmal fällig. Und LGBT-Filme aus dem 19. Jahrhundert zu Zeiten Bismarcks fehlen auch größtenteils.
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#6 TheDadProfil
  • 12.10.2014, 17:25hHannover
  • Antwort auf #5 von Oliver43
  • ""---> Nicht nur in meiner Lebenswirklichkeit sondern ebenso in der Lebenswirklichkeit von über 95 Prozent aller homosexuellen Paare in der Welt, die halt keinen ausländischen Partner haben und die Anzahl der homosexuellen US-Amerikaner, die einen Freund aus dem Iran haben, dürfte im 0,00001 Promillebereich aller schwulen Paare in den USA sein. Wer will das sehen ???""..

    Da können wir ja einmal mehr froh sein in Dir nur einen verschwurbelten Konvertiten vor uns zu haben, und keinen ""entscheidungsrelevanten Politiker"" der den Proporz im FSK auffüllt..

    Das herbeischreiben und -schreien des Mainstream und die damit einhergehende Forderung nach "Filmen für die Mehrheit" ist gleichbedeutend mit der Unsichtbarkeit der Anderen..

    ""über 95 Prozent aller homosexuellen Paare in der Welt"" machen höchstwahrscheinlich nicht einmal mehr als 10 % aller LGBTTIQ´s weltweit aus, was Deine Forderung aus der vermeintlichen Mehrheitspostition recht schnell wieder zu einer Minderheitenposition zurechtstutzt, in der sie dann auch verharren darf..

    VIELFALT an Filmen bedeutet hier auch das es weiterhin Coming-Out-Filme geben muß, denn die nachwachsenden jungen Menschen unter den LGBTTIQ´s mit immer den gleichen Filmen zu "beglücken" wird nicht gelingen, so lange diese nicht die Qualität eines "Diner for One" entwickeln, und damit zum Klassiker taugen..

    Ähnliches gilt sicher auch für Filme über HIV und Aids, denn schon lange ist nichts mehr so wie noch zu Zeiten von "Philadelphia", der zwischenzeitlich 21 Jahre alt, und damit volljährig geworden ist..
    Da muß dringend mal was Neues her..

    Am Ende gilt für Dich, was Dir schon geraten wurde :
    Niemand zwingt Dich dir neue Filme anzuschauen..

    Aber jede neue Film ist ein Meilenstein auf dem Weg weg von Dir und Deinen verkrusteten reaktionären Positionen..
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#8 David77Anonym
  • 12.10.2014, 17:54h
  • Antwort auf #5 von Oliver43
  • 95% der Paare bestehen aus GEGENgeschlechtlichen Partnern, nicht nur in meiner Umwelt, sondern ebenso in der Lebenswirklichkeit aller.
    Wer will denn andere sehen????

    Da lobe ich mir doch die Pseudo_reality-Sendungen auf RTL, die die Lebenswirklichkeit aller zeigen, anstatt ein fesselndes Drama, was mal etwas anderes in Verbindung mit einem anderen kulturellen Hintergrund zeigt, das vielleicht nur wenige interessiert.
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#9 FilmfanAnonym
  • 12.10.2014, 21:01h
  • Antwort auf #5 von Oliver43
  • "Wenn Du glaubst, das irgendein entscheidungsrelevanter Politiker diese Filme schaut, dann lebst du auf einem anderen Exoplaneten."

    Darum geht es auch nicht. Sondern darum, dass das gesellschaftlich wahrgenommen wird.

    Je mehr Bürger etwas erfahren, desto weniger kann die Politik das totschweigen oder die Fakten verdrehen. Selbst wenn kein Politiker das sehen würde.

    ----------------------------

    "Nicht nur in meiner Lebenswirklichkeit sondern ebenso in der Lebenswirklichkeit von über 95 Prozent aller homosexuellen Paare in der Welt, die halt keinen ausländischen Partner haben [...] Wer will das sehen ???"

    Erstens frage ich mich, woher Du Deine Zahlen hast. Und zweitens gibt es eben auch Leute, die sich für Themen interessieren, selbst wenn es sie nicht persönlich betrifft oder sie sich nicht persönlich darin wiederfinden.

    Oder wie David77 schon schrieb: die meisten Menschen sind hetero. Würde man nur nach der Mehrheit gehen, gäbe es gar keine schwulen Filme.

    --------------------------------

    "Und erst Recht, wenn es um Komödien handelt, die JETZT in der Lebenswirklichkeit der 2000er/2010er spielen"

    Ohje, da fällt mir spontan so viel ein, dass es hier den Rahmen sprengen würde. Nur mal ein paar Beispiele (da ist jetzt von der subtileren Komödie bis zur derben Hau-Ruck-Komödie alles dabei):
    - Ein Freund zum Verlieben (2000)
    - Iron Ladies (2000)
    - Ein Mann sieht rosa (2001)
    - Boat Trip (2002)
    - 9 Dead Gay Guys (2002)
    - Mambo Italiano (2003)
    - Connie & Carla (2004)
    - Drei Jungs, ein Mädchen, zwei Hochzeiten (2004)
    - Eating Out (2004)
    - Männer wie wir (2004)
    - Meeresfrüchte (2004)
    - Schräge Bettgesellen (2004)
    - Touch of Pink (2004)
    - Adam & Steve (2005)
    - Schwule Mütter ohne Nerven / Queens (2005)
    - Sissy Frenchfry (2005)
    - Another Gay Movie (2006)
    - Ninas himmlische Köstlichkeiten (2006)
    - Chuck & Larry (2007)
    - I Can't think straight (2007)
    - Kiss the Bride (2007)
    - Chefs Leckerbissen (2008)
    - All You Need is love - Meine Schwiegertochter ist ein Mann (2009)
    - The Big Gay Musical (2009)
    - Mr. Right (2009)
    - Oy Vey! My Son Is Gay! (2009)
    - Eine Überraschung zum Fest (2009)
    - Männer al dente (2010)
    - Violet sucht Mr. Right (2010)
    - noch einige Eating-Out-Teile

    Das sind jetzt nur mal einige schwule Komödien von 2000 bis 2010, die mir spontan einfallen. Es gibt sicher noch viel mehr aus der Zeit. Und davor und danch ja eh.

    Und auch Filme, die nicht gleich Komödien sind müssen nicht gleich ein "Problemfilm" sein. Es gibt super süße schwule Liebesfilme, die nicht direkt Komödie, aber auch kein Drama sind, sondern einfach nur ein schwuler Liebsfilm. Aber die such ich Dir jetzt nicht auch noch raus.

    Also behaupte nicht immer einfach was, was nicht stimmt, nur weil Du Dich vielleicht nicht so auskennst.

    -------------------------------------------------

    Fazit:

    Ich will gar nicht sagen, dass es über die von Dir vorgeschlagenen Themen nicht auch interessante Filme geben könnte. Und teilweise gibt es die ja schon. Und jeder zusätzliche schwul-lesbische Film ist erst mal toll.

    Aber es ist nicht so wie Du es darstellst, dass die schwul-lesbische Filmlandschaft so eintöntig sei. Und vor allem braucht man dramatischere Filme (z.B. über AIDS) dann nicht so runterzumachen!

    Mehr Filme über schwul-lesbische Themen sind natürlich immer toll.
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#10 bigg rätzelAnonym
  • 12.10.2014, 23:39h
  • Warum nimmt der katholisch getaufte, evangelische Hobby-Katholik 2014 nicht die Möglichkeit des Iran-Bashings wahr?
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#11 überhauptAnonym
#12 Oliver43Anonym
  • 13.10.2014, 02:28h
  • Antwort auf #9 von Filmfan
  • @Filmfan
    "Das sind jetzt nur mal einige schwule Komödien von 2000 bis 2010, die mir spontan einfallen. Es gibt sicher noch viel mehr aus der Zeit. Und davor und danch ja eh.

    Und auch Filme, die nicht gleich Komödien sind müssen nicht gleich ein "Problemfilm" sein. Es gibt super süße schwule Liebesfilme, die nicht direkt Komödie, aber auch kein Drama sind, sondern einfach nur ein schwuler Liebsfilm. Aber die such ich Dir jetzt nicht auch noch raus."

    --> Doch einige von diesen Filmen kenne ich und finde sie gut. ABER generell gilt, es bedarf viel mehr lustige Filme, Kommödien und süße Liebesgeschichen aus der gegenwärtigen Zeit der 2010er und 2000er mit Internet, Standesamt, Regenbogenfamilien, Mitbringen des Partners zu den Verwandten, Tanz mit dem Ehemann auf Heteroparty, usw.

    Problemfilme zu AIDS der 1980er gibt es genügend und Coming-Out-Filme gibt es auch mittlerweile ausreichend.

    Von allen drei Filmen finde ich am Ehesten noch die Doku zu den Opfern des Nationalsozialismus vielleicht doch sehenswert.

    Aber eine vollkommen verkorkste Beziehung zwischen einem US-Amerikaner und einen Iraner...na klar so eine Beziehung führen wir fast alle...

    Und noch einen Film zur AIDS-Thematik der 1980er ??? Davon gibt es ausreichend genug !!!

    Wenn dann bitteschön ein Film zu AIDS von heute: und da würde sich rausstellen, das mit der Tabletteneinnahme sich es relativ "gut leben läßt". Deutsche schwule Männer sterben heute ("gottseidank") nicht mehr an AIDS, sondern sie sterben an Herzinfarkten (Dirk Bach, usw.) oder Krebs (Walter Bockmayer, usw.).

    Das Aufleben der AIDS-Krise aus den 1980er im gefühlt hundersten AIDS-Film halte ich für derzeit nicht angesagt und überholt.
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#13 FelixAnonym
  • 13.10.2014, 10:06h
  • Antwort auf #12 von Oliver43
  • Also erstens kann man auch heute noch an AIDS sterben. Es ist viel besser in den Griff zu bekommen, aber geheilt ist es nicht.

    Und zweitens finde ich es schon ein wenig sonderbar, wenn man nach einer ausführlichen Komödien-Liste zugeben muss, dass man nur einige der Filme kennt, dass man sich aber mehr Komödien mit Thema xyz wünschen würde. Solltest Du nicht vielleicht erst mal die anderen Filme ansehen. Vielleicht sind da die von Dir gewünschten Themen zahlreich und breit behandelt.

    Ansonsten: klar darf es immer gerne mehr sein. Aber bei schwulen Filmen zu mosern, dass andere Themen einem zu wenig behandelt werden, ist mir vollkommen fremd. Filme über AIDS, über Coming-Out-Probleme, etc. mögen Dich nicht interessieren, aber genug andere schon. Oder willst Du jetzt anderen Deinen Geschmack diktieren? Und diese Themen sind auch nach wie vor aktuell. Wieviele Jugendliche haben nicht (u.a. dank der Politik und der Kirchen) Probleme mit dem Coming-Out.

    Lass es uns doch einfach so machen:
    Du schaust die Filme, die Du magst und anderen lässt Du ihr Interesse für die Filme die sie mögen. Und da ja sämtliche Filmproduktionsfirmen, Verleiher, etc. im Internet zu finden sind, kannst Du denen ja breit und ausführlich Deine Vorschläge für weitere Filme schildern.

    Von mir aus kannst Du auch gerne hier Themen hinschreiben, die Du bisher in schwulen Filmen vermisst. Das fänden wir vielleicht sogar alle gut und interessant, wenn Du nicht gleichzeitig andere Filme runtermachen würdest.

    Ich würde mir z.B. auch mehr schwule Liebesfilme wünschen, wo es nicht um Probleme geht, sondern einfach nur romantische Komödien. Die gibt es bereits, aber es dürften gerne noch mehr sein. Aber das heißt nicht, dass ich nicht auch gerne mal ein schwules Drama sehe. Und selbst wenn mir persönlich mal ein Film oder ein Thema nicht so zusagt, würde ich den dennoch nicht runtermachen. Denn jeder schwule Film ist erst mal ein Fortschritt.

    Also:
    Themenwünsche, worüber Du gerne mehr sehen würdest - gerne! Aber bitte ohne gleichzeitig immer andere Filme runtermachen zu müssen.
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#14 JoonasAnonym
  • 13.10.2014, 10:49h
  • Antwort auf #12 von Oliver43
  • Dir ist aber schon klar, dass auf dem Homochrom-Filmfestival mehr Filme gezeigt werden als nur die drei, die queer.de exemplarisch vorgestellt hat, oder?

    Und da Du so gerne mehr Komödien hättest:
    u.a. laufen da mit G.B.F. - Gay Best Friend und Pride zwei der besten Komödien der letzten zwei Jahre.

    GBF ist sehr US-amerikanisch und vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber der britische Film Pride von diesem Jahr ist wirklich ein absolutes Highlight.
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#15 sperlingAnonym
#16 David77Anonym
#17 TheDadProfil
  • 13.10.2014, 15:41hHannover
  • Antwort auf #12 von Oliver43
  • ""Doch einige von diesen Filmen kenne ich und finde sie gut. ABER generell gilt, es bedarf viel mehr lustige Filme, Kommödien und süße Liebesgeschichen aus der gegenwärtigen Zeit der 2010er und 2000er mit Internet, Standesamt, Regenbogenfamilien, Mitbringen des Partners zu den Verwandten, Tanz mit dem Ehemann auf Heteroparty, usw.""..

    Brot und Spiele..

    Unfaßbar..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#18 TheDadProfil
#19 Robby69Ehemaliges Profil
  • 13.10.2014, 17:54h
  • Antwort auf #12 von Oliver43
  • "Wenn dann bitteschön ein Film zu AIDS von heute: und da würde sich rausstellen, das mit der Tabletteneinnahme sich es relativ "gut leben läßt". Deutsche schwule Männer sterben heute ("gottseidank") nicht mehr an AIDS, sondern sie sterben an Herzinfarkten (Dirk Bach, usw.) oder Krebs (Walter Bockmayer, usw.)."
    Eine glatte Lüge. Auch heute noch sterben immer wieder Schwule an AIDS. Zum einen diejenigen, die teilweise schon knapp 20 Jahre die HIV-Medikamente nehmen und deren Immunsystem TROTZ ALLEM aufgibt. - Dann diejenigen, die die Medikamente nicht vertragen - ja, Märchenonkel Oliver43, auch DIE gibt es und zwar nicht wenige. Und dann diejenigen, die sich die teuren HIV/AIDS-Medikamente nicht leisten könne, Schätzchen.
    Ich weiß verdammt genau, wovon ich rede, weil ich es tagtäglich selbst mitbekomme und immer wieder einen lieben Freund oder Bekannten an diesem SCHEISS-VIRUS verliere!
    Ja, es gibt auch verdammt viele HIV- bzw. AIDS-Kranke, die durch die Medikamente noch relativ lange leben können. Aber es sind bei weitem nicht ALLE, wie Du hier behauptest.
    Wenn Du's nicht glaubst, dann setz Dich mal mit ein paar AIDS-Aktivisten zusammen und lass Dich von denen mal von Grund auf informieren. Das könnte so einem ignoranten Fatzke wie Dir echt nicht schaden.

    Und was Dein Gesabbel in Bezug auf die Filme angeht: Wenn sie Dir nicht gefallen, dann geh halt nicht ins Kino oder kauf Dir die Filme nicht auf DVD. Zwingt Dich schließlich niemand dazu.
    Außerdem gibt es eine verdammt große Menge Schwuler, die GERNE schwule Filme anschauen. Und für die ist ein schwul-lesbisches Filmfest verdammt geil!
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