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- 10. Januar 2005 1 Min.
Berlin Vor dem Treffen des EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber mit Vertretern "muslimischer Vereine" (LSVD-Ausdruck für die offiziellen Glaubensvertretungen der Muslime in Deutschland) am Dienstag hat der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) aufgefordert, "für eine liberale Haltung zum Thema Homosexualität zu werben". Es sei an der Zeit, "bisher tabuisierte Themen wie die Homosexuellenfeindlichkeit von muslimischen und christlichen Extremisten anzusprechen", so LSVD-Pressesprecher Alexander Zinn. Der Verband reagiert damit auf Presseberichte, wonach die muslimischen Verbände die liberalen Haltungen zur Homosexualität kritisieren und für eine "wertkonservative Koalition" werben wollen. "Die Forderung nach Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer Homosexualität offenbart ein merkwürdiges Werteverständnis", so Zinn. "Es darf kein Zweifel daran aufkommen, dass die EKD hinter den erreichten Fortschritten bei der Anerkennung von Lesben und Schwulen und der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften steht. Vielmehr sollte die EKD die Frage thematisieren, wie religiösem Fundamentalismus und Homosexuellenfeindlichkeit begegnet werden kann." (nb/pm)















Ich denke die evangelischen Kirchen in Deutschland sind auf einen guten Weg (ebenso übrigens auch die altkatholische Kirche).
Vielmehr steht zu befürchten, dass es zu einer Koalition zwischen islamischen Verbänden und der katholischen Kirchenleitung kommt...