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  • 20. Oktober 2014 32 2 Min.

Kultusminister Andreas Stoch (SPD) ist von der MCC-Kirche für seinen Einsatz für Homo-Rechte geehrt worden

Am Sonntag ist der baden-württembergische Kultusminister Andreas Stoch (SPD) und das schwul-lesbische Netzwerk "GL@D" der Daimler AG mit dem "Rosa Detlef" ausgezeichnet worden.

Der Preis, der seit 2010 von der Salz-der-Erde-MCC-Gemeinde Stuttgart für herausragend Einsatz gegen LGBT-Ausgrenzung verliehen wird, wurde am Sonntag zum selben Zeitpunkt übergeben, als Homo-Hasser gegen den Bildungsplan der grün-roten Landesregierung protestierten (queer.de berichtete).

Minister Stoch wurde dafür geehrt, dass er sich trotz des Widerstandes für den Bildungsplan und Toleranz einsetze. "Unter dem Deckmantel der Nächstenliebe wird Hass und Ausgrenzung gezeigt", kritisierte der Vorsitzende der MCC-Gemeinde, Pfarrer Axel Schwaigert, den Streit um den Bildungsplan während der Zeremonie in Stuttgart. "Wir wollen bewusst einen anderen Weg gehen und auf das Gute schauen, das passiert."

Die Laudatio auf das Daimler-Mitarbeiternetzwerk hielt Tülay Schmid, die Ehefrau des stellvertretenden Ministerpräsidenten Nils Schmid (SPD). Sie erklärte, dass "GL@D" stehe "für herausragendes Engagement, Zivilcourage und den Mut, sich treu zu bleiben".

Im vergangenen Jahr hatten Erwin Staudt, der Präsident des VfB Stuttgart, sowie der CSD Konstanz den Preis erhalten.

Die protestantische MCC-Kirche war 1968 von einem schwulen Pastor in Kalifornien gegründet worden und setzt sich im Gegensatz zu anderen Kirchen insbesondere für Schwule und Lesben sowie andere diskriminierte Minderheiten ein. Inzwischen gibt es MCC-Kirchen in 37 Ländern der Welt. (dk)

-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 goddamn liberalAnonym
  • 20.10.2014, 16:19h
  • Stoch ist mir aus einer Diskussion mit dem Chef der 'Evangelischen Allianz' gut in Erinnerung.

    Deshalb gut, weil er diese in todbringender Auslöschungstradition stehende Figur einfach angemessen anging.

    Er wies ihn hart und deutlich auf seine Unterleibsfixierung und Verfassungswidrigkeit hin.

    Ohne die merkwürdige Freundlichkeit und Engelsgeduld mit der Leute wie Kauch u. Co. solchen Gestalten begegnen.

    Muss man heterosexueller Familienvater sein um beim Kampf gegen Homophobie klare Kante zu zeigen?
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#3 KonsequenzneindankeAnonym
  • 20.10.2014, 21:37h

  • Da regt (schwuler) man(n) sich über Klischeedenken und daraus resultierender Diskriminierung auf und über das Schubladendenken der Konservativen - und dann werden Auszeichnungen mit dem Namen "Rosa Detlef" verliehen?! Is das deren Ernst?! Das hat doch auch nichts mehr mit Selbstironie und "über sich selbst lachen können" geschweige denn Seriosität zu tun, sondern spiegelt für mich nur Lächerlichkeit und doch-nicht-so-ganz-ernst-nehmen wieder! So ehrenwert und verdient das ganze auch ist: man hätte es mit einem anderen Namen nicht lächerlich, sondern tatsächlich seriöser machen können - MÜSSEN!!!!
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