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Kommentare zu:
Paragraf 175: Bremen entschuldigt sich bei verurteilten Schwulen


#11 kuesschen11Profil
  • 25.10.2014, 22:43hFrankfurt
  • Antwort auf #5 von Jadughar
  • Danke für Deinen guten Kommentar.

    Auch ich finde, hier sollte die Gesellschaft unverblümt die Kirchen als Hauptverantwortliche des Unrechtsparagraphen 175 ansprechen und heranziehen, denn sie verfügt über genügend Staatsgelder, um Entschädigungen an die noch lebenden Opfer zu leisten.

    Heute noch bietet Kirche keinen richtigen Schutz für LGBT's. Ratzinger hat sich mit seiner homohoben Hetze mitschuldig gemacht. Das sind Tatsachen, die in der Politik nun mal bewusst verschwiegen werden.
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#12 Kai ReumschüsselAnonym
  • 26.10.2014, 00:30h
  • Und was ist los in NRW?
    Schlafen die?
    Es ist Zeit!

    Im nächsten Jahr, beim CSD soll mein Plakat nicht mehr den Text haben: "Aufhebung und Entschädigung jetzt!". Dafür muss der D'dorfer Landtag auch ein "Gesetz zur Rehabilitation und Entschädigung der zu Unrecht Verurteilten nach StGB § 175" schaffen.

    Der Regenbogenmann

    Kai
    (FB: BlackHat GreenGlases)
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#13 CorumProfil
#14 HugoAnonym
  • 26.10.2014, 19:10h
  • Von wem wurde das Grundgesetz erschaffen? von den "ehemaligen" Nazis.
    Es kann nur einen einzigen Weg geben, nähmlich die vollständige Rehabilitation und finanzielle Entschädigung.
    Darauf können wir aber lange warten, vor allem bis die Wähler eingesehen haben, das sie von den Unionen auf Strich und Faden verarscht werden.
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#15 thorium222Profil
  • 26.10.2014, 21:29hMr
  • Also verstehe ich das richtig, bei den verfassungsrechtlichen Bedenken geht es darum, ob die Legislative die Entscheidung der Judikative überhaupt ändern darf?
    Hmm, ok, ich sehe das Dilemma. Das oberste Gericht hat damals ein krasses Fehlurteil getroffen, es gibt aber keine höhere Instanz und bei anderen Urteilen des Bundesverfassungsgerichts konnte die Bundestagsmehrheit (z.B. CDU und FDP bei der Einkommenssteuergleichgestellung für homosexuelle Paare oder Adoptionsurteil) damals ja auch (Gott sei Dank) nicht sagen, das gefällt uns nicht, da machen wir ein Gesetz dagegen.
    Aber könnte dann ein nach §175 verurteilter Mann nicht heute nochmal dagegen klagen und das Bundesverfassungsgericht revidiert sich selbst? Hmm, dann wäre zumindest die Gewaltenteilung nicht verletzt worden, aber dann würde bestimmt jemand wegen der Rechtssicherheit rumschreien.
    Aber egal wie, §175 war Unrecht und die Verurteilten müssen rehabilitiert und entschädigt werden, auch wenn wir dafür die ganze BRD neu starten müssten!
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#16 HannesHBAnonym
  • 27.10.2014, 10:03h
  • Man sollte auch den Tagesordnungspunkt nach dieser Sache anschauen: Die CDU beschwert sich, dass SPD und Grüne gemeinsam mit den Linken einer evangelikale Gemeinde, die über Umwege mit Wüstenstrom (radikale Homo-Heiler) verknüpft ist, keinen Blankoscheck als Körperschaft öffentlichen Rechts ausstellen möchte...

    In Bremen ist Wahlkampf. Die CDU möchte sich verzweifelt als moderne Großstadtpartei inszenieren. Deshalb schlucken Leute wie Elisabeth Motschmann (CDU-Spitzenkandidatin, homophobere CDU-PolitikerInnen kenne ich kaum) und Sigrid Gröner (queer.de berichtete), dass ihre Mehrheitsmeinung für PR-Gags mal in den Hintergrund treten muss.

    Ich finde das ziemlich beschämend, und noch schlimmer, wenn Schwule und Lesben auf diese billigen PR-Gags reinfallen.
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#17 Michael HornAnonym
#18 Robby69Ehemaliges Profil
  • 27.10.2014, 17:41h
  • Antwort auf #12 von Kai Reumschüssel
  • Geht mir genauso. Das frage ich mich in Bezug auf Bayern ebenfalls. Warum machen die nichts? Wofür gab's denn in München Ende Mai eine Protest-Aktion, die die Aufhebung der 175er Urteile forderte?! Wie lange sollen wir Aktivisten denn noch mit Plakaten mit "Vollständige Rehabilitatin von uns 175ern - jetzt!" (wie ich beim CSD) durch die Gegend laufen, bis diese homophoben, ewiggestrigen Politiker endlich mal reagieren?!
    Dieser Paragraf war schließlich immer schon verfassungswidrig! Es wird Zeit, dass diese verdammten Unrechts-Urteile endlich aufgehoben werden und die, die wegen dem § 175 im Knast sitzen mussten, endlich entschädigt werden!
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#19 Homonklin44Profil
  • 28.10.2014, 00:51hTauroa Point
  • Vorbildlich, die Bremer! Na man würde sich ja wünschen, dass sich die BaWü's da was von abgucken möchten.
    ---
    Ich verstehe nicht, warum man über die verfassungsrechtliche Seite da solche Gehtnicht-Bögen spinnt. Um vor ein paar Jahren die Hartz-IV-Gesetze zu sichern, war man sich einer entsprechenden Verfassungsänderung nicht zu schade. Eine Nachbesserung an den von den Nazi's so dankbar übernommenen, und teilweise 1:1 textseits beibehaltenen Gesetzen muss doch drin sein.
    Macht sich der BRD -Staat damit nicht ein bissken unglaubwürdig, mit menschenverachtenden Verhältnissen NICHT aufzuräumen? Wo bleibt die Reue eines solchen Justizsystems, wenn die Urteile nicht aufgehoben werden? Sollen die Männer, die verurteilt wurden, und heute noch leben, mit dem Bewusstsein hängen gelassen zu werden, immer noch als Straftäter zu gelten, weil sie Liebe praktizierten?

    Sorry, aber so viel Zaster kann ein Entschädigungs-Fonds gar nicht aufbieten, um diese Entwürdigung zu kaschieren.
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#20 YasmindelAnonym

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