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Zeichen gegen Homophobie
Schweiz: Regenbogen-Eckfahne bei Liga-Spiel
- 31. Oktober 2014 1 Min.

In der schweizerischen "Super League" wird es bunter (Bild: Wankdorf Junxx)
Der Verein BSC Young Boys Bern hat in einem Spiel der höchsten schweizerischen Fußballliga ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt: In der Partie gegen den FC Basel ersetzte der Hauptstadtverein die üblichen Eckfahnen durch Regenbogenfahnen.
YB ist nach dem FC St. Pauli und Malmö FF erst der dritte Verein, der auf diese Art ein Zeichen gegen Homophobie im Sport setzt. Die Initiative fand im Rahmen der FARE-Aktionswochen gegen Gewalt und Diskriminierung statt, zu der deutsche Fußballfans bereits die Banneraktion "Football has no gender" durchgeführt haben (queer.de berichtete).
"Bei YB ist jeder willkommen. Wir sind stolz, dass wir in der Schweiz beim Thema Homophobie, auch durch die Initiativen der Fans, eine Vorreiterrolle einnehmen",erklärte Young-Boys-Pressesprecher Albert Staudenmann.
Auch der queere YB-Fanclub Wankdorf Junxx begrüßte die Aktion: "YB zeigt auf eindrückliche Weise, dass wir queeren Fussballfans Teil der YB-Familie sind", erklärte Fanclub-Specher Simon Weber. "Umso mehr, dass die Initiative für die Regenbogenfahnen von YB aus kam und nicht vom Fanclub". (pm/dk)














