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Einzelkommentar zu:
AfD-Homos: Nicht für LGBT-Rechte, sondern gegen "links-grüne Schreihälse"


#16 Oliver43Anonym
  • 09.11.2014, 17:39h
  • "..." schließlich dulde man in der Community auch Mitglieder der Linkspartei: "Nachdem man allerdings queer Engagierte von den Linken in Vorständen von Homo-Verbänden, -Stiftungen, Aidshilfen und CSD-Vereinen bereits seit Jahren hofiert, kann man den bislang praktizierten Ausschluss der homopolitisch bei der AfD Engagierten aus der 'Gay Society' kaum mehr irgendwie glaubhaft begründen."

    ----> Also ich bin wahrlich kein Freund der Linkspartei und werde es auch wohl nie werden, aber dieser Vergleich von David Berger geht überhaupt nicht.

    Im Unterschied zur AfD setzt sich die Linkspartei bereits seit den 1990er für die Gleichstellung ein und brachte erneut auch in dieser Legislaturperiode einen eigenständigen Gesetzentwurf zur Eheöffnung in den Bundestag ein.

    Die Linkspartei ist eine sehr LGBT-freundlich aufgestellt Partei und das ist die AfD nun wahrlich in keinster Weise.

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    Aus LGBT-Sicht sind generell wählbar und dort kann man als schwuler Mann auch Mitglied sein:
    die Grünen/Bündnis 90, die Piratenpartei, die Linkspartei, die SPD und auch die CDU/CSU.

    ABER rechts von CDU/CSU ist aus LGBT Sicht wahrlich SCHLUß und dort verläuft die homophobe Grenze in Deutschland. Früher verlief sie mitten durch die CDU/CSU, aber das hat sich unter Angela Merkel verändert und auch die CDU hat in den vergangenen Jahren Gesetzentwürfe zur Lebenspartnerschaft im Bundestag mitverabschiedet und gemeinsam mit der SPD das AGG im Bundestag umgesetzt.

    Die AfD hingegen ist eine in großen und ganzem homophobe Partei.

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    Wo es sich Micha Schulze und die Queer aber auch Volker Beck, Grüne generell oder Linkspartei zu einfach machen, ist die Frage, WARUM ein Teil der homosexuellen Menschen im Laufe der Jahre in Deutschland immer weiter nach rechts schwenken und das hat mit sehr negativen persönlichen Erfahrungen mit den zu uns einwandernden islamischen Migrantengruppen zu schaffen. Das VERSCHWEIGEN Grüne, Linkspartei und auch die Queer als auch Volker Beck permanent:

    In den Großstädten (nicht auf dem Lande oder in Klein-und Mittelstädten) treffen gerade im großstädtischen Alltag homosexuelle Menschen auf zu uns eingewanderte islamische Menschen und da stoßen Weltbilder aufeinander, das es dabei "kracht".

    Der schwule Vorsitzende Michael Gabel von der Partei Büregerbewegung Köln beschrieb unlängst selbst, welche negativen Erfahrungen er mit islamischen Jungtürken in der Straßenbahn erlebt hat. UND er ist mit seiner Schilderung wahrlich nicht der einzige schwule Mann, der in Köln, in Hamburg, in Berlin oder in Frankfurt sehr negative Erfahrungen mit islamischen Männern und der Islamisierung der deutschen Gesellschaft gesammelt hat.

    Ein guter schwuler Freund von mir lebt in Hamburg und der hat mir erzählt, das er bestimmte Straßenzüge in Sankt Georg im Umfeld der Moscheen dort meidet.

    Sollte die Integration weiter derart kolossal in Deutschland scheitern und danach sieht es zunehmend aus, wird es immer mehr schwule Männer nach rechts wandern lassen. Mich wundert das nicht weiter, weil es diese Probleme nunmal in der Tat gibt und es in keinster Weise hilft, wenn Volker Beck, Cem Özdemir aber auch Gregor Gysi und Co. diese Probleme verschweigen und tabuisieren. Einwanderung hat nunmal nicht nur Vorteile, sondern sie hat auch ihre Schattenseiten und diese Schattenseite trifft gerade auch die emanzipierte Schwulenszene in den deutschen Großstädten.

    Nur diese Probleme bei der Einwanderung wird auch eine AfD nicht lösen -ganz im Gegenteil ! Und eines ist auch klar: bis zu einem gewissen Umfang braucht Deutschland Einwanderung und Deutschland ist ein Einwanderungsland. Die Frage ist nur, wieviele Menschen einwandern sollen und wen wir hier zu uns hereinlassen wollen.
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