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Einzelkommentar zu:
AfD-Homos: Nicht für LGBT-Rechte, sondern gegen "links-grüne Schreihälse"


#30 Torsten_Ilg
  • 09.11.2014, 21:51h
  • Sowohl Herr Tassis, als auch Herr Welsch haben ihre persönliche Meinung geäußert, die in Teilen von meiner Meinung abweicht. Ich kritisiere beispielsweiswe die Initiatoren der Proteste gegen den Bildungsplan in Stuttgart, weil diese sich nicht von jenen christlich-religiösen Fanatikern distanzieren, die ihre Kritik am grün-roten Bildungsplan auch mit einer pauschalen Ablehnung von Homosexuellen und ihren Lebensentwürfen verknüpfen. Die Öffnung der Ehe auch für Homosexuelle, erachte ich als unbürokratischer und somit ökonomischer. Nichts desto Trotz wäre die Gleichstellung auch umständlich über die Änderung vieler Gesetze möglich. Wenn Herr Tassis das anders sieht, müssen Sie ihn dazu befragen. Sie zitieren ihn aber nur aus anderen Presseberichten. Guter Journalismus geht anders. Stichwort "Homo-Ehe": Ich nehme positiv zu Kenntnis, dass Herr Henkel die Proteste gegen die Öffnung der Ehe in Frankreich ebenfalls gelassen sieht, und er persönlich auch keine Einwände gegen die Ehe für Homosexuelle hat. Hier geht er schon mal deutlich weiter als unsere Bundeskanzlerin. Und die Szene-Presse? Sie unterstellt ihm lauthals "Homophobie". Das nenne ich Meinungsmache. Beim Adoptionsrecht werden wir als BIG Homosexuelle in der AfD ein vernünftiges, auch für Konservative akzeptables Konzept entwickeln. Es werden Gespräche mit dem BAK Familie geführt. Die AfD will Familien stärken, also gilt es die diversen Familienmodelle als Ergänzung zu sehen. Es muss darum gehen, das Kindeswohl immer zentral und in jedem Einzelfall bestmöglichst zu berücksichtigen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Sexualität die Eltern oder Pflegeeltern praktizieren. Wichtig ist, dass grundsätzlich bei allen Adoptionen genau in Betracht gezogen wird, wie die Lebensverhältnisse sind und ob dem Kind ein behütetes Zuhause geboten werden kann. Auch haben Kinder ein Recht zu erfahren, wer ihre leiblichen Erzeuger sind. Der Zugang zu weiblichen und männlichen Bezugspersonen sollte geregelt sein. Die Ausgestaltung des Adoptionsrechts sollte also im Mittelpunkt der Debatte stehen und nicht die grundsätzliche Frage, ob homosexuellen Paaren das volle Adoptionsrecht nun zugestanden werden soll oder nicht. Es gilt Fehlentwicklungen zu erkennen, die es auch in heterosexuellen Familien gibt. Aus meiner Sicht schauen die Jugendämter viel zu oft weg, wenn es um Misshandlung, Missbrauch oder Verwahrlosung von Kindern geht. Konservative sollten erkennen, dass hier die Wahren Probleme liegen Der Staat muss sich um diese Defizite kümmern, statt Vorbehalte gegen Homosexuelle pfegen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Torsten Ilg

    stellv. Sprecher der Bundesinteressengemeinschaft BIG Homosexuelle in der AfD
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