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Einzelkommentar zu:
AfD-Homos: Nicht für LGBT-Rechte, sondern gegen "links-grüne Schreihälse"


#69 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 10.11.2014, 14:27h
  • Antwort auf #67 von Torsten_Ilg
  • Herr Ilg,

    da Sie mich mit Ralf ansprechen, bin ich mir nicht sicher ob Sie auf meinen Post geantwortet haben oder ob es ein "Fehlklick" war. Aber dennoch eine Antwort:
    Für mich ist die Zuordnung der AfD zum rechten Lager durchaus gerechtfertigt, außer man hebt die links-rechts Dualität grundsätzlich auf. Selbst als nicht politisch Aktiver erkennt man, dass es zur politischen Taktik der Parteien gehört, extreme Aussagen vordergründig zu kritisieren um die sog. Mitte nicht zu verschrecken oder juristisch nicht angreifbar zu sein, sie aber zuzulassen, damit sich die jeweiligen Ränder angesprochen fühlen - es ist also so eine Art Doppelspiel um Stimmen einzukassieren. Frauke Petry hat schließlich auch deutlich gemacht, dass eingetragene homosexuelle Partnerschaften keine Ehen sind. Nach der derzeitigen Rechtslage ist diese Aussage erstmal richtig aber es wird als Subtext die Botschaft mit gesendet: "... liebe Konservative, seid nicht besorgt, homosexuelle Partnerschaften haben bei uns nicht den gleichen Wert wie die Ehe zwischen Mann und Frau...". Klar kann man entgegensetzen, dass es sich um eine Mutmaßung handelt - aber wieso hebt Frau Petry diese Tatsache hervor - zur Allgemeinbildung? Es werden Botschaften zwischen den Zeilen mitgegeben um den geneigten Wähler Zucker zu geben. Zur "Pädo-Debatte" der Grünen: sie fand spät statt aber sie fand statt. Gehen Sie mit der gleichen Selbstverständlichkeit auf Kirchenvertreter zu und fordern mehr als eine halbherzige Distanzierung mit dem Unterschied, dass die Grünen sich von Pädos distanzierten, die Kirche aber Pädos in den eigenen Reihen verleugnete, duldete und bis heute eine Aufarbeitung des systematischen Missbrauchs aussteht. Kurz gesagt: die Grünen redeten darüber, Kirchenvertreter haben es getan. Wo bleibt Ihre Empörung darüber. Noch ein Wort zu Hrn. Welsch: Mitgliedschaft in einer Partei bedeutet für mich, die loyale Akzeptanz der Ideen und Ausrichtungen eben dieser Partei (deswegen bin ich in keiner Partei Mitglied). Wer A sagt muss auch B sagen und die Parteilinie mittragen, ansonsten wird das Engagement unglaubwürdig und riecht nach Karrierismus und Selbstdarstellung.
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