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Einzelkommentar zu:
AfD-Homos: Nicht für LGBT-Rechte, sondern gegen "links-grüne Schreihälse"


#83 Torsten_Ilg
  • 10.11.2014, 22:02h
  • Antwort auf #69 von Monster_Baby
  • @MonsterBaby zum Thema rechts-links - ja ich bin in der Tat der Meinung, dass die alte rechts-links-Zuordnung seit mindestens 20 Jahren nicht mehr gilt. Bereits die Grünen haben diese politische "Gesäßgeographie" im Deutschen Bundestag bereits Anfang der 1980-er Jahre durchbrochen. Im weitesten Sinne bin ich ein freiheitlicher Demokrat. In der FDP habe ich bis 2003 für eine breite Aufstellung der Partei geworben, so wie dies J.W. Möllemann mit seinem Projekt 18 versucht hat umzusetzen. Er ist gescheitert und zu Tode gehetzt worden mit dem Ergebnis, dass diese FDP heute ebenfalls am Ende ist. - Die drei Säulen der AfD sind die Bewahrung konservativer Tugenden und Wertigkeiten, eine liberale Geisteshaltung und den Mut, unbequeme und nonkonforme Fragen zu stellen. Nur weil die Partei so breit aufgestellt ist, konnte sie bei den letzten Wahlen auch so erfolgreich sein. Wenn extreme politische Parteien Themen ansprechen, die von den etablierten Parteien rechts-, bzw. links liegen gelassen werden, heisst dies noch lange nicht, dass es irgendwie unanständig ist sich diesen Themen ebenfalls zu widmen. Natürlich kommt es auch hier auf das "wie" an. Frau Petry mag in Sachsen einen gewissen programmatischen Interpretationsspielraum nach "rechts" offen gelassen haben. Ich nehme mir das Recht heraus, diesen Interpretationsspielraum nach "links" offen zu lassen. Die AfD ist keine Blockflöten-Vereinigung nach Vorbild von CDU/CSU, sondern eine heterogene Protestbewegung des Bürgertums. Wir müssen in den nächsten Jahren mit Hochdruck daran arbeiten, dass der Protestbürger sich zu unserem Stammwähler entwickelt. Hierbei helfen uns Kontakte zu Bürgervereinen und freien Wählergemeinschaften, die letztlich auf kommunaler Ebene unsere natürlichen Verbündeten sind. Und zum Thema "Pädo-Debatte": Ich bin Agnostiker. Sie brauchen mir nicht mit der Doppelbödigkeit gewisser christlicher und/oder katholischer Gliederungen zu kommen, ich kritisiere dies immer wieder gerne. Nur leider hat man keine politische Handhabe die Kirche als Institution zu zwingen, hier echte Transparenz umzusetzen. Ich staune nur immer wieder über neuerliche Enthüllungen. Ein Indiz dafür, dass Machtgefüge und Systeme der Unfreiheit und "Unterdrückung" letztlich Fehlentwicklungen und krankhafte Verfehlungen dieser Art magisch anziehen, bzw. fördern.
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