Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?22660

Die Şehitlik-Moschee in Berlin-Neukölln bietet 1.500 Gläubigen Platz. Allein der Gebetssaal im ersten Obergeschoss hat eine Fläche von 365 Quadratmetern (Bild: Akif Sahin / flickr / by 2.0)

In der Berliner Şehitlik-Moschee findet am 24. November die Begegnung "meet2respect" statt.

Der Verein Leadership Berlin, der Völklinger Kreis e.V. und das Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule (MILES) des LSVD Berlin-Brandenburg laden zusammen mit der Şehitlik-Moschee am 24. November um 19 Uhr zur "meet2respect"-Begegnung ein. Ender Cetin, Vorstandsvorsitzender von DITIB-Şehitlik Türkisch Islamische Gemeinde zu Neukölln e.V., führt an dem Abend alle Gäste durch die Berliner Moschee. Anschließend findet eine Diskussion zum Thema Islam und Homophobie statt.

"Meet2respect" ist ein Projekt von Leadership Berlin. Im Sinne seines Mottos "Begegne dem anderen" organisiert der gemeinnützige Verein Begegnungen, die den Abbau von Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt zum Ziel haben. Dies erfolgt etwa durch gemeinsame Unterrichtsbesuche von Imamen und Rabbinern in überwiegend muslimischen Schulklassen. Nun soll es erstmals eine Begegnung zum Thema Islam und Homophobie geben.

- Werbung -

Signalwirkung auf junge Muslime erhofft


Die Şehitlik-Moschee wurde zwischen 1999 und 2005 auf dem historischen Türkischen Friedhof am Columbiadamm errichtet (Bild: 30845644@N04 / flickr / by-sa 2.0)

"Wohlwissend um die Berührungsängste unter Muslimen sind wir sehr dankbar, dass Ender Cetin, Vorstandsvorsitzender der Sehitlik-Moschee, bereit ist, für die LGBTI*-Community eine Moscheeführung und anschließende Diskussion zum Thema Islam und Homophobie anzubieten", heißt es in der Einladung. "Wir betrachten dies als einen wichtigen Schritt auf einem sicherlich langen und steinigen Weg."

Leadership Berlin setzt dabei auf eine "Signalwirkung gegenüber jungen Muslimen, die feststellen können, dass ihre führenden Vertreter offensichtlich keine Berührungsängste gegenüber Schwulen, Lesben, Bi-, Trans-, Inter*-Menschen haben und diese sogar in ihr Gotteshaus einladen". Auch hofft der Verein auf Ideen und Impulse für Fortsetzungen und weitere Schritte: "Vielleicht ja gar in ähnlicher Weise wie bei dem sehr sehenswerten Film 'Pride' – nur dass an die Stelle der konservativen, tendenziell homophoben walisischen Bergarbeiter die Berliner Muslime von heute treten."

Zwischen der Şehitlik-Moschee und dem LSVD gibt es seit Jahren gute Beziehungen. Bereits 2008 rief der Verband Lesben und Schwule dazu auf, dort am "Tag der Offenen Moschee" den Dialog zum Thema Homophobie zu suchen (queer.de berichtete). 2012 besuchten LSVD-Mitglieder gezielt das Freitagsgebet, um sich nach rechtsradikalen Angriffen mit der Şehitlik-Moschee zu solidarisieren (queer.de berichtete).

Wer die Moschee am Columbiadamm 128 am 24. November um 19 Uhr besuchen möchte, wird um vorherige Anmeldung bis zum 19. November per Email an daniel.worat@vk-online.de gebeten. (cw)

-w-

-w-

-w-

#1 reiserobbyEhemaliges Profil
#2 völklinger greisAnonym
  • 10.11.2014, 15:04h
  • Bergarbeiter?

    Auf welcher Seite stünde ein gedachter türkischer "Völklinger Kreis" bei den Grubenverbrechen in der Tükei?
  • Direktlink »
#3 FOX-NewsAnonym