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Kommentare zu:
Niederlande: Fußballprofis sehen Fans als Hindernis fürs Coming-out


#1 HolzschnittAnonym
  • 13.11.2014, 15:11h
  • Im Text:

    "49 Prozent sehen die Macho-Kultur im Sport als Hindernis für schwule Spieler an, weitere 32 Prozent nennen die Medien und 17 Prozent die ablehnende Haltung von Religionsgemeinschaften."

    "Tuider: Studien zeigen, es sind vor allem Menschen, welche die Männlichkeit oder die Mittelschicht in Gefahr sehen, weil ihr Berufs- und Privatleben gefühlt unsicherer und unplanbarer geworden ist. Diese Ängste werden aufgegriffen, als Stimmungsmacher benutzt und geschürt von Vertretern aus ganz unterschiedlichen politischen Lagern: Linke, Konservative und Rechtsextreme sind darunter.

    www.spiegel.de/schulspiegel/sex-aufklaerung-forscherin-tuide
    r-ueber-streit-um-sexuelle-vielfalt-a-1001437.html


    "In opportunen Nuancen gehören Nationalismus, Chauvinismus und eine rückständige Sexualmoral natürlich zusammen, sind verwoben - weltweit."

    www.queer.de/detail.php?article_id=22684&antwort_zeigen=
    ja#c10


    " In Reaktion auf Krisenerschütterungen, auf das Auseinanderbrechen der bestehenden Gesellschaftsordnung, setzt oftmals eine verstärkte Identitätsproduktion in den betroffenen Gesellschaften ein. Wenn alles in Fluss, in Unordnung gerät, suchen die autoritär disponierten Individuen Halt - und den finden sie nur noch in der Identität, in dem, was sie scheinbar sind: Deutscher, Franzose, Sunnit, Schiit. Die Angst vor der Zukunft und den unverstandenen Umbrüchen führt zu einer Sehnsucht nach früheren, als idyllisch imaginierten Gesellschaftszuständen; sei es der rassereine Nationalstaat, die anscheinend heile Wirtschaftswunderwelt der 50er Jahre oder das frühmittelalterliche Kalifat."

    www.heise.de/tp/artikel/43/43316/1.html
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 RobinAnonym
  • 13.11.2014, 17:02h
  • Da kommt es natürlich drauf an, wie die Kollegen damit umgehen.

    Würden z.B. nach einem Fanruf "Schwule Sau" alle Spieler gemeinsam das Spiel abbrechen und sagen, dass sie nicht für Faschisten spielen, wäre das das letzte mal gewesen, dass so ein Ruf käme.

    Die Fans sind letztlich von ihren Idolen abhängig und wenn diese alle zusammen halten, werden die Fans ihnen folgen!!

    Das wichtige ist, dass die Spieler alle zusammenhalten und es nicht immer nur auf die Fans schieben...
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#5 HeinerAnonym
  • 13.11.2014, 17:10h
  • Da fällt mir ein Zitat ein:
    "Es ist besser, für das was man ist gehasst zu werden, als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden."

    Wenn die entsprechenden Spieler zeigen, dass ihnen solche Beleidigungen und ihre Urheber am Arsch vorbei gehen und ihre Kollegen auch zu ihnen stehen, dann hört das sehr schnell auf. Und dann steht schnell auch die Mehrheit der Fans hinter ihnen und schützt sie vor einzelnen Schwachmaten.

    Farbige Spieler hatten auch immer schon mit rassistischen Sprüchen zu tun. Und? Haben sie sich davon einschüchtern lassen? Nein! Wieso können die schwulen Spieler nicht denselben Mumm und dieselbe Haltung haben?

    Was ist schon Anerkennung wert, für die man sich selbst verleugnen muss? Und die Kraft und Freiheit, die man durch ein Outing erlangt, ist tausendmal stärker und mehr wert als jeder dumme Spruch.

    Der eigene Stolz ist tausendmal lauter als die Stimmen der Faschisten.
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#6 blutbildAnonym
#7 AlbinoAnonym
  • 13.11.2014, 17:44h
  • Antwort auf #5 von Heiner
  • Der farbige Spieler hat meist farbige Eltern und vielleicht auch farbige Geschwister. Nicht selten spielten sie, wenn sie nicht mit farbigen Klassenkameraden in der Schule waren, mit farbigen Freunden in Zimmern oder auf der Straße.
    Oft auch mit den farbigen Kindern, der Freunde und Bekannten, die ihre farbigen Eltern gerade besuchten.
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#8 NicoAnonym
  • 13.11.2014, 20:19h
  • Wer nicht zu sich selbst steht, darf sich auch nicht wundern, wenn sich nichts ändert. Man kann nicht immer nur auf andere warten, sondern muss auch mal selbst die Initiative ergreifen.
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#9 RaffaelAnonym
  • 13.11.2014, 22:19h
  • Antwort auf #8 von Nico
  • Und spätestens seit den positiven Reaktionen auf das Coming-out von Thomas Hitzlsperger (wenn auch erst nach seiner Karriere) kann sich auch niemand mehr rausreden, man würde die Reaktionen fürchten. Denn Hitzlsperger hatte ja fast nur positive Reaktionen, von Kollegen, Funktionären, Fans bis hin zu Medien und Politik.

    Alle werden einen nie mögen, egal ob man sich outet oder nicht. Aber nach einem Outing hat man wahre Fans und nicht Fans, die gar nicht Fan von einem selbst sind, sondern von einer Phantasie-Figur, die es gar nicht gibt.
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#10 FelixAnonym
  • 13.11.2014, 22:21h
  • Erst nach einem Outing merkt man, was man sich viel zu lange selbst angetan hat und was man damit dauerhaft zerstört hat.

    Nach dem Outing bereut man jeden einzelnen Tag, den man gewartet hatte.

    Es ist nicht schlimm, schwul zu sein. Es ist nur schlimm, eine unwürdige Selbstverleugnung zu spielen.
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#11 Bert BalkeAnonym
  • 14.11.2014, 13:28h
  • verstehe nicht, warum man sich "outen" soll/muß.
    Sicher, wenn man sich "outet", kann es passieren, das jemand sich traut, auf einen zuzukommen. Aber Heteros rennen auch nicht durch die Gegend, und erzählen Allen, was sie beim Sex bevorzugen.

    Da gibt es so einen (ähnlichen) Spruch: was interessiert mich, ob der Postbote homosexuell ist. Er braucht mir nur die Post bringen..
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#12 David77Anonym
  • 14.11.2014, 13:50h
  • Antwort auf #11 von Bert Balke
  • Wow. Solche dümmlichen Kommentare liebe ich...
    Brett vorm Kopf?

    " Aber Heteros rennen auch nicht durch die Gegend, und erzählen Allen, was sie beim Sex bevorzugen"

    Ach, und das haben z.B. Wowereit gemacht, Westerwelle und Hitzlsperger? Was bevorzugen die denn beim Sex? Aktiv? Passiv? SM? Oben oder unten? Haben die das groß mit dem Outing angekündigt? Das muss ich wohl verpasst haben.

    Und Heteros machen das alles natürlich nicht "durch die Gegend laufend"?
    Aha. Also verschweigen sie die Freundin die sie haben, bringen die Freundin nie mit, erfinden irgendwelche Ausreden, und dass man heiratet, ist dann auch privat, geht das auch keinen an, man ist also weiter offiziell Single?
    Und auf der Strasse laufen die Paare etwa nicht Hand in Hand, verabschieden sich nicht mit einem Kuss und erzählen somit auch nicht, was sie im Bett mögen?

    "Da gibt es so einen (ähnlichen) Spruch: was interessiert mich, ob der Postbote homosexuell ist."

    So ist das also. Wenn jemand sich outet, ist das also das gleiche, als ob ein Hetero erzählt, was er beim Sex mag...
    Werde ich mir merken... wenn demnächst Besenkammer-Boris oder unser Lodar schon wieder heiratet, oder im Fernsehen wieder eine Promi-Hochzeit gemeldet wird, werde ich mich beschweren. Was soll das denn, dass die uns dauernd unter die Nase reiben, was sie beim Sex bevorzugen?
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#13 David77Anonym
  • 14.11.2014, 13:53h
  • Antwort auf #11 von Bert Balke
  • "verstehe nicht, warum man sich "outen" soll/muß."

    Bei der Fußball-WM und neulich wieder waren diverse Spielerfrauen in den Medien. Muss das sein?
    Was interessiert mich das? Die sollen einfach spielen und mehr nicht.
    Ich verstehe nicht, warum die sich outen sollen/müssen.
    Ich renne als Schwuler auch nicht durch die Gegend und erzähle Allen, was ich beim Sex bevorzuge.
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#14 TheDadProfil
  • 14.11.2014, 14:13hHannover
  • Antwort auf #11 von Bert Balke
  • Blödsinn !

    Kein Mensch gibt durch sein Outing seine Vorlieben beim Sex bekannt, sondern ausschließlich das er nicht Hetero ist !

    Hetero´s geben bei ihrem Outing bekannt dassie Hetero sind..
    Und zwar immer und überall..

    Nicht nur durch Verlobungs-und Eheringe, auf derem Verkauf ganze Juwelier-Geschäfte in bester Lage basieren..

    Welcher Single braucht einen Kindersitz im Auto ?
    Einen großen Kombi ?
    Die Familien-Karte für den Zoo ?
    Bilder im Portemaneaei ?
    Hand-in-Hand spazieren in der City ?
    Die Erzählungen über gemeinsame Familienaktivitäten am Wochenende ?
    Der bevorzugte Urlaub während der Ferien ?
    Usw, usf..

    Heten outen sich ständig..

    Mit Sex hat das aber zunächst eher wenig zu tun..
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#15 Pro-RespectAnonym
  • 14.11.2014, 14:13h
  • Nonsense, it is precisely the clubs that stop it. My Pro-Respect Foundation so for 1.5 years FC Utrecht banned our rainbow banners against homophobia and discrimination and told its not allowed, this while we have full support from both Supporters Clubs of FC Utrecht we now have charge of discrimination made against the club at the Ministry of Justice!
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#16 ThorinAnonym
#17 David77Anonym

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