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Kommentare zu:
Ein Kuckucksei in der Hirschfeld-Stiftung?


#21 MiroAnonym
  • 17.11.2014, 22:26h
  • "Zwar unterstützt Etschenberg offiziell das Erziehungsziel "Akzeptanz sexueller Lebensweisen", warnt jedoch vor einer "Übertreibung""

    Das wundert ich jetzt gar nicht, dass die ständig hetzende und aufgehetzte Gruppe von queer.de oder Homoverbänden zum Waffengang aufruft, wenn jemand in seinem Handeln Maß und Mitte nicht aus den Augen verlieren will.
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#22 goddamn liberalAnonym
  • 17.11.2014, 22:44h
  • Antwort auf #20 von Dont_talk_about
  • "Werdet nicht ähnlich verbort wie das "Forum Familie""

    Tu ich nicht.

    Ich sehe nur, dass man zum Werkzeug des Gegners wird, wenn man der JF oder anderen Homophoben Zugeständnisse macht.

    Das ist angesichts einer international ziemlich geklärten Rechtslage auch gar nicht mehr nötig.

    Und überflüssig, da man Leute, die hassen wollen, weder mit Argumenten noch gar mit Zugeständnissen von ihrem Hass abbringen kann.

    Die hassen nämlich nicht, weil sie es nicht besser wissen, sondern weil sie eine tierische Freude dran haben.

    So einfach ist das.
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#23 Dont_talk_aboutProfil
#24 MiepmiepAnonym
  • 17.11.2014, 22:59h
  • Antwort auf #20 von Dont_talk_about

  • Ich muß jetzt auch mal sagen, daß der zitierte, von Frau Professorin geäußerte Satz zu den konservativen vs. schrillen Homos nur im Zusammenhang des Gesamtvideos fair zu interpretieren ist, es ging ihr um den Adoptionswillen (!) bestimmter Homosexueller, den sie mit sichtlicher emotionaler Erregung gegen die geballte Dummdreistigkeit der anderen Teilnehmer_innen verteidigt hat. Wie die anschließende Diskussion mit dem Publikum zeigt, waren da offenbar mehrheitlich Leute im Saal, denen "schwul" gleichbedeutend mit "halbnackt auf dem CSD rumtanzen" ist... schwäbische Dummbolz_innen. Daß die Worte en detail unglücklich gewählt sein mochten, räume ich ein, aber ich würde Euch mal gern auf so einsamen Posten rhetorisch durchstarten sehen - und zwar frei Schnauze, spontan und ohne jegliche Unterstützung.
    Aus dem Satz ist nicht abzuleiten, daß sie NUR (über)angepasste, monogame und unauffällige Schwule gutheißt. Daß es hedonistische Party-Rampensäue gibt, die sich keine Kinder wünschen, kann man ja wohl nich in Zweifel ziehen. Darum gings. Sie wollte nur die Leute im Saal dort abholen, wo sie sind: auf einer ganz ganz traurigen geistigen Stufe nämlich ;)
    Das ist jedenfalls mein Eindruck.

    (Das JF-Interview ist freilich was anderes, sowas ist unverzeihlich!)
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#25 David77Anonym
#26 AdrienEhemaliges Profil
  • 18.11.2014, 00:05h
  • Auch zu Nrn. 20, 21, 23, 24

    Ich hab' mir das Video jetzt auch mal angeschaut.
    Hätte man vorher nicht den obigen Bericht gelesen, wäre man zweifelsfrei zu dem Ergebnis gekommen, dass sich Frau Prof. Dr. Etschenberg sehr wohl für schwul-lesbische Belange einsetzt und dieser "skandalöse" Satz tatsächlich anders zu interpretieren ist.

    Mutig, konfrontativ, dennoch besonnen, Maß und Mitte nicht aus den Augen verlierend, sich für die Rechte von Lesben und Schwulen einsetzend, trifft es ganz gut.
    Insbesondere hat sie ja auch die Gleichsetzung von Homosexualität mit Pädophilie zurückgewiesen und widerlegt.

    An diesem Beispiel sieht man mal wieder, wie die öffentliche Meinung manipuliert werden kann.
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#27 Danny387Profil
  • 18.11.2014, 00:33hMannheim
  • Antwort auf #23 von Dont_talk_about
  • Ich finde auch: Dass diese Versammlung überhaupt so stattgefunden hat, ist schlimm genug. Aber wir können froh sein, dass Frau Etschenberg in dieser Runde von Knalltüten so ruhig zu differenzierterem Denken angeregt hat.
    Und du hast völlig recht: Mit ihrer Aussage zu "gutbürgerlichen Homosexuellen" will sie ein (vermutlich zu recht) vermutetes Vorurteil unter den anderen Gästen und dem Publikum demaskieren. Sie will damit nicht sagen, dass Schwule sich nicht küssen SOLLTEN oder Händchen halten SOLLTEN.
    Ich bin allerdings auch der Meinung, dass sie noch dazusagen hätten können: "Selbst wenn sich Schwule öffentlich küssen: So what! Heterosexuelle tun das auch!"
    Aber jetzt, bleiben wir doch mal fair: Das ist eine live Diskussion, die Frau spricht völlig frei und spricht ruhig und ohne Aggression. Und auch sehr ausführlich! Und das finde ich gut. Besser als erwartet. In einem schriftlichen Vortrag hätte sie das wahrscheinlich auch anders formuliert. Dennoch, wie gesagt: Ich bin froh, dass sie da war und die Leute ihr zugehört haben!!
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#28 David77Anonym
#29 differenzierenAnonym
  • 18.11.2014, 00:57h

  • Was laufen denn jetzt hier wieder für Verschwörungen ab? Ja, sie hat in dem Video Homos tw. ganz nett verteidigt, das wird übrigens auch von der Redaktion erwähnt. Das ändert nichts dran, dass sie zu der Hasserversammlung gegangen ist, tw. Stuss geredet hat und vor allem denen genügend Munition gegeben hat - sie mag zwischen Bildungsplan und angeblich überzogener Sexualpädagogik unterscheiden, die werden einen Teufel tun. Sie hat der JF ein Interview gegeben. Sie hat da und in anderen Interviews mehrfach vor einer Art Homo-Propaganda gewarnt. Sie zerstört ohne Ahnung den Ruf vom Aufklärungsprojekt Schlau. Usw. Nimmt man das alles zusammen, ist die Kritik mehr als berechtigt. Man sollte sich nicht von niedlichen Videos blenden lassen.
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#30 kuesschen11Profil
  • 18.11.2014, 01:35hFrankfurt/Main
  • Die ganze Runde im Video "Initiative Familienschutz" finde ich bieder und altbacken, also eine Besetzung älterer Jahrgänge. Da fehlt einfach die Perspektive aus der jüngeren Generation, die modernen Familienkonstellationen aufgeschlossener und freier gegenübersteht.

    Auf der einen Seite spricht Frau Prof. Eschenberg für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, andererseits verweigert sie Aufklärung in Schulen und ist gegen den Bildungsplan, vergaloppiert sich ziemlich oft in ihrer Meinung und wirkt weder souverän noch besonnen.

    Es gibt heute mit Sicherheit kompetentere Wissenschaftler, die überzeugender zur Thematik hätten beitragen können.
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