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Kommentare zu:
Ein Kuckucksei in der Hirschfeld-Stiftung?


#41 MiepmiepAnonym
#42 AdrienEhemaliges Profil
  • 18.11.2014, 14:42h
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • Bezieht sich dein Roman tatsächlich auf die Nr. 37?

    Hinsichtlich des Themas Adoption solltest du die Ausführungen von Miepmiep, Nr. 24, die es ganz gut treffen und denen ich mich anschließe, lesen.

    Zur "Ausdrucks- und Verhaltensweise" verweise ich auf die Nrn. 32 vorletzter Absatz und die neue Nr. 39.
    Dazu passen auch deine Ausführungen im letzten Absatz. Dass dies "keinerlei Auswirkungen" auf andere, gemäßigte, weniger aggressive Schwule haben soll, ist und bleibt halt nur eine Behauptung; die Realität sieht anders aus.
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#43 TheDadProfil
  • 18.11.2014, 14:56hHannover
  • Antwort auf #41 von Miepmiep
  • Wenn ich das hätte würde ich es jeden wissen lassen, das sei Dir versichert..

    Wir können nichts "erzwingen" was mit Toleranz (ein Scheiß-Wort),und mit Akzeptanz zu tun hat..

    Aber wir können Rechte erzwingen..
    Machen wir ständig..
    Dutzende Urteile höchster Gerichte zwngen die Dumpfbacken in die Grenzen des GG..

    Daran müssen wir festhalten, vor allem so lange wir Landes-und Bundes-Regierungen haben die den Verfassungsauftrag zur Gleichstellung aller Bürger konsequent ignorieren..
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#44 LarsAnonym
  • 18.11.2014, 15:09h
  • Antwort auf #33 von goddamn liberal
  • Aggressiv ist die Tatsache, dass es in dem Artikel nicht um eine Auseinandersetzung mit den Aussagen und dem politisch wohlmöglich naiven Alleingang von Frau Etschberg geht, sondern sofort um die Frage, wie man die Dame "loswerden" kann. Damit vedrängt man aber das Problem.

    Die Probleme, Hemmungen und Ängste, die selbst tolerante, aber zugleich konservativ-prüde geprägte Menschen mit Teilen der Bildungsplänen haben, wird man so nicht los.

    Auch sexuelle Introvertiertheit ist, gerade bei Teilen der Kriegs- und Nachkriegsgeneration, eine nur bedingt veränderbare Prägung und Facette sexueller Vielfalt. Sie ist nicht das Böse, genausowenig wie der extrovertierte Szeneschwule. Der Respekt verlangt, auch dieser Prägung sensibel, erwachsen und konstruktiv zu begegnen, auch wenns schwerfällt.
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#45 TheDadProfil
  • 18.11.2014, 15:11hHannover
  • Antwort auf #42 von Adrien
  • ""Bezieht sich dein Roman tatsächlich auf die Nr. 37?""..

    Natürlich nicht..
    Ich poste hier einfach nur wild in der Gegend rum !

    Was hätte der Post von "Miepmiep" mit meinem persönlichem Eindruck rhetorischer Unfähigkeit zu tun ?

    Ursache und Wirkung von Sätzen ?
    Subtexte und Kernaussagen ?
    Hier bereits von einigen Anderen als "unglückliche Formulierungen" beschrieben, muß ich nicht dezidierter darauf einegehen, es sei denn Du möchtest einen weiteren Vortrag über die Wirkung eigener Worte auf andere Menschen lesen !?..

    ""Dass dies "keinerlei Auswirkungen" auf andere, gemäßigte, weniger aggressive Schwule haben soll, ist und bleibt halt nur eine Behauptung; die Realität sieht anders aus.""..

    Deine Realität hat sich durch diverse Änderungen von Nick´s hier nicht verändert, und so gilt weiterhin, was schon Mikesch lesen mußte :

    Für die Wahrnehmung Deiner Person als Mensch, Mann, Schwuler durch Deine persönliche Umgebung bist ausschließlich Du selbst verantwortlich, und niemand anderes !

    Übrigens ist das "gemäßigte" auch eine Form von Beleidigung in sich..

    Sind Menschen die offensiv für ihre Rechte eintreten schon "radikal" ?

    Und waren die Juden die sich widerstandslos deportieren ließen in diesem Zusammenhang dann die "gemäßigten" ?

    Ich habe hier genügend über mich geschrieben um deutlich zu machen, das ich zu keiner Zeit zu den Deportierten gehört hätte, sondern immer zu den Aufständischen von Sobibor oder Warschau, zur Ressistance in Frankreich, oder den Attentätern von Paris, Rom und auch der Wolfsschanze..

    de.wikipedia.org/wiki/Liste_bekannter_Attentate#1930er_Jahre
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#46 SteuerzahlerinAnonym
#47 AdrienEhemaliges Profil
  • 18.11.2014, 15:29h
  • Antwort auf #45 von TheDad
  • Jetzt hast du wieder weit, sehr weit ausgeholt.

    Du solltest dich kurz fassen und dich auf das Wesentliche beschränken; dieses schmückende Beiwerk ist entbehrlich, dient es in der Regel doch nur der Ablenkung bzw. Verschleierung.

    Es geht nicht um die "Wahrnehmung" der Person an sich, sondern um deren Auswirkungen auf andere, wie du selbst unter Nr. 40 letzter Absatz geschrieben hast.

    Ich bleibe bei meiner Auffassung.
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#48 LorenProfil
  • 18.11.2014, 15:30hGreifswald
  • Offenbar ist es die Strategie der Frau Professorin, in der "Höhle des Löwen" (das im Video gezeigte Forum; die JF) Stellung zu nehmen. Es gelingt ihr aber m.E. nicht, die Fallen zu umgehen, in die man bei Diskussionen mit Vertretern und Anhängern gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit hineintappen kann. Sei es die angebliche "Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen" im Aufklärungsunterricht, sei es der diffamierende Vorwurf der "Umerziehung", sei es der heraufbeschworene negative Einfluss von "Lobbyisten" oder das positiv gemeinte stereotypisierende Bild "gutbürgerlicher" Lesben und Schwulen (als Gegenbild zur "Stürmer-Karrikatur" der Homophoben): Sie liefert -unbeabsichtigt oder nicht, dazu sollte sie mal Stellung nehmen- den Hetzern und Diffamierern Futter für ihr widerliches Gebräu, das mit dem Begriff "Argumentation" nicht angemessen widergegeben werden kann.

    Prof. Dr. Etschenberg sollte zu der Kritik öffentlich Stellung nehmen. Ich würde ihr raten, sich zukünftig eher schriftlich an der gesellschaftlichen Debatte zu beteiligen, da sie die Fallstricke in Gesprächssituationen bislang nicht hinreichend beachtet hat. Ihre schriftlichen Arbeiten weisen sie durchaus als progressive und nachdenkliche Wissenschaftlerin aus. Da sollte sie in der Bildungsplandebatte zukünftig konsequent anknüpfen oder es ganz sein lassen.
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#49 MiepmiepAnonym
  • 18.11.2014, 15:33h
  • Antwort auf #43 von TheDad

  • Zustimmung. Die Frage hier war bloß, inwieweit man über die einzuklagende, zukünftige Gesetzgebung hinaus auch noch für gesellschaftliche Akzeptanz werben kann...
    Wenn man die Bildungsplangegner_innen nicht als relevante Bedrohung unserer Interessen auffasst, kann man sie getrost ignorieren. Wenn doch, muß man aufklären und - so traurig es ist - bei "Toleranz" beginnen, weil offensichtlich noch nicht mal diese "gewährt" wird...
    Ich verstehe, wie Du das mit dem "Beschwichtigen" meintest, allerdings kann man LEIDER der schwäbischen Dorfmutti mit "abstrakten" Menschenrechten nicht kommen, gerade WEIL die Lügen von der "Gender-Ideologie" so verfangen...
    Seelig sind die geistig Armen; erzähle ihnen von Carola, 41, Ärztin, und Stefanie, 35, kaufmännische Angestellte, Familienmenschen, CDU-Wählerinnen, Eigenheim, Hund, Katze, Vereinsgängerinnen, die wollen ein Kind adoptieren. die Chance, daß die das schlucken, mag denkbar gering sein, aber vielleicht noch höher als wenn man Ihnen die "Vielfalt" in Form zweier Fetisch-Trans-Punks aus der autonomen Kommune vor den Kopf brettert und dann noch sämtliche Ausprägungen des Lebensweisen- und Gender-Universums laut mitdenkt. Kleine Schritte... Ich geb Dir Recht, daß das im Sinne der Heteronormierung Homosexueller nach hinten losgehen kann, aber WIE WIE WIE soll man einen Anfang in die richtige Richtung machen?

    Ich möchte mal nen kruden Vergleich machen: Als ich mich ggü. meiner Familie geoutet habe, habe ich nicht erklärt, was Cruising ist.
    Es geht um Überforderung... Und auch ich finde es Scheiße, daß 2014 in Deutschland noch über LGBTTIQ*-Rechte diskutiert werden muss und offenbar da ein wesentlicher Teil der politischen Elite und der Bevölkerung "überfordert" ist, aber man muß die Konsequenzen drausziehen.

    Ich schreib das im Übrigen nicht um zu pöbeln oder zu provozieren, sondern weil es mich selbst umtreibt und ich mir nicht im Klaren bin, wie man mit diesen paradoxalen Zuständen umgehen soll. Ich schätze Deine Beiträge in der Regel auch sehr... Und: nix läge mir ferner als Hass gg. LGBTTIQ* zu relativieren und zu beschönigen!
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#50 TheDadProfil
  • 18.11.2014, 15:53hHannover
  • Antwort auf #47 von Adrien
  • ""Ich bleibe bei meiner Auffassung.""..

    Natürlich..
    Wer hätte anderes erwartet ?
    Erkenntnisresistent wie immer, nur die eigenen Argumnete sind folgerichtig, weil im eigenem Hirn so festgesetzt, das sie von den Vorurteilen der Anderen gar nicht unterscheidbar, sich mit diesen Vermengend zu einem Meinungsbrei verkommen, der an braune Sosse erinnert..

    Deine "Mitgehangen - Mitgefangen" - Strategie ist ein Fall für die Psychotherapie !

    KEIN Verhalten anderer Menschen hat auf die Wahrnehmung DEINER Person größere Auswirkungen, als Dein eigenes !

    Alles andere was Du hier erneut anführst ist die Umkehrung des Vorurteils-Prinzipes in eine Double-Bind-Argumentation, die daraus besteht, den Menschen die Schuld für die über sie bestehenden Vorurteile in die Schuhe zu schieben !

    Perfider geht es kaum, denn das war schon die Logik eines Hugenberg, und eines Goebbels, die den Juden selbst die Schuld an ihrer Unterdrückung durch den Antisemitismus der Nazi´s erklärten, und zur Untermauerung diverse Propaganda-Artikel im Stürmer lancierten, oder Filme wie "Der ewige Jude" und "Jud Süss" in die Kino´s des Reiches brachten !

    ""Der ewige Jude" gehört mit "Jud Süß" und "Die Rothschilds" zu den drei 1940 in Deutschland uraufgeführten Filmen, die Juden nicht mehr, wie bis dahin gemäß nationalsozialistischer Filmpolitik üblich, als komische Figuren, sondern als gefährliche Untermenschen darstellen.[2]""..

    ""Dieser Film zeigt Originalaufnahmen aus den polnischen Ghettos, er zeigt uns Juden, wie sie in Wirklichkeit aussehen, bevor sie sich hinter der Maske des zivilisierten Europäers verstecken.""..

    Vor diesem Hintergrund lasse man sich Formulierungen wie :

    ""Die gutbürgerlichen homosexuellen Männer, die ich kenne, die sind weder schrill noch küssen sich in der Öffentlichkeit oder gehen auf den CSD. Das sind ganz solide, nette, sympathische, gebildete Menschen, die durch nichts auffallen.""

    auf der Zunge zergehen !

    Warum sprechen eigentlich so wenige Leute ihre Muttersprache ?

    Sprache ist keine simple Aneinanderreihung von Worten und Begriffen um der eigenen Stimme einen Klang zu verleihen !
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