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  • 20. November 2014 5 2 Min.

Richter Brian Morris ordnete die Gleich­behandlung von homo­sexuellen Paaren in Montana an

Ein US-Bundesrichter hat am Mittwoch das Ehe-Verbot im US-Bundesstaat Montana für verfassungswidrig erklärt.

Richter Brian Morris erklärte, dass die Beschränkung des Eherechts auf Heterosexuelle gegen den Gleich­behandlungsgrundsatz in der Verfassung verstoße. Zwei Bezirke haben sofort mit der Vergabe von Eheurkunden an gleich­geschlechtliche Paare begonnen. Es wird erwartet, dass noch am Donnerstag im gesamten Bundesstaat die Ehe-Öffnung vollzogen wird.

Der republikanische Justizminister Brian Cox hat zwar erklärt, er wolle gegen das Urteil Berufung einlegen. Allerdings will er keine vorläufige Aussetzung des Urteils beantragen.

In den letzten Monaten hatten Dutzende Gerichte die Öffnung der Ehe in Verbotsstaaten angeordnet, nachdem der Supreme Court im Juni 2013 ein Bundesgesetz gekippt wurde, das die Anerkennung von gleich­geschlechtlichen Ehen untersagt hatte (queer.de berichtete). Vereinzelt gewannen auch die Homo-Gegner, zuletzt Anfang November vor einem Bundesberufungsgericht in Cincinnati (queer.de berichtete).

Das Volk von Montana hatte in einem Referendum im Jahr 2004 das Verbot der gleich­geschlechtlichen Ehe in der Regionalverfassung mit 67 Prozent der Stimmen abgesegnet (queer.de berichtete). Homo-Gegner argumentieren, dass mit der Gerichtsentscheidung für die Ehe-Öffnung die direkte Demokratie in den USA ausgehöhlt wird: "Mein Herz blutet für die Menschen in Montana, denen von außer Kontrolle geratenen Gerichten eine Neudefinition der Ehe aufgezwungen wird", so Jeff Laszloffy, der Chef der "Montana Family Foundation".

Bislang haben 32 der 50 US-Bundesstaaten die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. Am Donnerstag um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit kommt South Carolina als 33. Staat hinzu; der Supreme Court hatte kurz zuvor entschieden, dass er die Ehe-Öffnung nicht vorläufig außer Kraft setzt. Bereits jetzt wurden in mehreren Bezirken Ehescheine ausgegeben. Zwei Drittel der US-Bevölkerung leben damit in Regionen, in denen Homo­sexuelle gleichgestellt sind. (dk)

-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.11.2014, 17:11h
  • Das Homoeeheverbot fällt in einem US-Bundesstaat nach dem anderen und dieser "Dominoeffekt" wird weitergehen - und wenn die Homohasser noch so wettern oder vor Wut platzen! Ergo: die Homoehe in ihrem Lauf halten weder Homohasser noch die Kirchen auf!
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#2 Oliver43Anonym
  • 20.11.2014, 17:24h
  • Wenn also nunmehr Montana und South Carolina hinzukommen, dann sind es 34 von 50 US-Bundesstaaten, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet haben.

    Vor allem wenn man sich die Karte der USA anschaut, dann hat nunmehr die ganze Westhälfte der USA inklusive Alaska und Hawaii die Ehe geöffnet.

    Da auch der gesamte Nordosten der USA die Eheöffnung schon erreicht hat, sind es "nur" noch die Staaten im "Bible Belt" in den Südstaaten der USA, die fehlen, sowie einige Staaten im Mittleren Westen. Es zieht sich aber auch noch eine "Schneise" von Tennessee, über Kentucky, Ohio bis nach Michigan hoch, wo die Eheöffnung fehlt.

    Aber immerhin 34 von 50 US-Bundesstaaten, das ist doch schon eine sehr gute Entwicklung in den USA.

    Es könnten als weitere US-Bundesstaaten dann als nächstes Missouri, Arkansas und Florida folgen.
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#3 goddamn liberalAnonym