Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?22737

Aids-Prävention

Rollige Kater im Park

  • 21. November 2014 50 2 Min.

Ein außergewöhnliches Präventions-Video der Aids-Hilfen Österreichs sorgt für Wirbel in der Community.

Dieser Spot berge die Gefahr, dass Schwule stigmatisiert würden, schimpft Gernot Marx, Sprecher der Homosexuellen-Initiative (HOSI) in Salzburg – auch wenn es Sinn habe, innerhalb der Gay Community provokant zu sein. Stein des Anstoßes ist ein neues Präventionsvideo der Aids-Hilfen Österreichs, in dem zwei Zeichentrick-Kater in einem öffentlichen Park wild miteinander rumvögeln und dann wieder getrennte Wege gehen. "It's okay to screw somebody's brain out", heißt es am Ende des Clips – aber bitte mit Kondom.

Dieser Clip richte sich speziell an homo- und bisexuelle Männer, "welche schnellen, anonymen Sex haben, promisk leben und/oder sich selbstschädigendem sexuellen Verhalten aussetzen", stellten die österreichischen Aids-Hilfen auf ihrer gemeinsamen Webseite klar. In dieser Gruppe seien 50 Prozent aller HIV-Neudiagnosen zu verzeichnen, begründete die Leiterin der Aids-Hilfe Salzburg, Maritta Teufl-Bruckbauer, das Thema des diesjährigen Aids-Spots. Auch Syphilis sei in dieser Gruppe signifikant häufiger.

- Werbung -

"Gar nicht jugendfreier Katzen-Porno"


Die Botschaft der Aids-Hilfen Österreichs: Wild rumvögeln gerne, aber besser mit Kondom

Diese Gefahren wollten die Aids-Hilfen Österreichs mit ihrem "frechen" Spot in den Fokus rücken: "Nicht der erhobene Zeigefinger, sondern der witzige Comic-Style schafft die nötige Aufmerksamkeit und den Zugang zu diesem Thema", heißt es auf der Webseite. Mit Erfolg: Auch die "Kronen-Zeitung", Österreichs auflagenstärkste Tageszeitung, berichtete bereits über den "gar nicht jugendfreien Katzen-Porno".

Entwickelte wurde das Video von der Salzburger Werbeagentur Die fliegenden Fische. "Der Spot soll aufrütteln", erklärte Geschäftsführer und kreativer Kopf Jörg Eberhard gegenüber den "Salzburger Nachrichten". Zusammen mit seinen Mitarbeitern habe er im Vorfeld Gespräche mit rund 50 homo­sexuellen Männern geführt. "Was wir zeigen, entspricht der Realität." (cw)

Youtube | Der "Aids-Spot 2014" der Aids-Hilfen Österreichs
-w-

#1 AdamAnonym
  • 21.11.2014, 11:10h
  • Sieht mir eher wie ein Hetz video von homophoben aus ..wie man uns Schwule dort darstellt ,Fühle mich eher beleidigt und herabgewürdigt.

    Sowas von der Aids hilfe wirklich Niveaulos !!!!
  • Direktlink »
#2 MiepmiepAnonym
#3 AdamAnonym
  • 21.11.2014, 11:41h
  • Antwort auf #2 von Miepmiep
  • Diese Video suggeriert das Schwule ganzen zeit mit Harten rum laufen und auf alles springen was auf ner Parkbank sitzt.....
    Desweiteren dann auch die "Sex" Szenen teilweise wirken die ...wie ne Vergewaltigung und zum ende rote Augen als wäre man zu gedröhnt ...

    Und sicher haben Ich Sex aber nicht aus solche weise!!!...
  • Direktlink »