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Kommentare zu:
München: Buntes Denkmal für homosexuelle NS-Opfer


#11 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 22.11.2014, 19:22h
  • Antwort auf #10 von TheDad
  • Stimmt, aber in dem Fall ist mein Beitrag rein auf den geographischen Standort bezogen, mit Hinweis, nahe des jüdischen Museums. Wenn wir jetzt noch dazu die Vergangenheit vieler deutscher Firmen zu durchleuchten, dürfte in Deutschland kein einziges Auto deutscher Fabrikation rollen und wir währen mit Arzneimitteln unterversorgt. Also wirklich nur der geographische Standort gemeint.
    Aber mir fällt noch etwas auf weil es wieder mal um ein Denkmal schwul/lesbischer Opfer des Nationalsozialismus geht. Es gab keine lesbischen Opfer des Nationalsozialismus im Gegensatz zu schwulen Verfolgten, die im KZ gequält wurden. Es gab nur lesbische Opfer nach Lesart von "Emma". Natürlich gab es lesbische Opfer. Aber nicht, weil es Lesben waren, sonder weil es z.B. Jüdinnen waren. Und was Juden für ein trauriges Schicksal hatten, wiessen wir ja. Aber Opfer weil lesbisch, gab es nicht.
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#12 goddamn liberalAnonym
  • 22.11.2014, 19:43h
  • Antwort auf #11 von LangsamLangsam
  • Na ja, spätens seit ihrem Jubelartikel über Leni Riefenstahl ist jede Äußerung der Reaktionärfeministin Schwarzer über das 3. Reich mit Vorsicht zu genießen.

    Aber:

    Lesbische Opfer des NS-Regimes gab es durchaus. Vereinzelt in Deutschland, v.a. aber in der angeschlossenen 'Ostmark'. Das hat den einfachen Grund, dass dort immer der österr. Par. 129, 1b galt, der lesbische Frauen genauso verfolgte wie schwule Männer.

    Ist im Lexikon des sehr präzise arbeitenden Historikers Günter Grau klar und ohne Mythen dokumentiert.
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#13 Robby69Ehemaliges Profil
  • 22.11.2014, 20:14h
  • Antwort auf #12 von goddamn liberal
  • " Aber: Lesbische Opfer des NS-Regimes gab es durchaus. Vereinzelt in Deutschland, v.a. aber in der angeschlossenen 'Ostmark'. "
    Völlig richtig. Darauf hat auch Rita Braaz in München beim 175er Protest im Mai hingewiesen. Fand ich sehr gut, weil dieser Punkt eigentlich immer "untergeht".
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#14 Robby69Ehemaliges Profil
  • 22.11.2014, 20:15h
  • Klasse! Ich bin froh, dass das endlich durch den Stadtrat durch ist.
    Es ist ein wichtiges Zeichen für das Gedenken an homosexuelle Opfer des Nazi-Regimes.
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#15 herve64Ehemaliges Profil
  • 22.11.2014, 21:55h
  • Antwort auf #10 von TheDad
  • Na ja, das mit den Filialen diverser Firmen in München ist sowieso so eine Sache an sich, denn die wechseln und verändern sich ständig.

    Ansonsten ist diese Idee zwar richtig und wichtig, aber noch wichtiger wäre es mal, wenn die Stadt jenen Immobilienspekulanten das Handwerk legen würde, die durch ihre Geschäftspolitik dazu beitragen, dass schwule Betriebe mehr und mehr in Bedrängnis geraten und so ausgedünnt werden. Das wäre m. E. das vorrangigere Ziel.
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#16 TheDadProfil
  • 22.11.2014, 22:22hHannover
  • Antwort auf #11 von LangsamLangsam
  • "" Wenn wir jetzt noch dazu die Vergangenheit vieler deutscher Firmen zu durchleuchten, dürfte in Deutschland kein einziges Auto deutscher Fabrikation rollen und wir währen mit Arzneimitteln unterversorgt. Also wirklich nur der geographische Standort gemeint.""..

    Das war damit nicht gemeint, sondern ich wollte damit die "Aufgabe" verbunden sehen, neben den Stolpersteinen auch bei solchen Aktionen oder der Errichtung von Mahnmalen darauf zu achten wo die stehen sollen, und dann entsprechende "Queer-Verweise" zu setzen..

    Die meisten Leute wissen doch gar nichts über den Herrenausstatter und seine Geschichte, weil die eben immer noch verschwiegen wird..

    Das gleiche gilt dann eben auch für VW und Daimler, Grünenthal und Beiersdorf..

    "" Es gab keine lesbischen Opfer des Nationalsozialismus im Gegensatz zu schwulen Verfolgten,""..

    Das ist falsch..
    Es gibt einige wenige Berichte über Zwangsverheiratungen, Vergewaltigungen, und auch Sterilisationen..
    Opfer sind auch diejenigen, die vor dem Nazi-Terror ihre Heimat verlassen haben..
    Auch an die gehört erinnert..
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#17 LedErich
#18 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 23.11.2014, 08:49h
  • die stolpersteine - ein mahnmal am boden
    geschwister-scholl-denkmal vor der uni - am boden
    mahnmal für lesben und schwule - am boden
    auch unangenehme erinnerungen an die vergangenheit dürfen sich in den weiß-blauen bayrischen himmel erheben und müssen nicht unbedingt im dreck kauern.
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#19 LangsamLangsamEhemaliges Profil
#20 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 23.11.2014, 10:29h
  • Antwort auf #12 von goddamn liberal
  • Vereinzelt. So so. Das würde dann aber auch im Auge des Betrachters liegen. Die Diskussion gab es schon, im Zusammenhang mit dem Denkmal im Berliner Tiergarten, dort wo das Video läuft. Um des lieben Friedens willen, hat man, der Emma-Fraktion dann nachgegeben.
    Was ich, bei diesen Diskussionen schwer verstehe, wenn man kein Opfer ist, warum macht man sich, freiwillig, zu Opfer. OK "vereinzelt" wie Du schreibst.
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