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Einzelkommentar zu:
Hannover: "Demo der Dumpfbacken" in Schranken verwiesen


#28 TheDadProfil
  • 23.11.2014, 14:32hHannover
  • Das grundsätzliche Problem mit den Reden dieser Leute ist :

    Sie haben gar nicht verstanden was sie selber sagen..

    Die Pappschilder, die übrigens bestens vorbereitet mit einem VW-Bus angekarrt und "generalstabsmäßig" verteilt wurden, sind in ihren Aussagen so dumm, das man die Frage stellen muß, in welche Schulen diese "Dumpfbacken" eigentlich selbst gegangen sind ?

    Was bedeutet es denn zu fordern "Familie zuerst", oder "Vater, Mutter, Kind" ?
    Man beachte vor allem die patriarchale Stringenz der Aufzählung !

    Diese Leute wollen PRIVILEGIEN !
    Sie halten sich für das Non-Plus-Ultra, und denken ernsthaft, deshalb stünden ihnen besondere Vorteile zu..

    Davon steht im GG nichts..
    Dort steht etwas von Schutz der Ehe und Familie, und dieser Schutz steht den Familien zu gegenüber staatlichen Eingriffen, aber von einem Schutz gegenüber Minderheiten steht dort rein gar nichts..

    Herr Kohls offenbarte dann auch worum es ging..

    "Wenn wir von diesem Bildungsplan schon vor der Landtagswahl gewußt hätten, wäre es zu völlig anderen Mehrheiten im Landtag gekommen"
    skandierte er, und setze hinzu
    "daher wir wissen was wir beim nächstem Mal zu wählen haben"..

    Aha..
    Herr Kohls ist zwischenzeitlich aus der CDU ausgetreten, und seit der Kommunalwahl Kandidat der "Freien Wähler"..

    Von welchen Mehrheiten träumt denn der Herr dort ?
    Und welche ALTERNATIVEN haben diese Leute, wenn Kohls zu seinen "Gegnern" neben der Rot/Grünen Regierung auch die "homofreundliche FDP" zählt ?

    Den Auftakt seiner Rede kennzeichnete die "Beschwerde" über die Rede von Harald Härke, Personaldezernent der Landeshauptstadt Hannover, der die Teilnehmer der "Demo für alle" pauschal als "Dumpfbacken" bezeichnet hatte, was Kohls wohl persönlich nahm, stand er doch bei der Rede Härke´s weit vorn in der Nähe der Bühne der Gegendemonstranten..

    Eckhard Kuhla, der Mann der laut Selbstauskunft von Agens e.V. ""Dipl. Ingenieur, Autor, Publizist und politischer Kabarettist"" sein will, ein selbsternannter "Anti-Feminist", der gegen staatliche Beeinflußung kämpft die als Ergebnis die Unterdrückung des Mannes zur Folge habe, versteigt sich in seiner Rede zu der Aussage, Minderheiten dürften nicht als normal dargestellt werden, und sie dürften Mehrheiten nicht dominieren, nein, andersherum müsse es laufen, die Minderheiten müßten sich den Mehrheiten "anpassen"..

    Zwischenrufen aus der Menge, das man schon einmal Mehrheiten hatte die Minderheiten dominierten, ignorierte er ebenso wie die lautstarken Aufforderungen "einfach mal die fresse zu halten"..

    Frau Ruth Heil..
    Naja..
    Was soll man von einer Mutter von 11 Kindern und Großmutter von 12 Enkeln erwarten, derer "Lebens-Leistung" nach eigener Aussage darin besteht, in der 47-Jährigen Ehe mit ihrem Mann, in der Rolle der Mutter und Ehefrau aufgegangen zu sein ?

    Niemand neidet ihr das Glück dieser offenbar erfüllten Ehe..

    Wie sie aber auf die Idee kommt, ihr jüngster Enkel müsse dann wohl "Daniel" genannt werden müssen, weil ja niemand wisse, ob aus ihm nicht dann doch eine "Daniela" werden solle, erschloß sich niemandem, am wenigsten wohl ihr selbst, denn sie holperte anschließend durch ihr Rede-Konzept, das sie wahrscheinlich nicht selbst geschrieben hatte, denn wer seine Reden selbst schreibt, kann auch die darin enthaltenen Anglizismen und Fremdworte annähernd fehlerfrei vortragen, ohne deren Sinn zu verdrehen..

    Das "beeindruckenste" an der ganzen Veranstaltung aber war eine persönliche Begegnung noch vor Beginn der "Auftakt-Rede" der Frau Bevervoerde, mit einem Mann der mich ansprach ob ich Erfahrungen mit Demonstrationen habe..

    Er könne den Unterschied zwischen den beiden demonstrierenden Gruppen nicht ausmachen, und auf meinen Einwand, die eine Gruppe sei für umfassende Aufklärung in Schulen, die andere, kleinere Gruppe mit den blauen und rosa-farbenen Ballons dagegen, erklärte mir der Mann in einem weltumfassenden Abriss, der sich innerhalb von knapp 4 Minuten von der Traumatisierung von Kindern, die ihre Eltern beim Geschlechtsakt erwischten, über die grundsätzlich retadierte Persönlichkeitsstruktur von Polizeibeamten, und die Tatsache das George W.Bush mit der politischen Weitsicht eines verklemmten 13-Jährigen gehandelt habe, das er als Vater von 3 Kindern, seine Kinder gar nicht aufgeklärt hätte, "weil sich sowieso alles irgendwann von selbst ergäbe"..

    Erst mein Einwand das sich sicher unter den Bildungsplangegnern jede Menge retardierte Persönlichkeiten mit bipolaren Störungen befänden, die aber keinerlei Psychotherapie zugeführt würden, weil sie nicht-diagnostiziert den Schutz ihrer jeweiligen Glaubensgemeinschaften genießen, und diese durch ihren Glauben und ihre Rituale diese therapie-würdigen Traumatisierungen erst geschaffen hätten, deren Diagnose und Therapie sie nun offensiv verhinderten, ließ ihn das Gespäch abbrechen..
    Später sah ich ihn dann noch einmal wieder..
    An der Spitze der "Demo für alle"..

    Was die Teilnehmerzahlen betrifft, so sind wohl beide von der Polizei veröffentlichten Schätzungen falsch, denn die Bildungsplangegner waren nie mehr als etwa 500 Personen, während wir Gegendemonstranten immerhin so um die 750 Personen zählten..

    Der Demonstrationsweg für die Bildungsplangegner wurde dann ürbrigens kurz vor dem Abmarsch aus "Sicherheitsgründen" stark verkürzt, so das dieser kaum eine halbe Stunde dauerte..
    Das war wohl auch dem Konzept der Polizei geschuldet, die den Aufmarsch auf dem Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz (der bald Hanna-Arend-Platz heißen wird) vor dem Nds-Landtag, der übrigens gerade komplett saniert wird und daher eine Baustelle ist, großräumig für uns Gegendemonstranten abgesperrt hatte, um ein erneutes "einkesseln" durch uns zu verhindern..

    Damit war der Spuk der Bildungsplangegner nach etwas mehr als 2 Stunden beendet..
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