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Kommentare zu:
Reformhaus-Magazin: Homosexualität ist gegen die Natur


#151 Miguel53deProfil
  • 28.11.2014, 08:37hOttawa
  • Antwort auf #137 von wanderer LE
  • Um Gottes Willen, nicht noch einer, der nicht begreift, was der andere ihm erklaert. Und dazu noch jemand, der Oesterreich-Ungarn fuer funktionabel und gut findet... Also ich finde jetzt auch, dass Adolf nicht alles falsch gemacht hat und Wilhelm II alles in allem ein fescher Kaiser war.

    Herr, wuerde ich an Dich glauben, ich wuerde um den beruehmten Hirne-Regen bitten. Leider kann der Herrja nicht hoeren...

    Wanderer kommst Du nach LE, schweig bitte. Bitte!
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#153 prismaAnonym
#154 stromboliProfil
  • 28.11.2014, 15:40hberlin
  • Antwort auf #43 von Gerd Frömel
  • nun, ihr/euer sexualleben kann ich aus welchen gründen auch immer nicht gut heißen...

    So stehn wir beide vor dem selben problem;: will ich jemanden, dessen lebensgestaltung ich einerseits nicht gut heiße, so weit auf kontaktnähe mit mir kommen lassen, dass ich womöglich bei ihm sympathische züge entdecke?

    Mir ist ihre heterosexualität so abstoßend, dass ich diese nähe nicht ertragen könnte.. deshalb auf distanz gehe...Meinen sie wirklich, nur weil sie sympatisch daherkommen, dass mir der kleine unterschied an ihnen nicht auffällt?

    Was bemerkt an meiner argumentation?

    Es lang eben nicht, womöglich einen homo in seiner bekanntschaft zu haben um über das eigene unvermögen im menschlichen hinweg zu täuschen.
    Aber ihr unvermögen als grundlage für "annäherung".., dass ist wirklich die erbärmlichste selbstlüge, die man sich antun kann.
    So also trennen sich bereits im voraus unsere wege!

    Verlusstgefühle??? Toleranzprobleme???
    NEIN!

    " Man kann Menschen nicht dazu zwingen, bestimmte Glaubensvorstellunge n anzunehmen. Und unsere Gesellschaft garantierte bislang diese Freiheit von jedwedem Zwang."

    Allein diesem satz gebürt aufmerksamkeit , schließt er in seiner selbstgefälligkeit auch eine offensichtliche lüge mit ein.. ; unsere gesellschaft macht immer noch unterscheidung darüber, wo sie zwang ( gesellschaftliches recht andere, "aus welchen Gründen auch immer nicht gut heißen", der freiheit zur lebensgestaltung entgegensetzt.
    Sie lässt sie nicht nur ungestraft schwallern,
    sie macht es auch in der form ihrer gesetzesgebung, sie macht es in der mangelnden schutzwürdigkeit einzelner bevölkerungsgruppen, und setzt dem die hervorhebung eines meinungsfreiheitsbegriffes entgegen, der eindeutig zugunsten einer gesellschaftsideologie, die rechte anderer einschränkt.

    So kann es geschehen, dass ein dahergelaufener aufgeblasener hetero meint mir sagen zu dürfen, dass ihm meine sexualität nicht passt.
    Ständen sie vor mir, hätten sie nicht nur fünf finger im gesicht sondern auch mein knie in ihrem fortpflanzungsorgan!
    Schade.. so weit weg .

    Sicher , jeder darf wie sie denken. Darf drüber schwadronieren und sich im toleranztaumel wähnen, wenn man dem andern etwas luft zum atmen lässt..
    Wo da ihr "annehmen und gern haben" bei rüberkommen soll, wenn sie sich vorher ständig ihrer heteromännlichkeit vergewissern müssen, weil ja das homosexuelle so eckelhaft sein muss das sie es ablehnen...
    Ich muss gestehen, vor soviel konfrontation hab ich lieber angst, und lass es sein mit der kontaktaufnahme.

    Wie gesagt, sie dürfen ja sagen was sie denken, denn der gesetzgeber gibt ihnen diese spanne zwischen diskriminierung ( sprich mal so über schwarze- juden .., sinti-romas , "aus welchen Gründen auch immer " ) .

    Aber sie müssen auch die gegenrede, die kampfesansage ertragen lernen.

    Ihre zeit als herteronormativer nabel der welt ist entgültig vorbei , schon deshalb, weil immer mehr sich diesen "nabel" nicht mehr als fixpunkt auswählen.
    Das ist in der ganzen schäbigen situationsbeschreibung im umgang mit ihnen, der einzigst nicht wegredbare punkt..
    und sie wissen darum.
    Deshalb auch ihre einforderung UNSERER toleranz.
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#155 chrizbrProfil
  • 28.11.2014, 15:53hBasel
  • Aua. Ich frage mich, wer sowas korrekturliest und sich dann denkt: "Passt alles."
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#156 Miguel53deProfil
  • 28.11.2014, 21:45hOttawa
  • Antwort auf #152 von von Schönerer
  • Im Grossen und Ganzen wird hier bestaetigt, was ich schon schrieb. Zwar wird hier von mehreren Kaeufern der Hitler'schen Kunst geschrieben. Ich wusste immer nur von einem. Und auch hier kann nicht genau gesagt werden, woher Hitlers Jugendhass kommt. Die Geschichte mit dem juedischen Arzt seiner Mutter hatte ich gar nicht erst erwaehnt, weil sie zwar wahr, doch zugleich geradezu grotesk ist.

    Der Fuehrer wusste ja bekanntlich von nichts, hat aber diesem einen Juden das Leben gerettet. Sollte er nicht unter die Namen der Gerechten aufgenommen werden?

    Aber im Ernst. In Wien hatte er offenbar grosse, antisemitische Vorbilder. Ich hatte schon vor langer Zeit zwar auch von diesen gelesen. Aber eben auch, dass Hitler dann in Muenchen erkannte, wie Antisemitismus sich in der Politik wirksam einsetzen und nutzen laesst. Wichtig ist doch vor allem, wie Politiker gern Tendenzen uebernehmen, wenn sie deren Nutzen fuer sich erkennen. Und dabei geht zumeist jeglicher Anstand verloren.

    Zudem hatte unser Adolf letztendlich doch mit der Kunst Erfolg. Als Schauspieler! Zwar war er auch da eher mittelmaessig und kleinbuergerlich. Doch im Vergleich zu den anderen Politikern seiner Zeit war er natuerlich brillant.

    Im Brecht's Lehrstueck "Der unhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" wird geradezu schockierend dargestellt, wie sich der Groefratz vor jedem Auftritt vor einem Spiegel vorbereitete.

    Insgesamt blieb er jedoch immer der asoziale Herumtreiber aus den Wiener Zeiten. Er war staendig unterwegs. Im Flieger vor allem. Und gab so den Eindruck ewiger Betriebsamkeit und Allgegenwaertigkeit. Doch er schrieb nur seine Reden, probte sie endlos ein und besprach sich ansonsten mit seinen Kumpanen. Die Arbeit mussten unterdessen andere erledigen.

    Out of topic. Ich weiss. Dich wo wir gerade drueber reden...

    Und da faellt mir doch glatt wieder ein, was ein gewisser Adrien hier schon mal von sich gibt, wenn er vom "gutbuergerlichen Homosexuellen" schwadroniert. Diese "Homosexuellen" sind ganz und gar nicht gut-buergerlich. Sie sind klein-buergerlich. Und das kann ich einfach nicht losgeloest sehen von diesen Kleinbuergern, die fuer so viele Schrecken auf dieser Welt die Verantwortung tragen! Kleinbuerger wie Adolf seelig.......
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#157 VeganBearEhemaliges Profil
  • 29.11.2014, 10:04h
  • +++Breaking News+++

    Frhr. von Rosen wurde wegen seiner homophoben Äußerungen vom vegmed-Ärztekongreß* ausgeladen :-)

    Die Info habe ich von einer Teilnehmerin des heute stattfindenden Kongresses.

    *
    www.vegmed.de/
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#158 AdrienEhemaliges Profil
  • 29.11.2014, 10:19h
  • Zu Nr. 149

    Wenn man durch nicht ins Konzept passende Äußerungen und Fakten "auf die Palme gebracht wird", ist es verständlicherweise nachvollziehbar, da bequem, dies als Provokation darzustellen.
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#159 Miguel53deProfil
#160 AdrienEhemaliges Profil

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