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Kommentare zu:
Moshammer-Mord aufgeklärt


#131 TomAnonym
#132 Micha aus MünchenAnonym
  • 18.01.2005, 12:15h
  • Nach Angaben des beauftragten Beerdigungsinstitut soll die Beerdigung von Moshammer diesen Samstag stattfinden. Die Trauerzeremonie beginnt mit dem Gottesdienst im ehemaligen Gotteshaus der bayerischen Könige, in der Allerheiligen-Hofkirche in der Residenzstraße. Der Mahagoni-Sarg wird mit weißen Lilien und roten Nelken geschmückt sein. Der Leichenwagen wird in einem Konvoi zum Friedhof fahren und dabei kurz vor Moshammers Geschäft stoppen. Die Beisetzung erfolgt auf dem Ostfriedhof.
    Quelle: br-online.de
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#133 Alle AchtungAnonym
  • 18.01.2005, 13:03h
  • WOW - APPLAUS - WEITER SO - es ist einfach nur zu köstlich, Eure Kommentare zu lesen... leider über ein trauriges Thema. Das nennt man also Stutenbissigkeit:-)))) HAHAHA
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#134 Insider FranzAnonym
  • 19.01.2005, 10:34h
  • Moshammer war ein Depp. Er besuchte eine Handelsschule, war dann Spüler im Imbißlokal Picnic an der Ecke Leopoldstraße/Ainmillerstraße in München, und später Bürobote im Münchner Modehaus Roedig.

    Da er schwul war und als 25jähriger nicht schlecht aussah, lernte er fast zwangsläufig die damalige Oberschwuchtel Münchens, den ehemaligen Kellner und späteren Krupp-Erben Arndt von Bohlen und Halbach sowie den ebenfalls schwulen Immobilienmakler Walter Käßmeyer kennen.

    Diese beiden brachten das notwendige Geld in eine GmbH ein. Das Haus mit der Boutique gehört übrigens dem Käßmeyer. Mosi war nur Strohmann und sehr geringfügig an der GmbH beteiligt.

    Er verhökerte dann für weit überhöhte Preise Klamotten, die er auf Kommissionsbasis - also ohne Vorleistung - von Fabriken beschaffte und in die lediglich Moshammer-Etiketten eingenäht wurden. Modeschöpfer war Mosi nie - der Typ hatte vom Schneidern und gar vom Entwerfen von Klamotten bis zu seinem Ableben Null Ahnung.

    Sein Lebensstandard war weitaus niedriger als das gemeine Volk denkt. Der Rolls-Royce war für einen Appel und ein Ei von Sixt geleast (Mosi war ein guter Bekannter von Chefin Regine Sixt), die "Villa" in Grünwald ist nur ein etwas pompöseres Reihenhaus, gehört aber dem Käßmeyer, der Chauffeur erhielt kein Gehalt, sondern lebt von Sozialhilfe (er wollte sich nur im Glanz des Mosi sonnen), und für seine gelegentlichen Geilereien mit Strichern reichte das wenige Geld, das ihm Käßmeyer für seine Strohmannrolle ließ.

    Mosi war auch kein "Engel der Obdachlosen". Er posierte nur als solcher vor der Fernsehkamera. In Wirklichkeit interessierten ihn die Obdachlosen überhaupt nicht. Er wollte nur - wie immer in seinem Leben - im Scheinwerferlicht stehen. Aus eigener Tasche hat Mosi niemals auch nur eine Mark oder einen Euro an Obdachlose bezahlt.

    Übrigens war sein Vater weder Versicherungsdirektor (sondern nur selbständiger, später pleite gegangener Versicherungsvertreter mit der schönen Bezeichnung "Bezirksleiter") noch jemals Obdachloser. Der Mosi war ein Lügner, der dem Baron von Münchhausen Konkurrenz machen hätte können.

    Mosi war also nichts als ein Scharlatan. Einfach viel Lärm um nichts. Nicht als ein absolutes Nichts war er, unser Mosi.
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#135 TomAnonym
#136 matzeAnonym
#137 steheaufschnauzAnonym
  • 21.01.2005, 00:10h
  • Mensch, wenn Mosi das geahnt hätte, was für ein Ausehen sein Tod erregt! :-))
    Natürrlich hatte er dieses Ende nicht verdient, aber es stellt sich doch die Frage, warum er sich nicht nen Escort gebucht hat? Zumindest wäre das Risiko nicht so groß gewesen.
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#138 nickAnonym
  • 21.01.2005, 08:25h
  • wenn sich der hans vom dorf selbst genügt, warum muss er seine langeweile hier kompensieren.
    vorschlag: rede mit dir selbst und beweise nicht jedem immer wieder neu, dass du deine darmwindungen im kopf trägst.
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#139 ManfredAnonym
  • 21.01.2005, 19:59h
  • @insider Franz: Du schreibst Moshamer war ein Depp?
    Aber alles was Du beschrieben hast, Herkunft,Elternhaus,Boutiquebesitzer unterstreicht doch lediglich, wie genial dieser Mann war!
    Warum gönnst Du diesen Erfolg nicht "einem armen Teufel", als ich dein Statement gelesen habe, dachte ich mir:"das hört sich wie die Tellerwäschekarriere eines Emigranten in Amerika an". Respekt vor Herrn Moshamer!
    Danke für Deine Info!

    @Tom: auch wenn man nicht der gleichen Meinung eines anderen "Mitmenschen" ist: einfach denken und nicht schreiben, evt. denken andere das gleiche, und Du brauchst es dann garnicht mehr
    schreiben :-)
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#140 Insider FranzAnonym
  • 22.01.2005, 13:56h
  • Manfred , wo war Moshammer denn genial? Ich warte auf eine Begründung.

    Moshammer war seit Herbst 1967 nur der Strohmann zweier reicher Pinkel (wovon der eine bereits 1986 gestorben ist) und hatte niemals etwas geleistet, außer sich selbst wie ein Pfau zu spreizen.

    Moshammer war immer mittellos und ist auch so gestorben. Die paar Euro für die Leasingrate des Rolls-Royce hatte ihm Käßmeyer gnädig auf Kreditbasis gelassen.

    Moshammer war finanziell immer ziemlich klamm. Er lavierte sich imer gerade so durch. Manchmal hatte er nicht einmal Geld, um seinen Leasingwagen aufzutanken.
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