Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=22811
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Urteil: Transmann bleibt im Geburtenregister eine Mutter


#1 GeorgB
  • 03.12.2014, 15:46h
  • Wäre da nicht eine andere Lösung möglich gewesen? Wenn die Person, die ein Kind gebiert, im Verhältnis zum Kind "Mutter" ist, kann ja auf der Geburtsurkunde das Feld "Mutter" benutzt werden. Da die "Mutter" in diesem Fall aber männlich ist und einen männlichen Vornamen hat, wird dieser männliche Vorname im Feld "Mutter" eingetragen. Damit wäre dann Klaus "Mutter" von Klein-Sven. Er hätte damit gegenüber dem Kind alle Mütter-Pflichten und Mütter-Rechte, die er als Vater nicht hätte, so dass das Kindeswohl nicht gefährdet ist. Damit wäre dann doch eigentlich allen Interessen Rechnung getragen, insbesondere die im Urteil dargelegten Probleme wären damit aus der Welt.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 HarknessAnonym
  • 03.12.2014, 17:03h
  • Was soll denn dieses hin und her?
    Entweder man ist ein Mann und wird als solcher auch anerkannt oder man ist es nicht. Wenn die Personenstandsänderung durch ist, können sie doch nicht einfach wieder den weiblichen Namen eintragen, nur weil die Person ein Kind geboren hat. Die Natur kennt reichlich Variation, nur der Mensch muss alles wieder in hinderliche Bürokratie mit Labels packen, damit es SO und nicht anders läuft. *kopfschüttel* Traurig.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 NIckAnonym
  • 03.12.2014, 18:20h

  • Ist auch richtig.
    Er hat das Kind damals geboren. Wenn man ein Kind zur Welt bringt ist man die Mutter des Kindes und das wird sich nicht ändern, egal ob man danach eine Geschlechtsanpassung macht oder nicht.
    Er ist jetzt sogesehen eine männliche Mutter. Der Vater des Kindes ist er nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 HarknessAnonym
  • 03.12.2014, 19:42h
  • Antwort auf #4 von NIck
  • Wenn er eine männliche Mutter ist, wieso war es dann nötig, den WEIBLICHEN Vornamen einzutragen?

    Ich sehe hier ehrlich gesagt eine ganz starke Arroganz gegenüber Trans* Personen an - denn in dem Fall wird so getan, als hätte es niemals eine Geschlechtsangleichung gegeben.
    Was ist so schlimm daran, ihn als Vater einzutragen? Bei den Seepferdchen gebären auch die Männchen die Kinder. Kümmerts die Seepferdchen? Nö.
    Also warum das Drama dann bei Trans* Personen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#6 TheDadProfil
  • 03.12.2014, 19:56hHannover
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Und Du kannst das sicher auch verständlich erklären ?

    Ich kann es nämlich nicht nachvollziehen warum der männliche Vorname nicht eingetragen werden darf, denn das so genannte Transsexuellen-Gesetz zwingt dazu ALLE Urkunden zu ändern..

    Da ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#7 Asta DAnonym
  • 03.12.2014, 21:38h
  • Das Problem haben ähnlich viele Transeltern, einschließlich mir, die vor ihrem Coming-Out Kinder bekommen haben. Die Genurtsurkunde wird nicht geändert, wie ja gesagt zum Wohle des Kindes.
    Das absurde dabei ist aber, dass, wenn gleichgeschlechtliche Paare durch Stiefkindadoption ein Kind haben, diese auch als Eltern eingetragen werden. Bis 2009 war das so, dann gab es eine Änderung im Personenrwcht, da wurde es umständlicher, aber nach einer Klage muss nun wieder von Eltern gesprochen werden. Die leiblichen Eltern werden ja im Geburtenregister oder in der Abstammungsurkunde genannt. Aber warum geht das bei Transeltern nicht auch? Das hätte uns viel Streß bei der Schulanmeldung erspart, und was mein Zwangsouting mit dem Wohle meines Kindes an der Schule zu tun hat,erschließt sich mir nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 MarleneBerlinProfil
  • 04.12.2014, 10:18hBerlin
  • Lasst die doch da reinschreiben was die wollen. Du bist Du, ob Mann oder Frau oder wie du fühlst. Stell dir vor wir lassen und jetzt wöchentlich aumwandeln, dann kommen die mit dem Schreiben nicht mehr nach. ich werde fast jeden Tag gefragt ob ich einen Pimmel habe. Ich sage dann immer, wenn die Frage blöd kommt. Schau bitte mal nach, ich habe mich noch nie getraut. Was meinste wie die glotzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Homonklin44Profil
  • 06.12.2014, 16:41hTauroa Point
  • Das hängt wahrscheinlich an bürokratischer Korinthen-Klauberei und weil der Zeitpunkt der Schwangerschaft/Geburt entscheidet, also das Kind VOR der Anpassung geboren/ausgetragen wurde.

    Ist ja bekannt, dass in D alles seine Ordnung haben muss, und sei sie auch noch so absurd oder umständlich strukturiert. Solange die Menschen ihre Grenzen in den Köpfen nicht ablegen oder überwinden können, wenn es um das so oft zitierte und instrumentalisierte Wohl von Personen geht, wird sich an der Engstirnigkeit wahrscheinlich lange nichts ändern, mit der in solchen Fällen Entscheidungen getroffen werden.

    Die Person ist laut Dokumenten dann nicht nur als Trans-Mann irgnoriert, sie hat praktisch zwei Geschlechter, und das zeitversetzt.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 sperlingAnonym
  • 06.12.2014, 17:01h
  • Antwort auf #9 von Homonklin44
  • - vornamensänderung: 2010
    - offizielle geschlechtsänderung zu "männlich": 2011
    - geburt: 2013

    mir ist auch nach dem lesen der begründung nicht klar, wessen recht hier eigentlich geschützt werden soll. mir erscheint es ignorant, die offenkundigen konkreten bedürfnisse der familie (auch des kindes!) hinter dogmatische auffassungen von geschlecht hintanzustellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 Harry1972Profil
  • 07.12.2014, 02:22hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #8 von MarleneBerlin
  • "Stell Dir vor..."
    Was für ein saublöder Spruch!
    Da hast Du jetzt nen launigen Spruch auf Kosten von Transmenschen gebracht...ganz tolle Leistung.
    Wenn Deine "Witze" immer so unterirdisch sind, dann gute Nacht.
    Gerade Leute wie Du, die mit Geschlechtsidentitäten spielen, sollten da deutlich feinfühliger sein und nicht so dümmlich kalauern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »

» zurück zum Artikel