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Kommentare zu:
Jens Spahn ins CDU-Führungsgremium gewählt


#171 stromboliProfil
  • 13.12.2014, 08:55hberlin
  • Antwort auf #164 von siegfried63
  • was heißt hier "unbeschriebenes blatt",,
    der mann ist sozialpolitisch ein neoreaktionärer marktwirtschaftler und sozialbezüge kürzer...

    Das bischen aufgeplusterte soziale gewissen , das er in den schwulen anfragen hinein schreibt, ist doch eh als ungefährliches treiben einer kleinen schar unentwegter parteichristen mit hoffung auf absolution, durchschaut.

    Wohl wissend, dass seine eigene partei NIE einem gesetzesentwurf zur entschädigung der § 175 verfolgten nach 45 zustimmt, kann man solche schaufenstereingaben im parlament oder sonstwo rededementen raum sich leisten..; spätestens bei der abstimmungsprobe zerfließt dann das stehaufmännchen im parteikonsens.

    Das einzigste woran dieser mann arbeitet, ist sein politischer aufstieg...
    da wiederum braucht er demente steigbügelhalter die ihm bezeugen, an etwas gearbeitet zu haben..
    jaja, das ei und die henne.
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#172 sanscapote
  • 13.12.2014, 11:55h
  • Antwort auf #164 von siegfried63
  • Ist es moeglich, richtig zu lesen, zu verstehen und vor allem zu zitieren. Ich habe nicht geschrieben, dass er politisch ein leeres Blatt sei, sondern...

    "Er ist fuer mich ein leeres Blatt im Buch der Geschichte über loyale, integre, mutige, sympathische Schwule, die ihre politische Macht (wenn er schon kein Gewissen hat) fuer unsere Rechte verwenden.
    Er ist ein Verraeter unserer Sache und das schlimmste ist, er merkts nicht einmal!!!

    und ich fuege noch hinzu: es ist ihm wurscht
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#173 TheDadProfil
  • 13.12.2014, 15:31hHannover
  • Antwort auf #170 von Miguel53de
  • ""Das nur mal der Gerechtigkeit halber. ""..

    Wir sprachen hier ja aber auch über den Antrag der CDU "Burka UND Burka-ähnliche Verhüllungen" verbieten lassen zu wollen..

    Denen geht es nicht nur um die Verhüllung des Gesichtes mittels Nijab, wie uns unser Tjoli88 uns weis machen will..
    Die wollen die Gesamtheit muslimisch-religiös-motivierter Bekleidung "kontrollieren", indem sie sie zum "Unterdrückungs-Instrument" muslimischer Männer erklären..

    Der Kritikpunkt dabei ?
    Wer zwingt Frauen als Nonne in die Ordens-Tracht ?
    Ein Mann..
    Einer der schon bald 2.000 Jahre Tod ist..

    Und so selten wie man meinen könnte, sind die auch nicht in der Öffentlichkeit präsent..
    Hier in Hannover gibt es die Evangelische Hochschule für Sozialwissenschaften..
    Dort laufen nicht nur Diakonissen herum, die an der Kleidung als "Schwestern Gottes" erkenntlich sind, dort "studieren" auch Katholische Nonnen in Tracht..
    Man kann sie täglich sehen..

    Auf der Altenpflegemesse im März des Jahres hatten deren Einrichtungen eigene Stände, es wurde für Pflegekonzepte geworben, und Reklame für idyllische Ruhesitze im Alter gemacht..

    Hunderte unter den ca. 6.000 Tagesbesuchern huschten in Ordenstrachten durch die Hallen der Messe..

    Überall dort wo Katholische Krankenhäuser zu finden sind, findet man diese Frauen im Stadtbild, die dann nicht selten auch leitende Funktionen in der Pflege in diesen Häusern inne haben..

    Als Pflegedienstleitung und Personalleitungen besetzen sie für Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld Jobs, für die Frau neben der Ausbildung mindestens 5 Jahre Berufserfahrung einbringen und eine 2-jährige Fortbildung zur "Leitung und Lehr-Schwester" absolvieren muß, um dann am Markt einen Job als Krankenpflegelehrerin oder Abteilungsschwester oder gar Pflegedienstleitung einer Klinik oder einer Pflegeeinrichtung zu besetzen, die mit je nach Größe des Hauses und Anzahl des geleiteten Personals mit 5.000 Euro Brutto bis hin zu 15.000 Euro Brutto entlohnt werden kann..

    Hier "sparen" die kirchlichen Einrichtungen durch den Einsatz solcher Nonnen Millionen für Personalkosten ein, und das auf dem Rücken Hunderter Frauen, deren Karrierechancen durch dieses "Vergelts-Gott"-Schwestern zerstört werden..
    Aber das nur nebenbei..

    ""Es sind vielfach die Frauen selbst, die sich vor allem untereinander kontrollieren und zur "Verhuellung" zwingen.""..

    Ja, das schrieb ich ja..
    Und hier stellt sich dann eben die Frage, ob wir denen, die das freiwillig machen, das verbieten dürfen, nur weil es Frauen gibt, die dazu gezwungen werden ?

    Ich denke nein..

    ""Und es sind auch diese Frauen, die ihre Toechter zwangsverheiraten wollen.""..

    Ein "Grund" für die durch diese Frauen "organisierten" "Zwangsverheiratungen", die ich lieber "arrangierte Ehen" nenne, weil sie in anderen Kulturen ebenso vorkommen, und das nicht nur im direkt verwandtem europäischem Adel, oder bei den Yesiden, in Indien, in vielen afrikanischen Kulturen, und selbst unter Katholiken in einigen europäischen Ländern, oder unter Bauern üblich sind, damit der Hof in "gute Hände kommt", ist hier, das die Mütter verhindern wollen, das ihre Töchter an einen Kerl geraten, wie sie ihn selbst aufgezwungen bekamen..

    Das sich dieses Problem dadurch überhaupt nicht lösen läßt, trifft auf Unverständnis bei den Frauen, wollen sie doch für ihre Töchter nur "das Beste"..

    ""Frauen im Islam haben durchaus ihre eigenen Entscheidungsmoeglicheiten. Was nicht immer zu positiven Entscheidungen fuehrt.""..

    Du schreibst es..
    Und es muß hier wie dort auch ein Recht auf SCHEITERN geben..
    Es ist mehr als nur einfach arrogant Menschen die eine andere Kultur leben, vorschreiben zu wollen, aus den Erfahrungen europäisierter Kulturen heraus erzwingen zu wollen, was gut für sie sein soll..
    Das wird sich durch die Veränderung der Kultur von alleine ergeben..
    Und diese Veränderungen können unterstützt werden, durch Bildung und die Tatsache, das Frauen hier Rechte besitzen, die sie in den Heimatländern ihrer Ursprungsfamilien nicht besitzen..
    Sie aber erzwingen zu wollen, wird scheitern müssen..

    ""Aber ich kann gern drueber streiten.""..

    Ich will darüber nicht nur streiten..
    Ich will darüber mit den Menschen die es betrifft diskutuieren, denn ohne diese, werden wir die Auswüchse, die jede zumal religiös beeinflußte Kultur mit sich bringt, nicht beseitigen können..

    Das Tjoli88 da kein ernstzunehmender Gesprächspartner sein kann, steht völlig außer Frage, weil er alles durch seine Tunnelblick-Brille des verdummbibelten Konvertiten betrachtet, deren Sichtfeld von der Hornhaut des Auges bis zu dem Brett vor dem Kopf reicht, das er als Waffe vor sich herträgt..

    Die Beschneidungsdebatte ist noch längst nicht beendet, zumindest was Jungen betrifft..
    Ich halte es aber nicht für Zielführend sie mit der Debatte um Burka und Nijab zu verquicken..
    Die Debatten müssen parallel geführt werden..

    Was sie allerdings eint ist die Tatsache, das ich nicht der einen Religion erlauben kann, was ich der anderen verbieten will..
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#174 TomorrowEhemaliges Profil
  • 14.12.2014, 00:50h
  • Wirklich "häßlicher" Vogel und zudem höchst unaufrichtig. Mag diesen Typen null!
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#175 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 15.12.2014, 07:10h
  • habe jens spahn gestern abend (nur sehr, sehr kurz) in der sendung von günter jauch beobachtet:
    (wie schon bei westerwelle) mir von herzen unsympatisch, weil der karrierist, der er ja ist, trieft aus jedem knopfloch. aalglatt.
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#176 LangsamLangsamEhemaliges Profil
#177 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 17.12.2014, 13:38h
  • "Wenn Sie irgendwo in eine Debatte kommen über Religion und Politik, geht es sofort gegen den Islam. Das, was früher das Judentum war, ist jetzt der Islam. Das ist eine gezielte Vorurteilsbereitschaft." (Gesine Schwan) #NoPegida
    Der neue Faschismus wird in ganz Europa durch die neoliberale Austeritätspolitik befördert (Sparzwang auf Teufel komm raus). Es ist dem Faschismus zueigen, Sündenböcke zu küren, seien es nun die Homos, die Juden oder eben die Moslems. Einer wie Spahn leugnet die Wahrheit, stattdessen hetzt der sogenannte Islamkritiker und verunglimpft die Stimmen der Vernunft. Schwan hat nicht Juden und Moslems gleichgesetzt, sondern vergleicht den Hass der Nazis auf die Juden, mit der neuen Hatz auf Moslems.
    >Diese verbrämte Islamkritik wurde seit Mitte der Nullerjahre des 21. Jahrhunderts zum zentralen Vehikel für den Transport islamfeindlicher Einstellungen in die Mitte der Gesellschaft. Es bildete sich ein kleiner Zirkel heraus, dessen Mitglieder irrationale Ängste und Vorurteile gegenu?ber Muslimen schu?rten, insbesondere indem sie Gewalttaten als im Kern des Islam ideologisch verankert darstellten.
    Diese monokausale Kritik stieß bei einem erheblichen Bevölkerungsanteil
    quer durch alle Gesellschaftsschichten auf Anklang. Förderlich waren dabei die jeweiligen Biografien dieser so genannten Islamkritiker (vor allem deren familiäre Herkunft, aber auch berufliche Tätigkeiten und soziales Umfeld), die sie nach klassischem Verständnis von Fremdenfeindlichkeit (Muslime in Deutschland haben überwiegend einen ausländischen Familienhintergrund) weitgehend unverdächtig erscheinen ließen. Mithin wurde ihnen eine breite Bühne in den Medien geboten in Form von Interviewanfragen, Möglichkeiten zu Gastbeiträgen oder durch Buchbesprechungen. Führende Politiker sprangen diesen Islamkritikern zur Seite und ließen sich von ihnen beraten, angesehene zivilgesellschaftliche Institutionen zeichneten sie mit Preisen für ihre mutigen Worte aus, Intellektuelle verteidigten ihre Ausführungen. Für einen gewissen Schock sorgte dann 2011 in Norwegen der islamfeindliche Terroranschlag von Oslo und Utøya, bei dem 77 Menschen getötet wurden. Der Attentäter hatte im Vorfeld ein 1500 Seiten starkes Manifest verfasst, in dem er seine Weltanschauung niedergelegt hat. Darin nimmt er unter anderem inhaltlich Bezug auf einen der so genannten Islamkritiker in Deutschland: den Journalisten und Buchautoren Henryk M. #Broder.<
    Aus dem Vorwort von Thorsten Gerald Schneiders Beitrag in der Reihe "Essentials: Wissensbausteine aus Wirtschaft und Gesellschaft" unter dem Titel "Wegbereiter der modernen Islamfeindlichkeit - Eine Analyse der Argumentationen so genannter Islamkritiker", Springer VS
    © Springer Fachmedien Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-07974-1 (eBook))?
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