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Kommentare zu:
Jens Spahn ins CDU-Führungsgremium gewählt


#21 LorenProfil
  • 10.12.2014, 13:07hGreifswald
  • Herr Spahn mahnt die Achtung der Grundwerte bei einer von ihm ausgewählten Gruppe an, tritt sie aber selbst in seinem Abstimmungsverhalten mit Füßen. Wer solch glaubwürdige Politiker wählt, dem ist nicht zu helfen.
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#22 schwarzerkaterEhemaliges Profil
#23 Oliver43Anonym
  • 10.12.2014, 13:14h
  • Herzlichen Glückwunsch zur Wahl, Herr Spahn !

    Als langjähriges Mitglied des LSVD und als langjähriger LGBT-Aktivist, der bereits in den 1990er am Schwulen Autonomen Referat einer deutschen Universität mitgearbeitet hat, empfinde ich es als sehr positiv, das sie als offen schwuler Mann in das siebenköpfige Parteipräsidium gewählt wurden.

    Mit Ihnen wird die CDU ein wesentliches Stück noch moderner und toleranter.

    Auch zu ihren Äußerungen beglückwünsche Ich Sie, wenn sie sagen:

    ""Wenn wir jetzt bis in die Aufsichtsräte der DAX-Konzerne die Frauenquote einführen, dürfen wir es nicht gleichzeitig zulassen, dass bei Zwangsheirat, Ehrenmorde und Burka multikulti-tolerant weggeschaut wird. "

    Dann haben Sie zu 100 Prozent Recht. Allein aus polizeiermittlungstechnischen und erkennungsdienstlichen Gründen muss das Gesicht von Menschen in der Öffentlichkeit frei bleiben, denn um die Haarbedeckung geht es überhaupt nicht. Es geht darum, das Burka und Niqab in der Öffentlichkeit nicht getragen werden dürfen, weil ansonsten polizeiliche Ermittlungen bei Straftaten massiv erschwert sind und weil schliesslich in Europa aber auch in den Industriestaaten Amerikas und Australiens/Ozeaniens das Gesicht traditionell immer in der Öffentlichkeit frei gewesen ist.

    2017 würde ich mich freuen, wenn Sie, die offen schwulen Bundestagsabgeordneten Stefan Kaufmann und Bernd Fabritius, der nunmehr den Bund der Vertriebenen modernisieren wird, und die Grünenpolitiker Volker Beck, Kai Gehring, Ursula Schauws und Gerhard Schick die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen würden. Auch brauchen wir eine Koalition aus CDU/CSU mit den Grünen, weil wir den Anteil der Erneuerbaren Energien massiv steigern müssen und dazu muss die Kohleverstromung reduziert werden, wogegen sich der SPD-Wirtschaftsminister Gabriel wehrt.

    Bis 2017 würde ich mich freuen, wenn endlich die nach 1945 verurteilten homosexuellen Deutschen rehabilitiert werden.
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#24 Michael43Anonym
  • 10.12.2014, 13:20h
  • Antwort auf #8 von reiserobby
  • @reiserobby
    "Mich würde mal brennend interessieren, was Spahn genau gegen das Tragen von Kopftüchern einzuwenden hat, ich finde, ein Kopftuch, besser noch eine Burka, stünde ihm gar nicht mal schlecht."

    Es geht nicht um Kopftücher, die will weder Herr Spahn noch die CDU verbieten. Denn Hüte, Schals oder Nonnentrachten, die die Haare bedecken, haben wir auch schon immer in Europa/Amerika gehabt.

    Es geht um die Burka und um den Niquab, die das GESICHT in der ÖFFENTLICHKEIT verschleiern.

    Aus polizeilichen und erkennunsdienstlichen Gründen muss das Gesicht in der Öffentlichkeit frei bleiben, so wie es auch gottseidank ein Vermummungsverbot bei Demonstrationen gibt.

    Das Gesicht in der Fussgängerzone/im Bus/in der Straßenbahn muss frei bleiben.

    Daher befürworte ich als schwuler Mann, das Verbot der Burka und des Niqabs. Und vom Verbot eines Kopftuches spricht Herr Spahn überhaupt nicht: also unterstelle ihm hier nicht Fakten, von denen er nicht spricht.
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#25 joshyleinEhemaliges Profil
  • 10.12.2014, 13:23h
  • Der Herr muss eine menge Selbsthass in sich tragen ....!

    Den nicht anders zu erklären wenn er bei Hass und Diskriminierung gegen sich selbst mit hilft !

    Aber leider ist er nicht der ein zigste man muss nur schauen was so in der AFD rum kriechst ....jetzt muss man nicht nur die Gruppe Homophoben Heten bekämpfen die uns am liebsten tot sehen würden !!!

    Nein man darf sich mehr und mehr mit Homophoben Homosexuelle beschäftigen ..was schon mehr als lächerlich ist --_--
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#26 Oliver43Anonym
  • 10.12.2014, 13:25h
  • Antwort auf #14 von GeorgG
  • "Wo es Burkaträgerinnen gibt, sind auch die Männer extrem konservativ und homophob. "

    Faktisch hast Du dort vollkommen Recht. Burka und Niqab werden vor allem in Ländern wie Pakistan/Afghanistan (Burka) und in arabischen Staaten wie Saudi-Arabien, Jemen und Irak (Niqab) getragen.

    Aber auch aus polizeilichen und erkennungsdienstlichen Gründen zur Ermittlung von Straftätern bin ich strikt gegen das Tragen von Burkas und Niqabs in der Öffentlichkeit. Wer dies zuhause machen will, kann dies gerne in den eigenen Wohnung machen, aber in Bus, S-Bahn und in der Fussgängerzone sowie in den Schulen, usw. muss das Gesicht frei bleiben.
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#27 goddamn liberalAnonym
  • 10.12.2014, 13:29h
  • Antwort auf #23 von Oliver43
  • "2017 würde ich mich freuen, wenn Sie, die offen schwulen Bundestagsabgeordneten Stefan Kaufmann und Bernd Fabritius, der nunmehr den Bund der Vertriebenen modernisieren wird, und die Grünenpolitiker Volker Beck, Kai Gehring, Ursula Schauws und Gerhard Schick die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen würden. "

    Auch ich würde mich freuen.

    Jetzt ist ja auch die Zeit der Wunschzettel.

    Da es aber den Weihnachtsmann nun mal nicht gibt, wird dies nicht geschehen.

    Weil das die Union in eine Existenzkrise führen würde.

    Und weil Herr Spahn selbst diesen eigentlich selbstverständlichen Wunsch noch nie geäußert hat.

    So einfach ist das.

    Alles klar?
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#28 yelimSEhemaliges Profil
  • 10.12.2014, 13:30h
  • Antwort auf #23 von Oliver43
  • "das Burka und Niqab in der Öffentlichkeit nicht getragen werden dürfen, weil ansonsten polizeiliche Ermittlungen bei Straftaten massiv erschwert sind"

    Weil Straftaten prinzipiell ausschließlich von verschleierten Muslimas begangen werden? Möchtest Du Dich bewerben? Für den Preis "Scheißnazi des Jahres"?

    "schliesslich in Europa aber auch in den Industriestaaten Amerikas und Australiens/Ozeanien s das Gesicht traditionell immer in der Öffentlichkeit frei gewesen ist"

    yo bitch .. wer sich verbirgt hat was zu verbergen ..

    aargb.blogsport.de/images/polizei_17.jpg
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#29 yelimSEhemaliges Profil
#30 goddamn liberalAnonym
  • 10.12.2014, 13:35h
  • Ergänzung:

    "Spahn sieht in der Eheöffnung dagegen keine Gewissensentscheidung, sondern eine politische Frage." (LSVD)

    Merkwürdig, für dutzende, z. T. auch konservative Richterinnen und Richter in den USA ist die Beseitigung von Ungleichheit im Eherecht eine Gewissensentscheidung, die sie oft auch über Bevölkerungsmehrheiten stellen.

    Im Land des rosa Winkels liegt unsere Entrechtung für Herrn Spahn auf einer Ebene mit der Mautfrage.
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